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 Das Kaffe Benkay

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BeitragThema: Das Kaffe Benkay   Mi Jun 01, 2011 12:00 pm

Ein kleines Kaffe im Reich der Wellen.Es ligt direckt an der Hauptstraße wo viele Läden und leute sind.Die abeiter sind sehr nett und der INhaber des Kaffes Heizt Oki Benkay.Nur Oki Benkay entscheidet wer im kaffe abeiten darf und wer nicht aler dings ist er ein sehr netter Mänsch und sehr weisse.Die einrichtung des Kaffes ist im modernen stihl und es gibt sowol edrinen als auch drausen Tische, drinen stehen insgesamt 15 Stück mit unterschitlichen Größsen der größte Tisch ist gedacht für 10 Personen und hat die form eines Kreises. Drausen stehen nur 5 Tische und ale sind für 4 personen gedacht und haben die form eines Qwadrats.
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BeitragThema: Re: Das Kaffe Benkay   So Jun 05, 2011 11:08 am

Als Yoko die kelnerin gefragt hatte sagte die Kelnerin zu Yoko das sie doch bitte warten solle und hastete davon.Als Yoko warte sahr sie sich genau um und bemerkte das anscheind nur diese eine Kelnerin hir war da ansonsten keine zu erkennen war.~Da habe ich ja gute schonkzen eine Stelle zu bekommen.~Dachte Yoko bis sie dann von der Kelnerin von vor hin angesprochen wurde:"Herr Benkay wartet in seinen Bero auf sie es befindet sich neben der Kuhe von dir aus gesehen Rechts."Yoko bedankte sich und Standt auf und ging auf eine Tür so direckt wie möglich drauf zu, was sich aller dings als schwirich erwies wegen den kannsen Tuschen. Als Yoko beider Tür an gekommen war kloppte sie an und wurde herrein gebetten.Yoko zögete dann auch nicht lange und betrat das Bero.Dieses war Klein und hatte nicht gerade die besste Einrichtung.Eigendlich bestand sie nur aus ein schreib Tusch und 2Stülen einer der Stülle standt hinter dem Schreib Tüsch und darauf sahs ein Mann der Yoko schetztend ansahr und mit einer rugen stumme sagte:"Schliss doch bitte die Tür und Setz dich""Emm, Ja sir ... "sagte Yoko leicht verwirt und schloss die Tür und setzte sich auf ein der Beiden Stühle die for dem Scheib Tüsch standen.Und alls Yoko, die volkommen unter druckstand dan fragen wolte ob sie hir arbeiten könnte Sagte der Man:"Mein name ist Oki Benkay aber nehn mich einwach nur Oki."Oki lechelt nun Yoko aufmuntern zu wo rauf hin Yoko andwortete:" Mein name ist Yoko.Yoko Kaguya und ich wolte fra..."Der Man unter brach sie und Sagte :Du woltest fragen ob du hir als Kelneren abteiten kannst da du und dein Bruder Geld braucht.Was woll daran ligt das ihr beide keine Eltern mehr habt und in Kirigakure als Nuke-nins Geldet wegen Mord und veraht.Oder liege ich da Fahltsch?Endete Oki und lechelte Yoko wieder an, Yoko war aber gerade über hoppt nicht zum lachen zu mutte wenn dann eher zu weinen.Als Yoko nichts sagte ergenste Oki noch:"Du musst keine angst haben ich weiß das du und dein Bruder um schuldig seit.Und du darfst hir abeiten....Aber nur sollange du dich an die regeln hältst, diese lauten immer nett sein und der Kunde ist König! Als Yoko das Hörte was sie Oki so dankbar aller dings fragte sie sich woher er das ales wüste.Doch das war im moment für Yoko nur zweitraning die Haupt sahce war doch das sie endlich mall ein vebündeten gefünden hatte......
Yoko bedankte sich auch noch beim raus gehen und begang direckt am nesten tag zu abteiten und wohnte seit dem bei Oki der ein Kleines Zweifamilienhaus am stadt rand besitzt.So vergingen 4tage in denen Yoko vollbeschäftigt mit ihra abet war.
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BeitragThema: Re: Das Kaffe Benkay   Do Jul 07, 2011 4:21 pm

