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 Anwesen der Kodama

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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 9:32 pm

Inari wäre am liebsten sofort in ihr Zimmer verschwunden und hätte Tamaki am besten mit sich geschleift, provokant die Tür abgeschlossen und sich ausgeruht, denn der Geräuschpegel stieg eindeutig. Müde über das Gekeife, das nun folgen würde und sie bereits einige Male miterlebt hatte, schüttelte sie den Kopf und massierte sich die pochenden Schläfen. Natürlich hatte ihre Entschuldigung die Aufmerksamkeit abgelenkt und den beiden so erst die Möglichkeit dazu gegeben. Verschwindet doch bitte einfach und... lasst uns unser Leben leben... Tamaki... Tu doch irgendwas, damit sie aufhören... Flehend vergrub sie ihr Gesicht noch immer an seiner Schulter, hatte ihre Arme aber mittlerweile um seinen Arm geschlungen. Nobu ließ sich die Anschuldigungen von Miyu jedoch nicht zweimal anbieten, bevor auf die Vorlage mit zusätzlichem Gekeife einging. "Wenn ich mich recht erinnere, dann warst du doch in jungen Jahren ganz wild, auf solche 'Spanner'. Immerhin hast du einen geheiratet! Und jetzt? Sieh dich an, du kannst nichtmal mehr laufen, was erlaubst du dir, mich als senilen alten Kauz zu bezeichnen?" Die Türkishaarige grummelte vor sich hin und drückte den Arm des Kazekagen vermutlich bereits ein wenig zu fest, bevor er sich ihr entwand und sich zu ihr herumdrehte. "Nun, ich muss dich wohl vorerst verlassen, Inari" Ihre Augen weiteten sich vor Schreck und sie konnte tatsächlich nicht fassen, dass er sie allein lassen wollte. Flehend schüttelte sie den Kopf und legte die Stirn in Falten, sagte aber nichts, um so wenig Aufmerksamkeit wie möglich zu erregen. Erst seine Hand an ihrer Wange hielt ihren Kopf in einer ruhigen Position und gab Tamaki Zeit für einen Kuss. Immernoch geschockt darüber, dass er tatsächlich verschwand, zog Inari ihren Mantel wieder enger um sich und starrte eine Weile den Boden an, während Nobu die leere Stelle einen Augenblick anstarrte. "Ja, das hat er.", bekannte der alte Mann widerstrebend und funkelte als nächstes seine Enkelin an. Raschen Schrittes war er bei ihr und hob - vielleicht etwas grob - ihren Kopf an. "Hast du mir nichts zu sagen? Ich habe dich doch nicht hier aufgenommen, damit du Schweinereien mit dem Dorfoberhaupt treibst.", gab er gedämpft und mit einem scharfen Unterton zu verstehen. Die junge Iryonin verzog das Gesicht und entwand ihr Kinn der Hand ihres Großvaters. "Ojiisan... I-ich bin keine Vierzehn mehr... I-ich bin... bin erwachsen und... ich.. ka-kann mein Leben selbst bestimmen...", stammelte sie ein wenig unterbrochen und unsicher. Am liebsten hätte sie dem Kauz einiges ins Gesicht geworfen, aber wenn er sie so anstarrte, war ihr das jedes mal aufs neue unmöglich. Ihr Blick hob sich leicht und wandte sich an Miyu. "Gomenasai Miyu-sama... E-es tut mir wirklich leid..." Blut rauschte in ihren Ohren, sodass sie schlechter Geräusche vernahm und ihr wurde kalt, bei den Gedanken daran, dass Nobu sie tatsächlich einsperren würde. Dann hätte sie keine Möglichkeit, Tamaki zu sehen. Verzweifelt ob der Situation, zweier Streithähne, die ihr an die Gurgel wollten, vor sich zu haben, rieb die Kodama sich über das Gesicht und wandte den Blick wieder auf den Boden. Erschöpft ließ sie sich wieder auf die Bank fallen und betrachtete den nunmehr kalten Tee. "Kann ich nicht einfach nach oben gehen?"
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 10:28 pm

"Wenn ich mich recht erinnere, dann warst du doch in jungen Jahren ganz wild, auf solche 'Spanner'. Immerhin hast du einen geheiratet! Und jetzt? Sieh dich an, du kannst nichtmal mehr laufen, was erlaubst du dir, mich als senilen alten Kauz zu bezeichnen?" "Oh, willst du dich etwa mit mir anlegen, Nobu? Ich hoffe du erinnerst dich noch an das letzte Mal, dass wir aneinander geraten sind, da hat dir deine tolle Heilkunst auch nichts mehr gebracht!", giftete Miyu zurück und hielt ihren Stock noch immer drohend erhoben. Doch durch Tamakis Abschied wurden die beiden Streithähne abgelenkt und gestanden beide ein, dass es ein stilvoller Abgang gewesen war. Stattdessen zielte Nobu nun auf Inari selbst ab, drehte ihren Kopf recht grob zu sich und giftete sie an. ~Gomen, Inari-chan, aber so beruhigen sie sich am schnellsten wieder...~ Es tat ihm aufrichtig leid, dass er Inari verlassen hatte und sie nun nur aus der Ferne sehen konnte, während die beiden Alten noch immer wüteten. Er würde das später irgendwie wieder gutmachen müssen. Doch immerhin ließ sich Inari die Anmaßungen ihres Großvaters nicht einfach so gefallen und sagte ihm, dass sie kein Kind mehr sei. Im Anschluss daran, blickte sie zu Miyu und entschuldigte sich bei ihr. Die alte Frau kam auf sie zu, legte ihrer ehemaligen Schülerin eine Hand auf die Schulter und wirkte auf einmal wieder viel ruhiger und mütterlicher. "Wie du siehst, sind wir Alten nicht mehr das was wir einmal waren. Eure Generation ist jetzt an der Reihe die Welt zu gestalten. Pass mir gut auf meinen kleinen Tamaki auf, dann bin ich vollauf mit dir zufrieden." Sie lächelte Inari zufrieden an und zeigte damit wohl unmissverständlich, dass sie keine Einwände gegen die Verbindung ihrer besten Schülerin mit ihrem Sohn hatte, ehe sie sich Nobu zuwandte. "Glaub ja nicht, dass wir beide schon fertig sind! Wir gehen jetzt beide zum Krankenhaus und dann werd ich dir zeigen, wer von uns alt und senil ist. Wetten ich operiere immer noch effizienter als du!" Eigentlich ging es ihr nur zweitrangig darum, Nobu herauszufordern, in erster Linie wollte sie Inari nun ein wenig Ruhe verschaffen und da sie ihren Sohn kannte, machte sie sich auch keine Gedanken darum, dass er Inari lange warten lassen würde. "Kann ich nicht einfach nach oben gehen?" "Genau. Ja, genau. Geh auf dein Zimmer und bleib dort! Dann stellst du wenigstens keine Dummheiten an! Ich werde Niyura sagen, dass sie deine Tür im Auge behalten soll. Und du alte Schachtel, mach dich auf was gefasst! Ich werd dir zeigen wer von uns beiden fitter im OP ist!" Damit war für Tamaki quasi das Stichwort gefallen. Die beiden Alten würden sich verziehen und nur die Haushälterin würde da bleiben und sicherlich auch kein allzu großes Problem darstellen. Binnen Sekunden war der Plan erdacht und auch sogleich ausgeführt worden.
Mithilfe des Shunshin no Jutsu bewegte sich Tamaki blitzschnell und ungesehen vom Dach durch die offene Terassentür ins Haus und ins Obergeschoss, wo er nach kurzer Suche Inaris Zimmer fand und sich dort hinter der Tür versteckte, nur für den Fall, dass Nobu doch noch in das Zimmer schauen würde, ehe er sich auf und davon machte. Hier wartete er nun also darauf, dass Inari das Zimmer betreten würde, während er aus dem Fenster blickte um vielleich Miyu und Nobu weggehen sehen zu können. Diese Infiltration des Kodama-Haushalts brachte ihm einen gewissen Kick, ließ sein Herz schneller schlagen und seinen ganzen Körper angespannt werden, während er nichts weiter tun konnte als abzuwarten. ~Bitte lass Okasan Nobu einfach mitnehmen und Inari hier alleine herkommen! Wir hatten genug Störungen.~
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Do Jun 09, 2011 9:11 am

Nobu zischte Miyu nur an, bevor er wieder Inari mit seinen Blicken durchbohrte. Er scherte sich nicht darum, was die Alte vorhatte, immerhin stand hier gerade etwas wichtigeres zur Debatte. Inari selbst betete in diesem Moment nur weiter, dass die beiden sich recht schnell verziehen mögen und sie ihre Ruhe hatte, um darüber nachzudenken, warum Tamaki einfach abgehauen war. Doch zu ihrer Überraschung kam ihre ehemahlige Meisterin nach ihrer Entschuldigung auf sie zu und legte ihr versöhnlich eine Hand auf die Schulter. Auf der Stelle wurde die junge Frau ein wenig ruhiger und wagte es sogar, die ältere Frau anzusehen. "Wie du siehst, sind wir Alten nicht mehr das was wir einmal waren. Eure Generation ist jetzt an der Reihe die Welt zu gestalten. Pass mir gut auf meinen kleinen Tamaki auf, dann bin ich vollauf mit dir zufrieden." Ihr Lächeln war aufrichtig und ließ nicht vermuten, dass sie doch irgendetwas gegen die Verbindung einzuwenden hatte. Ein Stein fiel der jungen Iryonin vom Herzen und hastig senkte sie, beinahe schon demütig, den Kopf. "Hai, das werde ich... Arigatou Miyu Sensei...", murmelte sie förmlich und war froh, als Miyu Nobus Aufmerksamkeit wieder auf sich lenkte, indem sie ihn erneut anstachelte. Immerhin stimmte er ihrer Bitte nur zu, bevor er wieder herumgiftete. "Genau. Ja, genau. Geh auf dein Zimmer und bleib dort! Dann stellst du wenigstens keine Dummheiten an! Ich werde Niyura sagen, dass sie deine Tür im Auge behalten soll. Und du alte Schachtel, mach dich auf was gefasst! Ich werd dir zeigen wer von uns beiden fitter im OP ist!" Inari atmete tief durch und versuchte, ihre zitternden Hände zu beruhigen. Sie wollte doch nur ihre Ruhe und sich am liebsten den ganzen Tag von nun an im Bett verkriechen, um dem Alten nicht Rede und Antwort stehen zu müssen. Nobu schüttelte den Kopf und begleitete Miyu hinein, nachdem er seiner Enkelin die Tür aufgehalten hatte. "Ich hoffe für deinen Sohn, dass er nichts dummes anstellt. Inari bleibt immernoch mein kleines Mädchen und wenn er ihr etwas antut, gibt's reichlich Ärger.", zischte er Miyu zu, als sie außer Hörreichweite waren und hielt ihr dann die Haustür auf, um mit ihr den Hof zu verlassen.
Die Türkishaarige selbst, ging langsam die Treppe hinauf und horchte oben eine Weile, bis sie das Gartentor zufallen hörte. Als Niyura die Treppe herauf kam und sie fragend musterte, verzog sie das Gesicht. "Ich wäre dir dankbar, wenn du dir freinimmst, sobald du fertig bist... Ich werde schon nicht abhauen...", erklärte die junge Frau und wandte sich um. Den Mantel hängte sie in der Ankleide auf und blieb kurz mit der Hand am Türknauf stehen und atmete durch. Vorsichtig drehte sie ihn um, trat ein, schloss die Tür und ließ sich an ihr herabsinken. Ihre Hand zitterte immernoch, konnte sie ihre Wut darüber, dass der alte Mann immernoch ihr Leben bestimmen wollte, doch nichteinmal herausschreien. Ihre Stirn lehnte sie auf ihre Knie, sodass sie Tamaki zuerst garnicht bemerkte. Erst nach einigen Minuten, in denen sie sich keinen Millimeter bewegt hatte, stand sie auf und sah sich um. Als sie den Kazekagen neben sich bemerkte, weiteten sich ihre Augen kurz vor Überraschung und nachdem sie diese überwunden hatte, schlang sie, ohne nachzudenken, ihre Arme um seinen Körper und legte den Kopf an seine Brust. "Mach das nie wieder, hau nie wieder ab, wenn die beiden mich angiften... Bitte..." Schnaubend drückte die Kunoichi sich ein wenig fester an ihn und ließ sich auch nicht dazu hinreißen, locker zu lassen. Langsam hob sie ihren Blick nach oben und blickte in die tiefblauen Augen, die sie ihm sofort verzeihen ließen und sich schuldig fühlen ließ. "Es tut mir so leid, dass Nobu so ein Starrhals ist... Ich hätte wissen sollen, dass er etwas in der Art tut... Ich... Es tut mir leid, wirklich... Lass mich das wieder gut machen... irgendwie... Ich werde alles wieder gut machen, irgendwie...", stammelte Inari immernoch ein wenig zitternd vor Aufregung, Wut und Anstrengung. Sie kam garnicht dazu, den Mund zu halten, sprach sie doch immer weiter davon, alles irgendwie wieder gut zu machen und bat ständig darum, dass Tamaki ihr verzeihen möge.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Fr Jun 10, 2011 2:00 pm

