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 Anwesen der Kodama

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BeitragThema: Anwesen der Kodama   Mo Jun 06, 2011 6:07 pm

Anwesen der Kodama
In diesem kleinen aber feinen Anwesen wohnt Inari Kodama gemeinsam mit ihrem Großvater Nobu Kodama seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr. Es ist von einem Grüngelände umgeben, sodass einige Meter Platz zum nächsten Anwesen sind. Außerdem wird es von einer kleinen Mauer umgeben, die ein kunstvollgearbeitetes Tor durchbricht. Geht man einen aus Natursteinen bestehenden Weg entlang, erreicht man drei im Halbkreis angeordnete Stufen, die zur zweiflügeligen Eingangstür führen.

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Im Erdgeschoss findet man neben der Küche, einem kleinen WC, Abstellraum, Hauswirtschaftsraum, Vorratsraum und Treppenhaus auch den Empfang, der von einigen Grünpflanzen in der Mitte dominiert wird. An den Wänden hängen Kunstwerke. Im weitläufigen Wohnzimmer findet man nicht nur Raum zum aufhalten, sondern ebenso zum Essen. Durch große Glasfenster und -türen sieht man auf die breite Terasse, auf der man sich sonnen wie auch essen kann. Im Garten befinden sich einige Bäume und ein sorgfältig gepflegtes Kräuterbeet neben dem Rasen.

Spoiler:
 
Geht man die Treppe hinauf zum zweiten Stock, gibt es auch hier wieder eine Abstellkammer und zwei große Bäder. Durch eine Ankleide gelangt man in Inaris Schlafzimmer. In der Galerie befinden sich ebenfalls einige kleinere Blütenpflanzen und Kunstwerke. In der Mitte steht ein ziemlich teuer aussehender Flügel. Geht man direkt neben dem kleineren der beiden Bäder in ein Zimmer, befindet man sich in Nobus Schlafzimmer, das eine Tür zum Balkon mit Stühlen und Tisch aufweist. Das nebenan befindliche Schlafzimmer ist ein Gästezimmer. In allen Schlafzimmern befinden sich noch zwei Sessel, ein kleiner Schreibtisch und jeweils ein großes Bett, in dem genügend Platz für zwei Personen ist.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 06, 2011 6:25 pm

KV: Krankenhaus - Sunagakure

Nobu öffnete einen Flügel der Tür für seine Enkelin, um sie vor sich eintreten zu lassen und scheuchte sie dann in das Wohnzimmer. "Ich werde deine Sachen nach oben bringen. Niyura wird sicher alles verstauen oder waschen. Ruh' du dich aus. Ich bringe dir gleich einen Tee und dein Buch.", erklärte der alte Mann entschieden, ließ keine Widerrede zu und ging zügigen Schrittes bereits die Treppe hinauf. Inari seufzte und ging in das Wohnzimmer. Das morgendliche Sonnenlicht fiel wunderschön durch die großen Glasfenster und brach sich in allerlei Spektren. Müde schnappte sie sich ihren Mantel und ging auf die Terasse, um sich dort auf die Bank an den Tisch zu setzen und die ersten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen. Ihre Augen schlossen sich und sie ließ ihren Gedanken freien Lauf. Allerlei Bilder striffen ihr inneres Auge, ihre Familie, ihre Freunde und doch kehrten sie immer wieder zu Tamaki zurück. Sein Kuss fühlte sich immernoch so real an und als wäre er gerade erst geschehen. Jedes mal, wenn die junge Frau daran dachte, flatterte etwas in ihrem Magen. Bin ich nur töricht oder sind das echte Gefühle? Ich kriege ihn kaum aus meinen Gedanken verbannt... das war schon lange nichtmehr so. Und dabei kennen wir uns ewig und haben doch noch nie intimere Gespräche miteinander geführt... Und doch... Es ist so vertraut... Gott... Wie soll ich es nur schaffen, nicht den ganzen Tag an diesen verflucht gutaussehenden Mann zu denken? Nobu wird mir noch auf den Zahn fühl... "Nun? Von wem träumst du?" Nun... zu spät. Die tiefblauen Augen der Iryonin öffneten sich langsam, während ihr Großvater neben ihr Platz nahm. Er blickte mit zusammengekniffenen Augen den Horizont und die aufgehende Sonne an. Auf dem Tisch hatte er zwei Tassen und ein Kanne mit Tee arrangiert. Auf dem Stuhl vor Inari lag ihr Buch. "Von niemandem. Ich bin nur noch etwas müde...", murmelte sie ausweichend und schielte zweifelnd zu dem Mann neben ihr. "Du sollst mich nicht anflunkern. Wenn es dir nicht behagt, dann sag' es..." Ouh Nobu, ich könnte dich für diesen Unterton auf den Mond schießen. Du klingst dann immer so verdammt enttäuscht von mir, dass ich... aber nun, das ist Taktik. Ich kenne das schon ewig und kann dem doch nichts entgegensetzen. "Hat Tamaki-san dich tatsächlich besucht? Ich wusste nicht, dass ihr so viel miteinander zu tun habt." Überrascht sah Inari ihren Großvater nun unverwandt an und schüttelte kurz den Kopf. Er hatte nicht 'der Kazekage' gesagt, sondern Tamaki. Das war es, was sie verwundert hatte. Er sah in dem Mann noch immer den Jungen, den er bereits ewig kannte. Einfach, weil er der Sohn einer ehemahls verflossenen Liebe war. Tief atmete die Dreiundzwanzigjährige durch, um das Gefühl zu vergessen, sie sei ein kleines Mädchen und müsse nun beichten. "Ja... hat er. Aber... es... Naja, ich denke es war ein Höflichkeitsbesuch. Wir waren nur gemeinsam Essen und... naja mir ging es nicht so gut... Ich habe ihn nur... äh... untersucht..." Nobu runzelte die Stirn, bevor sich ein leichtes Lächeln zeigte. "Inari, du solltest anfangen, dir nicht so viele Gedanken zu machen. Tamaki ist auch nur ein Mann. Er war sicher nicht nur des Anstands wegen bei dir, auch wenn ich sehr wohl meine, dass Miyu ihm den eingebläut hat. Sei nicht so naiv..." Inari schnaubte und sank ein wenig in sich zusammen, bevor sie einen Schluck des Tees nahm. Er rann herrlich warm ihre Kehle herunter und wärmte auch ihren Körper. "Hn... Meinst du...? Ich... ich denke er war aus Höflichkeit da." Wenigstens fragt Nobu so nicht weiter nach. Langsam nahm die junge Frau sich ihr Buch und schlug die Seite auf, in der das Lesezeichen steckte und begann zu lesen, ohne die Buchstaben wirklich zu sehen. Ihre Gedanken waren immernoch bei dem Kuss vom Vorabend.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 06, 2011 9:51 pm

KV: ???

Es war eine lange Nacht für Tamaki gewesen, nicht weil er sich nach seinem Krankenhausbesuch noch lange herumgetrieben hätte. Er hatte dem Drang widerstanden, sich in eine Bar zu setzen und dort bei einem Cocktail Trübsal zu blasen, weil er so unehrenhaft die Flucht ergriffen hatte. Nein, er war direkt nach Hause gegangen, hatte sich geduscht gehabt und in sein Bett gelegt. Aber dort waren ihm so viele Gedanken durch den Kopf geschossen, dass er nicht hatte einschlafen können. Und jeder einzelne dieser Gedanken hatte in irgend einer Weise von Inari gehandelt. Als Tamaki dann endlich eingeschlafen war, hatte der Himmel schon wieder begonnen sich langsam aufzuhellen und kaum drei Stunden später hatte sein Wecker jenen Schlaf auch wieder beendet gehabt. Müde wie er war, hatte er die einzig wirksame Alternative genutzt, um doch noch wach zu werden: Eine Tasse frischen, heißen Espresso, kalte Morgenluft beim Joggen um das Anwesen herum und eine eiskalte Dusche. So von den Toten wieder auferstanden hatte er sich sein Frühstück bereitet und Pläne für den Tag geschmiedet, primär für den Morgen. Im Endeffekt einen Plan um nicht pünktlich zur Arbeit erscheinen zu müssen, ohne dass Yoshiki dies mitbekam. Die Lösung war primitiv, aber durchaus effizient: Kagebunshin. Niemand würde den Unterschied bemerken und im Büro würde der Doppelgänger auch lange genug bleiben können um Tamaki die nötige Zeit für sein eigentliches Vorhaben zu bescheren. ~Ich habe es schließlich versprochen.~ So war er dann zum Krankenhaus aufgebrochen, nur um dort zu erfahren, dass seine Zielperson bereits nach Hause entlassen worden war.
Nun stand er hier, mit zittriger Hand und wackligen Knie, vor der Haustür der Kodamas und hatte seine Hand bereits angehoben um zu klingeln. Er schluckte. ~Oh man, warum nur? Ich.. ich wusste es ja auch vorher schon, aber jetzt... Ich kann Inari jetzt aber doch nicht einfach deshalb abservieren... aber wie wird ER auf mich reagieren?... Bleib ruhig... immerhin ist dir das mit Inari doch ernst, oder nicht? Auch wenn er vielleicht nicht gerade dafür ist, dass gerade du, seiner Enkelin näher kommst... Reiß dich zusammen Tamaki! Da musst du jetzt durch! ... und da sag noch einer Kazekage sein sei schwer. Die sollen mal das hier probieren!~ Eher unverhofft landete sein Finger schließlich doch noch auf der Klingel und er konnte es Innen läuten hören. ~Bleib ruhig! Jetzt gibt es ohnehin kein zurück mehr.~ So atmete der junge Mann tief durch und blickte gespannt zur Tür, die ihm nach einigen Momenten des Wartens dann geöffnet wurde. Sein Herz setzte einen Schlag aus, denn vor ihm stand...
Nobu, Inaris Großvater und einstiger Geliebter seiner Mutter Miyu. Der alte Herr schien keineswegs verwundert darüber Tamaki zu sehen. Er musterte ihn skeptisch und wenn Tamaki das richtig sah zuckten seine Mundwinkel leicht, als ob er versuchte sich ein wissendes Lächeln zu verkneifen. "G-Guten Morgen.. Nobu-sama. Ich,.. ich wollte fragen, ob Inari-san zu sprechen ist", stammelte Tamaki und bemühte sich doch nach Leibeskräften so selbstsicher wie möglich zu klingen, was ihm aber vor diesem Mann noch nie so recht gelungen war. Wie würde er wohl auf ihn reagieren? Würde er ihn einlassen oder würde er ihm die Tür vor der Nase zuschlagen? Gleich würde er es erfahren.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 06, 2011 10:12 pm