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Die Luft schien zu stehen. Obwohl sie sich nicht weit vom Wasser weg befand, wehte kein Lüftchen. Der Himmel war leicht verhangen und die Wolken schienen unfreundlich. Die Luft draußen war jedoch noch auszuhalten. Ihr Tisch lag unter einem leichten Vorsprung und schütze sie so vor gelegentlichen Regentropfen. Der Himmel schien zudem nicht so, als wolle er seine Laune ändern, doch reingehen wollte sie nicht. Es war grässlich immer nur zu sitzen und darauf zu warten das etwas passierte. Nun sollte ihr Mann endlich wieder kommen. Sie hatte ihren größten Schatz schon viel zu lange nicht mehr gesehen. Das schlimmste war nicht, das sein Anblick fehlte, sondern das auch seine Nähe fehlte. Wie konnte er es wagen sie so lange alleine zu lassen und das auch noch in so einem Kaff. Natürlich hatte sei eine angenehme Nacht gehabt, doch seitdem war er weg, war seinem Rausch gefolgt und mordete nun wieder alles was ihm nicht gefiel. Immer wenn er wieder kam, hatte er Schmuck dabei, die schönsten Dinge, die sie jemals gesehen hatte. Doch jeder Edelstein verblasste, wenn sie ihn sah. Sie schlug die schlanken Beine übereinander und sah in ihren schwarzen Kaffee. Sie hatte nicht vor dieses Gebräu zu bezahlen, dafür schmeckte er einfach widerlich. Es kam ihr vor, als säße sie schon seit Stunden an diesem hässlichen Ort fest, dabei waren es grade einmal dreißig Minuten. Wie jeden Morgen, hatte sie sich ihr Haar gewaschen und es sorgsam zu den Zöpfen geflochten. Alles hatte sie unternommen um das Zimmer möglichst spät zu verlassen. Doch irgendwann waren ihre Haare wunderschön gewesen, so wie sie es eigentlich immer waren. Das Gesicht hatte sie sich gecremt, die Nägel gemacht und vor allem hatte sie sich von allem Dreck rein gewaschen. Darauf bedacht nicht gesehen zu werden, war sie aus dem Fenster geklettert und hatte sich über die Dächer zu diesem Kaffee gehangelt. Es war nicht schwer gewesen hier voran zu kommen. Sie hatte gewusste, dass diese Sexstellungen sich auch so als nützlich erweisen würden. Nun saß sie hier immer noch. Niemand hatte nach ihr Gesucht, niemand hatte sie angesprochen. Nur die Bedienung war an ihren Tisch getreten. Die meisten Menschen in den Straßen waren hässlich. Ihre Gesichter waren ausgezehrt und leer. Einige, wenn nicht sogar alle Männer sahen sie an. Kyoko hob nur die Nase und rümpfte diese angewiderte. Einmal wagte es sich doch tatsächlich ein Mann, ihre Gesellschaft zu suchen. Er setzte siech wie selbstverständlich ihr gegenüber und betrachtete sie mit gierigen Augen. Hallo Schönheit. So ganz alleine in diesem Dorf. Wer wagt es eine solche Dame allein zu lassen, so etwas gehört doch verboten. Alles in Kyoko zog sich angewidert zusammen. Der Mann war hässlich, seine Haare lang und fettig. Den Bart hatte er nicht wirklich abrasiert bekommen und seine Zähne waren schief und gelb. Ohne zu zögern griff Kyoko nach einem ihrer Kunais, zog es blitzschnell aus der Tasche und hielt es ihm an die Kehle. Hör mir zu du verlaustes Drecksstück. Wenn du es noch einmal wagst mich auch nur an zu sehen, in meine Nähe zu kommen oder meine Luft zu Atmen, dann jage ich dir dieses Kunai durch die Kehle und sorge dafür, dass die armen Kinder dieses Dorfs, dein abgemagertes, stinkendes Fleisch zu Mittag bekommen. Ist das klar? Ihr hübsches Gesicht verzog sich zu einer hässlichen Fratze. Sie bleckte die Zähne und bohrte ihm das Kunai mit aller Deutlichkeit gen Kehle, sodass sich ein feines Blutrinnsal um die Klinge wand. Seine Gier schwand sofort. Hektisch flüchtet er sich nach hinten und fiel mit dem Stuhl rückwärts. Sein Kopf schlug hart auf den Boden und das Blutrinnsal schlang sich um seinen Hals. Wild fuchtelnd stand er auf und fiel dabei fast wieder hin. Zudem nahm er zwei weitere Tische mit und verärgerte so den armen Besitzer. Ihr konnte es egal sein. Eine Bedienung kam und richtet alles wieder, aber keiner wagt es mehr sie auch nur an zu sehen. So konnte man wirklich leben. Leider war ihr Kunai nun vollkommen versaut und nicht mehr zu benutzen. Sie würde es wohl über einem Feuer reinigen müssen. Als die Bedingung das nächste mal vorbei kam, griff sie diese unsanft am arm und legte das Kunai auf den Tisch. Reinige es über dem Feuer, ich kann diese widerliche Blut nicht an meiner Waffe sehen. Die Augen der Frau wurden groß, doch als sie finstere Gesicht Kyokos sah, nahm sie die Waffe und verschwand sofort im Hinterraum des Kaffees. Die Nuke aus Sunagakure fuhr sich einmal über ihre wohlgeformten Beine und setzte sie dann wieder nebeneinander. Der Anblick der Menschen hier wurde zunehmend erträglicher. Also stürzte sie den Kaffee hinunter um wenigstens ein wenig wacher zu werden. Sie hatte gesagt, dass sie hier auf ihn warten würde. Was konnte ihn nur wieder aufhalten. Hatte er wohl eine ebenbürtige Person gefunden. Von Zeit zu Zeit kamen fremde Menschen in diese Dorf. Hier gab es seit Jahren Armut und Probleme, doch keines der Großreiche nahm sich dieser Probleme ernsthaft an. Ein Vorteil für sie, so konnten sie und Vega hier ungestört für einige Tage leben. Die Zahl der Bewohner würde jedoch sehr stark schwinden, wenn Vega sie alle zu Gesicht bekam. Wenn sie selbst die meisten Menschen schon grausam fand, was sollte Vega dann erst denken. Eigentlich konnte es ihr egal sein. Sie bekam wunderschöne Edelsteine und ihren wunderschönen Mann, ihm ging es gut, also ging es auch ihr gut, wären da nicht diese widerlichen Menschen. Sie lies den Blick einmal um sich herum schweifen und im nächsten Moment glomm ihr eines Auge rosa auf. Sie lies das Gitter die Welt auseinander nehmen. Nichts besonderes wie sie erkennen konnte. Diese sterile Welt aus Linien war ihr ab und an viel lieber als die Welt in ihren hässlichen Farben. Ihr normales Augen fixierte nun den Ring an ihrem Finger. Es war ein Sugilith, ein lilafarbener Stein. Er war in damals zu kleinen Plättchen geformt worden, welche nun durch dünne Fäden zu einem Ring gehalten wurden. Er sah wunderbar aus an ihrer Hand, so konnte sie sich sicher sein, dass er seinem alten Besitzer nicht gestanden hatte. An der andere Hand trug sie einen etwas breiteren Silberring, welcher einen Jaspis hielt. Dieser hatte dir Form einer einfachen Kugel und sah in seiner Schlichtheit recht hübsch aus. Wiederstreben wand sie sich von diesem ab, als sie bemerkte, dass die Kellnerin wieder neben ihr stand. Zitternd legte diese das Kunai auf den Tisch. Bring mir noch einen Kaffe, befahl sie und steckte ihr Kunai wieder ein.
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BeitragThema: Re: Das Kaffe Benkay   Do Jul 07, 2011 5:46 pm

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Ein leichtes Grinsen huschte über die Lippen der recht jungen aber nichts desto trotz "erfolgreichen" Nuke, als sie sah was sich auf der Terasse des Cafés abspielte. Sie selbst saß bereits eine kleine Weile an einem der Tische drinnen und hatte soeben ihr - zugegebener Maßen recht spätes - Frühstück zu sich genommen. Für ein so abgelegenes Provinznest war es sogar erstaunlich gut gewesen - wobei Aiko sich auch arg darüber gewundert hätte, wenn irgend ein Koch dieser Welt es schaffte, ihr ein Croissant und eine heiße Schokolade vorzusetzen, die nicht schmeckten. Das belegte Brötchen war da zwar schon etwas komplizierter, doch mal im Ernst, diese Leute lebten davon derlei Dinge zu verkaufen. Nachdenklich betrachtete sie die junge Frau an dem Tisch dort draußen und musste an eine Begegnung zurückdenken, die nun bereits mehrere Jahre in der Vergangenheit lag.