Momente, Sekunden, Minuten vergingen, in denen Tamaki eng an die Wand gedrückt da stand und darauf wartete, dass etwas passieren würde. Sein Herz raste dabei, denn das Ungewisse strahlte immer eine Gefahr aus, die nur schwer einzuschätzen war. Wie würde Inari reagieren, wenn plötzlich jemand in ihrem Zimmer stand? Würde sie ihn reflexartig angreifen? Oder noch schlimmer: Wie würde Nobu reagieren, wenn er Tamaki im Schlafzimmer seines "kleinen Mädchens" vorfand? Würde er ihn nur angreifen oder gleich exekutieren?
Die Tür der Ankleide wurde geöffnet und wieder geschlossen und Tamakis Puls nahm einen neuen Sprung in die Höhe. Jetzt gleich würde es passieren. Die Tür zu Inaris Schlafzimmer öffnete sich und... Inari trat herein, wirkte wütend und zugleich erschöpft, ließ sich an der Tür herab in die Embryonalstellung sinken und saß da einige Zeit lang, in der Tamaki sich nicht zu rühren wagte. Doch dann stand sie auf, sah sich um und erblickte ihn dabei zwangsläufig in der Ecke stehen. Würde sie ihn nun dafür schlagen? Einen Moment lang sah es so aus, doch dann schlangen sich ihre Arme um seinen Körper und sie lehnte ihren Kopf gegen seine Brust. "Mach das nie wieder, hau nie wieder ab, wenn die beiden mich angiften... Bitte..." Bei diesen Worten konnte Tamaki ja garnicht anders, als ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Gewiss, dass die Gefahr nun vorüber war, legte er seine Arme um Inari und drückte sie an sich. "Gomen nasai... aber wäre ich nicht gegangen, hätten sie sich sicher nie beruhigt..", sprach er reumütig und blickte dementsprechend zu der Türkishaarigen hinab. Er hatte sie wirklich nur ungern zurückgelassen, doch so konnten sie jetzt zumindest wieder ungestört ihre Zeit miteinander verbringen. Doch statt ihm weiter Vorwürfe zu machen, machte sich Inari nun selbst welche, unbegründete. "Es tut mir so leid, dass Nobu so ein Starrhals ist... Ich hätte wissen sollen, dass er etwas in der Art tut... Ich... Es tut mir leid, wirklich... Lass mich das wieder gut machen... irgendwie... Ich werde alles wieder gut machen, irgendwie..." Noch ehe sie geendet hatte war ihr Tamaki ins Wort gefallen. "Du bist nicht für Nobu verantwortlich Inari. Ich weiß wie er ist, aber trotzdem hält das mich nicht davon ab bei dir sein zu wollen." Doch offenbar hörte sie ihm nicht zu, machte sich immer weiter Vorwürfe. "Es ist doch in Ordnung", versuchte Tamaki sie erneut zur Ruhe zu bringen, doch wiederum erfolglos: Inari redete und redete, warf Tamaki einen ganzen Schwall von Entschuldigungen entgegen und so griff Tamaki zum einzigen Mittel, dass ihm noch einfiel. Er hob ihren Kopf am Kinn sanft an und presste seine Lippen auf die ihren, schloss dabei die Augen und führ sanft über ihren Rücken. "Es ist alles in Ordnung, ja? Du musst dir keine Vorwürfe machen. Und wenn du es ja so dringend 'wieder gut machen' willst, hmm... dann leg dich jetzt auf dein Bett, entspann dich und lass dich von mir massieren." Er lächelte ihr entgegen und ging mit ihr in seinen Armen schon in Richtung des Bettes. Ihm war bewusst, dass sie noch immer überarbeitet war und auch dass die Konfrontation mit Miyu und Nobu ihre Lage sicher nicht verbessert hatte, darum war es nun Zeit, selbst Hand anzulegen, um dafür zu sorgen, dass sie sich endlich einmal vollkommen entspannen konnte.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Fr Jun 10, 2011 2:19 pm

Inari seufzte leise, als sie wieder die schützenden Arme um sich spürte und schaffte es sogar, Tamaki zuzuhören. Tatsächlich hatte er vielleicht sogar Recht, wenn er sagte, die beiden hätten nie aufgehört, wäre er nicht gegangen. Seine Augen sahen so reumütig aus, dass es ihr unmöglich war, ihm weiter Vorwürfe zu machen. Einhergehend mit ihrem Schwall aus Entschuldigungen, nahm die junge Frau kaum wahr, was der Mann vor ihr ihr eigentlich sagte und wie er ihr versicherte, dass alles in Ordnung war und es ganz sicher auch nicht ihre Schuld gewesen war. Immer weiter und weiter entschuldigte sie sich für etwas, das nun eigentlich überhaupt nicht ihre Schuld war und versuchte scheinbar, den Kazekagen dazu zu überreden, dass er ihr die Schuld dafür gab. Nun ging er aber keinesfalls darauf ein, sondern hob sanft ihr Kinn an und verwickelte sie in einen Kuss, der sie vom Sprechen abhielt. Sofort entspannte sich die Iryonin, schloss die Augen und genoss das Gefühl, seine Lippen auf ihren zu spüren und wie er ihren Rücken entlangfuhr. Augenblicklich waren alle Gedanken an die beiden Gift spuckenden Alten vergessen und ihr Kopf war wieder ganz im Hier und Jetzt bei Tamaki. Seine Worte ließen sie schließlich lächeln. "Es ist alles in Ordnung, ja? Du musst dir keine Vorwürfe machen. Und wenn du es ja so dringend 'wieder gut machen' willst, hmm... dann leg dich jetzt auf dein Bett, entspann dich und lass dich von mir massieren." Von seiner Bewegung quasi angeschoben, gab sie nach und ließ sich zum Bett bringen. Nachdem sie ihm noch einen kurzen Kuss von den Lippen 'gestohlen' hatte, löste sie sich von ihm und ließ sich zufrieden auf das weiche Bett fallen. Inari mochte den Geruch der frischen Bettwäsche und zog ihr Kopfkissen in ihre Arme, während sie die Augen schloss. Nach einigen Augenblicken blinzelte sie jedoch Tamaki an und lächelte. "Kannst du das denn überhaupt?", fragte sie provokant und kicherte leise. Ohne Gedanken an Nobu und Miyu konnte sie endlich versuchen, sich zu entspannen. Das Zittern vor Wut und Enttäuschung hatte aufgehört und hinterließ jetzt eine sanfte Trägheit. Beinahe neugierig drehte die junge Frau sich auf die Seite und musterte den Mann, der immernoch vor ihrem Bett stand.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Fr Jun 10, 2011 3:15 pm

Ja, die Taktik hatte wie geplant funktioniert: Der Kuss hatte den scheinbar endlosen Schwall von Entschuldigungen zum versiegen und Inari dazu sich zu entspannen gebracht. Ohne weiteren Widerstand hatte sie sich zum Bett bringen und sich dann darauffallen lassen. Der Anblick, wie sie sich da räkelte und ihr Kissen zu sich zog, zauberte Tamaki ein breites Lächeln ins Gesicht und weckte das Bedürfnis, sich auf Inari zu werfen und sie an Ort und stelle zu vernaschen. Doch widerstand er jenem Bedürfnis, da es angesichts der Tatsache, dass Inari sich doch entspannen sollte, sicher nicht allzu förderlich gewesen wäre, jetzt wie ein liebestoller Hund auf sie zu springen. "Kannst du das denn überhaupt?", fragte ihn Inari betont provokant, woraufhin er ein gekünstelt empörtes Gesicht zog und die Nase etwas übertrieben rümpfte, ehe er der Iryonin zuzwinkerte und ihr wieder ein Lächeln schenkte. "Ich bin zwar kein ausgebildeter Mediziner wie du, aber ich habe mich durchaus in der Kunst der Massage unterrichten lassen. Diesbezüglich hab' ich die gleiche Lehre wie du bezogen", erzählte er ihr und hoffte, dass sie dem vertrauen würde, schließlich war Miyu ihr ja auch eine gute Lehrmeisterin gewesen. Voller Motivation knackte Tamaki mit den Knöcheln, dehnte seine Finger und bewegte jeden davon einzeln um sicher zu gehen bereit für eine vernünftige Massage zu sein. ~Hmm.. wie war das noch gleich? Ach ja genau, da und da und da, diese Stellen waren es, die mir Okasan für eine entspannende MAssage gezeigt hatte und die Grifftechniken gingen..~, ging er im Kopf sein Wissen zu dem Thema durch, ehe er sich zu Inari aufs Bett begab, sich über sie hockte und ihr noch einen Kuss 'zurückstahl'. Er drückte ihre Schulter sanft nach unten, so dass sie entspannt auf dem Bauch lag, ging in eine Art Sitzhalung über ihrem Gesäß und wollte gerade schon anfangen, als ihm plötzlich die Schamesröte ins Gesicht stieg und er sehr verlegen dreinguckte. Inari hatte noch ihren Kimono an und durch den hindurch konnte er den Rücken ja nicht wirklich gut massieren. "Oh... ähm.. Inari-chan.. d-dein Kimono.. der ist da, etwas im Weg..." Was nun? Er konnte doch jetzt nicht einfach von ihr verlangen sich vor ihm zu entblößen! Sie waren zwar frisch verliebt, aber sie jetzt dazu aufzufordern sich auszuziehen wäre doch noch viel zu früh, oder nicht? "Äh.. ähm.. ich kann auch deine Schultern massieren, d-das wäre vielleicht besser..", druckste er herum und stieg seitlich von ihr herab, so dass sie sich aufsetzen konnte um zu tun was immer sie für richtig hielt. Würde sie auf ihre Rückenmassage bestehen und sich tatsächlich den Kimono ausziehen, würde Tamaki sich wahrscheinlich brav in die Ecke stellen und sich die Augen zuhalten bis sie etwas anderes sagen würde. Es lag jetzt bei ihr, zu entscheiden, was sie denn am liebsten wollte. Tamaki mit hochrotem Kopf angesichts dieser Situation schien nicht die Autorität zu besitzen gerade auch nur irgendetwas zu entscheiden.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Sa Jun 11, 2011 10:24 am

"Ich bin zwar kein ausgebildeter Mediziner wie du, aber ich habe mich durchaus in der Kunst der Massage unterrichten lassen. Diesbezüglich hab' ich die gleiche Lehre wie du bezogen" Unwillkürlich lösten diese Worte in Inari zum einen Mitleid und zum anderen Interesse aus. Miyu war bekannt für ihre strengen Lehrmethoden, aber bis jetzt hatte sie es überstanden und auch Tamaki schien keine Schäden davongetragen zu haben. Scheinbar wusste er also, was er vorhatte und schien sich ebenso darauf vorzubereiten. Dass seine Knöchel so knackten überhörte die Iryonin einmal gekonnt und beobachtete den Kazekagen, wie er scheinbar in Gedanken versunken etwas durchging. Bereits wieder den kurzen Kuss vermissend, den er ihr gegeben hatte, als er sich zu ihr aufs Bett begab, ließ sie sich auf den Bauch legen und seufzte ungehört. Ein sanftes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, immerhin war sie gespannt, wie er sie durch den Kimono hindurch massieren wollte. Und wie er reagieren würde, würde er es bemerken. Ob er sie einfach souverän bitten würde, den Kimono auszuziehen? Gespannt wartete sie, wenn auch nur wenige Sekunden. "Oh... ähm.. Inari-chan.. d-dein Kimono.. der ist da, etwas im Weg..." Beinahe musste sie lachen, riss sie aber am Riemen. "Äh.. ähm.. ich kann auch deine Schultern massieren, d-das wäre vielleicht besser.." Als er von ihr herunterstieg, setzte sie sich langsam auf und lächelte ihn an, war er doch so rot, wie ein kleiner Schuljunge. Es sah unglaublich niedlich aus und die junge Frau musste sich zusammenreißen, ihm nicht sofort wieder um den Hals zu fallen. Kurz überlegte sie, bevor sie sich zu Tamaki beugte, ihn in einen Kuss verwickelte und sanft über seine Augen strich, damit er sie schließen würde. Klasse Inari, was machst du, wenn es ihm unangenehm ist, deinen... äh... nackten Rücken zu sehen? Ist das nicht ein bisschen ungehörig? Vielleicht solltest du lieber ihn massieren oder so... Aber... dann kränkst du ihn. Hn... Unentschlossen saß sie kurz vor dem jungen Mann und tat nichts. Letztendlich rang die junge Iryonin sich aber doch zu einer Entscheidung durch. Mit vermutlich der gleichen Röte im Gesicht, wie sie Tamaki zuvor gezeigt hatte, legte sie ihren Obi ab und entledigte sich zumindest oben herum ihres Kimonos, bevor sie sich wieder auf dem Bauch legte und ihr Gesicht im Kissen vergrub. "D-du... kannst die Augen... äh... wieder aufmachen...", stammelte Inari und wagte nicht, den Blick zu dem jungen Mann zu wenden, der immernoch neben ihr auf dem Bett saß.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   So Jun 12, 2011 7:41 pm

