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 Trainingsplatz!

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AutorNachricht
Tobimaru Gennosuke
Genin
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   So Jan 15, 2012 11:04 am

Du? fragte sie mit süßer Stimme, Magst du jetzt mit mir noch irgendwo was Essen gehen? Oder keine Zeit mehr?
Essen gehen? Hatte sich Tobimaru da auch wirklich nicht verhört? Na ja. Wirklich spät war es noch nicht. Und nach so einem anstregenden Training hatte er immer einen Bärenhunger. Aber er kannte das Mädchen doch gar nicht. Tobimaru überlegte kurz und richtete seine Brille. "Eine Portion Nudeln konnte ja nicht schaden", dachte er sich, wobei er gerade bemerkte, dass seine Kleidung ein wenig mitgenommen aussah. An diversen Stelle war diese leicht eingerissen, womöglich von den geworfenen Shuriken und Kunai in mitleidenschaft gezogen. Letzten Endes war es auch egal wie er aussah. Immerhin hatte er ein hartes Training hinter sich und hunger. Im selben Moment knurrte Tobi's Magen unüberhörbar. "Ich könnte wohl eine Kleinigkeit vertragen", entgegenete der Genin dem Mädchen. "Aber nur wenn du bezahlst", schertzte er und griff sich verlegen an den hinterkopf.
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Yamanaka Epona
[Jonin] [Blondes Gift]
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Mo Jan 16, 2012 10:15 am

Tobimaru war der Einladung offenbar nicht abgeneigt, und sein knurrender Magen gab ihm ganz recht. Allerdings schob er die Rechnung sogleich seiner Begleitung zu, was Epona mit einer eher säuerlichen Grimasse hörte. Viel eher war sie es doch gewohnt, selbst eingeladen zu werden - und wenn sie schon selbst einlud, nahm man ihr aus Dankbarkeit doch wenigstens die Rechnung ab!
Doch nun gut, ihre Züge entspannten sich rasch wieder zu einem Lächeln. Na gut, ich bezahle. Sofern du nicht frisst bis zum Platzen.
Vielleicht hat sich die Jugend in dieser Hinsicht mittlerweile umorientiert. Früher war einfach alles besser. Oder bin ich einfach zu sehr Männer älterer Jahrgänge gewöhnt? Konnte auch sein. In der Regel wurde sie von Männern hofiert, die im Monat bereits mehr in der Portokasse hatten als ein Ge-Nin im ganzen Kindersparbuch.
Vom Baum springend und beiläufig auf ihrem Wege Shuriken einsammelnd, machte sie sich langsam auf den Weg Richtung Konoha. Dann komm rief sie, Gehen wir Ramen essen!
Und sie wußte sogar, wo Ichirakus Nudelshop lag. Immerhin war es nicht ihr erster Ausflug nach Konoha, und auch sonst waren ihre Spione zumindest beim Auschecken der Gastronomie - insbesondere dieser legendären Örtlichkeit - sehr talentiert.

tbc: Ichirakus Nudelshop

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Tobimaru Gennosuke
Genin
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Mo Jan 16, 2012 1:05 pm

Verlegen dreinblickend folgte Tobimaru dem Mädchen und tat es ihr gleich. Er sprang vom Baum und schnappte sich seine geworfenen Shuriken. Dabei dachte er sogleich an den vergangenen Nachmittag der öde und trist anfing und dann mehr als spektakulär wurde. Dann komm rief sie, Gehen wir Ramen essen! Tobi mochte Ramen. Besonders bei Ichirakus Nudelshop. Da gab es einfach die beste Auswahl an Sorten gepaart mit einem unvergleichbaren Geschmack. Der bloße Gedanke ließ Tobimaru fast Freudensprünge ausführen. Natürlich würde er seine portion eigenhändig bezahlen, vorhin wollte er eben nur Cool und lässig bei dem jungen Mädchen rüberkommen. Diese Wirkung hatte er offenbar verfehlt. "Ich komm ja schon".

Tobi steckte die Hände in die Taschen und trabte munter los. Still und leise folgte er Akane, die wenige Meter vor ihm lief und die Richtung vorgab.

tbc: Ichirakus Nudelshop
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Yamanaka Epona
[Jonin] [Blondes Gift]
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Mi Jan 18, 2012 5:13 pm

cf: Ichirakus Nudelshop

In der Nacht, kurz vor 22 Uhr, kehrte Epona zum Trainingsplatz zurück, leise wie ein Schatten schlich sie durchs Gras und lauschte auf jedes Geräusch. Den restlichen Tag über, seit sie sich von Tobimaru verabschiedet hatte, war sie sehr fleißig gewesen, und darum klopfte sie sich innerlich schon auf die Schulter. Toll gemacht hast du das.
Die Oto-Nin hatte ihre Yamanaka-Fähigkeiten angewendet, um am Trainingsplatz später ganz ungestört mit ihrem potenziellen "Opfer" zu sein. Zunächst hatte sie einen Shinobi der Wache aufgespürt und hinterrücks mit "Shintenshin no jutsu" attackiert, woraufhin sich sein Geist schlafen legte. Sein Körper allerdings marschierte zielstrebig in die Wachstube und kritzelte in der Wachliste herum.
Epona hatte die Wachen und Wachabschnitte neu angeordnet, wodurch ein Shinobi, der eigentlich erst um drei Uhr nachts an der Reihe war, nun die Wache um 22 Uhr bis Mitternacht im Abschnitt hatte, in dem der Trainingsplatz lag. Diese Wache würde gerade natürlich tief und fest schlafen in Vorsorge auf eine durchwachte Nacht - folglich würde er das Umdrehen der Zeiten nicht merken, denn Epona meldete es natürlich nicht. Und jedem anderen würde nichts auffallen.
So war der Trainingsplatz unbewacht, und sie konnte ganz ungestört zuwerke gehen.
Epona Yamanaka, Jo-Nin aus Otogakure, lauerte nach wie vor im Körper einer 13-Jährigen im Gras und wartete in der lauen Sommernacht darauf, dass Tobimaru die Einladung hielt.

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Tobimaru Gennosuke
Genin
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Do Jan 19, 2012 2:01 pm

cf: Ichirakus Nudelshop

Tobimaru hatte es geschafft. Mehr als erfolgreich gelang es ihm, sich unbemerkt aus dem Haus zu schleichen. Dabei war er doch eher skeptisch ob er es zum vereinbarten Treffen rechtzeitig schaffen würde, da er nicht sichergehen konnte, wann seine Mutter in die Falle ging. Zwar hatte sie einen festen Schlaf, doch blieb sie manchmal bis spät in die Nacht wach. Heute hatte der Genin sehr viel Glück gehabt, dass dessen Mutter recht früh zu Bett gegangen ist. Trotzdem war es schon eine halbe Stunde später als vereinbart. Tobi schaffte es halt nie rechtzeitig pünktlich zu kommen. Das war halt ein kleiner Tick von ihm.

Wirklich herausgeputzt hatte er sich auch nicht. Zwar hatte er seine Kleidung gewächselt, mehr aber auch nicht. Kein Haarstyling oder derartiges. Viel mehr war er zu Hause noch damit beschäftigt einem seiner Hobbys nachzugehen: dem erstellen von Ninja-Info Karten. Und zwar von dem Mädchen, das er heute kennengelernt hatte und mit der er sich treffen würde. Akane. Er fand sie irgendwie... mysteriös. Für ein Mädchen in seinem Alter war sie ziemlich direkt und wusste mit Jungs umzugehen und zusätzlich war sie stark, ungewöhnlich stark für einen Genin, was Tobi am meisten an ihr reitzte. Sie erzählte von einem Geheimnis , dass ihm weiterhelfen würde und das sie ihm gleich offenbaren würde, vorausgesetzt sie wäre anwesend. Immerhin War er mal wieder mehr als zu spät dran und konnte nur noch hoffen, dass sie es sich noch nicht anders überlegt hatte.