Es war ein denkwürdiger Tag gewesen. Sie hatte soeben einen absoluten Durchbruch in ihren Forschungen erzielt, doch hatte es die Person an der sie operierte nicht allzu lang gelebt um davon zu profitieren. Traurig, doch nicht wirklich relevant. Im Zuge dieser Entwicklung war sie aufgebrochen um ein paar neue "Freiwillige" für ihre Waffentests und Experimente zu finden. Die Dörfer der Umgebung waren voll von ihnen und es war so einfach sie in ihre Labore zu bringen...
Doch die Frau die Aiko damals traf war einige der wenigen, die sie aus ganz anderen Gründen mitnahm. Sie saß in einem Café, ganz ähnlich diesem hier und hatte zu Mittag gegessen, als sie per Zufall Zeuge dessen wurde wie der Besitzer - ein alter, fetter man mit auf Hochglanz polierter Glatze versuchte, eine der Bedienungen seines Cafés zu vergewaltigen. Eigentlich nichts an dem Aiko sich störte, doch gab es hier ein paar Kleinigkeiten, die diesen Vorfall derart abstrakt machten, dass sie nicht anders konnte als Notiz davon zu nehmen.
Zum einen geschah all dies in der Damentoilette und Aiko verspürte einen gewissen Drang, der sie dazu trieb diesen Ort aufzusuchen. Zum anderen war die junge Frau kaum älter als sie selbst und - wohl das wichtigste - wunder schön. Sie hatte flammend rote Haare und sah die junge Nuke aus giftgrünen Augen an, die voller Wut und Zorn waren, während sie sich verzweifelt gegen ihren Onkel - zumindest war dies die Anrede, die sie bei all ihren Flüchen verwendete - zur Wehr setzte.
Einen Augenblick stand sie, Aiko, damals noch ein halbes Kind und beinahe unschuldig nur reglos da, dann hastete sie zu den beiden und rammte dem Fettwanst ohne zu zögern den Lauf einer ihrer Pistolen in den weit aufgesperrten Mund. Dies tat er zweifellos aufgrund des Trittes, dem ihm seine Nichte ins Gemächt versetzt hatte. Etwas, dass Aiko äußerst amüsant fand, als sie den Abzug ihrer Waffe direkt mehrere Male betätigte und so letzten Endes dafür sorgte, dass sich der Inhalt seines Schädels mit einem recht unappetitlichem Schmatzen über die nahegelegenen Wände und Kacheln des Bads verteilte.
Wortlos hatte sie die junge Frau am Arm gepackt und sie mit sich gezogen. Nicht etwa gewaltsam, das Mädchen - genauso alt wie Aiko, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte - folgte ihr bereitwillig. Aiko nahm sie mit in ihr Versteck, verbarg all ihre Versuchsobjekte und deren klägliche Überreste vor ihr und die beiden verbrachten im Anschluss ein paar äußerst angenehme Tage miteinander.

Wieso ihr ausgerechnet nun die Erinnerungen an den Tag, an dem sie Reika gefunden hatte in ihr aufwallten wusste Aiko nicht, doch spielte es auch keine allzu große Rolle. Sie sehnte sich zwar nach der anderen Frau, doch würde es mit etwas Glück nicht allzu lange dauern bis die Nuke ihren geliebten Rotschopf wieder in die Arme schließen konnte.
Während ihr diese Gedanken durch den Kopf gingen erhob sie sich, legte ein paar Scheine auf den Tisch und verließ das Innere des Lokals. Das Wetter draußen war nicht allzu angenehm. Es tröpfelte bereits leicht und der Himmel sah so aus als würde es dabei nicht bleiben. Unter normalen Umständen hätte sie einen solchen Tag einfach in ihrem Hotel ausgesessen und wäre nun schnellstmöglich in selbiges zurück gekehrt, doch war ihr aus unerklärlichem Grund danach, sich etwas mit der Fremden zu unterhalten. Die Chancen standen gut dass es sich bei ihr um eine Nuke handelte - oder sie recht bald eine sein würde. Kein Shinobi im Dienste eines Dorfes würde einen Zivilisten auf solche Art und Weise angehen. Hinzu kam, dass Aiko nirgendwo bei ihr eines dieser unsinnigen Stirnbänder entdecken konnte. Sicher, sie konnte eine Zivilistin sein und das Kuna das sie da benutzt hatte irgendwo aufgegriffen haben, doch hielt die junge Frau dies für mehr als unwahrscheinlich.

Mit einem höflichen Lächeln auf den Lippen trat sie an den Tisch der anderen, neigte kurz den Kopf zum Gruß ehe sie auf einen der freien Stühle deutete. "Hättet ihr etwas gegen ein wenig Gesellschaft einzuwenden? Mir steht der Sinn nach welcher..."

Während sie auf die Antwort der anderen wartete strich sie sich eine Strähne ihres Haares aus dem Gesicht und seufzte innerlich, als sie ihren Blick wieder gen Himmel wandern lies. Sie spürte die Blicke der anderen Gäste im Rücken, doch ignorierte sie diese einfach. Lästiges Vieh, gerade gut genug um ihr, Aiko, ihr Essen zu servieren und dass auch nur, weil keine ihrer Sieben hier war. Sicher fragten sie sich gerade alle, ob sie irre war, sich zu der Frau setzen zu wollen die gerade beinah einen anderen Menschen getötet hatte. Bah, was waren sie doch alle dumm und unwissend.
Sie trug, wie eigentlich immer, ihre Zwillingspistolen bei sich, war also bestens auf jede Konfrontation vorbereitet, doch woher sollte dieses Vieh das schon wissen? Vermutlich hatten sie schon Probleme damit, eine so simple Waffe wie ein Schwert zu führen. Es juckte ihr in den Fingern die Flammen ihres Lebens auszulöschen, doch zügelte sie sich. Sie hatte erst vor ein paar Tagen getötet und wollte gerade jetzt nicht allzu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, schließlich war da noch jener Plan den sie bereits seit Monaten verfolgte. Zumal es eine Schande wäre, wenn ihr wieder einmal die ANBU und Oi-Nin auf die Schliche kamen, wenn sie gerade mit einer ihrer Sieben zu Gange war. Dass letzte Mal hatte Akemi das Pech gehabt. Diese Stümper hatten ihr einen riesigen Schrecken eingejagt als sie versuchten, Aiko zu töten. Sie hatten es offensichtlich nicht geschafft, doch war ihr Tod allein deshalb schon um einiges qualvoller, als er hätte sein können.