Inari zuckte kaum merklich zusammen, als sie das Läuten an der Tür vernahm und wollte bereits aufstehen, als Nobu sie zurück in die Kissen auf der Bank drückte. Er leerte seine Tasse, nahm sie mit und ging an die Tür. Zuvor hatte er noch gemeint, dass es sicher nur ein Freund von ihm sei, der ihn heute besuchen kommen wollte. Doch der alte Mann war sich sicher, dass der es nicht war. Seufzend öffnete er also einen Flügel der Tür und sah direkt in das Gesicht von Miyu - zumindest in männlicher Form. Zuerst stirnrunzelnd dann beinahe lächelnd atmete er tief durch. Er sollte den jungen Mann nicht nach seiner Mutter beurteilen, auch wenn ihm das unheimlich schwer fallen würde. Immerhin musste man Inari scheinbar zu ihrem Glück drängen. "G-Guten Morgen.. Nobu-sama. Ich,.. ich wollte fragen, ob Inari-san zu sprechen ist" "Guten Morgen, Tamaki. Sie ist noch nicht ganz auf der Höhe, aber bevor sie zur Arbeit rennt, lasse ich lieber Besucher zu ihr.", murmelte er ein wenig verhalten und trat zur Seite, sodass der Kazekage eintreten konnte. Er akzeptierte ihn zwar als Dorfoberhaupt, doch deshalb behandelte er den Jungen nicht anders, als die zwanzig Jahre davor. Seine Gedanken schweiften kurz ab, bevor er sich wieder besann und den jungen Mann, der scheinbar nervös war, musterte. "Inari ist auf der Terasse. Ich denke, du kennst das Haus vielleicht noch... Auch wenn du... Naja lassen wir das. Wenn du einen Tee möchtest, hol' dir in der Küche eine Tasse. Ich werde euch allein lassen.", erklärte Nobu, bevor er die Treppe hinauf ging, um in seinem Zimmer zu verschwinden.
Inari hingegen betrachtete weiter ihr Buch, fest der Überzeugung, dass ihr Großvater und nicht sie Besuch bekam. Niyura hingegen lief kurz aus der Küche und beinahe gegen Tamaki. "Oh, Tamaki-kun... äh... Oder soll ich euch nun Kazekage nennen? Wäre das angemessener? Entschuldigt, wenn ich unhöflich bin.", fragte die Frau in den vierzigern und neigte den Kopf leicht, während sie dem jungen Mann eine Tasse anbot. Sie hatte offensichtlich gehört, was Nobu erzählt hatte. Inari hingegen wurde langsam neugierig, hatte sie doch nur die Schritte ihres Großvaters oben vernommen. Derart interessiert, ging sie an die Glastür und ihre Augen weiteten sich kurz vor Überraschung, als sie den Kazekagen dort stehen sah. "Ta-tamaki...san...", murmelte sie leise und zog rasch ihren Mantel enger um sich, war der Morgen doch nicht mehr ganz so kühl wie zu Beginn. Die Bedienstete betrachtete die beiden jungen Leute, lächelte wissend und verschwandt wieder ungesehen in der Küche, nachdem sie die Tasse auf den Tisch auf der Terasse gestellt hatte. Leichte Röte zierte die Wangen der jungen Iryonin und sie hatte Angst, dass ihr gleich wieder schwindlig würde.. "Wie... wie geht es...di... euch?" Unsicher trat die junge Frau von einem Fuß auf den anderen. Wie sollte sie sich verhalten? Offensichtlich war es ihm nicht Recht gewesen, dass sie ihn am Vorabend geküsst hatte. Vielleicht war es von ihm nur eine Kurzschlussreaktion gewesen... oder er suchte das schnell Vergnügen... aber... Was auch immer es war, es verunsicherte sie zunehmendst. "Ko-komm doch her und... äh... nehmt Platz." Mit zitternden Beinen wandte sie sich zurück zur Bank und setzte sich, um auf Tamaki zu warten und nervös an ihren Fingern herumzuknebeln.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mo Jun 06, 2011 10:48 pm

Einige schreckliche Momente der Ungewissheit, in denen Nobu Tamaki lediglich musterte, vergingen, ehe er dann zu sprechen begann. "Guten Morgen, Tamaki. Sie ist noch nicht ganz auf der Höhe, aber bevor sie zur Arbeit rennt, lasse ich lieber Besucher zu ihr." Diese Worte und auch der Schritt zur Seite des alten Mannes, bestätigten Tamaki, dass er eintreten durfte. Manch einer seiner Vorgänger, hätte sich vielleicht daran gestört beim Vornamen genannt zu werden, selbst Yoshiki hätte es wahrscheinlich nicht gutgeheißen, doch Tamaki war es eigentlich recht. Er war hier nicht in seiner Rolle als Kazekage und ohnehin wäre es komisch von diesem alten Kauz jemals Kazekage-sama genannt zu werden. So nickte er ihm schlicht zu, trat dann ein und die Tür wurde hinter ihm geschlossen. "Inari ist auf der Terasse. Ich denke, du kennst das Haus vielleicht noch... Auch wenn du... Naja lassen wir das. Wenn du einen Tee möchtest, hol' dir in der Küche eine Tasse. Ich werde euch allein lassen." Innerlich war Tamaki froh darüber, dass Nobu nicht näher darauf einging, dass Tamaki das Haus wohl noch aus vergangenen Tagen kennen musste, diese Gespräche über die Vergangenheit hätten sicher zu nichts positivem geführt. Auch der letzte Satz den Nobu gesagt hatte, war in gewisser Weise beruhigend, denn seine Anwesenheit auf der Terasse, hätte es den beiden jungen Menschen sicher nicht einfacher gemacht. "Arigatou", bedankte sich Tamaki bei Nobu und verneigte sich in seine Richtung. Dieser hob die Hand als Zeichen dessen, dass er es zur Kenntnis genommen hatte und verschwand dann im Obergeschoss.
Als sich der junge Kazekage dann wieder umdrehte, lief Niyura, die Angestellte des Hauses, fast gegen ihn und hielt schon eine Tasse für ihn parat. "Oh, Tamaki-kun... äh... Oder soll ich euch nun Kazekage nennen? Wäre das angemessener? Entschuldigt, wenn ich unhöflich bin." Auf diese Worte hin schüttelte Tamaki nur lächelnd den Kopf. "Mach dir bitte keinen Kopf darum. In diesem Haus hier werde ich wohl immer der kleine Tamaki bleiben, also musst du da keine Ausnahme machen." Dieser Besuch führte ihm wieder einmal vor Augen, welche Unterschiede es mit sich brachte der Kazekage zu sein, doch wollte er hier und jetzt definitiv nicht als solcher auftreten. Sene Augen huschten zu der Glastür und erblickten Inari, was sein Herz zu einem kleinen Hüpfer verleitete. "Inari-san", entgegnete er und trat zu ihr hinaus auf die Terrasse. Auch wenn sie noch immer etwas kränklich wirkte, so war sie doch eine Schönheit und bei dem Gedanken daran musste Tamaki eine aufsteigende Röte aus seinem Gesicht vertreiben. "Wie... wie geht es...di... euch?" Er schüttelte leicht den Kopf und fixierte sie dann wieder mit seinem Blick. "Mir.. mir geht es ganz gut. Aber das ist nicht so wichtig. Viel wichtiger ist doch, wie es dir geht. Hast du dich wieder erholt? Fühlst du dich einigermaßen wohl?" Er versuchte etwas Smalltalk mit ihr zu halten, um nicht gleich wieder auf das Thema zu kommen, welches ihnen noch unweigerlich bevor stand: Seine Flucht gestern und das, was davor geschehen war. Inari wies ihn an, Platz zu nehmen und so setzte er sich neben sie auf die Bank und drehte seinen Kopf gleich wieder zu ihr um sie zu betrachten. Als sich ihre Blicke trafen, blickte er einen Moment lang in ihre schönen blauen Augen, die ihn wie Seen zu verschlucken drohten, weshalb er schnell den Kopf abwand und auf seine Füße blickte, während ihm nun unweigerlich das Rot ins Gesicht stieg. "G-g-gomen, Inari... Es tut mir leid, dass... dass ich dich gestern Abend so schnell.. verlassen habe. Ich hoffe, ich habe dich nicht in eine zu peinliche Situation gebracht", sprach er nun doch aus, was ihm auf dem Herzen lag. Würde sie ihm Vorwürfe deshalb machen? Einen Grund dazu hätte sie ja.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 12:40 pm

Immernoch an ihren Fingern herumspielend, schielte Inari vorsichtig zu dem jungen Mann, der sie so seltsam ansah. Dieser Blick brachte sie immer wieder dazu, zu erröten, aber jetzt konnte sie sich einigermaßen beherrschen. Immerhin war es ihr zu Hause und er konnte jederzeit gehen und musste sich nicht rechtfertigen. Außerdem war es ihr Recht, dass nicht jeden Moment eine neugieriege Schwester hereinstürmen konnte und Fragen stellte. Er hatte sich nach ihrem Wohlbefinden erkundigt und noch immer keine Antwort darauf erhalten. Wie sollte es ihr schon gehen? Ihr Kreislauf hatte durch das ständige auf und ab kaum eine Möglichkeit, sich zu erholen, sodass es wohl von Nobu wohl durchdacht war, sie beurlauben zu lassen. "Es... Es geht mir wieder gut. Nobu ist nur übervorsichtig und will mich heute ein wenig zu Hause sehen. Vielleicht kann ich heute Abend wieder... nunja, meine Schicht übernehmen.", log sie und starrte auf das Buch, das wieder auf dem Stuhl vor ihr lag. Ein wenig sank sie in den Polstern auf der Bank zurück und versuchte, einen klaren Kopf zu bekommen. Seit sie Tamaki gesehen hatte, hoppste ihr Herz gefühlsmäßig immer weiter nach oben. Ob er ihren Herzschlag hören konnte? Laut genug war er jedenfalls. Die Türkishaarige war verunsichert, vor allem durch die kurzzeitig eintretende Stille. Der Kazekage neben ihr, sah sie nichteinmal an, als er weiter mit ihr sprach. Ein wenig darüber deprimiert zuckte sie nur die Schultern und schüttelte leicht den Kopf. "Es ist schon in Ordnung. Es stand und steht euch frei, zu gehen. Ich... oder meine Reaktion... es war anmaßend. Ich hätte euch gehen lassen sollen und nicht in eine solche Lage bringen sollen. Mir sollte es leid tun.. Entschuldigt..." Auch wenn er es nicht sehen konnte, schimmerten ihre blauen Augen in einem traurigen Licht, warum auch immer sie diese Situation plötzlich so deprimierte. Ihr Puls raste noch immer und wollte sich nicht beruhigen, hätte sie doch am liebsten den Mann neben sich einfach nur angesehen, oder sich an ihn gelehnt. Kurz rieb Inari sich über das Gesicht, bevor sie den Blick leicht aufrichtete und die mittlerweile vollständig sichtbare Sonne betrachtete. Es war ein wunderschönes Schauspiel, jeden Morgen und am Abend auf der anderen Seite der Terasse. Sei nicht so töricht. Er ist nur hier, weil er es gestern aus Höflichkeit gesagt hat. Er muss ja ein gutes Vorbild abgeben, wie er es beim Essen bereits sagte.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 2:27 pm