Der Mond schien heute Nacht sehr stark. Keine Wolke war zu sehen. Der Trainingsplatz war vom Mondlicht erhellt. Die Luft war kühl und erfrischend zugleich. Eben eine wunderschöne Nacht. Tobimaru, der sich Stück für Stück weiter vorwagte und ständig nach anderen Shinobi aus Konoah Ausschau hielt, ließ Akanes Trick mit den Holzstäbchen nochmal vor dem geistigen Auge abspielen. "Sowas kann kein gewöhnlicher Genin. Nie im Leben. Auch ein Privatlehrer kann jemanden nicht eine solche Technik beibringen. Nie im Leben". Tobi hatte den Trainingsplatz erreicht. Genau die Stelle, an der er heute Nachmittag Akane getroffen hatte. "Hey", flüsterte er leise. "Bist du noch hier?"
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Yamanaka Epona
[Jonin] [Blondes Gift]
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Do Jan 19, 2012 2:54 pm

Epona hätte es sicherlich sehr gefreut, wenn sie wüßte, dass Tobimaru eine Ninja-Info-Karte von ihr erstellte. Es schmeichelte sie ja immer, wenn sich die Leute noch mit ihr befassten, ohne dass sie anwesend sein musste. Im Augenblick aber langweilte sie sich doch etwas, rupfte ein paar Grashalme und gab sich ihren kindlichen Ideen hin, indem sie irgendwelche Gebilde zusammenknotete und damit spielte. Ab und an horchte sie, ob sich jemand näherte, doch es geschah nichts Weltbewegendes.
Endlich tauchte Tobimaru auf. Die Oto-Nin, unter den Bäumen im Dunkel geschützt vor dem hellen Silberlicht des Mondes, duckte sich tiefer, den Schalk im Nacken. Der Ge-Nin stellte sich dort auf, wo sie sich zur Mittagszeit zum ersten Mal getroffen hatten, also ebenfalls nahe den Bäumen. Epona setzte sich unendlich leise in Bewegung, umschlich den Baum, zögerte... und sprang Tobimaru von der Seite an.
Hab dich! Sie war eben absolut sorglos. Hier würde sich zu dieser gottlosen Stunde schon keiner herwagen. Im Sprung drängte sie Tobimaru weiter zwischen die Bäume, löste sich von ihm und grinste ihn fröhlich an. Da bist du ja! Ich dachte, du kommst nicht mehr! Lächelnd musterte sie ihn. Na? Was hast du den Tag über noch gemacht? Ein wenig Smalltalk noch, vor dem großen Überraschungsknall...

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Tobimaru Gennosuke
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Do Jan 19, 2012 3:57 pm

Im Sprung drängte Akane Tobimaru weiter zwischen die Bäume, löste sich von ihm und grinste ihn fröhlich an. Da bist du ja! Ich dachte, du kommst nicht mehr! Lächelnd musterte sie ihn. Na? Was hast du den Tag über noch gemacht? Überrschat vom plötzlichen erscheinen des Mädchens, schüttelte Tobimaru mit dem Kopf und dachte sich "Die hat mich beinahe zu Tode erschreckt". Sogleich antwortete er auf Akanes Frage: "Ich musste ein wenig später kommen, Mutter hatte noch nicht geschlafen". Wie das wohl klang? Mutter? Als wäre Tobi Sohn eines Millitär Generals. "Ach, nichts sonderlich interessantes..Was ist nun mit dem Geheimnis?" Die Nachfrage, wie Akane ihren Nachmittag gestaltet hatte, schenkte sich der Genin. Wirklich interessieren tat es ihn nicht. Viel wichtiger war momentan der Grund des Treffens. Es wirkte schon unhöflich, wie der Genin sich dem Mädchen gegenüber verhielt. Tobimaru richtete seine Schutzbrille und sah in den Sternenhimmel. Es war ein schöner Abend. Der perfekte, um Geheimnisse zu lüften.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Do Jan 19, 2012 8:27 pm

Hoppla, da hab ich ihn wohl etwas lang auf die Folter gespannt. Überrascht und auch ein wenig irritiert wegen Tobimarus ruppigem Drängen hielt Epona einen Moment lang inne, ehe ihr Lächeln zurückkehrte. Natürlich, das Geheimnis. Sie ergriff Tobimarus Hand und führte ihn weiter zwischen die Bäume. Komm mit. Ich möchte nicht, dass es noch jemand anders zufällig sieht.
Während sie tiefer in das kleine Wäldchen des Trainingsplatzes gelangten, sprach die Oto-Nin weiter. Weißt du? Eigentlich ist das Geheimnis gar kein Gegnestand oder sowas. Kein magisches Funkelding oder so, was einen stärker macht. Eher... ist mein Geheimnis eine Person. Du wirst sehen.
Auf einer von Mondlicht durchfluteten Lichtung ließ Epona den Ge-Nin wieder los, holte eine Schriftrolle mit der Aufschrift "Wechselklamotten" aus der Hüfttasche und öffnete sie. Mehrere Siegel wurden sichtbar.
Dreh dich bitte um befahl sie Tobimaru, Nicht gucken! Erst wieder, wenn ichs sage.
Tobimaru tat sicher, wie befohlen. So, wie er es bisher ja immer getan hatte.
Epona öffnete rasch die Siegel, und hervor sprang ihre "Arbeitskleidung". Ebenso schnell lege sie ihre Teenagerklamotten ab, schlüpfte in das - noch - viel zu große Oberteil und zog die kurze Hose hoch, die - noch - etwas schlabberig hing und von ihr am Hosenboden festgehalten werden musste.
Du kannst dich wieder umdrehen sprach sie, mit leichter Aufregung in der Stimme. Der nächste Schritt würde sie zumindest ein Stückweit ihrer Tarnung berauben. Ich dekce das Geheimnis nun auf, ja? Sieh zu, damit dus mir glaubst. Sie trug Oberteil und Hose, Stiefel und Ärmel hatte sie noch neben sich liegen.

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Tobimaru Gennosuke
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Do Jan 19, 2012 8:49 pm

Tobimaru tat wie ihm befohlen. Als er sich dem Mädchen wieder zuwand und die viel zu weiten Klamotten sah, kam ihm ein kalter Schauder über den Rücken. Er war verwirrt, durcheinadner und mehr als geschockt. Was wollte Akane ihm damit sagen? Das sie gerne Übergrößen trägt? Natürlich nicht. Mit zitternder Stimme fragte er nun: "Ähm.. was soll das werden? Akane?" Mit Vornamen hatte er Sie den ganzen Tag noch nicht angesprochen. "Spielen wir jetzt sowas wie ein Spiel?" Fügte er hinzu. Langsam fing Tobi's Körper an zu beben. Sein Blick wanderte bei Akane auf und ab. Er dachte bei dem Geheimnis tatsächlich an einen Gegenstand oder dergleichen, der ihn stärker machen würde. Und jetzt das. Hoffentlich würde er hierbei nicht erwischt werden. Zwei Genins, um diese Uhrzeit in einer solchen Situation. Tobimaru drehte den Kopf in alle Richtungen und suchte nach versteckten Leuten in den Baumkronen und im Gebüsch. Vielleicht war das alles hier nur ein böser Scherz? Vielleicht wollte man ihn ja nur testen? Der junge Shinobi sah niemanden. Keine Menschen Seele. Nur er und Sie. "Warum muss ich dabei zu sehen?" Mit jeder Sekunde die verging wurde der Genin nervöser und unruhiger. Er war der Lösung des Geheimnisses sehr nahe.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Fr Jan 20, 2012 3:25 pm