Die Momente vergingen in denen scheinbar auch Inari grübelte, was sie nun eigentlich wollte. ~Warum fragst du noch so blöde? Natürlich wird sie sich nicht gleich vor dir ausziehen wollen! Sie wird dir jetzt sagen, dass du ihre Schultern massieren sollst und dabei wird es dann auch bleiben! Siehst du? Sie scheint sich entschlossen zu haben. Nunja immerhin ein Kuss, statt nur einem nein.~ Doch falsch gedacht! Inari war Tamaki zwar wieder so nahe gekommen und hatte ihn geküsst wie er das hatte kommen sehen. Doch schloss sie sanft seine Augen, während sich ihre Lippen noch berührten und sagte keineswegs so etwas, wie dass er lieber doch nur ihre Schultern massieren solle. Im ersten Moment noch etwas verdutzt darüber, fing sich der Kazekage doch in Bruchteilen einer Sekunde wieder und verstand, dass er so lange seine Augen schließen sollte, bis sie ihm etwas anderes sagte. Nichts was ein Mensch leichtsinnig zu tun gewillt war, doch spürte Tamaki keinerlei Gefahr hier, war sich sicher Inari vertrauen zu können, so dass er seine Augen auch tatsächlich geschlossen hielt.
Die Geräusche ließen keinen Zweifel, das aneinanderreiben von Stoff als sie ihren Obi öffnete und die anderen Geräusche die sie beim Ausziehen machte, offenbarten Tamaki eindeutig, dass sie sich wirklich des Stoffes entledigte, um ihre Massage zu bekommen. Er spürte, wie sie sich bewegte, sich wieder hinlegte und dann sprach sie ihn an, gab ihm das Kommando auf dass er gewartet hatte. "D-du... kannst die Augen... äh... wieder aufmachen..." Ihre Stimme klang etwas anders als sonst, gedämpft durch das Kissen in das sie ihren Kopf presste, aber dennoch deutlich genug, als das Tamaki verstand was sie von ihm wollte. So schlug er also die Augen auf, nicht ohne vorher noch einmal tief Luft zu holen, wandte den Kopf und... Seine Augen weiteten sich vor Überraschung über das, was er da sah. ~Okay, das hätte ich jetzt nicht erwartet. Dass sie sich sowas zugelegt hat.~ Seine Augen hafteten auf dem riesigen Tattoo auf Inaris Rücken, dass einen Koikarpfen darstellte und ihren Rücken, von knapp über der Hüfte bis knapp unter den Nacken, bedeckte. Geistesabwesend strich er mit fließenden Bewegung seiner Hand, sehr zart mit den Fingerspitzen über den gestochenen Fisch. ~Scheint, dass ich nicht der einzige bin, der am Oberkörper so seine Besonderheiten hat, die man gar nicht erwarten würde.~"Es.. es ist... dein, dein Rücken ist wirklich schön, Inari", brachte er hervor, schüttelte dann den Kopf um sich seiner eigentlichen Aufgabe zu besinnen, falsche Scham und überschwingliche Überraschung zu verteiben und ging wieder in die Sitzposition über ihrem Becken. Einen tiefen Atemzug später begann er seine Hände schnell aneinander zu reiben, um es Inari so leichter zu machen sich zu entspannen, wenn er sie dann nicht mit kalten, sondern warmen Händen berühren würde. Das Körperöl auf dem Nachttisch hatte er schon beim Betreten des Raumes erspäht und nun, da er seine Hände als warm genug empfand, griff er danach, öffnete die Glasflasche und kippte eine ordentliche Portion davon in seine Hand. ~Hmm.. es war heute zwar heiß, aber das Öl ist trotzdem fast noch zu kalt. Naja, es wird auch so gehen.~ Vorsichtig neigte er seine Hand und ließ ein dünnes Rinnsal Öl auf Inaris nackten Rücken tröpfeln, ehe er seine beiden Hände sanft auf ihrem Rücken platzierte um das Öl gleichmäßig zu verteilen. Als damit dann die Vorbereitungen abgeschlossen waren, begann er mit mehr Druck auf den Handballen über ihren Rücken zu fahren, um etwaige Verspannungen und Verhärtungen zu lokalisieren, wobei seine Hände weite Kreise zogen ohne auch nur einmal den Kontakt zu ihrer Haut zu unterbrechen. ~Immer schön den Hautkontakt halten, das vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und hilft beim Entspannen.~, erinnerte er sich an die Worte, die ihm seine Mutter einst nahegelegt hatte, während er weiter den Rücken seiner türkishaarigen 'Patientin' behandelte. "Sag mir... wenn ich dir wehtue oder wenn ich sonst einen Fehler mache, ja?" Er war sich zwar bislang noch sicher alles so gemacht zu haben wie es Miyu ihm gelehrt hatte, doch konnte es ja sein, dass er etwas falsch in Erinnerung hatte und Inari es doch besser wusste als er, da sie ja schließlich die vollausgebildete Medizinerin hier war.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   So Jun 12, 2011 9:08 pm

Offensichtlich war Tamaki überrascht, als er seine Augen aufschlug, denn einige Sekunden passierte garnichts und es war auch nicht all zu verwunderlich, dass das Koitattoo, das Inaris kompletten Rücken zierte, ihn ein wenig stocken ließ. Ihr war dieser... Schmuck nicht peinlich, keineswegs, denn dann hätte sie ihn wohl kaum, aber er war nunmal ein wenig... unorthodox. Dennoch versuchte sie, sich davon nicht wieder aus der Ruhe bringen zu lassen, erst recht, als sie seine Fingerspitzen so sanft über das Bild fahren spürte. Ein seltsames Prickeln zog sich an den Stellen entlang, an denen er sie berührte. "Es.. es ist... dein, dein Rücken ist wirklich schön, Inari" Ein sehr zartes Lächeln stahl sich in das Gesicht der jungen Frau, während sie den Kopf zur Seite wandte, um richtig Luft zu bekommen und ihre Stimme nicht so gedämpft klingen zu lassen. "Hn... Er... er steht für Mut, Stärke, Glück und Erfolg, nicht? Alles, was einen guten Shinobi ausmacht. Er ist der König des Flusses...", murmelte sie mit geschlossenen Augen. Ihr war bewusst, dass Tamaki die Bedeutung des Fisches als Bild sicher kannte, doch sie war so seltsam ruhig, dass sie wusste, dass er es ihr nicht übel nehmen würde.
Die Kodama seufzte leise und zufrieden, als ihr der Geruch des Körperöles in die Nase stieg und wartete bereits auf die angenehme Kühle, die sich auf ihrem Rücken in dünnen Rinnsalen ausbreitet, bevor sie die warmen Hände des Mannes spürte, dessen Gewicht ihr nun vertraut und doch nicht unangenehm schien. Kurz darauf fuhr er, beinahe genauso, wie sie es selbst getan hätte, mit den Handballen über ihren Rücken, um zu sehen, wo Verspannungen oder gar Verhärtungen saßen. Ihr Puls beschleunigte sich bei diesen Berührungen leicht und die starke Röte wich einer leichten. Ungewohnter Weise war es der jungen Iryonin nicht mehr all zu unangenehm, dass sie tatsächlich... nunja oben herum nackt vor dem Kazekagen lag. Behutsam brachte sie den Rest ihrer Haare außer Reichweite des Öls und legte sich wieder bequem zurecht. Sie genoss das warme Gefühl, das sich ausgehend von Tamakis Händen über ihren gesamten Rücken verbreitete. "Sag mir... wenn ich dir wehtue oder wenn ich sonst einen Fehler mache, ja?" Ruhig und entspannt, wie Inari es dank ihm mittlerweile war, kicherte sie leise und hielt die Augen geschlossen. "Mach dir keine Sorgen, ob du etwas falsch machst... mach dir lieber Sorgen darum, dass ich... äh... dir nicht um... hn... den Hals springe...", stammelte sie leise und lunste aus den Augenwinkeln zu ihrem Masseur, der weiter ihren Rücken bearbeitete und selbst dabei noch gut aussah.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   So Jun 12, 2011 9:59 pm

Er schien sich als Masseur ganz gut zu machen, denn Inari schreckte nicht zusammen und verkrampfte sich auch nicht weiter. Ganz im Gegenteil: Tamaki konnte ihr dabei zusehen wie sie sich langsam aber sicher immer weiter beruhigte und entspannte. ~Hmm.. okay, die Stellen an denen es am nötigsten ist sind da, da und da~, dachte er sich und fixierte dabei die Punkte mit seinen Augen. Der erste Schritt war somit abgeschlossen: Inaris Rücken war leicht flächenbehandelt worden und dabei waren Tamaki zwei besonders verspannte Muskelstränge ins Auge gefallen, sowie eine Verhärtung, von der er sicher war, dass sie der Iryonin gewisse Probleme bereitete. ~Bis ein Muskel so verhärtet braucht es schon einige Zeit, sie muss sich damit also schon etwas länger herumschlagen, ohne etwas dagegen zu tun. Vor lauter Pflichtbewusstsein lässt sie sich nicht während ihrer Arbeitszeiten untersuchen und Abends will sie dann niemandem den Feierabend nehmen, schätze ich. Nunja jetzt bin ich hier um etwas dagegen zu unternehmen.~ Gedacht, getan! Oder zumindest fast, denn Inari 'drohte' ihm quasi damit, ihn dazu zu bringen seine Arbeit unterbrechen zu müssen. "Mach dir keine Sorgen, ob du etwas falsch machst... mach dir lieber Sorgen darum, dass ich... äh... dir nicht um... hn... den Hals springe..." Er schmunzelte über diese Aussage, schob seine Hand allerdings über die Verhärtung an ihrem Rücken und übte ganz sachte Druck dagegen aus, so dass ihr ganz sicher bewusst werden würde, dass er wusste, wo der Quell ihrer Schmerzen lag und sie sicher nicht einfach so aufspringen würde. "Nein, nein. Du bleibst jetzt schön liegen und ich sehe zu, dass das hier", er drückte einen Tick mehr gegen den arg verspannten Muskel, "dir keine Probleme mehr beschert." Seine Stimme, sowie seine Bewegungen waren beherrscht und bestimmt, ließen ihn vertrauenswürdig und zuverlässig erscheinen, was laut Miyu dem Patienten erleichterte sich dem Behandelnden anzuvertrauen, sich ihm und damit der Linderung seiner Leiden zu öffnen, einfach zugänglicher zu machen. Tamaki wusste, dass der nächste Teil nicht ganz so entspannend sein würde wie sein Vorgänger, denn es war immer mit einem gewissen Restschmerz verbunden solch fortgeschrittene Verspannungen zu lösen, doch wie viel schlimmer konnte dieser Schmerz wohl sein, verglichen mit dem, den das unbehandelte Leiden mit sich brachte? Es waren einige geschickte Handgriffe, die Inari sicher auch geläufig waren, doch mag man fast zu behaupten wagen, dass Tamaki einige Griffe beherrschte, die selbst sie nicht gelernt hatte. Einfach aus dem Grund, dass sie sie nicht brauchte, da sie ihr Heilchakra nutzen konnte, was Tamaki verwehrt blieb, weshalb er sich anderer Techniken bedienen musste. Doch nach einigen Minuten war auch diese leidige Prozedur beendet und Tamaki, der sich nach vorne gebeugt hatte um an die Verspannung zwischen ihren Schulterblättern zu gelangen, richtete seinen Oberkörper wieder auf. Er seufzte, bewegte seinen Nacken etwas und besah Inaris Rücken. "So, der schlimmste Teil wäre überstanden, aber lass mich kurz meinen Kimono ausziehen, er ist doch etwas im Weg." Ja, das stimmte. Für den bisherigen Teil der Massage hatte er einfach die Arme des Kleidungsstückes nach oben geschoben, doch gab ihm das immer noch nicht besonders viel Bewegungsfreiheit und die Tätigkeit hatte ihn auch leicht ins Schwitzenn gebracht, weshalb das Kleidungsstück nun noch unangenehmer zu tragen war. So tat er es Inari also gleich und entledigte sich des oberen Teils seines Kimonos, ohne dabei von ihr aufzustehen. Dass er damit wieder seine Brustnarbe entblößte störte ihn ungewöhnlich wenig. Wahrscheinlich einfach deshalb weil Inari ohnehin von ihr wusste. "So und jetzt die Augen zu!", forderte er seine Patientin auf, ehe er sich, seine Hände mit frischem Öl bedeckt, an den dritten und letzten Teil der Massage machte, bei dem es darum ging nun den gesamten Rücken zu entspannen und die verbleibenden kleineren Verspannungen zu lösen. Es dauerte sicher zehn Minuten, bis Tamaki der Meinung war nun genug getan zu haben und wirklich keine Anzeichen von Verspannungen mehr finden zu können. Sanft beugte er sich immer weiter nach vorn und nutzte die Tatsache aus, dass sein Oberkörper frei war. Denn so konnte er sich vorsichtig auf Inaris Rücken legen, ohne Gefahr zu laufen den Kimono mit Öl zu verschmieren. Er brachte seinen Kopf in Position und küsste Inari nur ganz sanft, ehe er zu ihren Augen sah und fragte: "Na? Hab ich meine Prüfung als Pseudo-Masseur bestanden?"
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 13, 2011 11:25 am