Zumal sie keinerlei Lust darauf hatte, wieder in einer Nacht und Nebelaktion zu verschwinden. Es war zwar jedes Mal aufs neue ein Kinderspiel, doch auch einfache Dinge konnten bisweilen lästig sein. Auf der anderen Seite - es war lange her dass sie und Reika sich vergnügt hatten, während sie selbst noch voll vom Blut ihrer Opfer war. Dies allein sorgte dafür, dass ihr Rotschopf noch etwas feuriger war als üblich, wie sie nach einer ähnlichen Begegnung wie der mit Akemi festgestellt hatte. Und da es Reika war, die auf dem Weg hierher war...vielleicht wäre es doch nicht so schlecht, ein paar Oi-Nin zu Gast zu haben.
Ein Gedanke, der ihr ein amüsiertes Schmunzeln entlockte, während sie den Kopf schief legte und den Blick der Anderen suchte, sie fragend ansah und auf ihre Antwort wartete.
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BeitragThema: Re: Das Kaffe Benkay   Sa Jul 16, 2011 12:27 pm

Als sie im Augenwinkel sah, wie jemand näher kam, zog sie das Kunai sofort wieder heraus. Ihre Augen wurden blutdürstig und sie wand den blick langsam zu der näher kommend Frau. Hast du nicht gehört, du sollst mir einen Kaffee bringen du kleines Kyoko stoppte und hielt einen Moment inne. Es war nicht die verstörte Bedingung, sondern eine andere Frau. Wo auch immer diese her gekommen war, sie konnte sofort wieder dorthin verschwinden. Was scherten sie andere Leute, sie wollte nur ihre Ruhe und vor allem wollte sie ihren verdammten Kaffee. Wenn Vega sich hier her wagen würde, müsste er all ihr Wut mindern. Wehe er hatte keine wunderschönen Schmuckstücke für sie dabei. Aber nun erst einmal zu der Frau, welche sich dazu erdreistete sie hier zu stören. Sie setzte ihr bezauberndes lächeln auf und lies das Kunai um ihren Finger kreisen. Was sollte sie mit ihr machen, sollte sie die Frau, welche um ihre Nähe bat, einfach umbringen? Aber nein, dass wäre unhöflich gewesen. Stattdessen lies sie die Frau einfach ein wenig stehen und lächelte dabei fröhlich. Ihr Kunai legte sie jedoch nicht aus der Hand, sondern lies es weiter um ihren Finger Kreisen. Es war so, als würde sich eine Spannung um sie herum ausbreiten. Kyoko fühlte, wie ungeduldig alle um sie herum wurden. Sollte sie aufspringen und ihr Gegenüber umbringen, ihren Körper in Stücke reißen und auf dem Boden verteilen, ihren Kopf vielleicht auf einem Stock aufspießen, dass sich auch ja nie wieder jemand traute sie an zu sprechen? Aber all diese Ideen klangen zu brutal und vor allem waren sie aufsehenerregend und aufsehen erregen wollte sie nicht. Natürlich hatte sie schon die gesamte Masse am Hals, doch immerhin waren es nur die Leute in diesem Cafe. Ein aufgespießter Kopf würde auch die Passanten abschrecken und diese würden weiter laufen, es ihren Familien und Freunden erzählen.Die Entscheidung musste also heißen, dass die Frau ihr Gegenüber platz nehmen durfte. Kyoko fand sie noch immer nicht wirklich schön. Ok, sie war kein Abschaum, so wie der Rest. Aber wieso sollte sie sich mit minderwertigen Gestalten abgeben? Auch hier fiel ihr leider wieder eine Antwort ein. Sie war alleine und Gesellschaft hatte sich noch nicht angekündigt. Nunja um genau zu sein, hatte Vega sich nicht angekündigt. Wo war dieser Mann nur wieder. Sein Blutrausch schien ihn an einem Abend durch die halbe Welt zu treiben. Ab und an fragte sie sich, wie sie es mit ihm aushielt. Innerlich hätte sie sich bestrafen können. Fragen ans ich selbst zu richten, war sinnloser den jeh. Sie wusste alle verdammten Antworten auf diese sinnlosen Fragen. Sie wusste warum sie wollte, dass Vega kam. Sie hatte nahezu die ganze Nacht ohne seinen Körper verbracht, ohne seine Wärme in diesem eiskalten Zimmer gelegen und sich halb zu Tode geekelt. Sie hatte vergessen, wie viele Insekten sie gezählt hatte und wie viele davon unter ihr Bett gekrochen waren. Sie hasste es immer in solchen Bruchbuden zu nächtigen. Heute Nacht, wollte sie nicht in solch einer Baracke leben. Vielleicht konnte die Frau ihr ja dabei helfen, einen normale Unterkunft zu bekommen. Setz dich Schätzen. Aber für dich gilt das gleiche wie für diesen Abschaum, verschwende meine zeit nicht. So hatte sie immerhin alles klar Gestalt. Sollte sich ihr Gegenüber als unwürdige erweisen, musste sie leider doch verunstaltet werden. Nunja es gab schon ein paar Dinge, welche man an der Frau verstümmeln konnte. Ihre Haare schienen recht lang und schön. Man könnte sie ihr vom Kopf brennen. Die Idee etwas an zu zünden behagte ihr. Wahrscheinlich lag dies daran, dass sie jetzt Wärme brauchte und nicht diesen dummen Nieselregen. Keine Wolke schien auch nur im geringsten daran zu denken, sich von der Sonne fort schieben. Dabei brauchte sie doch wenigsten ab und an einwenig Sonne um irhe Farbe bei zu behalten. Wieso musste man sie so quälen. Ohne Mann, wie konnte man da überhaupt wärme empfunden, ohne seine Nähe konnte die Welt doch nur bitter kalt sein. Wäre wo bekam sie nun wärme her? Kyoko wollte gerade nach ihrem Kaffee schreien, als sie sah, dass die Bedienung ängstlich zitternd zu ih kam. Sie stellte die Tasse vor Kyoko ab und sah sie au großen Augen an. Bevor die Frau etwas weiteres sagen konnte blickte Kyoko sie wütend an. Verschwinden du Mistvieh. Ich rufe dich, wenn ich etwas brauchte. Belästige mich nicht weiter mit deiner Abscheulichen Gegenwart. Die dunkelhaarige machte eine wegwerfende Handbewegung und die Kellnerin zog ab. Sie war bestimmt genau so froh wie Kyoko, nicht mehr bei ihr zu sein. Wie sie Leute verachtet, welche keinen Mut besaßen.