Epona blickte Tobimaru bei seinem zunehmend nervöser werdenden Gehibbel fast schon böse an. Du Holzkopf, sei gefälligst andächtig und so! Wenn jemandem ein tolles Geheimnis verraten wird, hat man zu staunen und nicht zu meckern! giftete sie ihn an. Du lenkst mich ab. Ich muss Chakra schmieden.
Das blonde Mädchen schlug die Hände zusammen, schloss die Augen und schmiedete das Chakra in ihrem Inneren, was sich als fahles Flackern bläulichen Feuers an ihren Fingern zeigte. Die Energie kanalisieren, kontrollieren, und dann... Und dann schloss sie Fingerzeichen, rasend schnell und so viele, dass Tobimaru nun vollends davon überzeugt sein würde, dass diese Akane Kiobashi vor ihm kein Ge-Nin war.
Wakagaeri no jutsu.
Das fahle Leuchten erlosch, denn es zog sich in Eponas kindlichen Körper zurück, um seine Arbeit zu tun. Die Oto-Nin spürte das vertraute Kribbeln und entspannte sich sichtlich. Es hatte funktioniert. Sie hatte das Chakra richtig reguliert, keine Fingerzeichen ausgelassen. Und nun musste sie nur noch warten, während das Mondlicht die Lichtung in Silber tauchte.
Ihr Körper streckte sich, ging sichtbar in die Höhe. Ihr Gesicht verlor die kindlich-runde Form, erhielt die feineren Züge einer Erwachsenen. Die Hüften wurden breiter, die mehr zwei Wespenstichen ähnelnde Oberweite legte in ähnlicher Weise zu. Die zu groß geratenen Kleidungsstücken passten schon nach kurzer Zeit perfekt, schmiegten sich an ihren Körper wie aufgeschneidert. Gelernt war eben gelernt...
Epona Yamanaka stoppte das Jutsu ab einem Alter von etwa 22 Jahren, atmete tief ein und aus und öffnete die Augen. Puh. Fertig. Grinsend sah sie zu Tobimaru. Ich wollte dir ein Geheimnis zeigen, das dich stärker macht, nicht? Nun. Gelassen fuhr sie sich durchs Haar, ordnete einige quersitzende Strähnen und streckte ihm eine feingliedrige Hand zum Gruße hin. Ich bin diejenige, die dich stärker machen kann.
War er fähig, zu antworten?

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Tobimaru Gennosuke
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Fr Jan 20, 2012 3:44 pm

Der Genin war sprachlos. Er hatte so ziemlich mit allem gerechnet, aber nicht mit einer solchen Verwandlung. Von einem jungen Mädchen hin zur einer Erwachsenen innerhalb weniger Sekunde. Der ganze Nachmittag mit Akane, wenn sie so mal heißen mag, lief wie ein Film vor Tobi's geistigen Auge ab. Der Sparringskampf, der Kuss, die Neckereien, das gemeinsame Ramenessen, alles fühlte sich nicht mehr echt an, so als wäre alles gar nicht wirklich passiert. Ein Gefühl der leere breitete sich in Tobimaru aus. Während Akane grinsend vor ihm stand und ihm die Hand hin hielt, sah man das pure Entsetzen in Tobi's Augen. Er musterte sie von Kopf bis Fuß. Sie war plötzlich eine Erwachsene.
Ich bin diejenige, die dich stärker machen kann.

"W-Was ist geschehen? Bist du wirklich Akane?", stotterte Tobi dahin. Es muss sich hier um ein Jutsu handeln, dachte er sich. Zwar war er noch ein Genin, aber die geformten Fingerzeichen und das Sammeln von Chakra konnte Tobimaru beobachten und ließen eindeutig auf ein Ninjutsu schließen. War das Mädchen nun ein Genin, dass sie eine solche Technik lernen konnte oder...tatsächlich eine Erwachsene? Warum Tobi eigentlich hier war, war längst vergessen. Zu sehr war er von Akane's Technik überrascht und gepackt worden. Der Genin starrte einfach nur die junge Frau an. Ohne auf die ihm entgegengestreckte Hand zu reagieren.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Fr Jan 20, 2012 9:08 pm

Einen Moment verharrten sie beide wie zu Salzsäulen erstarrt, die eine wartend, der andere schlichtweg geschockt. Da dieses Schweigen langsam peinlich zu werden drohte, ließ Epona ihre Hand sinken, verstehend, dass Tobimaru sie noch nicht ergreifen würde.
Tobimaruuuu...? Epona blickte ihm lächelnd ins Gesicht und beugte sich etwas herab - denn dies musste sie nun tun - um auf Augenhöhe mit ihm zu kommen. Ob ich Akane bin? Hm. Sanft grinste sie und zwickte ihm kräftig in die Seite, ganz wie sie es beim Nudelshop zum Abschied getan hatte. Ja, natürlich. Andererseits aber auch nein. Die blonde Kunoichi schien das Verwirrspiel zu genießen, ihr Spott über Tobimarus Erschrockenheit hatte eine freundliche Art. Ich bin jedenfalls noch dieselbe, da darfst du dir sicher sein. Dir gehen wohl eine Menge Fragen durch den Kopf? Ein wenig ernster richtete Epona sich wieder auf. Du darfst sie gern alle stellen. Aber zuerst hör zu, was ich dir zu sagen habe, ja? Epona legte eine kurze, rhetorische Pause ein. Wie gesagt. Ich mache dich stark. Ein schlanker Finger zeigte in die Höhe. Ich biete dir eine Ausbildung an, die dich im Nu vorwärts bringt. Schneller als jeden anderen deiner Kameraden. Du wirst stärker sein, als es Akane..., sie hielt inne, lächelnd, ... als ich es heute mittag noch gewesen bin.

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Tobimaru Gennosuke
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Fr Jan 20, 2012 10:47 pm

Tobi lauschte den Worten der Frau aufmerksam. Demnach konnte sie ihm ein Training garantieren, dass Tobimaru in seiner Entwicklung entscheidend prägen würde. Er begriff auch, dass die junge Frau ihm gegenüber nicht Akane war, sondern eine ihm Unbekannte, jemand, der die ganze Zeit ein übeles Katz und Maus Spiel getrieben hatte. Aber der Genin verstand immernoch nicht warum. Warum sollte sie ihm derartiges anbieten? Der Gedanke allein stärker zu werden, als die, die ihn schickanierten, erwärmte Tobis Herz und versetzte ihn innerlich in Aufregung. Er nickte kurz, um der Frau klar zu machen, dass er ihr zugehört hatte. Sein Gefühl, dass das Mädchen Akane nicht "normal" war, hatte sich bestätigt. Mittlerweile war er irgendwie eingeschüchtert. Immerhin hatte die Frau einen mehr als brillianten Auftritt hingelegt und ihre Worte hatten Tobimaru geradezu paralysiert. Nur schwer drückte er einen Satz heraus:
"Schneller und stärker werden als jeder meiner Kameraden?"
Tobimaru arbeitete hart an sich. Jeden Tag. Aber ohne die Hilfe eines Sensei's, würde er nie sein volles Potenzial ausschöpfen können. Das wusste er. Und hier würde sich gerade die Gelegenheit bieten, von einem trainiert werden zu können. Aber, warum mussten sie sich hier verstecken? Warum trafen beide sich nicht am helligten Tag in Konoah?
"Das klingt alles schön und gut...aber warum treffen wir uns hier? So Abseits von Konoah? Ich meine..." Tobi hielt inne. Er befürchtete das Schlimmste, sprach es aber dennoch aus. "... du bist nicht wirklich aus Konoah, oder?" Anschließend schluckte Tobi schwer. Wenn er es wirklich mit einem Shinobi aus einem anderen Dorf zu tun hatte, musste er sofort die anderen alamieren. Diesen Gedanken verdrang der Genin aber weit hinter seinen Gedankne. Erstmal wollte er abwarten und hören, was die junge Frau zu sagen hatte.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Sa Jan 21, 2012 8:04 am