Inari zog leise, aber sicher hörbar die Luft ein, als Tamaki diese Stelle im Brustbereich neben der Wirbelsäule drückte und konnte es auch nicht rechtzeitig unterdrücken, zusammen zu zucken. Ihr war garnichtmehr bewusst, wie sehr der Muskel sie schmerzte. Das lag wohl daran, dass er sie zu Beginn am tiefen Atmen gehindert hatte und sie sich angepasst hatte, indem sie etwas flacher atmete. "Nein, nein. Du bleibst jetzt schön liegen und ich sehe zu, dass das hier dir keine Probleme mehr beschert." Nur zu gern kam sie der Aufforderung nach und bewegte sich kein Stück, auch wenn sie momentan... nunja vielleicht gern weggelaufen wäre. Aber dieser Anfangsschmerz legte sich schnell, während der Kazekage ihren Rücken weiter bearbeitete und bestimmt weiter massierte. So löste sich auch ihre verkrampfte Haltung in Wohlgefallen auf, während der starke Schmerz immer mehr abflaute und letztendlich verschwunden war. Zumindest an dieser Stelle, denn sie spürte einen leichten Luftzug und Körperwärme, als Tamaki sich leicht vorbeugte, um die Verspannung zwischen ihren Schulterblättern, die ihr bewusst waren, die sie aber ignoriert hatte, zu bearbeiten. Hier war der Druckschmerz bei Weitem kleiner und so konnte die junge Frau sich viel schneller entspannen. Als ihr Masseur sich wieder aufrichtete und seufzte, atmete Inari einmal wieder tief durch und sie überkam große Erleichterung, als der stechende Schmerz im Rücken ausblieb. Am liebsten hätte sie Tamaki dafür sofort gedankt, denn es war erstaunlich, was er ohne medizinische Ausbildung so rasch bewirken konnte. Er ist Miyus Sohn. Sie wird ihm viel beigebracht haben, was auch andere Shinobi nicht können. Vor allem im medizinischen Sinne. Vermutlich war diese Lektion ebenso praktisch wie reizvoll für ihn. Immerhin kann er damit nicht nur Kameraden helfen, sondern auch schöne Frauen bezaubern... oder verführen... Rasch schob die Iryonin die Gedanken beiseite und sah wieder aus den Augenwinkeln zu Tamaki. Er sah ein wenig erschöpft aus, was sie durchaus verstehen konnte, aber irgendwie ließ es ihn ziemlich gut aussehen. "So, der schlimmste Teil wäre überstanden, aber lass mich kurz meinen Kimono ausziehen, er ist doch etwas im Weg." Erst recht, als er wieder Oben ohne auf ihr hockte. "So und jetzt die Augen zu!" Gern kam die Türkishaarige der Aufforderung nach, wurde sie dafür doch quasi belohnt. Sie spürte frisches Öl auf ihrem Rücken und genoss es, wie er es schaffte, ohne irgendwelche Schmerzen zu verursachen, ihren Rücken so zu entspannen. Nachdem er fertig war, seufzte sie leise und beinahe ein wenig enttäuscht, würde sie doch jetzt seine Wärme auf ihrem Rücken vermissen. Das ist anstrengend, Inari. Du kannst nicht verlangen, dass er das ewig macht. Sei lieber froh, dass er es so unglaublich gut gemacht hat. Doch kurz darauf spürt sie seine Körperwärme, seine Haut auf ihrer und es war definitiv eine zu große Fläche, als dass es seine Hände sein konnten. Blinzelnd öffnete sie ihre Augen, als sie einen beinahe gehauchten Kuss bekommen hatte und sah direkt in diese zwei tiefen blauen Seen, die ihr einen Schauer über den Rücken jagten. "Na? Hab ich meine Prüfung als Pseudo-Masseur bestanden?" Inari hörte seine Worte kaum, denn es dauerte eine Weile bis sie realisierte, dass er auf ihr lag und dass es ihr keineswegs unangenehm war. Vorsichtig fuhr sie mit der Hand seinen Hals entlang und lächelte leicht. "Ich kann dich nur jedem wärmstens empfehlen und ihn oder sie gleichzeitig warnen, dass er vermutlich ziemlich verrückt nach dir wird...", erklärte die junge Kunoichi leise und küsste Tamaki ihrerseits ebenfalls sehr zärtlich. "Beweg dich nur nicht, sonst muss ich dich an mich fesseln...", grummelte sie leise. Seine Wärme beschleunigte ihren Puls und auch ihr Atem ging ein wenig schneller, obwohl sie doch völlig entspannt war und er ihr keineswegs die Luft abdrückte. Beinahe wie eine kleine Katze schmiegte sie sich an den Mann über ihr und seufzte leise, aber zufrieden auf. "Du kannst das unglaublich gut..." Massieren... ja... und Frauen verführen vermutlich auch...
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 13, 2011 1:10 pm

Ja, Tamaki konnte Inari während der Prozedur der Massage wortwörtlich dabei zusehen wie sie sich entspannte, aber er hörte auch diesen leicht enttäuschten Seufzer, als er aufhörte. Doch ob es nun war weil er so schlecht gewesen war oder einfach weil er aufhörte, das konnte er nicht genau sagen. Als er sich dann auf sie legte spürte er das Brennen an seinem gesamten Oberkörper, überall dort wo sich ihre nackten Körper berührten schien eine immense Hitze zu entstehen, doch war es ein überaus angenehmes und interessantes Gefühl, dass Tamakis Herz schneller schlagen ließ. Nach dem sanften Kuss öffnete Inari ihre Augen und Tamaki verlor sich mit verträumtem Blick in ihnen, bis ihn das Kitzeln, dass die zarte Berührung ihrer Finger an seinem Hals auslöste, zurück in das hier und jetzt rief. "Ich kann dich nur jedem wärmstens empfehlen und ihn oder sie gleichzeitig warnen, dass er vermutlich ziemlich verrückt nach dir wird..." Erfreut über dieses Kompliment lächelte der junge Mann breit, wurde aber sogleich in einen zarten Kuss verwickelt, der das Lächeln danach noch breiter werden ließ. "Beweg dich nur nicht, sonst muss ich dich an mich fesseln..." Nein, dass stand gerade nicht auf dem Plan, es war auch einfach viel zu schön hier aufeinander herumzuliegen, sich zu entspannen und einfach nur beieinander zu sein, während ein Windzug der durchs offene Fenster hineinwehte ihm angenehme Erfrischung brachte. Inaris nächster Seufzer klang wesentlich zufriedener als der davor und so wie sie sich an Tamaki schmiegte war auch er zutiefst befriedigt mit der Situation. "Du kannst das unglaublich gut..." Wieder musste er unweigerlich lächeln, neigte seinen Kopf zur Seite und legte ihn auf Inari ab, so dass er nun zur Wand des Zimmers sah. Langsam und zart fuhren seine Fingerspitzen an den Seiten der Türkishaarigen herab und bahnten sich an der Taille angekommen einen Weg unter ihren Bauch. Jetzt gerade wollte Tamaki sie einfach nur so im Arm halten, ganz ohne etwaige, unanständige Hintergedanken, weshalb er es bewusst vermieden hatte, ihre Brüste mehr als nötig zu streifen.
"Hach, meine Inari.. Ich...!", doch was genau Tamaki nun hatte sagen wollen würde Inari nicht erfahren, zumindest nicht jetzt. "Itai", entfuhr Tamaki stattdessen ein Schmerzensausruf, denn kleine Klauen hatten sich in seinen Rücken gebohrt. Reflexartig drehte er seinen Kopf so weit er konnte nach hinten, um zu sehen was ihm da solche Schmerzen bereitet hatte, auch wenn er es auch so schon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wusste. Und ja, er hatte recht. Es war... Takashi, der kleine, tapsige Neuzugang des Habichtclans und wenn er hier war konnte das nur heißen, das Yoshiki ihn heraufbeschworen hatte um Tamaki zu suchen und ihm höchstwahrscheinlich eine Nachricht zu überbringen. Wer nun aber erwartete, dass der kleine Habicht ähnlich den Brieftauben und -falken einen kleinen Brief am Beim trug, der lag mit seiner Vermutung falsch. "Chef, Chef, Chef, ich hab dich gefunden!", plapperte der kleine Vogel los und tappste von einem Bein aufs andere, wobei er Tamaki immer wieder seine Klauenfüße in den Rücken stach. "Ich habe eine Nachricht vom Vize-Chef für dich. Aber Chef, was machst du da eigentlich? War diese Frau böse und auf der Flucht und du musst sie deshalb hier festhalten, bis Verstärkung kommt? Soll ich die Verstärkung rufen gehen?!" Begeisterung funkelte in den Augen des Grünschnabels, bei der Aussicht darauf, dem Kazekagen zu helfen einen ganz bösen und üblen Verbrecher zu stellen. "Nein! Takashi, du sollst keine Verstärkung rufen. Ich komme alleine zurecht und das ist keine böse Frau!!! Das ist eine Freundin von mir und darum will ich, dass du auch nett zu ihr bist, verstanden?!", fuhr Tamaki den Vogel an und unterdrückte dabei mehrere Schmerzensschreie, da Takashi der immer aufgeregter geworden war, dabei auch immer schneller zwischen seinen beiden Beinen hin und hergetreten war. Das Letzte, was Tamaki jetzt gebrauchen konnte war, dass Takashi einen Trupp Shikaku hierherführte, die den Kazekagen in dieser doch recht intimen Situation mit Inari vorfanden. Noch schlimmer wäre wohl nur, wenn er Yoshiki oder Nobu hierherführen würde, oder gar Miyu. Nein, daran wollte Tamaki gar nicht erst denken und vertrieb sich dieses Horrorszenario daher auch sehr schnell wieder aus dem Kopf. "Was ist denn jetzt diese Nachricht, die du mir bringen sollst? Hat Yoshiki randaliert und meine Bunshin geköpft?" Diese Worte Tamakis erinnerten Takashi wohl wieder an seine eigentliche Aufgabe, denn verdutzt schüttelte er den Kopf, sah Tamaki dann an und übermittelte die Botschaft Yoshikis. "Nein, der Vize-Chef sagte: "Tamaki soll sich den Rest des Tages freinehmen. Die Bunshin arbeiten gut und Miyu war da um mir die Umstände zu erklären. Aber sag ihm, er soll das jetzt nicht zur Gewohnheit werden lassen!" Das war es was der Vize-Chef zu diesem Takashi hier meinte, Chef." Nun war es Tamaki der verdutzt war, Yoshiki gab ihm wirklich frei?! Was hatte Miyu ihm bitte erzählt, dass der alte Tunichtgut ihn für heute wirklich mit Bunshin die Arbeit machen ließ?! "Ähm,.. okay, gut gemacht, Takashi-chan. Sonst noch etwas?" Der Vogel blinzelte und überlegte scheinbar einen Moment ehe er seine Frage stellte. "Was genau machst du da nun mit Inari-chama, Chef?" Was für eine blöde Frage! Dieser Vogel verstand es wirklich Tamaki in Verlegenheit zu bringen. Wie sollte er das nun bitte formulieren, was sie hier taten? Würde er sagen, dass sie kuschelten, würde ihm Takashi sagen, dass man sich dazu doch nicht halb auszog oder sonstiges. "Ähm... wir machen etwas, dass die großen Leute machen, wenn sie sich sehr, sehr gern haben, Takashi-chan. Aber, du musst mir versprechen, dass du das niemandem weitererzählst! Weder Yoshiki, noch Miyu, noch Takato, Takabo, Takayama und erst recht nicht Takamaru, verstanden? Das ist dann... unser kleines Geheimnis, ja? Wenn sonst nichts mehr ist, darfst du wieder gehen." Artig salutierend stimmte Takashi Tamakis Forderungen zu, schwor, dass er es niemandem erzählen würde, was Tamaki hier tat und spreizte dann die Flügel, um sich mit einem ordentlichen Ruck in die Luft zu erheben und wieder aus dem offenen Fenster zu gleiten. "Itai! Na toll.. jetzt hat er es doch noch geschafft." Was Takashi geschafft hatte? Er hatte seine Klauen beim Abstoßen von Tamakis Rücken so tief in diesem vergraben, dass nun das Blut aus sechs Einstichstellen rann, es war keine ernsthafte Verletzung, sie war nichteinmal besonders schmerzhaft, doch was würde Nobu wohl sagen, wenn er heute Abend heimkam und Blutspuren in Inaris Bett fand? "Gomen nasai, Inari... aber könntest du vielleicht nach meinem Rücken sehen? Sonst blute ich dir noch die Wäsche voll..." Und so erhob er sich widerwillig und vorsichtig von ihr, rutschte zur Seite ab und blieb auf dem Bauch neben ihr liegen, auf dass möglichst kein Blut von ihm herunterlief.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 13, 2011 1:55 pm