Inari wirkte wieder etwas nervös, als sie da nebeneinander saßen und schwieg eine Weile, ehe sie ihm Antwort auf die Frage nach ihrem Befinden gab. "Es... Es geht mir wieder gut. Nobu ist nur übervorsichtig und will mich heute ein wenig zu Hause sehen. Vielleicht kann ich heute Abend wieder... nunja, meine Schicht übernehmen." Diese Lüge war definitiv zu schwächlich herübergebracht worden, so dass es nun wirklich keine Kunst gewesen war, sie zu durchschauen. So runzelte Tamaki die Stirn und sah Inari mit einem eher ungläubigen Blick an, während sie den Rücken ihres Buches in Betracht nahm. "Hmm.. im Krankenhaus sagte man mir, dass du für zwei Tage beurlaubt worden wärst. Ich weiß ja, dass dir viel an dem Wohl deiner Patienten liegt, aber du solltest auch auf deine eigene Gesundheit achten. Was bringt es deinen Patienten denn, wenn du dich zu sehr verausgabst und sie am Schluss selbst nicht mehr richtig behandeln kannst?" Er selbst machte sich zwar auch Sorgen um sie, doch er wusste von seiner Mutter her, dass jenes Argument auf Mediziner eher wirkte. "Im Krankenhaus kommen sie diese zwei Tage auch ohne dich aus, sie haben auch andere fähige Heiler. Also ruh du dich diese zwei Tage lang aus, damit das Hospital dann wieder auf seine fähigste Heilerin zurückgreifen kann, okay?" Er hatte ihr noch entgegengelächelt, ehe dann diese peinliche Stille und seine Entschuldigung für den Vorabend eingetreten war. Doch ihre Reaktion darauf überraschte ihn, gelinde gesagt. "Es ist schon in Ordnung. Es stand und steht euch frei, zu gehen. Ich... oder meine Reaktion... es war anmaßend. Ich hätte euch gehen lassen sollen und nicht in eine solche Lage bringen sollen. Mir sollte es leid tun.. Entschuldigt..." Ihre Reaktion soll anmaßend gewesen sein? Was war bitte anmaßend daran, wenn sie ihn küsste, nachdem er sie zuerst geküsst hatte? Waren sie nicht beide glücklich dabei gewesen? "Du.. du solltest, nein, du brauchst dich für nichts zu entschuldigen, Inari-san... Es.. es war keineswegs anmaßend. Nein, ganz im Gegenteil: Es war sehr schön. Ich meine... ähm.. du dürftest es gern wieder tun." Als ihm bewusst wurde, was er da sprach stieg ihm wieder die Röte ins Gesicht und er blickte verlegen drein. "Gomen, Inari-san. Ich rede schon wieder dummes Zeug. Ich meine, natürlich war es etwas schönes. Aber, ich wollte dich jetzt zu nichts nötigen oder dergleichen." Er zwang sich dazu, seinen Blick nicht wieder zu seinen Schuhen wandern zu lassen, sondern blickte direkt in Inaris tiefblaue Augen. Hoffentlich würde sie ihn nicht falsch verstehen, denn er hatte ihren Kuss wirklich als etwas wunderbares empfunden und hoffte sie jetzt nicht doch noch vergrault zu haben, denn das wäre wirklich sehr schade. Wo er doch endlich einmal einer Frau so nahe gekommen war, dass er von sich behaupten konnte, verliebt zu sein.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 3:14 pm

Inari vermied den Blick ihres Sitznachbarn und wandte ihn erst recht ab, als er ihre Lüge leichtfertig durchschaute. Nunja, wirklich halbherzig herübergebracht, war sie wohl auch nicht sehr überzeugend gewesen. Schulterzuckend schwieg sie eine Weile und sagte nichts. Nobu wird mich ohnehin nicht nach draußen lassen. Und vielleicht ist es ganz gut, dass ich erst wieder arbeite, wenn ich meine Gedanken beisammen habe... Ich... ich kann nicht den ganzen Tag nur an ihn denken. Am ende verletze ich noch irgendeinen Patienten. Und das nur wegen meiner Torheit... Sie wandte den Blick weiter ab und betrachtete den Garten und die Bäume, die darin standen. Er war wunderbar gepflegt und ihr Großvater legte auf diesen Umstand sehr großen Wert. Doch lange blieben ihre Gedanken nicht weit weg von dem Mann, der neben ihr saß und sie allein durch das Geräusch seiner Stimme und seines Atems ablenkte. Bei jedem Wort machte ihr Herz einen Satz, erst recht, als er beteuerte, dass er es - also den Kuss - schön gefunden hatte. War sie also doch nicht so töricht, wie sie dachte? Unsicher glitt ihr Blick zu Tamaki, der auch im Sitzen noch etwas größer war, als die junge Iryonin selbst. Sie verlor sich in diesen blauen Augen, die ihr immer wieder das Gefühl schenkten, Zuneigung auszustrahlen. Sie zeigten Interesse an ihr und dieser Umstand ließ sie wiedermal erröten, doch jetzt konnte sie es nicht verhindern. Vielleicht wollte sie es auch garnicht verhindern. Ihr Kopf schwirrte vor wirren Überlegungen und die junge Frau bemerkte nicht, dass sie ihren Puls immer weiter in die Höhe trieb. Kalt war ihr bereits seit der Ankunft des Kazekagen nichtmehr. "Ich... hn... Es... es war schön, ja..", gab sie verlegen zu und wandte den Blick sogleich leicht nach unten, zwar immernoch an Tamaki gewandt, ihm aber nichtmehr in die Augen sehend. Ich dürfte es wieder tun? Oh Gott, Tamaki, was verlangst du von mir? Ich weiß nichteinmal, was gestern in mich gefahren war... Und doch... Könnte ich dieses Gefühl zurückholen... Trotz allem war die Situation gestern unangenehm gewesen, egal, ob es an der Unterbrechung durch die Schwester lag oder daran, dass Inari ihn geküsst hatte, statt ihn gehen zu lassen. Mit leicht zitternder rechter Hand - schlichtweg vor Aufregung - griff sie nach der seinen und verflocht ihre Finger mit seinen, genau wie er es am Vorabend getan hatte. Nobu wird dich nie mehr aus dem Haus lassen, Inari, wenn er das mitbekommt. Er wird dich einsperren und dir einen Keuschheitsgürtel umbinden, um den Schlüssel dann in die Wüste zu werfen. Er wird dir schreckliche Standpauken halten...
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 4:03 pm

"Ich... hn... Es... es war schön, ja.." Zumindest in diesem Punkt schienen sie überein zu stimmen, die Küsse waren für beide etwas schönes gewesen, doch klärte das noch längst nicht, ob sie sie wiederholen würden.Inari schien sich noch immer Sorgen darum zu machen, dass Tamaki ja der Kazekage war und sie seinem Stand nicht entsprechen würde. Tamaki hingegen hatte noch immer seine Sorge, dass Inari das Ganze nicht wollen würde, er nicht nach ihrem Geschmack war und sie ihn bisher vielleicht doch nur seines Titels wegen nicht vor die Tür gesetzt hatte.
Eigentlich hatte er sie gerade darauf ansprechen wollen, dass sie ihm doch bitte ihre ehrliche Meinung sagen solle, ob er ihr lästig erschien, da spürte er etwas warmes und beruhigendes in seiner Hand. Es war Inaris Hand und ihre Finger hatten sich mit denen seiner Hand verschränkt, was ihm dieses Gefühl von Zuneigung gab, welches nunmehr seinen gesamten Körper durchströmte. Sanft streichelte er mit seinem Daumen über ihre Hand und schloß einen Moment die Augen um dieses Gefühl richtig wahrzunehmen, es auszukosten und zu genießen. ~Würde sie so etwas von sich aus tun, wenn es ihr zuwider wäre? Wohl eher nicht. Vielleicht ist es ja doch etwas anderes, was sie bislang davon abgehalten hat, mich vor die Tür zu setzen. Vielleicht... aber ich sollte mir da jetzt keine falschen Hoffnungen machen, indem ich voreilige Schlüsse ziehe.~ Als er seine Augen wieder öffnete wandte er sie erneut Inari zu, die noch immer zu ihm hinsah, jedoch vermies in seine Augen zu schauen. ~Oh man, was soll ich jetzt sagen? Was sagt man am besten in so einem Moment? Gnah!.. Lass dir was einfallen, Tamaki!~ Nach einigem gedanklichen Hin und Her öffnete er den Mund leicht und begann etwas vor sich hinzustammeln, was er nicht einmal selbst verstand, ehe er sich zusammenriss um es verständlich zu wiederholen. "D-du bist wirklich eine... eine tolle Frau, Inari.. du, du bist begabt und.. sehr schön.. und... und.. was ich sagen will... ähm... ich mag dich... sehr." Sein Kopf begann rapide eine wachsende Ähnlichkeit mit einer Tomate anzunehmen, während er sprach und als er ausgesprochen hatte war er doch recht unzufrieden mit seiner Ausdrucksweise. ~Oh das hast du ja wirklich ganz toll gesagt, Tamaki! Du magst sie, na ganz wunderbar. Willst du nicht gleich noch fragen, ob du dich in ihr Freundebuch eintragen darfst? Also wirklich.. Ich mag dich..~ Wäre sein inneres Ich materiell gewesen hätte es sich wahrscheinlich mit der Hand vor den Kopf geschlagen, doch so saß Tamaki nur neben Inari, hielt ihre Hand und sah verlegen in ihr Gesicht. Hoffentlich überlegte es sich Nobu nicht noch anders und kam jetzt herunter, denn dann hätte er es wahrscheinlich noch in Kauf genommen, ein abtrünniger Ninja zu werden um den Kazekage zu töten, der da Händchen mit seiner Enkelin hielt.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 4:32 pm

Inaris Blick glitt zu ihrer Hand und nahm statt der Enttäuschung eher ein wenig Zuneigung an. Sie war sich nicht sicher, warum sie das tat, aber immerhin fühlte es sich richtig an und die Wärme, die von seinem Körper ausging, nahm ihr ihre Unsicherheit zunehmend. Sein Kompliment ließ ihr Herz einen erneuten Satz machen und beschleunigte ihren Puls leicht. Auch wenn er ziemlich rot anlief, war es eine sehr nette Geste. Er hat gesagt, er mag mich... Meint er... meint er mögen oder mögen? Woher soll ich nur wissen... wie ... wie ich mich richtig verhalte? Und das nur, weil sich keiner von uns traut... Nun gut. Mehr als deinen Posten verlieren, ihn endgültig vergraulen und aus Sunagakure verbannt werden kannst du nicht, Inari, also los! Was hast du schon zu verlieren? Erschrocken über den Sarkasmus in ihren eigenen Gedanken rieb die junge Frau sich mit der freien Hand verlegen den Nacken. Tatsächlich hielt sie Tamaki natürlich nicht für so rachsüchtig, dennoch wollte sie ihn nicht überrollen. Würden sie jedoch weiter so herumdrucksen, würde er sie noch wahnsinnig machen. Naja, eigentlich tat er das ohnehin schon, einfach, weil er über ihre Hand strich, doch das war nebensächlich. "Tamaki, ich... Danke, und.. Ich kann das nur zurückgeben, immerhin... Nunja unser Kazekage hat sicher nicht umsonst einige Fanmädchen... Aber... Du..." Unsicher zwang sie sich, den Blick an Tamaki zu wenden und dem Mann direkt in die Augen zu sehen, auch wenn ihr Blick sich hin und wieder leicht abwandte. "Seit... seit gestern hast du mir unheimlich den Kopf verdreht und... Ich kann nichtmal abstreiten, dass ich zu diesen törichten Mädchen gehört habe, die dich anschmachten... Aber... was ich sagen wollte, naja... Ich... ich weiß eigentlich nicht, was ich sagen soll. Ich habe einfach Angst, diesen Moment kaputt zu reden und ich..." Inari bemerkte, dass sie vor Aufregung zu Zittern begonnen hatte und ihr Atem unregelmäßig ging. Ihr Körper spielte völlig verrückt und auf eine seltsame Art und Weise fühlte sich das verdammt gut an. Das flaue Gefühl im Magen, die verdrehten Gedankengänge und die leichte Röte im Gesicht. Am liebsten hätte die Türkishaarige bereits mehrere Male einfach die Arme um den Mann neben sich gelegt, nur um seine Wärme zu spüren, doch sie war recht gut darin, sich selbst und diesen Drängen zu widerstehen. Ihr Blick flackerte kurz, bevor sie ihn wieder unsicher auf ihre Hände fallen ließ. "Ich... will nur nicht, dass du... Schwierigkeiten bekommst und... naja. Ich schätze, ich habe einfach... einfach Angst...", murmelte die Dreiundzwanzigjährige verlegen, während sie mit der unverschränkten Hand nervös an ihrem Mantel herumzupfte. Angst vor mir... Angst vor deinen Fangirls und vor allem Angst davor, was Nobu mit dir anstellt, wenn er herausbekommt, was wir hier tun. Er war zwar vorhin scheinbar nicht abgeneigt, aber bei den alten Knackern weiß man nie, woran man ist. Und dabei möchte ich am liebsten einfach nur dieses Gefühl genießen...
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 5:21 pm