Epona war sich ihrer Sache nun doch nicht mehr so sicher wie zuvor. Hatte sie zuvor noch angenommen, Tobimaru wäre fest am Haken, so keimte nun mehr und mehr das Gefühl in ihr, dass das Angebot zwar lockte und faszinierte, jedoch nicht um jeden Preis.
"... du bist nicht wirklich aus Konoha, oder?"
Die feinen Züge der blonden Kunoichi verzogen sich zu einem säuerlichen Lächeln. Als hätte sie in eine Zitrone gebissen. Ich sollte blank ziehen. Er wittert den Braten längst, und da hilft auch keine Flunkerei mehr. Sicher, sie hatte es ihm natürlich sagen wollen, noch in dieser Nacht. Doch hatte sie auf weniger Skepsis und mehr Faszination gehofft. Ja, einen klugen Kerl wie dich kann ich eben nicht so leicht täuschen... du hast recht, ich bin nicht aus Konoha. Einen halben Herzschlag lang zögerte sie, doch rasch ergriff sie das Handgelenk des Jungen. Aber hör mir erst zu. Sie hielt Tobimaru nicht unbedingt fest wie ein Schraubstock, aber doch fest genug, dass er sich nicht abrupt losreißen konnte. Auch wenn ich nicht von hier komme, so wollte ich dir doch nie etwas Böses, oder? Und auch keinem anderen von hier. Man könnte sagen, ich bin auf der Durchreise und der Suche nach einem Schüler, der es wert ist, meinem Shinobi-Weg nachzugehen.
Und dann tat Epona etwas Überraschendes. Sie ließ sich vor Tobimaru auf die Knie nieder, um eindeutig zu signalisieren, dass sie keine Gefahr darstellte. Ihre Hand an seinem Unterarm hielt ihn nun überhaupt nicht mehr fest, sondern war nur noch eine sanfte Berührung. Denke über meine Worte nach. Ich habe dich ausgesucht. Ihre Augen waren blau, helles Eis, und ihr Blick bohrte sich in Tobimarus Augen hinein. Hat dir jemals jemand von Konoha solche Aufmerksamkeit zukommen lassen? Oder haben sie dich als durchschnittlich betrachtet? Hm? Wollen sie sich auch hier um dich kümmern, wie du es verdienst? Oder ignorieren sie dich und kümmern sich lieber um die ach so talentieren Clanerben, während du am Ende doch keine Aussicht auf Jo-Nin-Rang hast und als kleiner Chuu-Nin Wache am Tor schiebst?
Die Frage blieb unbeantwortet.
Denn nur einen Moment darauf raschelte es in der windstillen Nacht. Es raschelte nicht, wie ein leichtes, heimisches Tier rascheln würde, sondern wie etwas Schweres, das sich im Unterholz nicht so bewegen konnte wie es Tiere eben konnten. Geräusche können in den stillen Nächten unerhört weit tragen, und Epona schrak zusammen, lauschte. Stimmen von weiter weg, hinter ihnen zwischen den Bäumen.
... niemanden gesehen.
Seltsam...
Zur Hölle schoss es Epona durch den Kopf. Eine böse Überraschung. Sie hatte eigenhändig an der Wachstaffelung gedreht, und wenn dies hier kein Übungsmanöver war, so hatte sich wohl eine kleine Gruppe von Eindringlingen genau die passende Zeit für den passenden Wachabschnitt ausgesucht. Schicksal, Zufall oder pures Glück, egal, sie waren eben da.
Die Oto-Nin ergriff ihre Schriftrolle wie auch die Ärmelstulpen und Stiefel, dann landete sie mit einem Sprung im Schatten eines Baumes.
Tobimaru würde nun die Wahl haben. Entweder, er versuchte es, über die weite, im Mondlicht gut überschaubare Wiese des Trainingsplatzes zu rennen, um zu fliehen oder einen Konoha-Nin zu alarmieren. Vermutlich würde ihn der Eindringling, wenn er es ernst meinte, aber zu fassen bekommen.
Oder er wählte zwischen den Verbündeten: Auf der einen Seite war da "Akane", die von den Eindringlingen offenbar ebenso überrascht war. Auf der anderen Seite die Eindringlinge selbst. Wobei die Wahl doch leicht fallen sollte: Mochte die junge Frau auch keine Freundin Konohas sein, so waren es die Neuankömmlinge sicher auch nicht, und zumindest war die Blonde eindeutig auf seiner Seite.
Jenseits der Lichtung raschelte es wieder, verstohlen und heimlich. Die Eindringlinge waren äußerst misstrauisch aufgrund der fehlenden Wachen und bewegten sich nur langsam, immer auf der Suche nach dem Hinterhalt oder der tückischen Falle.

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Tobimaru Gennosuke
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Sa Jan 21, 2012 12:31 pm

Jetzt ergab alles einen Sinn. Die junge Frau war auf der Suchen nach einem neuen Schüler und hatte also ein Auge auf Tobimaru geworfen. Die Dame schien den Genin auch nicht gerade unsympathisch. Die Gestik, sich vor ihn niederzulassen, berührte den Genin ungemein. Er hatte endlich das Gefühl von jemanden geschätzt zu werden. Allerdings durfte er nicht vergessen, dass es sich hier um eine fremde Kunoichi handelte, was Tobi's Entscheidung stark beeinflusste. Immerhin schwor er Konoah ewige Treue, auch seine Familie würde er hintergehen, falls er mit der Frau mitgehen würde. Er wollte auf keinen Fall als Tor-Wache enden, sondern zu einem großen Shinobi werden. Eine innere Zerissenheit breitete sich im jungen Genin aus. Er wusste, jede Entscheidung hatte ihre Konsequenzen, ihre guten aber auch ihre schlechten Seiten.

Dann plötzlich sprang die blonde Erwachsene zur Seite in den dunkelen Schatten eines Baumes. Tobi verstand vorerst nicht was los war, dann hörte er Stimmen. Hier durfte ihn niemand sehen. Ein Genin hatte hier nichts zu suchen, nicht um diese Uhrzeit und auf schon gar nicht in Begleitung einer Fremden. Die Kunoichi zu veraten, daran dachte Tobimaru keine Sekunde lang. Sie machte ihm ein Angebot, und er musste jetzt abwägen, was für ihn am Besten war. Demnach konnte sie kein schlechter Mensch sein.

Tobimaru's Körper war fast starr vor Angst, doch irgendwie konnte er sich überwinden und im Gestrüpp untertauchen. Leider war diese Aktion nicht gerade die Leiseste gewesen und so war ein nicht gerade unauffälliges wirkendes Rascheln zu hören, dass die Eindringlinge unschwer überhören konnten. Tobi war auf sich allein gestellt. Von der Fremden erwartete er keine Hilfe. Und was noch wichtiger war, Tobi wusste nicht, dass es sich bei den Eindringlingen nicht um feindliche Shinobi handelte. Er ging davon aus, eine Patrouille würde ihren nächtlichen Gang über den Trainingsplatz tätigen.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Sa Jan 21, 2012 1:25 pm

Oh, Schitt. Ein arg trockener Fluch durchzuckte Eponas Gedanken, als Tobimaru erst zu spät und dann zu geräuschvoll in Aktion trat, um sich in einem Gestrüpp zu verbergen. Ungleich heimlicher zog sie ihre Stiefel an und legte auch die Ärmelstulpen an. Die Oto-Nin wappnete sich, entgegen Tobimarus Erwartungen dem Ge-Nin sehr wohl zur Seite zu stehen, wenn es übel wurde.
Die Fremden indes verharrten, still und lauschend, zu Salzsäulen erstarrt. Tobimarus Geräusch hatte sie zwar kurzzeitig noch intensiver inne halten lassen. Dann aber bewegten sie sich auf ihn zu, endlich einen Anhaltspunkt auf Wachen erhoffend, und schlichen dabei in relativer Nähe zu Epona vorbei. Die blonde Kunoichi drückte sich jedoch in die Schatten und verharrte in völliger Ruhe, während die Eindringlinge - sie erkannte fünf, doch es konnten mehr sein - das Gebüsch umstellten.
Epona spannte den Körper an... und entschied sich plötzlich anders.
Einer der Männer erhob sich ein wenig über das Gebüsch, während die anderen Ninja sich noch immer halb geduckt durch das Unterholz bewegten. Er blickte durch das Blättergewir und grinste, als er Tobimaru erblickte.
Epona zielte scharf durch das Viereck hindurch, das ihre Finger bildeten. Shintenshin no jutsu. Geistige Energie schoss aus ihrem Körper heraus, und sie sackte zur Seite gegen den Baumstamm, doch zugleich durchzuckte es auch den aufgerichteten Shinobi. Sein Bewusstsein wurde hinterhältig niedergeknüppelt, und Epona übernahm die Kontrolle, sprang plötzlich ins Gebüsch hinein, ergriff Tobimaru behende am Oberteil und warf ihn aus dem Ring der Fremden heraus. Besser verstecken ging wohl nicht! rief er - oder besser sie, und die Oto-Nin kappte sofort die Verbindung, raste in ihren eigenen Körper zurück.
Die blonde Kunoichi erwachte wieder zum Leben, gerade rechtzeitig, um den fliegenden Ge-Nin aufzufangen, den sie selbst zu sich geworfen hatte. Hab dich! Sie fasste ihn recht ruppig am Arm. Lauf zischte sie, Die da sind weder von mir noch von dir!
Epona schoss bereits in die Äste des Baumes hinauf, darauf hoffend, dass Tobimaru ihr folgte.
Die eingedrungenen Shinobi waren erst überrascht aufgrund des Verhaltens ihres Anführers, doch sie erholten sich rasch, und zwei von ihnen nahmen die Verfolfung auf.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Sa Jan 21, 2012 5:52 pm