Inari lächelte leicht, als sie spürte, dass Tamaki seinen Kopf auf sie legte und scheinbar ebenso entspannt war, wie sie selbst. Seine zarten, flüchtigen Berührungen an ihren Seiten hinterließen ein Kitzeln, eine brennende Spur, die ihr Gänsehaut bescherte und das gleich taten schließlich auch seine Hände. Einfach unendlich zufrieden mit diesem Moment und der Nähe zwischen ihnen, schloss sie wieder ihre Augen und atmete tief und ruhig. Die frische Luft von draußen war kein bisschen unangenehm, brachte eher noch ein angenehmes Gefühl. "Hach, meine Inari.. Ich...!" Er sagte 'meine'... Aber was...? Sein Schmerzensausruf beunruhigte die junge Frau und ihre Gedanken ratterten, ob sie etwas falsches getan hatte? Dabei hatte sie sich doch garnicht bewegt? War sie zu schwer für.. nun.. seine Hände? Doch ihre Ohren sagten ihr bald, dass das Flattern ein Vogel war, der offensichtlich mit seinen kleinen Krallen auf Tamakis nacktem Rücken gelandet war. Nun, das war eine Erklärung für die Schmerzen, aber nicht dafür, dass dort ein Vogel auf ihm landete. Aber da das kleine Ding ihn Chef nannte, klang es, als sei es ein Kuchiyose. Doch dieser kleine Quälgeist schaffte es nun auch noch, sie als böse Frau zu bezeichnen und wäre er nicht so gehorsam oder auch nur einen Tick übereifriger, hätte Inari vermutlich gleich vier Shikaku im Zimmer gehabt und hätte noch immer halbnackt unter dem Kazekagen gelegen. Leise schnaubte sie, um Tamaki mit ihrem Unmut über die Situation nicht zu beunruhigen, immerhin konnte er nichts dafür und war scheinbar genauso überrascht wie sie selbst. "Nein! Takashi, du sollst keine Verstärkung rufen. Ich komme alleine zurecht und das ist keine böse Frau!!! Das ist eine Freundin von mir und darum will ich, dass du auch nett zu ihr bist, verstanden?!" Der kleine Vogel schien ziemlich treu die Befehle zu befolgen und schwieg. Nach kurzem Schweigen erwägte die Türkishaarige, etwas zu sagen, doch Tamaki war schneller und erkundigte sich nach der Nachricht, die der Vogel nun überbringen sollte. "Nein, der Vize-Chef sagte: "Tamaki soll sich den Rest des Tages freinehmen. Die Bunshin arbeiten gut und Miyu war da um mir die Umstände zu erklären. Aber sag ihm, er soll das jetzt nicht zur Gewohnheit werden lassen!" Das war es was der Vize-Chef zu diesem Takashi hier meinte, Chef." Die Iryonin kicherte und verzog das Gesicht. Sie konnte sich bildlich vorstellen, wie Miyu mit dem Berater des Kazekagen ein... Gespräch führte, nur, um ihrem Sohn so viel Privatleben zu ermöglichen, wie ihm zustand. Scheinbar hatte sie nun wirklich keine Einwände gegen diese Verbindung und das stimme Inari froh. Allerdings flaute dieses Gefühl jäh ab, als der kleine Vogel sich danach erkundigte, was die beiden eigentlich taten. Augenblicklich wurde die junge Kunoichi rot und vergrub wieder ihr Gesicht im Kissen. Froh darüber, dass Tamaki dem Vogel ein Versprechen abnahm, nichts weiterzuerzählen, zwang sie sich, ruhig durchzuatmen. Nachdem er brav abgeschwirrt war, fluchte der Kazekage jedoch abermals und glitt von Inari herunter. Er bat sie, seinen Rücken anzusehen, worum sie sich nicht zweimal bitten ließ und sich, ohne an etwaige entkleidete Oberkörper zu denken, aufsetzte, um ihren kritischen Blick auf seinen Rücken zu heften. Tatsächlich waren es nur kleine Wunden, also auch ein kleiner Vogel. Beide Hände über diese Stellen gelegt, leuchtete Inaris grünes Heilchakra auf und man konnte zusehen, wie die Zellen sich regenerierten. "Nicht kratzen... auch wenn es juckt. Und... bist du sicher, dass er nichts sagt...?", fragte die junge Frau unsicher, bevor sie an sich heruntersah und augenblicklich rot anlief, bevor sie schnell in die Ärmel des Kimonos glitt und ihn dürftig zusammenzog. Trotzdem legte sie sich wieder hin, jedoch auf ihre Seite, um Tamaki anzusehen. "Deine Mutter scheint mir tatsächlich ihren Segen gegeben zu haben...", murmelte die Dreiundzwanzigjährige etwas geistesabwesend und lächelte. Ihre Hand fuhr zart an der Seite des Mannes neben ihr herauf und herab, über den Rücken und wieder zurück.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 13, 2011 2:57 pm

Als Tamaki nun dalag erhob sich Inari neben ihm und auch wenn er seine Augen geschlossen hatte, als er bemerkte, dass sie sich nun erheben würde, so hatte er doch noch einen winzigen Augenblick gesehen, was er vielleicht noch nicht hätte sehen sollen. Er drückte seinen Kopf nun wie zuvor Inari in das Kissen um seine Röte zu verbergen und kurze Zeit später durchdrang ihn die Wärme ihres Heilchakras, nahm ihm den Schmerz den die kleinen Einstiche verursachten und so musste er sich dann auch keine Sorgen mehr darum machen, dass er ihr Bett beflecken würde. "Nicht kratzen... auch wenn es juckt. Und... bist du sicher, dass er nichts sagt...?" "Hai, ich lasse meine Finger davon. Und ich kann Takashi vertrauen, er wird das Geheimnis mit ins..!!", 'Grab nehmen' hatte er sagen wollen, doch sich während dem Sprechen zu seiner behandelnden Ärztin umgesehen und nun doch unweigerlich einen sehr ausführlichen Blick auf ihre entblößte Oberweite geworfen. Sofort schoß ihm wieder die Röte ins Gesicht und er entwickelte arge Ähnlichkeit mit einer Tomate. Er brauchte einige Momente um sich dessen nun wirklich bewusst zu werden, schüttelte dann hastig den Kopf um wieder zur Besinnung zu kommen und drehte seinen Kopf hastig weg. "G-Gomen nasai!!", stammelte er in das Kissen und erwartete nun eine erzürnte Reaktion Inaris, doch legte sie sich, nachdem sie ihren Kimono einigermaßen gerichtet hatte, neben ihn, sah ihn ganz ruhig an. "Deine Mutter scheint mir tatsächlich ihren Segen gegeben zu haben...", sagte sie und Tamaki wagte einen Blick zu ihr zu werfen und zu nicken. "J-ja, sie scheint damit einverstanden zu sein... A-aber um sie hatte ich mir da nicht so viele Sorgen gemacht.. G-Gomen nochmal.." Wieder entschuldigte er sich bei ihr und war von dem Anblick den er erhascht hatte noch immer so abgelenkt, dass er ganz vergass, auf seine Selbstbeherrschung zu achten, so dass er doch recht stark zusammenzuckte, als Inari über eine seiner Muskelverhärtungen fuhr. Normalerweise hielt er diesen Reflexen immer stand und da sein Rücken so durchtrainiert war, war es recht schwer diese fortgeschrittenen Verspannungen ausfindig zu machen, wenn man nicht nach ihnen suchte, doch diesmal hatte sie eine der Verspannungen voll erwischt und das obwohl sie nur zart darübergefahren war. Warum er überhaupt so verspannt war? Nunja, die Büroarbeit mit dem stundenlangen herumsitzen tat ihren Teil dazu, Tamakis Angewohnheit ab und an daheim am Schreibtisch einzuschlafen ebenso und da er sich bisweilen scheute, seinen Oberkörper vor anderen zu zeigen, war er auch nie zu einer Massage gegangen. Er hätte Miyu fragen können, sicherlich, doch auch bei ihr hatte er Hemmungen, nicht wegen der Narbe, sondern viel eher wegen den Gründen für die Verspannungen, sie hatte die Angewohnheit ihn noch immer dafür auszuschimpfen, wenn er am Schreibtisch einschlief und nicht in sein Bett ging wenn er müde war.
Zumindest einen Schmerzensschrei hatte er jedoch unterdrücken können, doch war das Zusammenzucken nicht schon genug gewesen, um die Iryonnin auf sein Leiden aufmerksam zu machen? Würde sie jetzt darauf bestehen, seinen Rücken ein weiteres Mal zu untersuchen? Wenn sie jetzt haargenau darauf achten würde, was durchtrainierte Muskeln waren und was sich nur so anfühlte aber tatsächlich eine Verspannung war, würde sie dann immer noch die Diagnose vom Vortag stellen? Dass alles mit ihm in Ordnung sei, wo seine Rückenmuskulatur quasi ein Schlachtfeld von Verspannungen war?
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 13, 2011 4:07 pm

Inari war zuerst verwirrt, dass Tamaki so gedämpft klang, doch offensichtlich hatte er es ihr gleich getan und sein Gesicht im Kissen vergraben. Aber warum? Hatte sie etwas falsches gesagt oder ihm Schmerzen bereitet? Erkenntnis ergriff sie und ihre Finger griffen ein wenig enger um ihren Kimono. Er hat dich angesehen, Inari... Er ... eh... hat dich nackt gesehen und... Oh Gott, wie dumm bist du eigentlich? Aber... Hn... es lässt sich nicht ändern. Und... immerhin hast du seinen Oberkörper auch voll unbekleidet gesehen... auch wenn das bei einem Mann ein schwacher Trost ist. Seufzend schob sie die Gedanken an etwaige weitere Bedenken beiseite und atmete tief durch. Sie konnte ihm vertrauen, also worüber machte sie sich gedanken? Seine Entschuldigung bezüglich dessen ignorierte die junge Frau geflissentlich. Er traute sich erst nach einer Weile, sie wieder anzusehen und etwas zu sagen. "J-ja, sie scheint damit einverstanden zu sein... A-aber um sie hatte ich mir da nicht so viele Sorgen gemacht.. G-Gomen nochmal.." Nun, konnte sie eine zweite Entschuldigung überhören, ohne unhöflich zu wirken? Wohl kaum, also sollte sie sich schleunigst überlegen, was sie sagen würde. Aber war das überhaupt so schwer? "Hör auf, dich zu entschuldigen, Tamaki, in Ordnung? I-ich meine... Hn... Du wirst ja nun keine Bilder davon malen und in Sunagakure umherzeigen, oder? U-und wenn es dich stört... Hm...", fragte sie, vielleicht sogar mit einem etwas unsicheren Ton in der Stimme, doch sie verbot sich solche Szenarien auszumalen. Immerhin wurde ihre Aufmerksamkeit ohnehin abgelenkt, weil der Kazekage neben ihr zusammenzuckte, während sie über seinen Rücken strich. Probehalber tat sie so, als hätte sie es nicht gemerkt und fuhr nocheinmal über die Stelle. Scheinbar war es doch kein Muskel, sondern eine harte Verspannung. Hm... Ich hatte ihm doch gesagt, er soll mir Beschwerden mitteilen, oder nicht? Er wirft mir Pflichtbewusstsein vor, ist aber selbst nicht besser... Hm... Ich sollte ihn zumindest von den Schmerzen befreien... Ohne ein Wort setzte sich Inari auf und legte ihre Hände sanft auf seinen Rücken, worauf sie wieder aufleuchteten. Rasch hatte sie die Verspannungen gefunden und nahm kurz ihre Hände von dem Rücken. "Tamaki... Du solltest mir und auch jedem anderen Iryonin der dir untersucht, immer sagen, was dir fehlt... Wenn unsere Berichte fehlerhaft sind, können wir keinem Patienten helfen. Nacher denkt noch jemand, wir arbeiten nicht korrekt...", sagte sie leise und klang dabei kein bisschen anklagend. Viel eher klang sie so, als wäre sie einfach nur enttäuscht, dass er ihr nicht gesagt hatte, dass er Schmerzen verspürte. "Und wehe du wehrst dich jetzt, sonst muss ich heute doch noch zur Arbeit und meinen Bericht ändern.", stellte sie fest, hockte sich ungefragt in die selbe Position wie er zuvor und grübelte kurz. Wenn sie ihr Heilchakra nutzen würde, wäre es für ihn wohl wesentlich angenehmer und mit weniger Schmerz verbunden. Also schnappte sie sich ein wenig von dem Körperöl, das sie in kleinen Zeichen auf seinem Rücken verteilte und dann tief atmete, um sich zu konzentrieren. Sicher war massieren anstrengend, auch wenn das Grüne Chakra es erleichterte, doch die Konzentration war eher das, was anstrengte, als die körperliche Arbeit. Nach einigen Minuten, in denen ihr Puls sich völlig gleichmäßig verhalten hatte, leuchteten ihre Hände auf und legten sich sanft auf den unteren Teil seines Rückens. Auch wenn ihre Hände dort die Muskeln nur leicht bearbeiteten, tat das Chakra sein übriges. Ihre Augen waren fest auf die Punkte gerichtet, an denen sich unter ihren Händen langsam Verspannungen lösten, während sie sich immer weiter nach oben arbeitete. Es dauerte eine ganze Weile und das, obwohl ihre medizinischen Kenntnisse den Prozess verkürzten. Im Nacken und auf den Schultern angekommen, entwich der Kodama ein leises Seufzen und sie stieg vorsichtig von ihrem 'Patienten' herab. Nocheinmal strichen ihre Hände sanft über seinen ganzen Rücken und verteilten das warme Heilchakra, was die Muskeln dazu zwang, sich völlig zu entkrampfen. Kurz lagen Inaris Hände noch dort, bevor sie sie anhob und in ihren Schoß legte. Zufrieden darüber, dass der Kazekage gehorsam gewesen war, beugte sie sich vor und setzte einen federleichten Kuss zwischen seine Schulterblätter, bevor sie sich hinlegte und an ihn heranrutschte, um mit einer Hand an seinem Hals entlang zu fahren. Es faszinierte sie, wie zart seine Haut dort war. "Wenn du solche Schmerzen hast, komm zu mir, wenn du zu keinem anderen gehen möchtest... in Ordnung?", fragte sie und genoss eine Weile die stille und trotzdem irgendwie vertraute Zweisamkeit, zweier frisch verliebter Shinobi.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 13, 2011 5:20 pm