~Wuhu, sie mag dich auch. So und jetzt spürst du genau so wie sie, wie es ist rätseln zu müssen, was das Gegenüber nun eigentlich meint. Hättest du dich klar ausgedrückt, dann wüsstest du jetzt vielleicht auch woran du hier bist. Aber das hast du dir selbst eingebrockt und nun viel Spaß, ich vertraue vollkommen darauf, dass du noch ein paar andere Fettnäpfchen zum reintreten findest.~ Irgendwie verhielt sich seine innere Stimme heute sehr sarkastisch, vielleicht als Rache für seine feige Flucht am Vorabend, aber heute sollte es nicht noch einmal so kommen! Nein, heute würde Tamaki bei Inari bleiben, bis er scih entweder ordentlich von ihr verabschiedet hatte oder bis Nobu vom Balkon auf die Terasse herabsprang und dabei seinen Kopf sauber abtrennen würde. Oh, irgendwie hatte dieser alte Mann etwas sehr furchteinflößendes, aber im Moment war er nicht da und so verdrängte der Sakarashi ihn wieder aus seinen Gedanken und wandte diese wie seinen Blick ganz Inari zu. "Seit... seit gestern hast du mir unheimlich den Kopf verdreht und... Ich kann nichtmal abstreiten, dass ich zu diesen törichten Mädchen gehört habe, die dich anschmachten... Aber... was ich sagen wollte, naja... Ich... ich weiß eigentlich nicht, was ich sagen soll. Ich habe einfach Angst, diesen Moment kaputt zu reden und ich..." Er hatte ihr also wirklich den Kopf verdreht? Er hatte sich nicht nur einfach in sie verguckt, sondern ihr dabei tatsächlich noch irgendwie imponiert? Nun, irgendwie war es gut zu wissen, dass auch sie etwas an ihm fand, sich selbst mit einem jener Fangirls verglich und doch blieb die Frage offen, ob das nun etwas vorrübergehendes oder doch etwas ernstes war. Vor lauter lauter, brauchte Tamaki einige Momente um zu bemerken, dass Inaro plötzlich am ganzen Leib zitterte und es war sicher nicht kälter geworden. Auch ihr Atem stockte zeitweise und Tamaki konnte die Ader an ihrem Hals pulsieren sehen, sie war wohl wirklich aufgeregt. "Ich... will nur nicht, dass du... Schwierigkeiten bekommst und... naja. Ich schätze, ich habe einfach... einfach Angst..." Sie gestand es sogar, sagte ihm offen, dass sie Angst hatte und auch wenn sie es nicht so formuliert hatte, so war es dem Kazekagen doch durchaus bewusst, dass er Schuld daran war, dass es ihr nun so ging. Er hob seine freie Hand und bewegte sie auf Inari zu, doch verlor er auf halbem Wege gewissermaßen das Ziel aus den Augen und wusste nichtmehr so genau, wohin er seine Hand nun legen wollte. Auf den Arm oder doch die Schulter? Nein, das war jetzt nicht das richtige. Aufs Herz? Bloß nicht, das kann man ja nur falschverstehen! Doch wohin dann? Einige Augenblicke schwankte seine Hand unsicher in der Luft, doch dann lag sie plötzlich wieder an Inaris Wange und Tamaki sah ihr mit beruhigendem Blick in die Augen. ~Das war schonmal richtig. Wehe dir, du versaust das jetzt noch!!!~ Sein inneres Ich ignorierend suchte er nach passenden Worten während seine Hand, sanft ihre Wange streichelte. "Du.. musst keine Angst haben, Inari. Ich bin ein großer Junge, ich kann auf mich aufpassen." Er lächelte milde und ohne weiter darüber nachzudenken, tat er, was sein Instinkt ihm befahl, wie er es auch gestern getan hatte und... küsste Inari.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 5:51 pm

Inari betrachtete die ganze Zeit diese tiefblauen Augen, die sie voller Zuneigung ansahen und ihr sogar einen kleinen Schauer über den Rücken jagten. Es machte sie aber nebenbei wahnsinnig, dass der Mann neben ihr die ganze Zeit schwieg und keinen Laut von sich gab. Das einzige Geräusch war das seines Atems. Ihrer Aufregung fügte das nur noch mehr Aufregung hinzu. Ist... war das richtig? Hätte ich das sagen sollen, wirklich? Das war ganz sicher ein dummer Fehler... Inari du hast ihn mit deiner Schwärmerei überrollt. Du bist so ein unglaubliches Trampeltier, du hast keine Ahnung, von zwischenmenschlichen Beziehungen. Hat man ja an deinen Jugendlieben gesehen, nur Idioten waren das. Und wenn du jetzt mal einen interessanten, ordentlichen jungen Mann vor dir hast, vermasselst du es und das, obwohl er dich so ansieht... Unsicher sah sie seine Hand an, die einige Augenblicke in der Schwebe lag und sie machte sich sofort Gedanken, wohin er damit wollte. Als sie aber die zarte Berührung an der Wange spürte, erschauerte sie kaum merklich abermals und verlor sich vollends in den blauen Augen. Seine Worte zauberten ihr ein hauchzartes Lächeln auf die Lippen, bevor er sie verschließen konnte. Behutsam entwandt die Iryonin ihm ihre Hand und legte sie stattdessen auf seine Brust, wo sie sich beinahe in seinem Kimono verkrallte. Mit geschlossenen Augen und ziemlich zaghaft erwiderte die junge Frau den Kuss, während sie ihre Bedenken über Bord warf und all die Gedanken an Nobu, Tamakis Fangirls und andere Konsequenzen für Sekunden auszublenden. Gemeinsam mit dem flauen Gefühl im Magen breitete sich eine angenehme Wärme in ihrem gesamten Körper aus und am liebsten, hätte sie sich garnicht von dem Kazekagen gelöst, doch ihr Atem war zu unregelmäßig, sodass sie sich nur Milimeter von seinem Gesicht entfernte, um durchzuatmen. "B-bitte... geh nicht wieder...", murmelte sie unverständlich und glich vermutlich gerade irgendeinem roten, runden Gegenstand. Unsicher fuhr sie mit ihrer Hand leicht von seiner Brust hinauf und über seine Schulter, um sie in seinem Nacken mit ihrer anderen zu verschränken. "A-außer... du... du willst natürlich... dann... nunja, steht es dir frei zu..gehen..." Abermals verunsichert wandte die Türkishaarige den Blick kurz ab, wobei er eigentlich nur auf die Lippen des Mannes fiel, der ihren Kreislauf gerade wieder ziemlich in Schwung brachte. Wie gern würde sie ihn abermals küssen, doch bevor er wieder weglief, riskierte sie nichts und biss sich stattdessen leicht auf die Unterlippe.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 7:06 pm

Das wohlig warme Gefühl durchflutete Tamakis Körper von seinen Lippen ausgehend, bis hinab in die Füße und ließ ihm die Haare zu Berge stehen. Es kribbelte wie verrückt und als Inari dann ihre Hand auf seine Brust legte, ihre Finger sich in seinen Kimono vergruben, intensivierte dies das Gefühl noch weiter. Wäre es nach Tamaki gegangen, hätte dieser Kuss nie wieder enden müssen oder besser gesagt: sollen. Doch da sie den Gesetzmäßigkeiten dieser Welt unterworfen waren, in der ja alles irgendwann vorübergeht, endete auch dieser Kuss, viel zu früh. Ihre Gesichter waren nur Millimeter voneinander getrennt, gerade weit genug, um Luft holen zu können und Inaris Worte verwirrten Tamaki zunächst ein wenig, doch in Anbetracht des Vorabends waren, sie wohl durchaus berechtigt. Sein Herz schlug schnell und kräftig, sein Blick war tief in ihren Augen versunken und seine Lippen formten ein Lächeln. Er spürte, wie in ein Schauer durchzog, als Inari über seine Brust strich und ihre Arme um seinen Nacken legte. ~Sie.. sie will es genau so wie du. Also mach dir keine Sorgen und tu einfach das was dein Herz dir sagt.~ Langsam nahm er seine Hand von ihrer Wange, doch bevor irgendwelche Zweifel in ihr aufkeimen konnten, dass er Gehen wollte oder sonstiges, hatte er seine Arme um ihre Taille gelegt und sie mit einer schnellen Bewegung über sich gezogen, so dass sie nunmehr quasi über ihm kniete. "Jetzt kann ich nicht mehr gehen, aber das wollte ich auch garnicht", sagte er mit frechem Unterton in der Stimme und grinste ihr neckend entgegen. Mit sanftem Druck seiner Arme, brachte er sie noch etwas näher an sich heran und sah nunmehr mit einem durchaus verführerischen Blick zu ihr auf. "Küss mich", hauchte er ihr entgegen und es war nur schwer zu sagen, ob der Tonfall nun fordernd oder flehend war. "Außer, du willst nicht, natürlich. Dann steht es dir frei mich zu schlagen", zitierte er sie in einer etwas abgewandelten Form, um sie ein klein Wenig zu necken, wobei er hoffte, dass er es damit nun nicht zu weit getrieben hatte, denn das würde verheerend sein: Nobu war schließlich in der Nähe und auch eine vollausgebildete Iryonin die über ihm kniete konnte ihm durchaus gefährlich werden, wenn er sie dazu brachte, ihm ans Leder zu wollen.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 7:29 pm