Es ging alles sehr schnell. Kaum hatte Tobimaru sich im Busch versteckt, war er schon von ihm Unbakannten Shinobi umzingelt gewesen. Tobi's Körper zitterte. Er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Er war ihnen schutzlos ausgeliefert. Als einer der Unbekannten, wohl der Anführer, den Genin packte und durch die Luft wirbelte, dachte Tobi jetzt sei es um ihn geschehen. Ihm wurde jetzt mehr als deutlich gemacht, dass es sich nicht um Konoah-Nin handeln konnte. Es war zwar Nacht, der Mond erhellte jedoch die Umgebung sehr gut und während seiner kleinen Flugeinlage sah Tobi kein typisches Konoah Stirnband. Demnach konnte sich Tobi den Shinobi rein theoretisch entgegenstellen, woran er aber keineswegs dachte.

Als er dann neben der blonden Frau landete und sie ihm einprägsam bewiesen hatte, nicht gegen den Genin zu sein und bereits in den Baumkronen zu verschwinden droht, musste sich Tobi entscheiden. Entweder er stellte sich einer Übermacht aus Shinobis in den We, die ihm nichts gutes wollten oder er tat sich mit der blonden Kunoichi zusammen, sein einziger Verbündeter zu diesem Zeitpunkt. Bei einem Kampf müsste er ihr blind vertrauen. Mit seinen derzeitigen Fähigkeiten könnte er höchstens mit einem fertig werden, auf wenn das allein schon sehr optimistisch hochgerechnet ist. Nicht zu vergessen, dass Tobi keine Kunais, Shuriken oder sonstige Ausrüstung dabei hatte, die hatte er zu Hause gelassen, wo sie im Moment gut lag. Alleine Mit Hände und Füße, sprich Taijutsu, und nicht mal eine Hand von Ninjutsus müsste er sich durchschlagen. Allein der Gedanke verursachte Tobimaru Bauchschmerzen.

Also tat Tobi das einzig Richtige. Er arbeitete sich ebenfalls die Baumkrone hoch. Beim zurückblicken sah er bereits zwei Verfolger hinter sich. Von der blonden Unbekannten war nichts zu sehen, also nahm Tobi seinen Mut zusammen und blieb auf einem starken Ast stehen, der stabil genug wirkte, sein ganzes Gewicht zu tragen. Schnell formte Tobimaru die nötigen Fingerzeichen um eines seiner Ninjutsu einzusetzen. Katon: Housenka no Jutsu! Mehrere kleine Salven von Feuerbällen schossen aus dem Mund des Genins. Durch den Streuradius hoffte Tobi auf eine höhere Trefferwarscheinlichkeit. Immerhin waren die Unbekannten in ihren Bewegungen arg eingeschränkt und die Äste sollten ein Ausweichen weiter erschweren.


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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   So Jan 22, 2012 11:20 am

Tobimaru folgte Epona in die Äste hinauf, doch als sie sich ein zweites Mal umsah, tat er es schon wieder nicht, sondern suchte eine sichere Stellung auf einem Ast. Die blonde Kunoichi hielt ruckartig an und wirbelte herum, wütend darüber, dass er nun wohl den Helden spielen wollte - doch dann flammte das Katon auf. Mit Chakra an den Füßen bremste Epona wieder ab.
Da schau her murmelte sie, Er kann doch etwas mehr als Taijutsu.
Die beiden Verfolger wichen aus, sprangen aus der Flugbahn der kleinen Feuerkugeln, doch einem von ihnen wurde der Ärmel in Brand gesetzt. Erschrocken verlor er den Halt, kassierte noch einen Treffer, der seine Schutzweste ansengte, und fiel von den Ästen ins Unterholz, wo er sich hektisch bemühte, den Brand zu löschen.
Der zweite Eindringling war wendiger, bekam im Sprung einen stabilen Ast zu fassen und schwang sich daran hinauf, aus dem Streuradius, und ließ los. Sein Schwung ließ ihn von oben her durch die Zweige brechen und auf Tobimaru zufliegen. Leider kam ihm Epona in diesem Augenblick in den Weg, rammte ihn und stieß ihm ein Kunai in die Seite, dass er mit einem Schmerzensschrei wie Fallobst aus dem Astwerk fiel.
Epona gesellte sich zu dem Ge-Nin auf den Ast. Du kannst ja noch mehr rief sie fröhlich aus, und an dem typischen Lächeln konnte Tobimaru vielleicht, nur vielleicht merken, dass seine "Verbündete" gar keine so Unbekannte war. Irgendwie war Epona immer noch Akane... Hast du festen Stand? Dann hör mir gut zu!
Der erste Verfolger hatte seinen Ärmel gelöscht und machte Anstalten, wieder nach oben zu springen. Der zweite Verfolger lag stöhnend am Boden und hielt sich noch seine Stichwunde. Die anderen drei Eindringlinge aber waren nun ebenfalls in den Bäumen und bewegten sich auf sie zu.
Mach es nochmal bat Epona Tobimaru, während sie mit rechts ein neues Kunai zog, die linke Hand jedoch unter Tobimarus Oberteil schob und auf eine Stelle zwischen seinen Schulterblättern legte. Ihr eigenes Chakra würde ihm ein kribbelndes Gefühl von dort geben. Los!
Eponas Chakranatur war Fuuton, welches sich sehr gut mit Katon vertrug. Indem sie ihr eigenes Chakra gekonnt lenkte, würde die Oto-Nin nun dafür sorgen, dass Tobimarus zweites Katon-Jutsu ganz gewaltig und überraschend an Größe zulegen sollte.

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Tobimaru Gennosuke
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   So Jan 22, 2012 2:27 pm

Was hatte Tobi jetzt noch zu verlieren? Die blonde Konoichi hatte bewiesen auf Tobimaru's Seite zu sein. Er musste ihr einfach vertrauen. Mach es nochmal bat ihn die blonde Frau. So war er mehr als überrascht als diese ihre linke Hand unter Tobis Oberteil schob. Er konnte sich wirklich nicht ausdenken, was sie damit bewirken wollte. Da spürte er plötzlich eine seltsame Wärme. Wie ein Feuer das gerade zu lodern begann und nicht mehr zu zähmen war. Los! Die Feinde im Blick, formte der Genin erneut die Fingerzeichen, die für das Katon-Jutsu nötig waren, in der Hoffnung, dass die Frau wusste, was sie tat. Ratte, Tiger, Hund, Ochse, Hase, Tiger, dass waren die von Tobimaru ausgeführten Fingerzeichen... Katon: Housenka no Jutsu! Die austretenden Feuerbälle hatten massiv an Größe gewonnen, hatten an der Gesamtanzahl zugelegt und waren noch deutlih hitziger geworden. Diese bahnten sich nun den Weg durch das Geäst und flogen auf die Eindringlinge zu. Im selben Moment blickte Tobimaru zu der Kunoichi.