"Hör auf, dich zu entschuldigen, Tamaki, in Ordnung? I-ich meine... Hn... Du wirst ja nun keine Bilder davon malen und in Sunagakure umherzeigen, oder? U-und wenn es dich stört... Hm..." Nun gut zumindest schien sie ihm nicht ernsthaft böse zu sein, nur weil er nun doch so auf ihre Oberweite gestarrt hatte, die Idee, dass er herumlaufen könnte und handgezeichnete Bilder davon in Suna verteilen würde, war sogar so absurd, dass er fasst schon Lächeln musste. Er schluckte. "J-ja.. ähm.. nein.. äh.. n-natürlich nicht.. ich.. ähm.. Ich meine, ich werde natürlich keine Bilder davon herumreichen. N-Nicht, dass es das nicht wert wäre... äh.. was ich sagen will ist.. ist.. d-du bist wirklich eine wunderschöne Frau und musst das nicht verstecken.. ähm.. also teilweise natürlich schon, du sollst ja nicht nackt durch die Gegend rennen, a-aber du.. du bist wirklich wunderschön, auch ohne Kimono.. ähm.. Ich.. ich rede ddummes Zeug, g-gomen nasai" Eigentlich war seine Intention denkbar einfach gewesen, eigentlich wollte er Inari nur ein Kompliment machen, ihr sagen, dass er sie schön fand, doch nun hatte er es geschafft das Ganze so wirr und durcheinander hervorzustammeln, dass es fraglich war, ob sie ihn so verstanden hatte wie er es gemeint hatte.
Kurz darauf hatte sie offensichtlich seine Verspannung gemerkt und war ohne weiteres auf ihn gestiegen um seinen Rücken nochmal genauer zu untersuchen, jetzt würde sie die Verspannungen sicherlich allesamt aufdecken und das war fast schon wieder etwas peinlich, denn die 'Anklage' folgte auf dem Fuße. "Tamaki... Du solltest mir und auch jedem anderen Iryonin der dir untersucht, immer sagen, was dir fehlt... Wenn unsere Berichte fehlerhaft sind, können wir keinem Patienten helfen. Nacher denkt noch jemand, wir arbeiten nicht korrekt..." Sie klang enttäuscht als sie das sagte und das war noch viel schlimmer, als wenn sie irgendwie sauer und aggressiv geklungen hätte. Tamaki biss sich kurz auf die Unterlippe und kniff die Augen zusammen, ehe er ihr Rede und Antwort stand. "Es.. es tut mir leid, Inari.. Es ist nur... ich wollte jetzt nicht wegen dieser Kleinigkeit deine Zeit beanspruchen und es... es ist einfach ungewohnt, wenn jemand mich so.. untersucht. I-ich... es war dumm von mir.." Nunja Selbsterkenntnis war bekanntlich der erste Schritt zur Besserung und der erste Schritt immer der schwerste, womit logischerweise der schwerste Teil erledigt war, was den ehrlichen Umgang mit seinem Gesundheitszustand betraf. "Und wehe du wehrst dich jetzt, sonst muss ich heute doch noch zur Arbeit und meinen Bericht ändern." Ohne weitere Widerworte blieb er liegen und ließ Inari seinen Rücken behandeln. Es war eine längere Prozedur als die, die er bei ihr vorgenommen hatte und das trotz ihrer überlegenen Heiljutsu. Während sie eine Verspannung nach der anderen löste, merkte er erst wie verspannt sein Rücken tatsächlich gewesen war. Diese Leichtigkeit die ihn durchflutete, als sie fertig war, ließ es ihm Vorkommen, als sei er gerade 10 Jahre jünger geworden, als wäre er gerade wieder ein frisch gebackener Jonin voller Elan und großer Pläne. Nunja heute hatte er meist auch noch viel Elan und große Pläne, aber das Wunschdenken eines Tages Kazekage zu werden, war nun Realität geworden und die damit verbundene Arbeit nicht halb so interessant wie man sie sich einst vorgestellt hatte. Das Kitzeln, als Inari nun über seinen Hals fuhr, hinterließ ein Prickeln und es fühlte sich intensiver an als vorher, vielleicht einfach deshalb weil er seinem Körper gestattete frei zu reagieren und keine Reize mehr unterdrückte. "Wenn du solche Schmerzen hast, komm zu mir, wenn du zu keinem anderen gehen möchtest... in Ordnung?" Sie klang nun wieder besänftigter, weniger enttäuscht, vielleicht weil er sie nun gehorsam hatte machen lassen, was sie wollte. "J-ja. Ich werde in Zukunft gleich zu dir kommen, wenn ich merke, dass es schlimmer wird... Hach, ich bin ein schrecklicher Freund.. Da komme ich dich besuchen, wenn du dich erholen sollst und bringe dir doch nur Arbeit. Das muss ich wieder gut machen." Er blickte nunmehr wieder in ihre tiefen, blauen Augen, legte eine Hand an ihren Hinterkopf und zog sie zu sich, um sie lang und liebevoll zu küssen, das Mindeste was sie sich mit dieser ausgezeichneten Massage verdient hatte.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 13, 2011 6:11 pm

Inari kicherte leise, während Tamaki immernoch stammelte und schlug die Hand vor den Mund, um nicht unhöflich zu sein. Tatsächlich fand sie einfach unglaublich niedlich, wie er reagierte und seine Komplimente durch die Unsicherheit etwas... anders klangen, als sie vermutlich sollten. Trotzdem konnte sie ihm nicht böse sein, war er doch so niedlich, wenn er stammelte. Doch vermutlich war das bei ihr genauso, wenn sie unsicher war, auch wenn sie es eigentlich nie wollte und lieber die Professionalität wahrte. Auch seine Entschuldigung bezüglich der Verspannungen nahm sie zur Kenntnis. "Es.. es tut mir leid, Inari.. Es ist nur... ich wollte jetzt nicht wegen dieser Kleinigkeit deine Zeit beanspruchen und es... es ist einfach ungewohnt, wenn jemand mich so.. untersucht. I-ich... es war dumm von mir.." Er nennt das eine Kleinigkeit... Und auch wenn das vermutlich viele tun würden, ist es nicht gut. Immerhin... wenn er im Zweifelsfall das Dorf verteidigen müsste, würden Rückenschmerzen und Verspannungen ihn nur behindern. Auch wenn er vielleicht durch das Adrenalin keine Schmerzen hätte, so wäre seine Beweglichkeit eingeschränkt und die Wahrscheinlichkeit, dass er sich verletzte wäre ebenfalls viel höher... Grummelnd gab sich Inari jedoch geschlagen, immerhin schien er zu erkennen, dass seine Tat nicht gerade die schlauste gewesen war und sie war sich sicher, er würde versuchen es zu ändern, da er sonst Gefahr lief, dass irgendwann Miyu davon erfuhr und die würde ihm liebevoll die Hölle heiß machen, wenn er sich nicht anständig um seinen Körper kümmerte. Nach einer Weile des Schweigens bat sie ihn darum, zu ihr zu kommen, wenn er Schmerzen hatte und er willigte ein. Noch dazu war er dann der Meinung, ein schlechter Freund zu sein, wo er doch Arbeit brachte, obwohl sie sich entspannen sollte und als hätte er Inaris Gedanken gelesen, meinte er, er müsste das wieder gut machen. Zufrieden lächelte sie, als sie darauf seine Hand an ihrem Hinterkopf spürte, schloss die Augen und gab sich seinem Kuss voll und ganz hin. Am liebsten hätte sie ihn ewig gehalten, doch nach einer Weile lösten sie sich dann doch voneinander. Lächelnd biss sie sich leicht auf die Unterlippe und sah Tamaki in die Augen. "Du musst nichts wieder gut machen... Du allein bist Wiedergutmachung genug, weißt du das?", erklärte die junge Frau und schmiegte sich vorsichtig an den Kazekagen. Ihr Blick glitt einmal durch den Raum, bis er an der Decke angelangt war und dort ruhte. Er macht mich wahnsinnig und weiß es vermutlich nichteinmal. Dort, wo ihre Körper sich berührten, machte sich ein zaghaftes Prickeln breit, als würde es sich nicht trauen, weiter in den Körper der Iryonin vorzudringen, aus Angst, dann wieder vertrieben zu werden. Ihr Blick glitt langsam wieder in diese tiefblauen Augen, die sie bezauberten und fesselten. "Du bist ein unglaublicher Mann... Sunagakure kann sich glücklich schätzen, dass es dich als Kazekage hat...", hauchte sie leise, während ein verliebtes Lächeln ihre Lippen zierte. "Und ich habe jetzt schon Angst davor, bald meine Post aufzumachen...Aber... Hm... Zeit mit dir ist eine wunderbare Entschädigung für etwaige Drohungen... oder böse Blicke..." Außerdem bin ich mir sicher, du würdest mich beschützen. Fügte sie in Gedanken an und überlegte kurz. "Solltest du allerdings etwas gut machen wollen, was auch immer es sei... Ich halte dich nicht davon ab."
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 13, 2011 9:50 pm

Dieser Kuss, er war etwas wunderbares, noch aufregender als zuvor, oder kam ihm das nur so vor, weil er ihn nun uneingeschränkt genießen konnte? Wie dem auch sei, es brachte nichs jetzt darüber zu grübeln, wenn man ihn stattdessen doch einfach weiterhin so genießen konnte. Seine Schmerzen waren passé, Nobu war außer Haus und Yoshiki hatte ihm den Rest des Tages freigegeben. Das Schicksal meinte es gut mit ihm und wollte ganz offensichtlich, dass er diesen Tag mit Inari verbrechte, sich um sie kümmerte und ihnen beiden die Zeit versüßte. "Du musst nichts wieder gut machen... Du allein bist Wiedergutmachung genug, weißt du das?", sagte sie zu ihm während sie sich an ihn schmiegte und weckte damit das Bedürfnis, sie gleich noch einmal zu küssen in Tamaki, doch er beherrschte sich noch und lächelte ihr nur entgegen. "Hmm.. ich will es aber trotzdem noch auf eine andere Art wieder gut machen", sprach er und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Wange, während sie zur Decke sah. Das Kompliment, dass er ein unglaublicher Mann sei und Suna froh sein könne ihn zu haben nahm er glücklich entgegen und rang mit sich um ihr dafür nicht gleich wieder an den Lippen zu hängen. "Und ich habe jetzt schon Angst davor, bald meine Post aufzumachen...Aber... Hm... Zeit mit dir ist eine wunderbare Entschädigung für etwaige Drohungen... oder böse Blicke..." Hachje, das stand wohl auch noch an... Inari würde früher oder später offiziell als die First Lady Sunagakures eingeführt werden müssen. Allein der Gedanke daran war etwas erschreckend, aber so war das nunmal wenn man der Kazekage war, man galt als 'Person des öffentlichen Lebens' und war demnach vor Paparazzi und der Neugierde der Bürger nicht sicher. Aber im Moment schien keiner dieser sensationsgeilen Blitzdingser in der Nähe zu sein, er war hier ganz allein mit seiner Inari und legte behutsam die Arme um sie. "Hmm.. wenn dich die Fangirls blöde anmachen, weiß ich ja dass du dich verteidigen kannst, aber ich werd' auch niemanden mit bösen Intentionen an dich heranlassen... zur Not schick ich dir einen Kagebunshin als Geleitschutz... oder ich lasse einen Bunshin im Büro und bleib selbst bei dir." Natürlich war der letzte Teil des Satzes mehr Wunschdenken, doch die Vorstellung war verlockend, wenngleich sie keinerlei Chance in der Realität haben würde. "Solltest du allerdings etwas gut machen wollen, was auch immer es sei... Ich halte dich nicht davon ab." Dieser Satz brachte Tamaki nun wieder dazu ein sehr breites Grinsen aufzusetzen, ja, er deutete dies als offensichtliche Aufforderung sie ganz nach seinen Vorstellungen zu verwöhnen. "Nun gut, du wolltest es so.." Mit einer schnellen Bewegung hatte er sich über sie geschwungen kniete nun, ein Bein rechts und ein Bein links von ihr über ihr, hatte seine Finger mit den ihren verschränkt und drückte sie links und rechts ihres Kopfes sanft auf das Bett. Es war eine recht dominant wirkende Pose, doch wenn Inari gewollt hätte, hätte sie sich spielend aus dem 'Griff' entwinden können. Er selbst neigte nun seinen Oberkörper nach vorn und für Außenstehende hätte die Situation jetzt wahrscheinlich so ausgesehen, wie man sich einen Vampirangriff vorstellt, doch hatte Tamaki nicht vor Inari nun zu beißen, zumindest nicht wie ein Vampir... vorerst beließ er es dabei ihren Hals zu küssen, neckisch ein wenig daran zu saugen, ehe er sich dann wieder löste und seinen Kopf nur wenige Zentimeter über Inaris Gesicht schweben ließ, ohne sie dabei allerdings zu küssen. Er hielt etwas Abstand und grinste der Türkishaarigen nur spielerisch entgegen, während er mit seinen Daumen über ihre ihre Hände streichelte und abwartete was sie nun in dieser Situation tun würde. Wie lange würde sie wohl warten, bis sie die Entfernung zwischen ihren Gesichtern überwinden würde um Tamaki in einen Kuss zu ziehen, auf den dieser liebend gern einzugehen gewillt war?
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 13, 2011 10:18 pm