Unweigerlich erinnerte sie das an die Menschen, welche Vega regelmäßig umbrachte. Sie alle winselten um ihr Leben, wenn sie sich dem Tode gegenüber sahen. Sie würde nie auch nur eine Sekunde um ihr Leben betteln. Ihr leben war es nicht wert, dass sie ihre Würde dafür aufgab. Egal aus welchem Dreck Leute kamen, egal aus welchem Dreck sie gab. Mit ihrem Stolz würde sie sich aufgeben, nicht mit dem Tode. Sterben bedeutet seien ehre zu behalten, man starb in würde, selbst solche, die sich das Leben nahmen. Nach dem Tod konnte alles besser werden. Sie glaubte an wenige dinge, doch sie war sich sicher, das jeder seinen Weg hatte und wenn er diesen erfüllte, würde ihn das Leben belohnen. Man hatte sie mit Vega belohnt und deshalb erwartet sie nichts gutes mehr. Ihr leben hatte im Dreck begonnen und dort würde es auch Ende. Aber das wichtige dabei war, es würde mit Stolz und Reichtum Enden. Wer starb eigentlich nicht im Dreck? Sie alle waren opfer ihre Umgebung, geschunden im Leben und bestraft mit jedem Atemzug. Keiner konnte von sich behaupten, dass sein leben voller Glück sei, selbst sie nicht. Erst wenn man sah, was alles schlecht war, konnte man dagegen vorgehen. Vega sah was schlecht war, vielleicht würde sie das irgendwann auch sehen. Doch vorerst gab sie sich mit ihrem unerfüllten Leben zufrieden. Bald, ja bald hätte sie ein paar neue Ringe, vielleicht eine neue kette. Etwas prunkvolles hätte einmal mehr etwas. Wann hatte sie das letzte mal etwas aus Gold oder Silber bekommen, besetzt mit teuren Edelsteinen. Sie erinnerte sich grob an ein Diadem, welches sie verkauft hatten. Es war zu schade um das gute Stück gewesen, doch sie konnten nicht immer ein ganzes Dorf dem Erdboden gleich machen, nur um an Nahrung zu kommen.
Ach ja ,sie vermisste die Wohnung einer alten Dame, in welcher sie eine Woche geblieben waren. Die Frau war alleine gewesen, niemand hatte sie vermisst. Was aus dem Haus geworden war, wen interessierte das schon, sie nicht.
Sie verließ ihre Erinnerungen an warme Räume und sah wieder in ihrem Kaffee. Er würde ihr nicht geben, was sie brauchte. Aber er konnte die fehlende innerliche wärme für einen Moment ersetzten und sah nahm sie einen tiefen Schluck. Das Gebräu war nach wie vor ekelig, aber es wärmte zumindest ein wenig von innen. Auf ihren Armen bildete sich eine leichte Gänsehaut. Als sie dies bemekte wurde irh Blick eisig. Nichts schien in dieser Dummen welch zu helfen. Vielleicht würde die Frau sie ja von der Kälte in der Luft ablenkten und ihr wenigstens Unterhaltung bieten, auch wenn diese vielleicht in ihrem Tot enden würde. Unterhaltung war Unterhaltung und ihr gegenüber shcien mehr als zu wissen, dass sie sterben würde, wenn es der Frau gefiel.
Was veranlasst dich dazu dein leben zu riskieren? Kannst du nicht widerstehen wenn du mein wunderbares Gesicht siehst, oder fasziniert es dich, dass ich unterschiedliche Augen habe? Ihr Ton war voll von Spott und wohl kaum ernst zu nehmen. Sie lehnte sie lässig in ihrem Stuhl zurück und betrachtet das Gesicht der gleichaltrigen. Was würde diese von alle dem halten oder gar dazu sagen, sie würde es bald erfahren. Vor allem würde sie erfahren, ob sie zum Blut vergießen gereizt würde, oder weniger.
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BeitragThema: Re: Das Kaffe Benkay   Sa Jul 16, 2011 8:22 pm

Während Aiko auf die Antwort der Fremden wartete, leerten sich die Tische hier draußen mehr und mehr. Nicht das allzu viele Gäste hier gewesen wären, doch dauerte es nur wenige Augenblicke bis ausser den beiden Frauen niemand mehr auf der Terasse des Cafés zu sehen war. jene, die noch nicht aufgegessen hatten, hatten die Dinge die sie bestellt hatten entweder ins Innere genommen um es sich dort - fernab von irgendwelchen Irren - wieder gemütlich zu machen. Aiko verübelte es ihnen nicht, beglückwünschte sie im Stillen sogar zu dieser Entscheidung. Zwar spürte sie die Blicke dieser unterbelichteten Mundatmer noch immer, doch hielten sie nun zumindest einen gebührenden Abstand.

Die Tatsache, dass diese ihr vollkommen unbekannte Frau, von der Aiko vermutete dass es sich bei ihr um eine Nuke handelte, sie kurzzeitig mit einer der Kellnerinnen verwechselte, ignorierte sie schlichtweg.
Nicht so das Angebot sich zu setzen. Vielmehr kam sie dieser mit einem Grinsen, einem spöttischen, wölfischen Grinsen nach und lies sich auf den Stuhl sinken, welcher dem der Unbekannten gegenüber stand und musterte diese unverhohlen. Der stetig stärker werdende Wind störte sie dabei nicht, ebenso wenig die Tatsache, dass der Platz den die Andere sich gesucht hatte, längst nicht mehr so gut vor dem Regen schützte wie vor wenigen Augenblicken noch. Sicher, es war nur Nieselregen, doch reichte ein kurzer Blick gen Himmel um Aiko alles zu sagen was sie wissen musste. Bei Nieselregen würde es nicht bleiben. Der Sturm der sich dort zusammenbraute war einer jener Bastarde, die Häuser abdeckten, Bäume umrissen und so manchen Unvorsichtigen mit sich rissen. Mit Glück würde er an ihnen und diesem von den Göttern verlassenen Ort vorbeiziehen. Mit Glück.
Schweigend saß sie da, musterte ihre gegenüber ohne ein Wort zu sagen, wartete bis die Kellnerin der schwarzhaarigen ihren Kaffee gebracht und sich wieder ins Innere des Cafés geflüchtet hatte, wartete bis die Andere wieder das Wort an sie richtete.