Überrascht sog Inari die Luft ein, als der Mann neben ihr seine Arme um ihre Taille schlang und sie auf sich zog. Ihre Augen waren kurz dementsprechend geweitet, doch sie fasste sich schnell wieder und lächelte leicht, als sie seine Worte hörte. Sie kam sich plötzlich so töricht vor, was sie ihm alles hatte unterstellen wollen, dabei war er gestern einfach der peinlichen Situation entflohen. Inari du Glückspilz, er hält dich in seinen Armen. Wenn du demnächst Drohbriefe erhälst, weißt du, dass dich jemand beobachtet hat und es ist dir völlig egal. Wie ein Bach fielen ihre türkisen Haare offen über ihre Schultern, ihre Brust und ihren Rücken. Immernoch hatte die junge Frau das so zarte, verliebte Lächeln im Gesicht und war einfach nicht in der Lage, es abzulegen. "Du weißt schon, dass Nobu jeden Moment hier antanzen könnte und dich keifend aus dem Haus jagen könnte?", fragte sie mit leiser, belegter Stimme, während er sie ein Stück näher an sich heran zog. Die Wärme, die von seinem Körper ausging, durchzog auch den der jungen Iryonin wie ein Lauffeuer. Seine Aufforderung machte sie kurz sprachlos, bevor er zu einer Stichelei ansetzte. Tamaki, das hast du nicht umsonst gesagt... Ohne groß darüber nachzudenken überbrückte die Kodama die wenigen Zentimeter zwischen ihren und den Lippen des Kazekagen, während sie die Augen schloss und sich partout weigerte, sich wieder von ihm zu lösen. Noch immer schwirrte ihr Kopf und ihr war schwindlig. Schwindlig vor Glück und Freude und vor all den Gefühlen und Empfindungen, die ohne Halt auf sie einprasselten. Zufriedenheit durchströmte Inari und trieb ihr abermals eine zarte Röte ins Gesicht, wenn sie nicht aufgrund ihrer Aufregung ohnehin schon da war. Erst nach eine Weile, auch wenn sie für die beiden sicher gar nicht so lang wirkte, löste sie sich von dem Sakarashi und lehnte ihre Stirn an seine, während ihr Atem sich wieder beruhigte. "Ich wette du hast keine Ahnung, was du dir gerade angelacht hast...", hauchte sie leise und lächelte. Ihre rechte Hand legte sie behutsam auf seine Brust, beinahe, als wolle sie überwachen, dass sein Herzschlag in Ordnung war. "Und dir ist sicher auch nicht bewusst, wie viel Scherereien dir das bereiten wird... Deine Mutter... Deine Berater...Deine Fangirls..." Ehrliche Sorge zeigte sich in den tiefblauen Augen der Kunoichi, während sie noch immer rittlings auf Tamakis Schoß saß und sich auch von allein so schnell nicht wegbewegen würde. Doch trotz der Sorge beinhaltete ihr Blick auch so viel Zuneigung, wie sie selten zeigte, egal wem gegenüber. Alle im Krankenhaus und einige im Dorf kannten sie nur professionell und kaum noch als Mensch. Nur enge Vertraute 'genossen' solch ein Wissen, um eine 'emotionale Inari'.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 8:05 pm

Die langen türkisfarbenen Haare, die ihr über die Schulter fielen, als Tamaki sie zu sich zog, blieben teilweise auf seiner Brust liegen und wirkten fast so, als müssten sie den Stoff gleich befeuchten. "Du weißt schon, dass Nobu jeden Moment hier antanzen könnte und dich keifend aus dem Haus jagen könnte?" Eigentlich wollte er darauf noch erwidern, dass er gewillt war das Risiko einzugehen, wenn er dafür seinen Kuss bekam, doch kam dieser schon, ehe es ihm möglich war zu antworten. Dieses Mal fiel der Kuss eine gute Ecke länger aus und er war von beiden Seiten her auch leidenschaftlicher, was wohl auch an der etwas veränderten Stellung lag, die mehr Bewegungsfreiheit für derartige Aktionen bot. Nach einem ausführlichen Tanz ihrer Lippen und Gefühle, lösten sich die beiden Ninja wieder voneinander und schauten sich verliebt an, doch würden sie einander nicht wieder nur anschweigen. Es war Inari, die zuerst das Wort erhob: "Ich wette du hast keine Ahnung, was du dir gerade angelacht hast...", sagte sie während ihre Hand über seine Brust strich. "Und dir ist sicher auch nicht bewusst, wie viel Scherereien dir das bereiten wird... Deine Mutter... Deine Berater...Deine Fangirls..." Ihre Worte brachten Tamaki zum Lächeln, ehe er Antwort gab. "Nein, ich weiß wirklich nicht, was ich mir da angelacht habe, meine unbekannte Schönheit. Aber ich werde es genießen all die Facetten dieses Brillianten von Mensch nach und nach kennenzulernen. Was wäre denn eine heiße Liebesgeschichte, ohne Überraschungen und Abenteuer?" Wieder grinste er ihr frech entgegen, doch sah er auch sehr liebevoll in ihre Augen, so dass sie hoffentlich nichts falsches in seine Worte interpretieren würde. "Und naja.. Mutter, wird mich schon verstehen können, Yoshiki bringe ich zum Schweigen und die Fangirls können bleiben wo der Chakrabaum wächst. Ich denke ich werde all diese Scherereien auf mich nehmen, wenn ich dafür als Ausgleich meine Zeit mit dir verbringen kann. Und wenn dein Großvater jetzt vom Balkon springen würde um mir den Kopf abzuschlagen, könnte ich immerhin von mir sagen, ein erfülltes Leben gehabt zu haben." Wieder grinste er die Schönheit über sich an, auf dass sie erkennen mochte, dass er dies nur scherzhaft gemeint hatte.
Es war schön sie nun so lebhaft und erfrischend emotional zu erleben, sie hatte begriffen, dass sie sich diese "Blöße" vor Tamaki geben konnte, dass sie nicht die professionelle Ärztin für ihn sein musste, sondern einfach sie selbst sein konnte. Dies machte es auch ihm leichter sich so gehen zu lassen, ohne dabei an etwaige Formalitäten oder Konsequenzen denken zu müssen, wie zum Beispiel Nobus Anwesenheit, die ihm beim Betreten des Anwesens wie ein Damoklesschwert über seinem Kopf vorgekommen war. Nun aber erschien sie fast schon unbedeutend, zumindest nicht wie eine akute Gefahr, die ihm jeden Moment das Leben nehmen konnte, einfach weil jetzt kein Platz für solche Gedanken in seinem Kopf war. Denn dort war gerade nur Platz für Inari und so hob er seinen Kopf zu ihren Lippen um sie in einen weiteren liebevoll-leidenschaftlichen Kuss zu verwickeln.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Di Jun 07, 2011 8:37 pm

Tamakis Lächeln erwidernd, bekunderte Inari ihre Freude über seine Worte. Auch wenn sie bei seiner Beschreibung von heißer Liebesgeschichte und Abenteuern kurz stutzte. Doch sie zwang sich, nicht über seine Worte nachzudenken, wobei zwingen wohl etwas übertrieben war. Seine liebevollen und zugleich verschmitzt blitzenden Augen fesselten sie ohnehin viel zu sehr, als dass sie auf etwas anderes achten konnte. Seine Beschreibung der... 'Gefahren' für eine Verbindung wie ihre, brachte sie sogar dazu, leise zu lachen. Sein unverschämtes Grinsen brachte ihm schließlich einen kurzen Kuss auf die Nase ein, bevor er sie eine Weile ansah. Oh Tamaki, du hast keine Ahnung, was deine Mutter mir alles vorhalten wird. Ich werde mir wohl danach neue Ohren zulegen können, wenn ich es überleben sollte. Und doch... Vielleicht hast du Recht und sie versteht wenigstens dich... Es ist nicht förderlich, zu viele Gegner zu besitzen. Mit den Gedanken nur kurz derart ausschweifend schmiegte sie sich in etwa mit der Anmut einer Katze und doch ziemlich vorsichtig an den Sakarashi. Über etwaige Konsequenzen nachzudenken, dafür war später noch reichlich Zeit. Jetzt gerade wollte sie einfach nur die Gefühle und den Moment genießen, in dem der Mann unter der jungen Iryonin sie in einen erneuten Kuss zu verwickeln, der ihr den Schwindel zurückrief und sie sich an ihm festhalten ließ. Nachdem sich eben dieser Schwindel ein wenig gelegt hatte, strich sie behutsam an seinem Nacken, wo ihre Hände wieder gefaltet waren, entlang. Ihre feinen Finger zogen kühle Bahnen hinter sich her, denn wenn die junge Kunoichi aufgeregt war, waren ihre Hände meist kalt, auch wenn der gesamte Rest ihres Körpers in Flammen stand. Nach einer beachtlichen Zeit löste sie ihre Lippen langsam von Tamakis und versuchte, ihren schnellen Atem zu beruhigen. Ihre rechte Hand wanderte vom Nacken des Mannes über seinen Hals und auf seine Wange, die von einer zarten Narbe gezeichnet war. Behutsam fuhr Inari den Verlauf der Narbe nach, wobei sie wie hypnotisiert dort hinsah. Sie versuchte, das Prickeln in ihrem gesamten Körper ein wenig zum Abklingen zu bringen, um sich nicht völlig an dem Kazekagen festzuhängen. Immerhin konnte er sicher nicht ewig bleiben. Bei dem Gedanken daran, dass er sicher einiges an Arbeit für heute vor sich hatte, sackten die Schultern der Iryonin ein wenig nach unten und sie legte ihren Kopf an Tamakis linke Schulter. Ihre Finger fuhren unentwegt an der Seite seines Halses entlang, bevor sie innehielt und den Kopf wieder hob, um ihn anzusehen. "Du hast wunderschöne Augen, weißt du das?", fragte sie leise und lächelte liebevoll, während sie ihren Blick in die zuvor gelobten Augen wandte. Das wohlige Gefühl in ihrem gesamten Körper legte sich kaum. Dieser Mann brachte sie gerade um den Verstand, was wohl auch erklärte, warum das törichte Lächeln aus ihrem Gesicht nicht verschwinden würde. "Weißt du... eigentlich war ich ziemlich überarbeitet. Nobu hat mich zwangsbeurlauben lassen... Ich werde also einige Tage mit dem Knackerchen allein sein... Insofern er nicht wieder auf Wanderschaft geht. Es tut mir leid, aber ich wollte dich vorhin nicht beunruhigen... Eigentlich geht es mir doch recht gut." Inaris Blick war ein wenig verklärt, war ihr Geist doch von Verliebtheit und Glück benebelt. Zu ihrer unendlich großen Zufriedenheit würde sich später sicher aufkeimende Angst gesellen und solange das nicht so war, wollte sie es genießen. "Ha-hast du viel Arbeit vor dir...?" Ihre Stimme klang leise und beinahe schon ein wenig brüchig. Fast wie ein Kind, das seines liebsten Spielzeuges beraubt wurde, auch wenn sie Tamaki nicht als solches bezeichnen würde. Ihre rechte Hand fuhr federleicht über seine Lippen, während ihr Gesicht sich dem seinen wieder näherte. "Versprich mir, dass du wegen mir nie deine Arbeit vernachlässigen wirst... Ich... ich will niemandem im Weg stehen."
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 10:37 am