"Hmm.. ich will es aber trotzdem noch auf eine andere Art wieder gut machen" Beinahe wie ein kleiner Junge klang er und schien sich ziemlich zurückhalten zu müssen, um nicht sofort wieder an ihren Lippen zu hängen. Es war interessant, wie weit man ihn reizen konnte. Als Kazekage sollte er wohl ziemlich gut darin sein, Selbstbeherrschung zu zeigen. Doch durch ihre Bedenken bezüglich Tamakis Verehrerinnen dort draußen, in den Weiten Sunagakure no Satos, lenkte sie ihn ja immerhin ein wenig ab. "Hmm.. wenn dich die Fangirls blöde anmachen, weiß ich ja dass du dich verteidigen kannst, aber ich werd' auch niemanden mit bösen Intentionen an dich heranlassen... zur Not schick ich dir einen Kagebunshin als Geleitschutz... oder ich lasse einen Bunshin im Büro und bleib selbst bei dir." Diese Vorstellung war zu verlockend und am liebsten hätte sie sofort gesagt, dass sie Angst habe und er doch bei ihr bleiben sollte, aber sie hatte ihm ohnehin das Versprechen abgenommen, nie seine Arbeit zu vernachlässigen. Wieder betrachtete sie den Mann neben sich einfach und seufzte leise. Er sieht so unverschäm gut aus... selbst mit dieser Narbe, um die er sich solche Gedanken macht... Vermutlich würden ihn dafür nur nochmehr Frauen lieben. Also ist es wohl besser, wenn nich jede Frau sie sieht... Sonst muss ich mir wirklich noch Sorgen um ihn machen und... Hm... Grübelnd hing sie ihren Gedanken nach, bevor sie dem Kazekagen quasi einen Freifahrtsschein gab, alles mit ihr zu tun, was ihm beliebte. Das lies der junge Mann sich also keineswegs zweimal sagen und mit seiner gottgegebenen Anmut schwang er sich quasi über sie, kniete rechts und links neben ihr, hatte seine Finger mit den ihren verschränkt und die Hände leicht neben ihrem Kopf auf das Bett gedrückt. Diese Pose weckte in Inari das unbestimmte Bedürfnis danach, beschützt zu werden und sie fühlte sich trotzdem gleichzeitig pudelwohl und sicher. Sie wollte sich ihm keinesfalls entwinden, denn die kleine süße Stimme in ihrem Hinterkopf sagte ihr immernoch, dass sie ihm vertrauen konnte. Solang diese keinen Alarm schlug, war alles in Ordnung. Ein wenig wandt sie sich doch unter ihm, seufzte leise, als er ihren Hals küsste und es sogar dabei schaffte, sie zu kitzeln. Doch weniger das Kitzeln als das wohlige Gefühl und das sanfte Kribbeln in ihrem Bauch, brachten sie dazu, sich zu winden. Sie genoss diese kurzen Berührungen und biss sich leicht in die Unterlippe, bevor er sich mit seinem Gesicht wieder dem ihren näherte. Der schmale und doch deutlich spürbare Abstand zwischen ihnen brachte Inari beinahe um den Verstand, wollte sie ihn doch überbrücken und andererseits ihn einfach ansehen und den Moment genießen. Letztendlich siegte das leise Verlangen und brachte sie dazu, ebenfalls zu lächeln. "Was denn, bekomme ich keinen Kuss?", fragte sie ein wenig neckend und doch auch verlangend, bevor sie den geringen Abstand überbrückte und Tamaki in einen langen, durchaus leidenschaftlicheren Kuss zu verwickeln. Sie machte auch keinen Hehl daraus, dass sie ihn gern küsste, immerhin war das nur unschwer zu sehen. Schwerer atmend und mit leichter Röte auf dem Gesicht löste die Iryonin den Kuss trotzdem, dass sie ihn gern ewig gehalten hätte. Ihr Körper quittierte ihr Position mit wohlige Schauern und beschleunigtem Puls. Es grenzt schon an Unverschämtheit, wie wahsinnig er einen machen kann... Seufzend versuchte die junge Frau, ihren Puls ein wenig zu beruhigen, doch daran scheiterte sie kläglich, immerhin war er ihr immernoch so nahe, dass ihre Gefühle Salsa tanzten und ihrer Lebensfreud Ausdruck verliehen, indem sie wild Hormone durcheinanderschütteten. "Küss mich...", klang es halb fordernd, halb verlangend aus Inaris Mund, während ihre Augen wie verzaubert an seinen hingen und ihre Lippen noch immer das törichte Lächeln zeigten.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 13, 2011 11:32 pm

Ohja, es war eine wunderbare kleine Spielerei, die sich die beiden Shinobi hier lieferten und die Art wie Inari sich darin einfügte war höchst zufriedenstellend. Wie sie sich sanft in seinem Griff wandte ohne sich ihm dabei zu entwinden, stachelte das Spiel nur weiter an, gab ihm noch mehr Reiz, da es authentischer wirkte, was sie taten. Es machte einfach Spaß sie zu küssen, es fühlte sich gut an, fühlte sich richtig an. Und so war es wohl nicht nur für sie eine Folter gewesen, sein Gesicht nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt über sich in der Luft stehen zu haben. Nein, auch Tamaki hatte sich arg zusammenreißen müssen um nicht einfach blindlings seinen Trieben anheim zu fallen. "Was denn, bekomme ich keinen Kuss?" Diese Frage war nun doch zu viel des Guten und hätte sie auch nur eine Sekunde länger gewartet um ihn zu küssen, so wäre definitiv sein Kopf zu ihr geschnellt um sie in einen langen und leidenschaftlichen Kuss zu verwickeln. Wer weiß, vielleicht sogar mit... doch nein, nein, ganz so unbeherrscht war er nun doch noch nicht. So genoß er einfach diesen Kuss hier, in dem sie beide quasi miteinander verschmolzen, zumindest fühlte sich die Hitze die zwischen ihnen beiden loderte so an, als müsste dies gleich passieren. Als sie sich nach gefühlten Ewigkeiten und doch noch viel zu früh wieder voneinander lösten, atmeten beide schwerer und Tamaki war sich sicher, dass nicht nur er einen erhöhten Puls hatte. Es war einfach aufregend und der Körper signalisierte dies eben dadurch, dass er den Puls hochfuhr und gleichzeitig Adrenalin wie Endorphine ausschüttete. Dieses Liebesspiel hier war gerade spannender, nervenaufreibender als alle Kämpfe, die Tamaki seit seiner Ernennung zum Kazekage ausgetragen hatte. Doch nun brachte die türkishaarige Iryonin den Rotbraunhaarigen endgültig aus seiner Selbstbeherrschung, die er sich sonst so eisern wahrte. "Küss mich..." Es waqr nicht nur was sie da sagte, sondern vielmehr die Art und Weise wie sie es sagte. Diese fordernd-verlangend gehauchte Aufforderung hätte sicher jeden Mann um den Verstand gebracht und so ging es nun auch Tamaki, der garnicht anders konnte als dieser Aufforderung zu folgen. Und er küsste sie, küsste sie wie er sie noch nie zuvor geküsst hatte, wie er noch nie zuvor überhaupt jemanden geküsst hatte. Nie hatte ihn eine Frau so aus der Fassung gebracht, wie Inari es gerade tat, nie hatte jemand derart starke fleischliche Gelüste in ihm geweckt, denen er auch noch nachging. Ganz instinktiv handelnd vereinte er seine Lippen mit denen der Frau unter ihm und das nächste was er bewusst wahrnahm war, dass seine Zunge in ihrem Mund einen leidenschaftlichen Tanz mit der ihren tanzte und dass ihn dabei ein Glücksgefühl von bisher ungekanntem Ausmaß durchströmte. Normalerweise würde er innerlich beten, dass dieses Gefühl doch bitte nie mehr aufhören solle, doch nun war sein Geist nicht einmal dazu in der Lage. Er war nur im Hier und Jetzt, ganz auf Inari und das was sie taten fixiert. Nicht auf die Dauer dessen was sie taten, nicht auf die Konsequenzen die es eventuell haben konnte, nein, einfach nur auf diesen einen Moment in dem er schlichtweg glücklich vereint mit seiner Geliebten war.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 14, 2011 11:15 am

Inari seufzte leise, kaum hörbar in den Kuss, den sie offenbar durch ihre Worte ausgelöst hatte und wenn sie darüber nachdachte - wäre sie dazu in der Lage gewesen - waren das perfekte Worte gewesen. Ihr Puls raste und sie hatte beinahe das Gefühl, innerlich zu verbrennen, setzte der Mann über ihr doch solche Hitze in ihr frei, dass sie es kaum noch aushielt. Dennoch erwiderte sie seinen Kuss, begierig auf mehr von dem prickelnden Gefühl, das sich in ihr breit machte und ihren Körper auf Hochtouren brachte. Erst recht, als sie realisierte, dass ihre Zungen einen leidenschaftlichen Tanz aufgenommen hatten, wie er wohl kaum schöner hätte sein können. Sich diesen Gefühlen voll und ganz hinzugeben, den Kopf völlig abzuschalten, das war mehr Entspannung und gleichzeitig Aufregung, als die junge Frau in der letzten Zeit bekommen hatte. Und obwohl es mit gewisser Anstrengung verbunden war, war das alles nicht minder schön. Trotzdem entwand sie behutsam ihre rechte Hand der seinen und legte sie in seinen Nacken, wo sie zart mit ihren Fingerspitzen auf und ab strich, kleine Kreise malte und versuchte, ihn näher an sich heran zu bringen. Immerhin war trotz der Nähe zwischen ihnen und der Hitze immernoch ein gewisser Abstand zwischen ihren Oberkörpern. Genau dort, wo ihr Kimono noch immer gelockert und leicht um ihre Figur geschlungen war, erzeugte der kühle Wind von draußen ein angenehmes Kribbeln zu dem verlangenden Brennen, dass Tamaki in der jungen Iryonin auslöste. Vorsichtig fuhr ihre Hand von seinem Nacken über seinen Hals, auf seine Brust und kam dort einige Zeit zum liegen. Der kräftige, rasche Herzschlag war deutlich spürbar und wäre sie nicht so abgelenkt gewesen, hätte sie sich vermutlich bereits wieder Sorgen gemacht, warum sein Puls es so eilig hatte, doch irgendwie war es völlig normal, in dieser Situation und hatte eher etwas beruhigendes als beunruhigendes. Nach wenigen Augenblicken aber strich Inari sanft mit ihrer Hand seine Seite entlang, auf den sehnigen Rücken, wo sie sie wieder ablegte. Ihre linke Hand hingegen verschränkte ihre Finger mit seinen. Nach einer gefühlten und wunderschönen Ewigkeit, löste sie sich widerwillig von dem Shinobi über ihr und rang nach Luft. Ihre Augen suchten die seinen und schienen leicht verschleiert vor Verlangen und Sehnsucht. "Du bist wahnsinnig...", stellte sie heiser fest. Ihre Stimme klang nicht so fest, wie sonst, eher aufgeregt und ihre Brust hob und senkte sich in kurzen Abständen rasch. Alles um sie herum schien sich zu drehen, sich zu winden wegen der Hitze, die im Raum war. "Und du machst mich wahnsinnig... wahnsinnig verrückt nach dir..." Immernoch nicht mehr als ein Hauchen, klangen Sehnsucht und Verlangen in der Stimme der Kodama eindeutig mit, vielleicht eindeutiger, als sie es wollte. Auch ihre linke Hand entwand sich der seinen nun, um sich gemeinsam mit der anderen um seinen Hals zu legen und ihn behutsam zu sich herab zu ziehen. "Ich möchte nie wieder hier weg..." Abermals schloss sie ihre blauen Augen, überbrückte den schmalen Grat zwischen ihren Lippen und vereinte sie. Sofort setzten Hitze, Kribbeln, Schwindel und alle Begleiter wieder ein und lösten das pure Glück in der jungen Frau erneut aus. Als sie spürte, dass durch die doch recht leidenschaftlichen Bewegungen ihr Kimono zu verrutschen drohte, löste sich ihre linke Hand von ihm und zog den Stoff zusammen, um ihn beinahe ein wenig verkrampft zusammen zu halten.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 14, 2011 12:32 pm

Der innige Kuss, die heißen Gefühle und der ausladende Tanz ihrer Zungen, all dies brachte Tamaki, zusammen mit der Mittagshitze Sunagakures, doch sehr schnell ins Schwitzen. Aber darum machte er sich gerade keine Gedanken, es war doch alles viel zu schön um sich von so etwas banalem davon ablenken zu lassen. Dieser Kuss, den vorallem viele der älteren Bewohner Sunas schon als obszön angesehen hätten, brachte sein Blut in Wallung und setzte seinen Körper scheinbar in Brand. Die zarten Berührungen Inaris auf seiner Brust, an seiner Seite entlang und schließlich auf seinem Rücken, hinterließen ein Prickeln auf der Haut, dass das Verlangen nach mehr nur noch steigerte. Völlig unterbewusst war seine freie Hand an den Ausschnitt in ihrem Kimono gelangt und hatte dort mit den Fingerspitzen des Zeige- und Mittelfingers sanfte Kreise auf ihrer nackten Haut gezogen. Gerade noch rechtzeitig besann sich Tamaki eines besseren, sonst wären seine Gelüste wohl vollkommen mit ihm durchgebrannt und er hätte Inari hier in ihrem Bett ausgezogen. Doch dieses Mal hatte er seine Beherrschung noch wiedergefunden, ließ seine Finger vom Ausschnitt her nach oben gleiten, legte die Hand wieder sanft an ihren Hals und ließ sie vorerst dort bleiben. Vom Luftmangel getrieben mussten die beiden Shinobi einsehen, dass auch dieser Kuss der die ganze Zeit über angehalten hatte nun doch ein Ende finden musste. Tamaki tat einige stoßweise Atemzüge um wieder zu Luft zu kommen und auch Inari schien erschöpft von ihrem 'wilden Treiben' zu sein. "Du bist wahnsinnig..." Nunja ein Kompliment der etwas anderen Art, doch in diesem Zusammenhang war es doch irgendwie sehr schön. "Das Kompliment kann ich zurück geben", entgegnete der Rothaarige und ließ Inari dabei keinen Moment aus den Augen, er konnte sich an ihr einfach nicht sattsehen. "Und du machst mich wahnsinnig... wahnsinnig verrückt nach dir..." Dieser laszive Unterton in ihrer Stimme waren etwas zwischen purer Genugtuung und Folter, denn auch wenn seine Triebe ihm dieses und jenes vorschlugen was er nun alles mit Inari anstellen konnte, er auch sicher die Lust dazu gehabt hätte, so verbat ihm sein Pflichtgefühl dennoch, jetzt wie ein wildes Tier über die Kunoichi herzufallen und ausnahmslos alle Szenarien die ihm seine Triebe nahelegten erschienen irgendwie barbarisch oder animalisch. Als sie nun auch ihre zweite Hand in seinen Nacken legte, ihn ganz dicht an sich heran zog und sagte, dass sie nie wieder hier weg wolle, machte dies es Tamaki nicht leichter sich zusammenzureißen. Als sie ihn dann auch noch einmal so leidenschaftlich küsste, waren bestimmte männliche Regungen einfach nicht mehr zu unterdrücken, es geschah vollkommen unwillkürlich und Tamaki blieb nur zu hoffen, dass es Inari nicht gleich auffallen würde, die gerade ihre linke Hand von ihm genommen hatte und mit dieser ihren Kimono zusammenhielt.
Plötzlich durchzog ein stechender Schmerz seine Lunge und beraubte ihn seiner Kraft, so dass der linke Arm, auf den er sich gestützt hatte, einknickte und er zur Seite von Inari herunterrollte um auf dem Rücken liegen zu bleiben. Er atmete schnell und keuchend, rang nach Luft und hielt die Augen dabei geschlossen. Hätte er doch bloß mehr getrunken, dann wäre dieser kleine Zusammenbruch jetzt sicher nicht passiert. Die Hitze heute war enorm und zusammen mit der Aufregung die er hier gerade verspürt hatte, sowie dem akuten Wassermangel hatte er eine milde Hitzeerschöpfung erlitten, deren Folge dieser kurzzeitige Kreislaufkollaps war.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 14, 2011 1:39 pm