So anders war sie nicht, dachte sich Tobi. Ihr Blick ist der gleiche. Und sie hilft mir. Sie kann also kein schlechter Mensch sein, sonst hätte sie mich hier zurückgelassen. Eine gewisse Sympathie hatte sich für die Frau in Tobi entwickelt. Er wusste, dass er sie nicht verraten würde. Sie wollte ihm nur helfen. Tobi würde dankend ablehnen und es dabei belassen. Keine Meldung über die Geschehnisse machen und alles ganz schnell vergessen.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Mo Jan 23, 2012 10:40 am

Epona spürte Tobimarus prüfenden Blick nicht - oder zumindest gab sie vor, ihn nicht zu spüren. Äußerst selbstzufrieden betrachtete sie die kleine Feuertaufe, die sie da zustande gebracht hatten. Ob das Housenka no jutsu nun gezielt niederging oder nicht, war bei dieser Schussfrequenz und der gesteigerten Intensität eigentlich ziemlich egal: Mehrere Bäume gerieten in Brand, und fast bildete sich etwas wie eine Feuermauer zwischen den gegnerischen Parteien.
Wie langweilig bemerkte die Oto-Nin aufgeräumt und zog ihre Hand unter Tobimarus Oberteil weg. Und schon ist Ruhe, hm?
In der Tat: In den knisternden Flammen regte sich nichts, das noch entfernt an eine menschliche Gestalt erinnerte.
Und das sei dir nur nebenbei gesagt sprach Epona weiter und lächelte Tobimaru zu, Wenn dich irgendwann mal jemand als durchschnittlich bezeichnet, dann sagst du mir Bescheid, und ich dreh ihn durch den Wolf. An dieser Stelle lag ihr eine kurze, bündige Wiederaufnahme der "Verhandlungen" auf der Zunge, doch dazu kam sie nicht mehr.
Stattdessen teilte sich die Flammenwand; als hätte ein scharfer Schnitt einen Vorhang geteilt, rauschten die Feuer zur Seite weg und gaben den Blick frei auf ein halbes Dutzend Shinobi. Der Vorderste, eine Kunoichi, hatte die Arme weit ausgebreitet und die Handflächen nach außen gerichtet. Offenbar hatte sie das Feuer manipuliert und ihm die Richung gewiesen. Der Rest der Fremden hielt sich in ihrem Rücken, hier und dort ein wenig angebrannt und verrußt, doch sehr lebendig. Einer von ihnen hielt sich die blutige Seite, hielt jedoch auch ein Kunai stoßbereit in der anderen Hand.
Konoha-Abschaum entgegnete die Kunoichi nun, Auf Feuertricks sind wir nun wirklich vorbereitet.
Heh, heh, heh rief Epona zurück, Zügle dich! Es sind Kinder anwesend. Mit wildem Grinsen ließ sie ihr Kunai an der Öse um ihren Finger kreisen. Und einer von diesen Blattsalaten bin ich auch nicht!
Und mit wem haben wir das Vergnügen?
Gegenfrage, ich war zuerst hier. Woher kommt diese nichtsnutzige Einbrechertruppe, die so wenig von Sicht- und Geräuschtarnung versteht? Das Kunai rotierte etwas schneller. Reden wir schnell, ehe die Wache anrückt. Wie gesagt bin ich nicht von hier, und ich werde kaum Akteneinsicht bekommen, wenn du und dein Pack ausgequetscht wurden.
Die andere Kunoichi überdachte dies. Antwortete jedoch nicht, sondern schloss Fingerzeichen.
Die Gefahr erahnend, ließ Epona das Kunai fliegen; es hätte sich auch sauber in die Brust der Kunoichi gebohrt, hätte einer ihrer Teampartner nicht für sie geblockt. Mit einem Schritt war er vor ihr, ein Schwert ziehend und mit der Breitseite das Wurfgeschoss abwehrend.
Und auf einmal raste das Feuer über die Äste auf den Ge-Nin und die Jo-Nin zu, eine muntere Flammenwalze fraß sich ihren Weg zu ihnen.
Weg rief Epona, Ins Freie! Zwei Sprünge, und sie landeten auf der Wiese, die brennenden Bäume und damit auch die Deckung hinter sich lassend. Epona zog bereits wieder Kunai; einer der fremden Shinobi war ihnen nachgeschossen und griff mit einem Kurzschwert an. Epona parierte mit gekreuzten Kunai, ließ den Schlag über die Schneiden gleiten und stieß mit einem recht hinterhältigen Stich nach der Hand des anderen.
Der Mann schrie auf, drei Finger und sein Schwert fielen ins Gras.
Epona gab der Klinge einen Tritt, sodass es zu Tobimaru rutschte. Benutz das. Spar dein Katon auf! befahl sie mit einer Stimme, die es eindeutig gewohnt war, den Ton anzugeben. Zwei saubere Stiche ließen den ehemaligen Besitzer des Schwertes ins Gras sinken.
Ein weiterer Shinobi, eindeutig ein jüngeres Mitglied der Gruppe, überließ die blonde Gegnerin seinen Teamkameraden und wich ihr aus, um sich stattdessen Tobimaru auszusuchen. Er warf zwei Shuriken zur Eröffnung und griff anschließend mit dem Kunai direkt an.

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Tobimaru Gennosuke
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Mo Jan 23, 2012 2:57 pm

In diesem Moment war Tobimaru auf sich allein gestellt. Den heranfliegenden Shuriken konnte der Genin mit einer Seitswärtsrolle gerade noch ausweichen. Millimeter trennten den eiskalten Stahl von seinem Arm. Glück gehabt, dachte er sich. Sofort stand Tobi wieder und wurde im Anschluss vom jungen Shinobi, mit einem Kunai, angegriffen. Mit dem Kurzschwert, dass Tobimaru von der blonden Kunoichi erhalten hatte, konnte er den Angriff blocken. Stahl auf Stahl trafen aufeinander, während kleine Funken entstanden. Die Blicke der beiden Shinobi kreuzten sich. Tobi knirschte mit den Zähnen während sein Gegenüber ihn abwertend musterte. Mehr habe ich auch nicht erwartet. Schlagartig wandelte sich Tobimaru's Einstellung. Hatte er vorher noch Angst und war ganz zittrig am Körper, so verflog diese in diesem Moment. Der ihn fremde Shinobi hielt den Genin für schwach. So wie ihn alle für schwach hielten. Sein Vater, sein Bruder, wirklich jeder hatte das gleiche Bild von ihm, obwohl er sehr ergeitzig an sich arbeitete und ständig versuchte besser und stärker zu werden um den hohen Erwartungen gerecht zu werden. Tobi umklammerte sein Kurzschwert fest mit beiden Händen. Die Shinobi drückten beide mit ihrer puren Kraft gegen die jeweils andere des Gegners an, indem Kunai und Kurzschwert aneinander gedrückt wurden. Der Genin hatte die größte Mühe nicht vom Gegner weggedrückt zu werden und kämpfte hartnäckig gegen diesen an, musste sich aber dann geschlagen geben, da ein körperlicher Unterschied deutlich zu erkennen war. Ruckartig schnellte der Feind nach vorne, packte Tobi an den Schultern und schleuderte ihn auf den Boden. Dabei ließ der Genin das Kurzschwert fallen. Staub wirbelte auf.

Der Unbekannte beugte sich über Tobi und verfiel in ein lautes, drakonisches Lachen. Doch, was dieser nicht wusste, obwohl Tobimaru nicht annähernd körperlich stark war wie sein Gegner, konnte er ihn rein vom Verstand her die Stirn bieten. So geschah es blitzschnell dass der Genin wieder auf die Beine sprang, als der Eindringling noch mit lachen beschäftigt war, und ihn einen saftigen Tritt vepasste, der ihn mehrere Meter weit weg wirbelte (Konoha Dai Senkou). Grinsend, aber auch schwer atmend blickte der Genin seinem Gegner nach, der auf dem Boden aufschlug. Hätte der Gegner Tobi nicht unterschätzt, hätten beide wohl die Rollen getauscht und so hatte Tobimaru Glück, dass der Eindringling das tat, was jeder tat. Nämlich den Genin unterschätzen. Schnell schaute sich Tobi um und versuchte die blonde Kunoichi, die ihm als Akane beknnt war, zu lokalisieren, welche sich auch im Getümmel befand.