Wieder lächelte sie, doch war es kein höfliches Lächeln mehr, das die Lippen der jungen Frau zierte, noch war es ein gespieltes. Es war ein offenes, ehrliches Lächeln. Ihre Gegenüber amüsierte sie, schaffte es sogar Aiko ein leises, kurzes Lachen zu entlocken. Der spöttische Tonfall, die lässige Art mit der sich die Schwarzhaarige zurücklehnte. Sie war schön, ganz ohne Zweifel. Doch war dies nicht alles, da war Aiko sich sicher. Sie musste bei der anderen Frau an ein ganz bestimmtes Tier denken. Eines, dass auf andere ihrer Art unheimlich anziehend wirkte, dass die Triebe ihrer eigenen Art ausnutzte, nur um sie zu töten und zu fressen, nachdem sie ihren Spaß hatte. Die junge Frau dachte an die schwarze Witwe. Schön, anziehend und absolut tödlich. Sie selbst zweifelte nicht einen Augenblick daran, dass sie hier ihr Leben lassen konnte, doch wo wäre der Nervenkitzel, wenn man solche Situationen nicht bis aufs äußerste auskostete?
"Vielleicht reizt mich der Gedanke mit meinen leben zu spielen? Vielleicht...genieße ich das Gefühl zu wissen, dass vor mir ein Geschöpf sitzt das tötet ohne mit der Wimper zu zucken? Die Aufregung, die Anspannung...die...Ekstase? Und vielleicht...riskiert ihr euer Leben allein dadurch, dass ihr mich an euren Tisch lasst, wer weiß?" Schmunzelnd beugte sie sich vor, lehnte sich weit über den Tisch, so dass sie beinahe auf ihm lag. Ihr Gesicht war von dem der anderen nur einen winzigen Hauch entfernt, als sie eine Hand ausstreckte um über die Wange der anderen zu streicheln. Sachte, zärtlich und doch auf eine Art, die schon so manche Frau dazu gebracht hatte vor Scham die Augen niederzuschlagen. Wie würde sie wohl reagieren? Aiko konnte kaum erwarten es herauszufinden. "Und vielleicht kann ich einer wunderschönen Frau wie dir tatsächlich nicht wiederstehen. Vielleicht hast du recht und deine Augen haben mich in ihren Bann gezogen...wer weiß?"

Während Aiko mit der anderen Frau spielte - denn nichts anderes war es für sie - wanderte ihre freie Hand zum Halfter ihrer Zwillingspistolen, bis sie eine von Beiden ganz bequem zu fassen bekam. Ob die andere es merkte oder nicht war ihr einerlei, doch glaubte sie kaum dass die Schwarzhaarige großartig auf die Hand achtete, die Aiko frei hatte. Nein, sie war sich sicher dass ihre Aufmerksamkeit viel mehr der Hand galt, mit der Aiko ihr über die Wange strich, die sie am Hals der anderen hinab gleiten ließ, nur um sie dann sachte im Nacken zu fassen, an sich zu ziehen und sie, dreist wie Aiko nun mal war, zu küssen.

Es war keiner jener scheuen Küsse, die junge Kinder oder unerfahrene Liebende sich gaben. Es war ein leidenschaftlicher, feuriger Kuss den Aiko dieser wunderschönen Fremden gab. Warum sie dies tat? Einfach. Sie spielte gerne mit Leuten, spielte mit ihren Opfern und war stets bereit, gewisse Risiken einzugehen. Ihr eigenes Leben war etwas, dass sie immer wieder gerne aufs Spiel zu setzen bereit war, wenn das was sie gewinnen konnte ihr Interesse geweckt hatte. Etwas, dass diese Frau durchaus von sich behaupten durfte. Doch wie lange würde dem so bleiben? War sie eine von der langweiligen, zurückgebliebenen Sorte? Wenn ja würde sie Aiko von sich drücken und damit verspielen, was sie so ungewollt gewonnen hatte und sich den Missmut der Nuke zuziehen. Dass es sich bei ihr um keines dieser schüchternen, prüden Dinger handelte wusste Aiko bereits. Doch war sie am Ende gar vom gleichen Schlag wie die junge Frau selbst? Würde sie sich auf dieses kleine Spielchen Aikos einlassen, vielleicht sogar noch einen oben drauf setzen? Nichts mit dem man rechnen konnte, doch wer war die junge Yoshimoto schon, dass sie es sich anmaßte die Zukunft vorherzusagen? "Komm schönes Kind, überrasch mich. Was wirst du tun? Mir dein kleines Messer an die Kehle setzen und versuchen mich zu töten wenn sich unsere Lippen voneinander lösen? Oder wirst du so lange nicht warten wollen? Lässt du dich auf mein kleines Spielchen ein? Komm, zeig mir, bist du meines Interesses würdig oder nur eine von vielen?" Derlei Gedanken gingen ihr durch den Kopf als sie der Fremden in die Augen sah und langsam ihre Lippen von denen der anderen Frau löste, sie soielerisch anlächelte. So wie die Katze die Maus anlächeln würde, wäre sie dazu im Stande. "Komm, spiel mit mir schönes Kind, zeig mir etwas von jenem Feuer das in dir lodert..."