"Das Kompliment kann ich zurück geben" Wie Wachs kam Inari sich vor, unter seinen Blicken, seinen Berührungen, seinen Küssen und bei seinen Worten, die ihr - Silbe für Silbe - noch mehr wohlige Schauer über den Rücken jagten. Vermutlich wäre sie als Kerze tatsächlich bereits zerflossen und würde ihr ganzes Bett bedecken. Doch soweit die junge Frau wusste, war sie keine Kerze und konnte so auch die Berührungen an ihrem Ausschnitt spüren. Vermutlich - wäre sie bei Verstand gewesen - hätte sie dieses Verhalten erschreckt doch in dieser Situation hinterließ es nur ein Kribbeln, ja vielleicht sogar wages Bedauern darüber, dass die Berührung so rasch vorbei war. Ihr rauschte das Blut in den Ohren, sodass sogar ihre eigenen Worte gedämpft klangen, während sie darum bangte, ob ihr Herz nicht doch irgendwann ihre Brust sprengen und heraushüpfen würde, schlug es doch so heftig, dass vermutlich jeder es hören konnte. Auch als Tamaki fast auf ihr lag, musste er es wohl erst recht spüren, bemerkte sie doch schließlich auch, wie gut ihm ihr Spiel... insofern man es noch so nennen konnte, gefiel. Derart bestätigt intensivierte sie den Kuss nur noch, schmiegte ihren zarten Körper an seinen und genoss es mit jeder einzelnen Faser, wobei sie froh war, dass ihre Regungen, ging es darum, was ihr gefiel, doch nicht so leicht zu erkennen waren, wie bei einem Mann. Doch diese vertraute Zweisamkeit sollte wohl nicht weiter anhalten, immerhin schien irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen, als er den Kuss löste und seitlich wegknickte. Irritiert blinzelte Inari, öffnete die Augen, welche sich auch rasch weiteten, als sie erkannte, dass er nach Luft rang und ihn ganz offensichtlich alle Kräfte verlassen hatten.
Rasch setzte sie sich auf, schwang die Beine aus dem Bett und zwang ihren Atem, gleichmäßig zu bleiben, während sie das Bett umrundete. Bei Tamaki angekommen schob sie ihn behutsam in eine gerade Rückenlage, nahm das Kissen unter seinem Kopf weg und legte seinen Kopf vorsichtig auf der Matratze ab. Seines und auch das zweite Kissen packte sie unter seine Kniekehlen, um seine Beine in einen halbwegs rechten Winkel zu bekommen. Tief durchatmend und ihren Kreislauf beruhigend, strich die Türkishaarige dem Kazekagen über die Stirn. "Versuch ruhig durchzuatmen, in Ordnung? Ich bin gleich wieder da...", bat sie ihn ruhig, bevor sie in das nebenan gelegenen Bad ging, um einen Lappen in kühlem Wasser zu tränken und ebenso kühles Wasser in ein Glas zu füllen. Nach wenigen Augenblicken war sie wieder bei Tamaki, kniete sich neben ihm auf den Boden und hob seinen Kopf leicht an, setzte ihm das Glas an die Lippen. Ich würde ihn am liebsten bereits wieder tadeln... Gott ich habe wirklich einiges von Miyu gelernt und nicht nur gute Dinge... Und wieso war ich überhaupt so dumm, ihn an so einem heißen Tag so herumzuscheuchen? Oh Tamaki... "Verzeih mir...", murmelte die junge Frau leise, stellte das Glas auf dem Nachttisch ab, nachdem sie ihm einige Schlucke eingeflöst hatte und platzierte den kühlen Lappen auf seiner Stirn. Ihr Blick glitt kurz durch den Raum, als sie merkte, dass ihr Kimono noch immer locker saß und sie band sich den Obi notdürftig wieder um, sodass sie wenigstens nicht gleich nackt vor ihm stand. Die Ärmel zurückgelegt und immer noch auf dem Boden kniend, strich Inari liebevoll über den Kopf ihres Geliebten, während sie mit der anderen Hand die seine hielt. "Hast du noch Schmerzen?", fragte sie besorgt und legte kurz ihre Lippen sanft an seine Finger, die kraftlos in ihrer Hand lagen. Innerlich verfluchte die Kunoichi sich selbst bereits dafür und fühlte Schuldgefühle gegenüber Miyu aufsteigen, hatte sie doch versprochen, auf deren Sohn aufzupassen.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 14, 2011 2:12 pm

Natürlich konnte Inari sein kleiner Schwächeanfall hier garnicht entgehen, und dass die Iryonin nun wusste was zu tun war, sollte selbstverständlich sein. Schnell war Tamaki in die richtige Position gebracht und hatte von Inari Anweisung bekommen, was er zu tun versuchen sollte. Als sie nun das Zimmer verlassen hatte schlug er sich mit der Hand vors Gesicht und verfluchte sich innerlich. ~Tamaki, du dummer, dummer Vollidiot! Du blöder Volltrottel! Warum muss dir gerade jetzt sowas dämliches passieren?! Gerade wo.. Du hast es versaut, und wie du es versaut hast! Deine Chance dir..~ Er hätte sich nun endlos weiter in Grund und Boden denken können, doch ließ er die Hand vor seinem Gesicht zur Seite herabgleiten als Inari wiederkam. Sie kniete sich neben ihn auf den Boden und flößte ihm frisches, klares und vor allem kaltes Wasser ein, was den akuten Schwindel gleich zurückdrängte und ihm allgemein Linderung verschaffte. Sie entschuldigte sich bei ihm, während sie das Wasserglas auf den Nachttisch stellte und gleichzeitig nach dem feuchten Lappen griff, den sie ihm auf die Stirn drücken wollte. "Ich bin der, der sich entschuldigen sollte. Schon wieder mache ich dir nur Arbeit..", grummelte Tamaki, mit sich selbst mehr als unzufrieden. Warum musste ihm, dem Kazekagen, einem Menschen der seit 28 Jahren in der Wüstenlandschaft Sunagakures lebte, so etwas passieren? Das war doch schon mehr als nur lachhaft! Der Kazekage, der mal eben umkippt weil er sich ein bisschen im Liebesspiel verausgabt. Na wunderbar! Was sollte als nächstes kommen? Würde er demnächst umkippen weil er in der Mittagssonne sein Schwert zog?! Er musste definitiv weiter an seiner Kondition arbeiten und daran denken viel mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen. So abgelenkt von seiner eigenen Wut auf sich selbst, bemerkte er garnicht genau wann Inari seine Hand in die Ihre genommen hatte, wann sie begonnen hatte seinen Kopf zu streicheln und so besorgt zu ihm zu blicken. Erst ihre Frage, ob er noch Schmerzen habe, rief Tamaki wieder ins Gedächtnis, dass sie ja noch immer hier war, dass er sie nicht vertrieben hatte sondern sie sich nun um ihn kümmerte. Er schloß kurz die Augen, sammelte sich und atmete dabei tief durch. "Nein, es geht schon wieder. Nur ein dummer kleiner Fehler von mir." Und wie um seine Worte zu beweisen brachte er die Kraft auf, um seinen Oberkörper aufzurichten, zumindest weit genug um Inari einen Kuss zu geben, wenngleich jener etwas zaghafter und flüchtiger ausfiel als es geplant war. Aufrecht sitzend verkrampfte sich seine freie Hand zur Faust, noch immer getrieben von der Wut über seine selbstverschuldete Schwäche, dennoch sprach er sehr ruhig mit Inari, ließ diese Wut die in ihm brodelte nicht nach außen dringen. "Ich.. kannst du mir noch etwas zu trinken geben, bitte? Ich hab' heute einfach zu wenig getrunken und gegessen, ich war heute Morgen einfach zu.." ~aufgeregt.~ "..einfach zu beschäftigt gewesen und habe nicht daran gedacht." Er wandte seinen Blick zu Inari und sah ihr reumütig in die Augen. "Ich mach' dir auch nichts als Arbeit, oder? Dabei solltest du heute doch frei haben..." Ja es war wirklich ein äußerst ungünstiger Moment für diesen Zusammenbruch gewesen, wollte er ihr doch eigentlich einen schönen, entspannten Tag machen und nun saß sie da und musste ihn stattdessen versorgen. "Ich, ähm.. wollen wir vielleicht etwas essen gehen?"
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 14, 2011 2:42 pm

Inaris Augen blickten zu gleichen Teilen liebevoll und besorgt zum Kazekagen herab, dem sie noch immer sanft über den Kopf strich und dessen Hand sie noch immer hielt. "Ich bin der, der sich entschuldigen sollte. Schon wieder mache ich dir nur Arbeit.." Seine Beteuerung erzeugte ein schwaches Lächeln auf ihren Lippen und ihr Blick wurde leicht abwesend, war nicht weiter direkt auf ihn gerichtet. "Und ich habe gestern unsere Verabredung wegen einem dummen Fehler verpasst, nicht wahr? Jetzt sind wir quitt. Und wenn ich mich um jemanden gern kümmere, dann doch wohl um dich..." Ihre Stimme war ruhig und leise, klang ruhig und doch nicht ganz fest und selbstbewusst, als würde sie arbeiten. Tamaki schien sich einige Zeit in Gedanken selbst zu schelten und über irgendetwas nachzudenken. So blieb immerhin die Belehrung ihr erspart und sie musste nicht wieder die böse Lehrerin spielen, die ihren Schüler schalt. Auch nach ihrer Frage, ob er Schmerzen hatte, beteuerte er, dass es seine Schuld sei, was er scheinbar zu beweisen versuchte, indem er sich aufraffte und ihr einen flüchtigen Kuss gab. Die junge Iryonin beobachtete seinen Körper besorgt und sah auch das leichte Zittern in seinem anderen Arm, das ihr verriet, das er eine Faust ballte. Ob er doch noch Schmerzen hatte und log? Schwer vorstellbar, wenn er sich sogar aus eigener Kraft aufsetzen konnte. Seiner Bitte nach Wasser kam sie trotz der leichten Abwesenheit ihrer Gedanken augenblicklich nach und nachdem er das Glas geleert hatte, stellte sie es wieder weg. Seine reumütigen Augen lösten in Inari bereits wieder Schuldgefühle aus, die sie nicht unterdrücken konnte. Für den Bruchteil einer Sekunde nahmen ihre Augen so einen traurigen Ausdruck an, bevor sie sich vor Überraschung weiteten. "Ich, ähm.. wollen wir vielleicht etwas essen gehen?" Ja war er denn verrückt? "Jetzt? Leg dich hin, ich sehe zu, dass ich etwas Zucker für dich finde, damit dein Hirn wieder anständig arbeitet...", grummelte sie leise, ließ seine Hand los und erhob sich vom Boden, um den Raum zu verlassen und in die Küche zu verschwinden. Dort angekommen, bemerkte die junge Frau zufrieden, dass Niyura gegangen war und - lieb und fürsorglich wie sie war - mal wieder Abendessen vorgekocht hatte. Doch das interessierte die Türkishaarige momentan nicht, suchte sie doch eher etwas Zuckerhaltiges und fand Schokolade. Nun, das würde vorerst gehen. Trotzdem suchte sie nach etwas Brot, das sie ebenfalls mit nach oben nahm und dem Kazekagen auf einem Teller auf den Nachttisch stellte, bevor sie das Glas nocheinmal mit Wasser füllte. "Damit du mir nicht ganz ausfällst... Allerdings solltest du dich dann eher ausruhen...", erklärte sie leise und kniete sich wieder an das Bett, um ihren Kopf in ihre Hand zu stützen, mit der sie nicht an Tamakis Seite entlangfuhr. Doch sie zwang sich, damit aufzuhören und seufzte fast bedauernd. "Immerhin sollte wenigstens etwas von dem Blut wieder in deinen Kopf gelangen..."
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