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Di Jan 24, 2012 1:48 pm

Epona Yamanaka gehörte jenen Leuten, die gern von sich behaupteten, durch einen Pulk von Feinden zu fahren wie ein glühendes Brotmesser durch Butter. Der Realität hielt dieses angeberische Gerede meist nicht wirklich stand: In diesem Moment war es genau so. Während sich Tobimaru tapfer schlug, fuhrwerkte die blonde Oto-Nin wild umher, stieß die Kunai hier und und dorthin, parierte links und stach rechts, wirbelte scheinbar planlos umher und vollführte fast schon akrobatische Manöver, um sich die drei anderen Shinobi vom Leibe zu halten. Ihre weiten Ärmelstulpen hatte sie längst gelöst und beiseite geworfen; dadurch wurden die Siegelbandagen an ihren Unterarmen sichtbar. Ein markantes Merkmal, an dem man erkannte, dass sie den Dunklen Stich nun komplett aufgegeben und in den Hellen Stich gewechselt war. Anstelle gezielter Klingen aus dem Verborgenen heraus stach und schlitzte sie nun einfach auf alles, was in Reichweite kam.
Als das wirklich arg fiese Lachen erklang, ahnte die Kunoichi bereits das Schlimmste; dann aber brach diese Lache abrupt ab.
Nun aber! Epona stieß einen wilden Schrei aus, jagte die Klingen in einem besonders wilden Angriff nach vorn, warf mit Rechts und zog rasant ein neues Kunai mit Explosionsmarke aus einem der Siegel. Mit der Explosion trieb sie ihre Gegner fürs Erste auf Abstand; rasch ergriff sie diese Chance und sprang an Tobimarus Seite.
Gut so rief sie. Aber verlass dich nicht zu sehr auf Kraft. Sei lieber schneller, wenn die Feinde größer sind.
Die Eindringlinge hielten zumindest für einen Moment einen gewissen Sicherheitsabstand. Seltsamerweise schienen sie kein zu großes Interesse daran haben, die Sache schnell zuende zu bringen. Epona vermutete dahinter natürlich eine List, die über dieses kleine Scharmützel hinaus ging. Vermutlich hatte diese Gruppe gar nicht die Aufgabe, direkt ins Dorf zu kommen, sondern ehe einer zweiten, viel heimlicheren Gruppe den Weg zu ebnen. Epona konnte dies natürlich egal sein. Sie hielt hier nicht die Stellung, um die Geheimnisse Konohas zu beschützen oder diese Fremden vor dem Einsickern zu bewahren. Sie riskierte ihren Hals einzig und allein, um Tobimaru aus der Gefahrenzone zu boxen, in die sie ihn hineingezogen hatte.
Da die dort alle größer sind als du sprach Epona nun, schlage ich vor, dass wir zwei nun zusammen arbeiten. Geheimnisvoll lächelnd schloss sie Fingerzeichen, eine ganze Menge sogar. Hast du schonmal im Team gekämpft? Wenn nicht, egal! Vertrau mir einfach und greif sie an. Und mit diesen Worten gab sie ihm mit ihrer chakraflirrenden Hand einen Klaps auf den Hinterkopf.
Der Impuls sprang über.
Ko-oni ninau no jutsu.
Ko-oni ninau war dem Shintenshin no jutsu nicht unähnlich; der Unterschied lag allerdings darin, dass Epona lediglich einen winzigen Teil ihrer Seele in den Ge-Nin schickte. Und dieser winzige Teil ihrer Seele würde ihm sagen, was er tun sollte. Er würde ihm sagen, wie er effektiver kämpfen konnte. Er würde ihm verraten, wie Heller Stich funktionierte.
Ich lenke sie ab hallte Eponas Stimme in Tobimarus Geist wieder. Für grewöhnlich war nicht zu erkennen, dass es sich um ihre Stimme handelte, doch diesmal wollte sie es ja schließlich so. Greif du sie an. Wirbel herum, steche nach ihnen, bleib immer in Bewegung! Lass dich auf kein Kräftemessen ein! Ziele auf jede kleine Chance, und wenn es nur ein winziger Kratzer ist!
Epona dagegen wirkte ein Genjutsu. Kasumi Juusha no Jutsu. Die Wirkung trat prombt ein: Ein ganzes Dutzend Doppelgänger huschte aus Tobimarus Körper heraus und formierte sich um ihn.
Los!, rief Epona, und die Doppelgänger setzten sich bereits in Bewegung. Tobimaru würde es nun wesentlich einfacher haben: mit den Taktiken, die ihm Eponas Bewusstseinsstück zumurmelte und dem Genjutsu als Deckung sollte er einiges bewirken können.


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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Di Jan 24, 2012 5:09 pm

Tobimaru fühlte sich rasch anders. Als wäre jemand in seinem Kopf, der ihn nicht kontrolliert, aber nützliche Ratschläge gibt. Seite an Seite sollte er jetzt mit der blonden Kunoichi kämpfen, deren Name, er nach wie vor nicht kannte. Sie war ihm, unter dem Synonym "Akane", bekannt. Beide zusammen hatten eine geringe Chance, die angreifenden, unbekannten Shinobi zu besiegen oder wenigstens zurückzuschlagen. War Tobi in der Lage im Team zu agieren? Er konnte sich gut an seine Partner anpassen und sie unterstützen, wenn er ihnen vertraute. In diesem Fall hatte der Genin keine andere Wahl.
Die von Akane beschwörten Doppelgänger, die durch ein Genjutsu entstanden waren, stürmten auf die verbliebenden drei Shinobi, welche eine defensive Haltung eingenommen hatten. Sie wussten nicht, dass es sich hier um reine Illosionen, ohne festen Körper handelten, und waren umso überraschter, dass ein Genin derartige Doppelgänger erschaffen konnte. Die genannten Doppelgänger liefen brüllend und fluchend auf die Shinobi zu, während Tobimaru ihnen nachlief und dann mit einem hohen Satz in die Luft sprang. Die Eindringlinge bemerkten nichts von dem. Sie waren mit dem Aufgebot an Doppelgänger beschäftigt, glaubten sie jedenfalls. Denn gerade als die Doppelgänger die Shinobi erreichten und attackierten, offenbarte sich ihnen die Wahrheit. Der Angriff der vielen Tobis ging regelrecht durch die festen Körper der Fremden, die schockiert zu sahen. Die Körper waren nur Illosionen, sahen ihrem Vorbild aber wie Schattendoppelgänger ähnlich, nur ohne festen Körper. Plötzlich sprang der echte Tobimaru zwischen die Eindringlinge, die sich Rücken an Rücken aufgestellt hatten, und fing an mit dem Kunai wild um sich zu stechen, wie es ihm Akane befohlen hatte. Zwei der Shinobis wichen den Angriffen aus, einer jedoch blieb unbeeindruckt und hielt den echten Tobi ebenfalls für eine Illosion. Wobei er sich im wahrsten Sinne des Wortes geschnitten hatte. Die unplatzierten Agriffe des Genins waren derartig schwer vorherzusehen, dass der gegnerische Shinobi eine Schnittwunde am Arm und eine tiefe Wunde an der Brust erlitt, sich aber vor einem weiteren Schlitzer mit einem Sprung rückwärts zu seinen Kameraden retten konnte. Der echte Tobimaru konnte vorerst erkannt werden, wurde aber sogleich von seinen Doppelgängern erneut umhüllt und verschwand in der puren Maße dieser. Wie es aussah konnte Tobi einen der Fremden schwerer verletzen als gedacht, die Anderen aber waren intelligent genug, kein unnötiges Risiko einzugehen und planten bereits ihren nächsten Schritt, während Tobi eine neue Taktik ausarbeiten musste.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Mi Jan 25, 2012 1:30 pm

Gut so hallte die Stimme "Akanes" in Tobimarus Kopf. Immer in Bewegung, bleib niemals stehen! Stich, wo es geht, schneide, wo sich die Gelegenheit ergibt. Achte auf deine Beinarbeit, zappel noch mehr herum! STEH NIEMALS STILL! War da etwas wie ein Kichern in Tobis Hinterkopf?