Für einen kleinen Augenblick spürte sie es. Das Starren der anderen. Die ungläubigen Blicke jener, die miterlebt hatten was ihre Gegenüber mit diesem hässlichen Kerl getan hatte als dieser es auch nur wagte sich ihr zu nähern. Doch waren es nicht nur jene Leute im Café. Ein paar Passanten auf der Straße hatten inne gehalten um zu gaffen und irgendwo hörte Aiko die Stimme eines Mannes, der sich lautstark über eine Wahnsinnige mit einer Waffe beschwerte. zweifellos der arme Teufel, denn die Schönheit ihr gegenüber vor wenigen Augenblicken beinahe aufgeschlitzt hatte. Vermutlich hatte er ein, zwei lokale Ordnungshüter im Schlepptau. Seine Saufkumpanen, jede Wette. Er hatte sie gewiss dazu geholt, um diesem "Flittchen", wie er die Fremde nannte, mal zu zeigen wer hier das Sagen hatte. Der Wind wehte noch weitere Worte an ihre Ohren. "Schlampe", "Hure" und "ordentlich durchnehmen" hörte sie. Worte, die ein Lächeln auf ihre Lippen zauberten. Doch war es nicht jenes, mit dem sie die schwarzhaarige Schönheit bedacht hatte. Nein, dieses Lächeln war kalt und erbarmungslos.
"Und so kommt das Vieh zum Schlachter, unwissend und dumm wie es ist, nicht ahnend dass es nur kommt um zu sterben..."
Die Worte galten niemandem. Es waren Worte, die ihr durch den Sinn gingen und die sie leise zu sich selbst wisperte, ehe sie sich aufrichtete und in die Richtung der drei Männer sah, die von der anderen Straßenseite zu ihnen herüber kamen. Noch immer lächelnd zog sie eine ihrer Waffen, zielte und drückte auf den kleinen Schalter des Pfeffersprays. Die Tatsache dass sie Rückenwind hatte und die drei nur noch wenige Meter von ihnen entfernt waren besorgte den Rest. Erst sahen die Kerle sie nur verdutzt an, dann begannen sie zu fluchen und zu jammern, während Aiko ein paar Schritte nach vorn tat, noch immer sprühend. Sie hüllte die drei in eine große Wolke des Sprays, dankte im Stillen der Glücksgöttin die da über sie zu wachen schien und konnte nicht anders als zu grinsen. Es wäre kein Problem gewesen sie zu töten und diese Strasse hier, die Leute die sie entlang gingen in eine Szene aus einem schlechten Horrorfilm zu verwandeln - doch wozu, wenn sie auch so ihren Spaß haben konnte? Als die drei sich augenreibend und noch immer fluchend daran machten, krabbelnd und kriechend das Weite zu suchen gesellte Aiko sich wieder zu jener schwarzhaarigen Schönheit, die sie eben noch gänzlich ohne deren Erlaubnis geküsst hatte und setzte sich ihr wieder gegenüber, lehnte sich auf ihrem Stuhl zurück und schmunzelte amüsiert. "Was hält MyLady von einem wärmeren Ort, geschützt vor Wind und Wetter und besserer Kost als dieser hier? Das Hotel in dem ich nächtige ist nah bei und bietet mehr Komfort als die meisten Wohnungen und Häuser dieses Ortes, dessen bin ich sicher..."
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BeitragThema: Re: Das Kaffe Benkay   So Jul 31, 2011 6:57 pm

Haut nur ab, dachte sie sich. Es wurde wohl zunehmend unangenehmer für alle Leute,die sich hier draußen herum trieben. Doch was sollte das schon, hatten sie eben allesamt Pech gehabt. Was wagten sie sich auch in ihrer Nähe. Vielleicht flohen sie auch vor dem immer schlechter werdendem Wetter. Wenn sie es so genau nahm, viele Menschen waren nie hier gewesen. Aber es wurden immer weniger. Vielleicht sollte sie sich auch einmal mehr hier weg begeben. Vega würde sie schon irgendwie finden, egal wie. Und wenn nicht, dann würde sie ihn wohl suchen müssen um ihm das leben schwer zu machen. Aber Schluss mit Vega, die Frau vor ihr sollte wohl wieder ihre Aufmerksamkeit bekommen und nicht dieser gut aussehende Mann in ihren Gedanken.

Also sah sie die Frau nun einmal mehr an. Sie hatte kein Wort gesagt, das sie sie, wie die Kellnerin behandelt hatte. Was ging in diesem Kopf nur vor. Kyoko musste feststellen, das sie der Kellnerin nicht so ähnlich sah wie anfangs gedacht. Aber was dachte sie schon wieder. In dieser Welt waren doch sowieso alle verrückt, vor allem ihr gegenüber. Diese setzte sich wohl äußerst gerne auf ihren schäbigen Stuhl. Wenn die Nuke den Tisch so betrachtete, überlegte sie wie antik die Dinge schon waren. Sehr antik, entschied sie für sich. Das erinnerte sie unweigerlich an ihren Kaffee, welcher auch etwas älter schmeckte, eben nicht das, was sie normalerweise gewöhnt war. Aber was erwarte sie immer weiser. Sie kam von ganz unten und würde auch immer hier bleiben. Doch war das ein Grund um das Wetter gegen sie auf zu hetzten. Langsam begannen einige wenige tropfen ihren Körper zu bedenken und man sah ihr an, dass ihr das ganz und gar nicht gefiel. Kein Wunder das sie alle nach innen flüchten. Aber nichts würde sie in diese muffige Bude bekommen. Egal wie sehr es zu regnen beginnen würde. Sie war sich einfach zu stolz für kleine enge Räume. Egal ob es dort warm war oder nicht. Der Teufel würde sie hohlen, das wusste sie, wenn sie gegen ihre Ehre verstoßen würde.

Aber da sie nicht gegen diese Ehre verstoßen würde, hatte sie nichts zu befürchten. Auch wenn die jungen Frau weder an den Himmel noch an die Hölle glaubte, so war sie sich sicher, dass alles im Leben bestraft wurde. Aktuell war sie sich sicher, dass sie für irgendetwas bestraft wurde. Aber wie eigentlich immer war sie sich keiner Schuld bewusst. Wieso immer sie wunderschönes Geschöpf? War das lachen der anderen nun eine weitere Strafe in ihrem leben? Sie wand den Blick vom Himmel ab und sah sie an. Ihr eines Auge funkelte still vor sich hin, während sie die Hälfte der Welt in einem Gitternetz sah. Ihr normales Auge war auf die unbekannte fixiert. Wer sie wohl war? Sie hatte sich nicht vorgestellt, sie hatte keinen rang demonstriert. Sie selbst schien auch nicht gerade dorftreu aus zu sehen. Zumindest trug sie keine traditionelle Kleidung die ihr bekannt war. Nun gut, in welchem Dorf, außer Suna, konnte man so kurze Shorts tragen. Aber sie waren weit genug weg von Suna um sich in Sicherheit zu wägen. Aber wo war man schon sicher als Nukenin, auch wenn man nur durch seinen Ehemann bekannt war. Wenn sie so sprach, klang sie fast wie Vega. Ekstase, Risiko, nur für die eigenen dummen Ziele, niemals. Das war nicht ihre Welt und es würde auch nie ihre Welt sein. Dummheiten hatten sie noch nie gereizt, sie beschränkte sich darauf etwas im leben zu haben. Ruhm weniger, aber Reichtum waren Dinge die man nicht verlieren konnte. Die Frage war nun also,was wollte ihr gegenüber? Nähe, wie sich bald heraus stellte. Die dunkelhaarige legte sich halb über den Tisch nur um ihren Gesicht näher zu kommen. Sie wusste ja das sie wunderschön war, aber wie verrückt war diese Weib um zu glauben, das Kyoko auch nur im geringsten Interesse an sie hätte. Ich kann dir nur sagen, dass du mich sicher nicht in deinen Bann gezogen hast,erwiderte sie trocken, als diese noch immer eine Hauch von mir entfernt war.