Diese traute Zweisamkeit war doch wirklich etwas sehr schönes. Die Wechsel zwischen zarten Streicheleinheiten, sanftem Anschmiegen und leidenschaftlichen Küssen, gefielen Tamaki sehr gut und er war sich recht sicher, dass es Inari ganz genau so ging. Es tat gut bei ihr zu sein und sich in ihren Armen entspannen zu können, die Lasten des Alltags zumindest für eine kurze Zeit ablegen zu können, wenngleich man wohl nicht davon sprechen konnte, dass man hier ruhig durchatmen konnte. Inari hielt seinen Atem genau so wie seinen Puls und seine Gefühle auf Trab, doch war es aud die Art und Weise wie sie es tat, etwas schlichtweg wunderbares. Es war zwar nicht so, dass der junge Mann jetzt mit 28 seinen ersten Kuss bekommen hatte, nein, das wäre ja schon fast peinlich gewesen. Er hatte sich schon früher einmal mit einigen Frauen eingelassen, die ihn begehrt hatten, doch waren diese im Vergleich zu Inari ganz und gar charakterlos gewesen, so dass man diesbezüglich mehr von der Befriedigung fleischlicher Triebe reden musste, als von Liebe oder anderen Gefühlen. Nein, Inari war anders als die anderen es gewesen waren. Sie war ihm nirgendwo aufgelauert, um um seine Gunst zu werben, sie hatte sich ihm nicht an den Hals geworfen, nein, sie war so überaus professionell und distanziert aufgetreten, dass Tamaki sein Augenmerk auf sie gerichtet hatte und darum hatten sich hier auch wahre Gefühle entwickeln können, die nun verrückt spielten.
Als Inari plötzlich wieder ihren Kopf hob, tief in seine Augen sah und ihn dann fragte ob er sich dessen bewusst sei, dass sie wunderschön wären musste er zwangsläufig lächeln. "Sie sind gerade nur so wunderschön, weil sich deine herrlichen Augen darin spiegeln", entgegnete er und zwinkerte ihr, zu allem Überfluss, neben diesem fast schon unverschämt aufreißerischen Spruch, auch noch zu. "Weißt du... eigentlich war ich ziemlich überarbeitet. Nobu hat mich zwangsbeurlauben lassen... Ich werde also einige Tage mit dem Knackerchen allein sein... Insofern er nicht wieder auf Wanderschaft geht. Es tut mir leid, aber ich wollte dich vorhin nicht beunruhigen... Eigentlich geht es mir doch recht gut." Bei diesen Worten legte Tamaki seine Hand wieder an ihre Wange und streichelte sie, sein Blick wurde zwar eine Spur besorgter, doch blieb nichtsdestotrotz warm und verständnisvoll, nicht etwa düster, ob der Tatsache, dass sie ihn angeschwindelt hatte, was er ja ohnehin durchschaut hatte. "Und damit hatte Nobu-sama auch eindeutig recht. Es ist nicht gut wenn du dich kaputt arbeitest. Deshalb bitte ich dich auch, deinen Urlaub wirklich wahrzunehmen und dich zu erholen, ohne dich heimlich ins Krankenhaus zu schleichen um dort doch wieder zu schuften. Zur Not bleib' ich hier bei dir und halte Bettwache." Doch schien sie dieser Kommentar daran erinnert zu haben, dass er ja der Kazekage war und die Regierungsarbeit, nicht auf seine privaten Wünsche hin warten würde. "Ha-hast du viel Arbeit vor dir...?" "Ach, das Übliche, mach dir darum keine Sorgen, Inari, das bekomm ich schon hin." Er versuchte sich an einem Lächeln, während sie sanft mit einem Finger über seine Lippen strich und so zart wie sie dies tat, hinterließ es ein angenehmes Prickeln. Während sie ihren Kopf wieder dem seinen annäherte, war Tamaki gerade schon versucht seine Augen wieder zu schließen, da hielt sie in der Bewegung inne. "Versprich mir, dass du wegen mir nie deine Arbeit vernachlässigen wirst... Ich... ich will niemandem im Weg stehen." ~Selbst jetzt macht sie sich darum noch Sorgen, sie hat dein Pflichtbewusstsein wirklich übernommen, Okasan.~"Ich versprech es dir." Milde lächelnd nickte Tamaki leicht, ehe er seinen Kopf anhob um seine Lippen wieder mit den ihren zu vereinen. Als auch dieser Kuss sein Ende gefunden hatte, wirkte Inari scheinbar noch immer nicht ganz überzeugt, wahrscheinlich ob der Tatsache, dass Tamaki nach wie vor hier unter ihr lag. "Glaub nicht, dass ich nur hier liege und mir mit dir eine schöne Zeit mache, ich bin auch schon fleißig am Arbeiten. Hmm.. ich sollte vielleicht Verstärkung schicken." Wieder zwinkerte er der schönen Dame über sich zu, formte dann ein recht berühmtes Fingerzeichen und ließ eine Wolke weißen Rauchs neben ihnen erscheinen. Es war das Kage Bunshin no Jutsu gewesen und so stand da nun ein weiterer Tamaki auf der Terasse der Kodamas. "Geh doch bitte ins Büro und sag dem anderen, dass er sich auflösen kann, ich schicke dir dann nachher auch jemanden. Achja und achte bitte darauf, dass Yoshiki nicht sieht, wenn ihr die Plätze tauscht." Der Bunshin nickte, da er über Tamakis Wissen verfügte, kannte er Yoshikis Einstellung dazu, wenn Tamaki Doppelgänger schickte um seine Arbeit für ihn zu erledigen und es war keine schöne Erfahrung gewesen, als einer seiner Bunshin ihm beim Verpuffen, das Wissen über das Gefühl den Kopf von einer Klinge gespalten zu bekommen, vermittelt hatte. Nachdem der Bunshin verschwunden war wandte sich Tamaki wieder ganz Inari zu und lächelte ihr entgegen. "Siehst du, ich vernachlässige weder meine Arbeit als Kazekage, noch dich." Nun blieb nur noch zu hoffen, dass Nobu nicht gesehen hatte, wie Tamaki scheinbar das Anwesen verlassen hatte, denn dann würde er wahrscheinlich herunterkommen und das könnte ja doch üble Folgen mit sich bringen.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 12:51 pm

"Sie sind gerade nur so wunderschön, weil sich deine herrlichen Augen darin spiegeln." Inari kicherte leise und verzog das Gesicht. "Du bist ein Charmeur, wer hat dir das beigebracht?", fragte sie lächelnd und strich zart seinen Hals hinauf und wieder herunter. Wie er auf ihre Lüge reagierte, überraschte sie nicht, nur, dass er nicht böse war. Es beruhigte sie ein wenig, dass er so... beherrscht darauf reagierte. Vermutlich tat er das gleiche wie Nobu und verglich sie mit seiner Mutter, aber die junge Frau hatte sich abgewöhnt, sich darüber Gedanken zu mache. "Wenn du hierbleibst und Bettwache hälst, sollte ich ausreißen, werde ich so oft weglaufen, wie es nur geht. Du siehst also: Das ist kein Argument." Seine ruhige und so sichere Art, die er nun an den Tag legte, stand im krassen Gegensatz zu der Unsicherheit zu Beginn. Es wirkte sich schon auf die Türkishaarige aus und brachte sie dazu, selbst nicht so aufgeregt zu sein, auch wenn ihr Puls und ihre Atem jedes mal in neue Höhen schritten, wenn der Mann unter ihr sie auch nur ansah. Sein Versprechen besiegelte er auch direkt, indem er ihre Lippen wieder verschloss. Seufzend erwiderte Inari den Kuss, legte sanft ihre Hände an seine Wangen und ließ sich von ihm zu einem Spiel verführen. Doch die Sorge stand ihr noch immer ein wenig ins Gesicht geschrieben. Überrascht nahm sie seine Aussage auf und beobachtete, wie der Kazekage einen Schattendoppelgänger los schickte, um seine Arbeit im Büro zu verrichten. Er warnte das Duplikat auch noch vor, sich nicht von Yoshiki erwischen zu lassen. Yoshiki... Das ist sein Berater, hn? Der... der Anbu, der in gerettet hatte... Stirnrunzelnd blickte sie den Sakarashi an und zuckte, als sie spürte, dass diese Sitzposition auf dieser Bank nicht all zu bequem war. Widerstrebend stand sie auf und setzte sich stattdessen so auf seinen Schoß, dass ihre linke Seite zu ihm zeigte und sie die Sonne im Rücken hatte. Ihren Kopf legte sie, immernoch ein wenig müde, an seine Schulter, sodass ihre Stirn seinen Hals berührte. Ihre rechte Hand malte kleine Zeichen auf seine Brust. "Wie ist Yoshiki so? Ist er sehr streng?", fragte sie ehrlich interessiert und schmiegte dich leise durchatment an den wärmenden Körper Tamakis. Am liebsten hätte sie die Zeit angehalten und sich niewieder einen Milimeter bewegt, außer, um ihn zu küssen.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 1:19 pm

"Du bist ein Charmeur, wer hat dir das beigebracht?" Auf diese Frage hin konnte Tamaki einfach nur lachen und ihr erneut ein Zwinkern zuwerfen. "Verdammt, ich wurde durchschaut! Nunja, ich kann dir jedenfalls sagen, dass es nicht mein alter Herr war, der mir sowas beigebracht hat." Hatte er es sich also selbst beigebracht? Nunja, teilweise vielleicht, aber auch die Lektüre der Icha Icha-Reihe dürfte ihren Teil dazu beigetragen haben und in manchen Momenten, man mochte es kaum glauben, auch Yoshiki. Der Gedanke an alte Zeiten brachte ihn zum Schmunzeln, doch Inaris Stimme rief ihn in das hier und jetzt zurück. "Wenn du hierbleibst und Bettwache hälst, sollte ich ausreißen, werde ich so oft weglaufen, wie es nur geht. Du siehst also: Das ist kein Argument." Ach sie wollte also weglaufen? Würde ihr das wirklich so gut gelingen? Tamaki musste etwas selbstgefällig grinsen und streichelte weiter ihre Wange, während die Finger seiner anderen Hand über ihren Rücken trippelten. "Dann würde ich dich immer wieder einfangen müssen und ich will ja nicht angeben aber die Augen von Sunas Wüstenhabicht sind ziemlich gut." Er konnte nicht anders als frech zu Grinsen ehe er sie dann küsste, ja auf seine Augen war im Regelfall Verlass und nicht nur auf Takamarus Rücken konnte er sich schnell fortbewegen.
Nachdem der Bunshin dann von dannen gezogen war, hatte sich Inari erhoben um sich seitlich auf Tamakis Schoß zu setzen, eine für beide wohl etwas angenehmere Sitzposition, die den Kazekagen instinktiv dazu verführte, seine Arme wieder um ihre Taille zu legen. Sie hatte ihre Stirn an seinen Hals gelegt und die Zeichen die sie mit ihren Fingerspitzen auf seine Brust zeichnete lösten wieder dieses angenehme Kribbeln in ihm aus. "Wie ist Yoshiki so? Ist er sehr streng?" Oha, nun wollte sie also mehr über den ehemaligen Shikaku wissen. Er fiel in der Regel ja nicht besonders auf, hielt sich dezent im Hintergrund, aber war doch eigentlich einer der wichtigsten Männer in Sunagakure. "Hmm... wie beschreibe ich ihn am besten? Du kennst ja meine Okasan. Stell dir sie in männlich und meisterhaft im Umgang mit sperrigen Riesenschwertern vor, dann hast du glaube ich ein ganz gutes Bild von Yoshiki. Er ist sehr pflichtbewusst und prügelt mich ab und an zur Arbeit, aber das ist ganz gut so. Er war jahrelang mein Sensei und ist im Kagebüro mein engster Vertrauter. Seine Karriere als Shinobi hat er früh beenden müssen.. wegen mir. Aber er hat mich dennoch als seinen Schüler aufgenommen und ohne ihn, wäre ich heute sicher nicht da wo ich bin und wenn ich überhaupt noch leben würde, wäre ich wohl noch immer ein charakterschwacher Idiot wie ich es früher war. Aber naja, vielleicht bin ja auch heute noch einer und bilde mir bloß ein es nicht mehr zu sein." Während er gesprochen hatte, hatte er etwas nachdenklich zum Himmel geschaut, doch nun hatte er den Blick wieder zu Inari gesenkt und lächelte ihr glücklich entgegen.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 1:44 pm