Epona koordinierte derweil ihr Genjutsu, versenkte sich vollauf darin, dem Ge-Nin mit den illusionären Doppelgängern Deckung zu verschaffen. Immer wieder ließ sie einige Gestalten zerfallen, wie um den Anschein von Realität zu wahren, doch ebenso erschuf sie auch neue Doppelgänger.
Und nun legen wir noch etwas mehr Gewicht auf. Weitere Fingerzeichen wurden geschlossen. Ikamono Chishio.

Die Doppelgänger um Tobimaru herum hatten ebenso wie er selbst inne gehalten, als sich die drei feindlichen Shinobi zu einer geschlossenen Abwehr entschieden. Aufgelockert war es leicht gewesen, zwischen sie zu geraten; nun wollten sie sich gegenseitig den Rücken stärken und die Illusionen allesamt erkennen, während diese an ihnen vorbei mussten.
Spring diesmal nicht befahl die Stimme in Tobimarus Kopf. Wenn du springst, bist du zu geradlinig, und wenn es nur ein kurzer Moment ist. Und gerade das darfst du nun auf keinen Fall sein. Eponas abgespaltetes Bewusstsein klang äußerst ernst. Nur ein Fehler, und du stirbst. Aber du wirst keine Fehler machen, verstanden? Gut! Üben wir ein wenig die Finte! Such dir deinen Gegner, greif ihn an, täusche den Stich an und tanze ihn aus! Und wenn er selbst ins Leere schlägt, stichst du zu!
Die Doppelgänger stürmten bereits wieder los, offenbar hatte Eponas Genjutsu auch diesmal vor, die Ablenkung zu geben. Allerdings noch effektiver als zuvor.
Die drei Shinobi sahen sich der Masse von Doppelgängern gegenüber, wappneten sich jedoch darauf, den einzigen wirklichen Gegner dieses Auflaufs nun zweifelsfrei zu erkennen. Als all diese Ge-Nin heran kamen, stieß der Erste in einem rasanten Manöver sein Schwert vor und in die Brust des nächsten Ge-Nin, der abrupt zum Stehen kam, anstatt einfach durch die Klinge hindurch zu rennen, und mit schmerzverzerrten Gesicht aufstöhnte. Blut lief ihm aus dem Mundwinkel.
Ich hab ihn!
Nein, er hatte nicht das Original. Bloß ein Genjutsu, das zusätzlich mit einem weiteren Genjutsu für blutige Wunden belegt war. Seine Kameraden wandten dennoch für einen kurzen Moment die Köpfe zu ihm in der Annahme, es sei wirklich schon so schnell vorbei.
Piek doch mal einen von ihnen schlug Eponas Stimme gut gelaunt vor, sonst verpassen sie noch was.


Eingesetztes Jutsu:

Name: Ikamono Chishio
Typ: Genjutsu
Rang: C
Beschreibung: Durch Manipulation des Sehnervs und des Schmerzzentrums - vielleicht auch diverser anderer Sinne - wird dem Gegner eine imaginäre Verletzung vorgegaukelt. Dies kann bei kleineren Wunden zur Verunsicherung des Gegners führen, bei größeren Verletzungen aber auch demoralisieren.
Je realer die Wunde, umso chakraaufwändiger. Standartversion ist hierbei allein der Sehnerv, dem fließendes Blut suggeriert wird. Tastsinn und der Geruch wie auch der metallische Geschmack von Blut erhöhen den Schwierigkeitsgrad dieser Kunst.

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Tobimaru Gennosuke
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz!   Do Jan 26, 2012 2:59 pm

Tobimaru lauschte der Stimme in seinem Kopf. Er verstand schnell, was er zu tun hatte. Demnach sollte er mehr überraschende Stiche und Hiebe setzen und stätig in Bewegung bleiben. Dennoch hatte der Genin Angst. Immerhin waren die Angreifer größer und stärker. Ein Fehler würde Tobi das Leben kosten. Mit Hilfe von Akane aber sollte er in der Lage sein sie zu bekämpfen, wenigstens solange bis Verstärkung eintraff. "Ich gebe mein Bestes", dachte er sich in der Hoffnung so mit seiner Inneren Stimme kommunizieren zu können. Eine Antwort oder gar Lob blieb aus. Er schnappte einmal tief nach Luft und sprintete dann los. Die feindlichen Shinobi waren gerade noch mit einer Illosion des Genins beschäftigt gewesen, als dieser auf die Eindringlinge unbemerkt zu rannte.

Blut spritzt. Tobimaru hatte seine Klinge tief in die Seite einer der unbekannten Shinobi gejagt. Ruckartig zog Tobimaru das Kunai aus seinem Opfer und wandte sich zügig dem nächsten Shinobi zu. Er täuschte einen Stich ans rechte Knie an, sprang dann allerdings zur linken Seite und schlitzte in den linken Oberarm. Dieser Angriff war aber nicht sonderlich gefährlich, sodass der verletzte Shinobi zugleich versuchte den Genin mit seinem rechten Arm zu packen, was ihm auch gelang. Seine Hand hielt den Genin an der Schulter fest. Tobimaru hatte noch einen Arm frei, in dem er auch sein Kunai hielt. Und so stach der Genin erneut zu. Direkt in den Arm des Fremden. Dieser schrie laut los. Offenbar hatte der Genin den Knochen oder eine Sehne getroffen. Im Anschluss dazu drückte Tobimaru das Kunai in die Brust des Angreifers. Dieser spuckte Blut vor Tobis Füßen und segelte zu Boden. Bewegunslos lag er da. Nicht weit von ihm lag der Andere und hielt sich die Seite. Seine Kleidung färbte sich an der verletzten Stelle blutrot. Eine schwere Verletzung so wie es aussah. Tobimaru fühlte sich schon als Sieger. Um ihn herum standen seine Doppelgänger und blickten ihn an. Es fühlte sich seltsam an, so dermaßen viele Kopien von einem selbst zu sehen, die einen dann auch noch direkt in die Augen sahen.

Gerade als Tobimaru triumphierend die Hand heben wollte hörte er jemanden etwas rufen. Suiton: Suiun Suishi no Jutsu Ein großer Wasserstrahl flog auf den jungen Genin zu, welcher die Attacke zwar kommen sah, allerdings nicht reagierte. Seine Beine gehorchten ihm nicht. Die Angst, sie war wieder da. Und so traff der Wasserstrahl Tobimaru direkt, bahnte sich nebenbei den Weg durch die körperlosen Doppelgänger um anschließend den echten Tobi zu treffen. Dieser wurde durch den Wasserstrahl sehr weit weg geschleudert und knallte dann mit seinem Körper gegen einen der vielen Bäume, die sich am Rande des Areals befanden. Jeder einzelne Knochen von Tobi begann zu schmerzen. Er lag, mit dem Gesicht dem Boden zugewandt, auf dem Moosboden und schaffte es nicht mehr, sich aufzurappeln. Der Shinobi, der kurz zuvor einen Doppelgänger des Genins aufspießte, kam hinter die bevorzugte Taktik und verschwand darauf schnell vom Schauplatz. Er beobachtete die Situation, auch wenn er dadurch seine Verbündete in Stich lassen musste. So konnte sich der Fremde jedoch von dem Genjutsu lösen und den jungen Tobimaru verletzen. Im Schritttempo kam er jetzt auf Tobi zugelaufen. Seine Hand griff ebenfalls nach einem Kunai. Er wollte Tobimaru den Gnadenstoß versetzen und ihm so schaden, wie Tobi es zuvor bei seinen Kameraden tat. Mit der blanken Klinge.

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