Inari schloss genießerisch ihre Augen und seufzte leise, als sie Tamakis Arme um sich spürte. Seine Hand hatte auf ihrem Rücken ein Kribbeln ausgelöst, das noch immer anhielt. Derart zufrieden bewegte sie sich keinen Zentimeter und lauschte nur seinen Worten. "Du hast mich schon längst eingefangen... So schnell werde ich nicht abhauen, es seie denn, ich laufe dir nach...", gab sie leise von sich und lächelte. Danach konzentrierte sie sich eher wieder auf das wohltuende Summen, das jedes mal einsetzte, wenn der Mann sprach, der sie umarmte. Was würden die vielen schmachtenden Mädchen jetzt nur dafür geben, hier, an meiner Stelle, zu sitzen und genau das zu tun, was ich tun darf... Und sie wüssten alle nicht, welcher Musterung sie sich unterziehen müssten, würden sie den Kazekagen einmal zu Hause besuchen und seine Mutter war zugegen. Sein Vater... hn... ich kenne ihn nur flüchtig. Ich frage mich, ob er genauso reagieren würde, wie Miyu. Schweigend lauschte die junge Kunoichi seinen Ausführungen zu Yoshiki. Als er erklärte, sie sollte sich ihre ehemahlige Meisterin männlich vorstellen, kam ihr unwillkürlich ein Bild in den Sinn, von Miyu mit grauem Bart und einem unhandlichen Küchenmesser, dass sie leichtfertig durch die Gegend schwang. Über dieses Bild ein wenig verstört hielt ihre Hand in ihren Zeichnungen inne und fuhr wieder hinauf zu seinem Hals, bevor sie wieder in Inaris Schoß fiel und dort ein wenig verlegen an dem dunklen Kimono herumzupfte. "Du scheinst ihn sehr zu bewundern.", bemerkte die Türkishaarige, die Augen noch immer geschlossen. "Das hört sich wie eine... wunderbare freundschaftliche Beziehung an... Auch wenn er vielleicht streng sein mag. U-und du bist keinesfalls ein charakterschwacher Idiot... du bist... unbeschreiblich..." Sein glückliches Lächeln überwältigte die junge Frau und brachte sie dazu, ihre Hand wieder zu seiner Wange zu heben und zaghaft darüber zu streichen, von dort aus über seinen Hals in den Nacken zu wandern. Ihre blauen Augen erwiderten seinen Blick, nachdem sie den Kopf wieder gehoben hatte und wich nur kurz zu seinen Lippen aus. "Küss mich... u-und lass mich nicht los..." Ihr Ton gab irgendetwas zwischen flehen und verlangen wieder. "Bitte..." Nicht mehr als ein Wispern, trieb ihr vor allem das letzte Wort doch eine ziemlich niedliche Röte ins Gesicht, sodass ihr Blick zwar unsicher flackerte, sie es aber nicht wagte, ihn abzuwenden.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 3:32 pm

"Das hört sich wie eine... wunderbare freundschaftliche Beziehung an... Auch wenn er vielleicht streng sein mag. U-und du bist keinesfalls ein charakterschwacher Idiot... du bist... unbeschreiblich..." Ja, das traf den Nagel eigentlich auf den Kopf, auch wenn die Beziehung zwischen Tamaki und Yoshiki für viele Außenstehende oft nicht so wirkte, wenn die beiden einander ankeiften, wegen Nichtigkeiten aneinandergerieten und teilweise auch gegeneinander kämpften. Doch waren sie über die Jahre hinweg ein eingespieltes Team und verstanden sich eigentlich die meiste Zeit prächtig, nur bekam davon kaum jemand je etwas mit. Wenn die beiden Abends zusammensaßen, Shogi spielten und Sake tranken waren sie in der Regel allein, ebenso bei ihren eigentlichen Trainingseinheiten oder in den heißen Quellen. Von daher machten sie oft gar den Eindruck sich nicht wirklich leiden zu können, doch in Momenten wie diesen, wo sich ein Außenstehender nach dem jeweils anderen erkundigte, ohne dass dieser zugegen war, zeigte sich, was sie wirklich voneinander hielten. Sie respektierten einander zutiefst, auch wenn sie das dem anderen niemals so ins Gesicht sagen würden und wehe dem, der in Gegenwart des einen schlecht über den anderen sprach. "Er ist der Mann, den ich am meisten verehre und dem ich blind vertraue. Ich glaube du und Okasan habt da eine ähnliche Verbindung." Er dachte einen Moment daran wie es wohl sein würde, wenn Inari und Miyu sich so miteinander kappeln würden wie Yoshiki und er, schüttelte den Kopf und schmunelte dann. "Vielleicht auch nicht, zumindest nicht ganz so.. extrem. Hmm.. und wahrscheinlich hast du recht, ich bin kein charakterschwacher Idiot, ich bin ein unbeschreiblich charakterschwacher Idiot", sagte er, den letzten Teil recht scherzhaft und grinste sie dabei an. Ihre nächste Aufforderung sie zu küssen, trieb ihm ein spielerisches Lächeln ins Gesicht und er vernahm durchaus den verlangenden Tonfall in ihrer Stimme, gleichsam dem flehenden Aspekt, der sich da gerade nach ihm verzehrte. "Ganz wie du willst." Seine Stimme klang fest entschlossen und sein Blick stand dem in nichts nach, so dass er keineswegs mehr unschuldig und brav wirkte. Seine linke Hand legte sich an Inaris Hinterkopf, die Finger glitten durch ihre Haare und mit sanftem Zug brachte er sie dazu ihren Kopf in den Nacken zu legen, zog sie allgemein etwas in Rückenlage um sich dann zu ihr herunterzubeugen und sie so leidenschaftlich zu küssen, wie er noch nie eine Frau geküsst hatte. Die Gefühlsregungen die ihn hierbei durchfluteten waren intensiver als zuvor und er wusste, dass es für Außenstehende sicher schon unanständig wirkte, was sie hier taten, denn es ging über ein zartes Küsschen unter Verliebten doch weit hinaus. Würde Nobu Wind hiervon bekommen, würde Tamakis Kopf wahrscheinlich bald auf eine Holzplatte geschraubt über dem Bett des alten Iryonin hängen.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 5:17 pm

Inari betrachtete Tamaki eine Weile, während er schwieg und auch, während er erklärte, seine Beziehung zu Yoshiki sei in etwa mit der seiner Mutter und ihrer Schülerin zu vergleichen. Kurz legte sich ihre Stirn in Falten. In gewisser Weise mochte das zutreffen, immerhin verehrte sie Miyu sehr, aber sie stand immer zwischen ihr und Nobu und dieser Umstand hatte es ihr schwer gemacht, einen der beiden mehr zu mögen. Nobu war immerhin ihr Großvater und Blut war meist dicker als Wasser. Dennoch, müsste sie sich entscheiden, wüsste sie nicht für wen. Die Türkishaarige seufzte und zuckte mit den Schultern. "Es gibt da einen entscheidenden Unterschied, hm? Ich verdanke deiner Mutter nicht in dem Sinne mein Leben, wie du Yoshiki. Und ich kenne sie erst, seit ich mit Vierzehn Jahren hierher kam." Erst jetzt realisierte sie, was er gesagt hatte und vergaß dabei fast, dass er mit seinem Grinsen einen scherzhaften Ton angeschlagen hatte. "Tamaki hör schon auf... Du hast mehr Charakter als halb Sunagakure.", grummelte sie und sah ihn verlegen an. Erst recht, als er auf ihre Worte in einem so... eindeutigen Tonfall reagierte. Die Kunoichi spürte, wie ihr diese Worte eine Gänsehaut bereiteten. Ohne Widerstand zu leisten ließ sie sich in eine leichte Rückenlage versetzen und schlang ihre Arme wieder enger um seinen Hals, als er ihrer Aufforderung... oder Bitte nachkam. Die Leidenschaft, die in diesem Kuss lag, beschleunigte ihren Puls und ihren Atem gleichermaßen, schien ihr Herz doch aus ihrer Brust zu springen, so heftig wie es schlug. Sicher, Inari war kein Unschuldslamm und doch hatte die disziplinierte Art, die sie sich von Miyu übernommen hatte, sie mehr oder weniger davon abgehalten, richtige Beziehungen zu führen. Ganz zu schweigen von dem Umstand, dass ihre 'Liebhaber' meist völlig charakterlose Menschen gewesen waren, die nur auf das körperliche Vergnügen aus waren. So war es seltsam und zugleich wunderschön, so viele Gefühle in einer zu Beginn recht zarten Geste zu spüren und das intensiver als zuvor. Leise seufzte sie auf, bevor sie sich wie aus heiterem Himmel versteifte. Für Tamaki wohl kaum hörbar, erklangen Stimmen im Empfangsbereich. Immerhin war er hier nicht zu Hause. Doch nach wenigen Augenblicken hörte man die Haustür und auch nach einigen Sekunden gab es keine weitere Regung. Sich wieder entspannend, ließ sie kurz von den Lippen des Kazekage ab, um stockend zu Atem zu kommen. Sie ließ ihm jedoch keine Zeit, es sich anders zu überlegen, um ihn wieder in den Kuss zu verwickeln, den sie nur wegen Atemnot unterbrochen hatte.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 7:39 pm

Dieser Kuss und die Gefühle die er in Tamaki auslöste waren atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes. So kam es auch ihm ganz recht, dass Inari den Kuss nach einer Weile vorerst löste, so dass beide einmal tief durchatmen konnten. Doch viel Zeit blieb ihm dazu nicht, da ihn Inari kaum dass sie wieder etwas Luft in ihren Lungen hatte, in einen weiteren intensiven Kuss verwickelte, dafür dass sie zunächst gewisse Anlaufschwierigkeiten gehabt hatten, funktionierte dies alles doch nunmehr wunderbar. Er schloss wie Inari auch seine Augen, ließ sich in diesen Kuss hineinsinken und fühlte nichts als Liebe und Geborgenheit. Ganz unterbewusst war seine rechte Hand von Inaris Wange über ihren Hals und ihre Brust zu ihrem Bauch hin geglitten und hatte sich dort klammheimlich unter den Stoff geschoben um auf der warmen Haut liegen zu bleiben.
KLONK!
Ein stechender Schmerz flammte durch Tamakis Kopf und es fühlte sich so an, als ob sein Schädel geborsten wäre. Erschrocken riss er die Augen auf, löste den Kuss und drehte den Kopf um zu sehen was passiert war. Dabei sah er, dass auch Inari wohl ein Schlag getroffen hatte, was eine unbestimmte Wut in ihm hervorrief, die jedoch, ob der Überraschung über die Person die er da erblickte, wieder abflaute. Es war... "Okasan?!" Seine Augen blickten ungläubig drein, doch es war zweifelsohne Miyu, die da vor ihnen stand, auf ihren Stock gelegt, der zweifelsfrei für die Schmerzen verantwortlich zeichnete. "Nana! Du solltest deine Freundin zuerst der Familie vorstellen und um ihren Segen bitten, bevor du sowas tust, mein Sohn." Sie hatte definitiv einen eindrucksvollen Auftritt hinlegen wollen und das war ihr auch gelungen. Sie war die letzte gewesen, mit der Tamaki jetzt in diesem Moment gerechnet hätte. Doch da stand sie vor ihm, seine werte Mutter und blickte herrisch zu den Jungverliebten hinab, denen sie so nahe stand. "Woher kommst du? Woher wusstest du...?!" Tamaki blickte recht verdattert zu seiner Mutter und verstand die Welt gerade nicht mehr, während die alte Dame überlegen lächelte. "Oh, der gute Nobu hat mir eine Nachricht zukommen lassen, nachdem er dich hereingelassen hatte. Sagte mir, dass du offenbar an seiner Enkelin interessiert seist, da musste ich ja quasi vorbeikommen. Und was sehe ich? Dass mein Sohn offenbar gar keine Marnieren hat! Und von dir hätte ich das auch nicht erwartet, Inari!" "Okasan...", stammelte Tamaki und zu allem Überfluss glitt die Glastür auf und auch Nobu trat auf die Terasse, sah zu den beiden Turteltauben, die noch immer miteinander verschlungen waren und sah dann zu Miyu. "Du hättest auch die Treppe nehmen können, weißt du? Dazu baut man Treppen nämlich, um nicht vom Balkon springen zu müssen. Aber egal... Inari! Willst du mir vielleicht etwas sagen?" Konnte es jetzt noch schlimmer kommen? Vor der Familie die neue Liebschaft vorzustellen war ja so schon immer etwas schrecklich peinliches, aber jetzt waren Miyu und Nobu einfach hier aufgetaucht, ohne dass Tamaki oder Inari irgendwie die Zeit gehabt hätten sich darauf vorzubereiten. War dies also schon die erste harte Prüfung für das junge Glück?
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 8:11 pm

Inari gab sich Tamaki und vor allem in erster Linie seinen Lippen voll und ganz hin, während sie immer mal Probleme hatte, genügend Luft zu bekommen. Die Geborgenheit, die es ihr schenkte, in seinen Armen zu 'liegen' und von ihm geküsst zu werden, hatte sie lange nichtmehr gespürt. Seine rechte Hand, so unbewusst er das auch tat, zog eine kribbelnde Spur hinter sich her, den Oberkörper der jungen Frau überquerend und breitete sich von der Stelle aus, an der die Hand unter den Stoff kroch und auf ihrem Bauch liegen blieb. Gerade wollte sie, wie im Rausch, ihre Hand von seinem Nacken lösen, um sie auf seine Brust und auf seinen Rücken zu schieben, als sie einen dumpfen Aufprall am Hinterkopf spürte. Erschrocken zuckte die Kunoichi zusammen und drückte sich unwillkürlich nur enger an den Kazekagen, bevor sie vorsichtig ihre Augen öffnete, die über der pochenden Stelle verschränkten Hände zu entkrampfen versuchte und den Mann unter ihr ansah. Er sah ganz erstaun in die Richtung, die Inari nicht sehen konnte, weil sie seitlich auf seinem Schoß saß. Doch sein Gesichtsausdruck gepaart mit den Worten "Okasan?!" brachten ihren Kopf zum herumschnellen. "Miyu Sensei...", entwich es der Türkishaarigen, wofür sie sich innerlich sofort selbst ohrfeigte. Sie schalt ihren Sohn kurz, bevor er scheinbar ein wenig Fassung wieder erlangte, um die brennende Frage zu stellen, was die ältere Dame hier eigentlich tat. Wenn es nach Tamaki ging, wusste niemand, dass er hier war, außer ihr und Nobu. Aber Inari konnte sich einen Teil der Antwort bereits zusammenreimen, schließlich kannte sie das Verhältnis zwischen Nobu und Miyu nur zu gut. Glücklicherweise setzte sie zu einer Standpauke an und obwohl ihr Sohn der jungen Kunoichi leid tat, war sie froh, dass das Augenmerk nicht auf sie gerichtet war. Die tiefe Röte in ihrem Gesicht war ohnehin schon zu viel des Guten. "Oh, der gute Nobu hat mir eine Nachricht zukommen lassen, nachdem er dich hereingelassen hatte. Sagte mir, dass du offenbar an seiner Enkelin interessiert seist, da musste ich ja quasi vorbeikommen. Und was sehe ich? Dass mein Sohn offenbar gar keine Marnieren hat! Und von dir hätte ich das auch nicht erwartet, Inari!" Nun zu früh gefreut. Schuldbewusst und widerstrebend löste sie sich aus dem Schutz von der Umarmung des Sakarashis und erhob sich. Gerade, als sie sich entschuldigen wollte, trat eine weitere Person auf die Terasse. Natürlich... Nobu würde sich das Schauspiel sicher nicht entgehen lassen. Den alten Mann verfluchend, senkte sie den Blick schuldbewusst und ihr kamen wieder die Gedanken, dass das ganze nicht richtig war. Energisch schob sie jene beiseite und verbeugte sich tief. "Gomenasai, Miyusama...Ojiisan...", stammelte sie und zog Tamaki unauffällig neben sich auf die Füße, um ihn dann bedeutungsvoll nach unten zu drücken. Vielleicht war das ganze ein wenig demütigend, doch es war wohl die beste Variante, die beiden Alten rasch dazu zu bekommen, dass sie des Spiels müde wurden. "Ich fasse es nicht, dass du deinen Sohn nichteinmal erziehen kannst. Ts! Und ich habe ihn auchnoch hereingelassen. Ich sollte... Hn... Inari sollte nicht mehr ohne Begleitung ausgehen..." Grübelnd kratzte der alte Iryonin sich am Kinn und wandte den Blick dann wieder zu Miyu. Seine Hände tippten mit den Fingerspitzen aneinander. "Übrigens, falls ihn im Kazekageturm jemand sucht, habe ich auch dahin einen Botenfalken geschickt..." Inari richtete sich zwar wieder auf, vergrub aber das Gesicht in den Händen und schoss den alten Mann in Gedanken bereits auf den Mond. Schutz suchend wandte sie sich zu Tamaki um und lehnte den Kopf leicht an seine Schulter. "Gomenasai Tamaki-san..."
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BeitragThema: Re: Anwesen der Kodama   Mi Jun 08, 2011 9:08 pm

Na wunderbar, schlimmer konnte es wohl wirklich nicht kommen! Zwei alte keifende Lindwürmer waren hier auf der Terasse gelandet um die junge Liebe auf eine wirklich harte Probe zu stellen. Miyu und Nobu die beide zu Standpauken ansetzten und Inari die unter dem Druck das tat, was die beiden Alten wohl sehen wollten. Doch war dies der richtige Weg? Es war der Weg des geringsten Widerstandes, eindeutig. Doch war es auch der richtige Weg, es den beiden alten Herrschaften recht zu machen, ohne auch nur ein wenig Widerstand zu leisten? Sollte man ihnen nicht lieber klar machen, dass man alt genug war seine Liebesangelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen und über sein Leben zu bestimmen? ~Sie hätten sich auch einfach für uns freuen können, aber nein. Es macht ihnen ja viel zu viel Spaß hier so einen unnützen Amok zu veranstalten.~
"Ich fasse es nicht, dass du deinen Sohn nichteinmal erziehen kannst. Ts! Und ich habe ihn auchnoch hereingelassen. Ich sollte... Hn... Inari sollte nicht mehr ohne Begleitung ausgehen..." Diese Worte brachten Tamaki dazu betreten den Kopf zu schütteln, doch Miyu schwang ihren Stock nach Nobu und richtete die Gehhilfe wie ein Schwert auf sein Herz. "Pah! Als wärst du alter Spanner in jungen Jahren auch nur einen Deut besser gewesen! Greif dir lieber an deinen eigenen viel zu groß geratenen Zinken, du seniler, alter Kauz!" In jungen Jahren? Dieser alte Mann hier sollte wirklich einmal jung gewesen sein? Irgendwie war dieser Gedanke für Tamaki nur schwer nachzuvollziehen und er konnte sich Nobu auch nie und nimmer in jung und dementsprechend gutaussehend vorstellen. Für ihn war er einfach schon immer jener alte Herr gewesen, wenngleich er in Tamakis Jugend noch weniger graue Haare gehabt hatte. ~Huiuiui, Okasan kommt ja richtig in Fahrt, da halte ich mich wohl lieber raus.~ Tamaki sah dem Ganzen für den Moment wortlos zu, doch dann veranlasste der alte Herr ihn doch noch zu einem Seufzen. "Übrigens, falls ihn im Kazekageturm jemand sucht, habe ich auch dahin einen Botenfalken geschickt..." ~Phew, ich wer wohl mindestens einen weiteren Bunshin antanzen lassen und der sollte aufpassen, dass er Yoshis Testattentate übersteht. Ich sollte mich zumindest für den Moment zurückziehen.~
Während die beiden Alten sich weiter angifteten, hatte Tamaki sich erhoben und war entschlossen sie zu ignorieren, auch wenn allein seine Bewegung ihre Aufmerksamkeit sicher wieder auf ihn gerichtet hatte. "Nun, ich muss dich wohl vorerst verlassen, Inari", sagte er gelassen, legte seine Hand an ihre Wange und küsste sie provokativ vor den Augen Miyus und Nobus. Als er den Kuss gelöst hatte, wandte er sich zu den Lindwürmern, die ihn empört anfunkelten, legte Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand an seine Schläfe und machte dann eine Bewegung aus dem Handgelenk zu ihnen hin. "Jaane! [Bis dann!]" Im nächsten Moment war er dann auch schon verschwunden und Nobus böser Blick starrte nur noch Löcher in die Luft, während Miyu fast schon lächelte. "Er hat Stil", stellte sie trocken fest.
Tatsächlich war Tamaki zwar verschwunden, jedoch nicht in Richtung Kageturm, sondern aufs Dach des Anwesens, wo er außerhalb der direkten Sichtweite Nobus und Miyus seine Präsenz so gut er konnte unterdrückte um abzuwarten, bis sich eine Gelegenheit bot, zu Inari zurückzukehren.
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