Aber die Frau lies nicht von Kyoko ab. Diese blickte recht trocken drein. Sie hatte noch nie ein Vorliebe für Frauen gehabt, also würde sie heute nicht damit anfangen. Egal was diese Person tun würde. Auch die Hand störte sie nicht, sie war ein Zeichen für ihre Bewunderung, nicht mehr und nicht weniger. Doch lange würde sie sich nicht mehr befummeln lassen, irgendwo war Schluss, dass wusste ihr gegenüber hoffentlich auch. ich hoffe du weißt wo Ende ist sonst erlebst du dein blaues Wunder. Ihre Stimme klang nun ein wenig bedrohlicher. Sie hatte keine Lust auf solche dummen Spielchen und auch auf wenig anderes. Wie ein wunder ging es jedoch mal wieder nicht nach ihr. Das Schicksal meinte es heute nicht gut mit ihr, nein es schien sie zu hassen. Sie wurde geküsst, schlicht und weg im Nacken gepackt und geküsst. Alles in ihr sträubte sich dagegen und sie konnte nichts tun, da ihre Körperhaltung dies absolut nicht zu lies.

Das Gefühl war fremdartig und vollkommen ohne Emotion in ihr. Es brachte ihr Herz nicht zum rasen, versetzte sie nicht in Ekstase, es blieb stumpf und alleine. Sie fühlte sie auf einmal unglaublich leer mit diesen Lippen. Es war nicht das was sie wollte, sie spürte nichts, das sie sonst in einem Kuss begierte. Ihr Körper schien sich einfach nur vor ihrem gegenüber zu ekeln. Es war purer Ekel der sich in ihr Aufbaute und ihren ganzen Körper übersäte. Es war wie ein Bakterium, wie ein virs, der sich in sie hinein schlich. Sie brauchte nichts außer Vega. Sie wusste wie dieser sie berührte, was sein purer Kuss mit ihr tat und das würde sie niemals erreichen. Wenn ich das gewusst hätte, wenn ich sie so eingeschätzt hätte, ich hätte sie getötet. Wie kann sie es wagen. Sie spürte wenig in sich, und es kam auch einfach nichts. Es blieb einfach stumpf in ihr. Sie konnte darauf nichts erwidern, konnte den Kuss nicht erwidern, ihr nicht einmal das Gefühl auf so etwas geben. Was sie wollte war nun einfacher den jeh. Körperliche reize ausspielen, sie zu verführen, sie vielleicht in ihr Bett zu locken. Aber all dies wollte sie nicht, sie wollte endlich aus diesem Kaff weg. Doch es würde noch dauern, denn diese Weib lies ihre Lippen nicht los, lies nicht von ihren wunderschönen Lippen ab. Doch irgendwann lies sie los, zum Glück der jüngeren. Sie wollte nicht spielen, kein dummes Katz und Maus Spiel. Sie war keine Puppe, keine Marionette. Sie war ein Freigeist, eine Frau die Schmuck und den Luxus liebte. Sie würde das hier klären und sich dann auf machen, fort von alle dem. Ich will hier weg, weg von diesen widerlichen Menschen, weg von dieser Aufdringlichen Person die sich für etwas besseres hält.Dieser Abschaum wird brennen, wenn ich wiederkomme und Vega den Kopf gewaschen habe.

Was die andere bewegt ihre Lippen los zu lassen, wusste sie nicht. Es war ihr so etwas von egal. Sie leckte sich über die Lippen und spuckte aus. Sie konnte das nicht in ihrem Mund behalten. Sie wollte es los werden, sie wollte sie los werden. Sie suchte nach Worten, wollte ihr etwas an den Kopf werfen, wollte sie beschimpfen. Egal wie schön sie war, egal welche Bestätigung das für sie war. Es war abscheulich eine Grenze die sie überschritten hatte. Sei es drum, sie konnte ihren Fehler nicht aufwiegen, egal sie sie ihr bieten würde, sie würde ihr am liebsten den Kopf abreißen. Ihr rosa Auge funkelte still, während das andere wütend und eng wurde. Kyoko hasste diese Frau jetzt schon für ihre Unverschämtheit. Niemand aber wirklich niemand stellte sich über sie. Nicht also Frau und nicht als Mann. Keiner dieser minderbemittelten Menschen hatte ihr etwas zu sagen geschweige den Hand an sie zu legen.

Kyoko bekam die Zeit zum nachdenken, den sie stand auf und ging zu den Männern herüber. Was diese gesagt hatten war ihr unbekannt, doch wen interessierte das, sie war ein Vieh, genau wie die Leute, welche sie umbringen konnte. Die Männer begannen laut zu schreien und zu Fluchen. Sie waren Dreck unter einem Fingernagel. Sie waren alle Dreck, Dreck der Welt. Aus dem Boden gekrochen waren sie und dahin sollten sie alle zurück kriechen. Ganz egal wie angesehen sie in diesem Dorf waren, für sie waren sich nicht wertvoll, nicht besonders, sie waren Abschaum. Wie sie nun dahin krochen, vor der fremden flüchteten. Sie würde nicht flüchten, sie würde diesen Abschaum in Würde hinter sich lassen und einen Ort suchen der ihrer angemessen war.

Die Leute im Cafe hatten sich ein wenig zurück gezogen. Sie hatten Angst, dass sie nun an der Reihe waren. Die Straße war immerhin wie leer gefegt, niemand kam mehr als Opfer für eine der beiden Frauen in Frage. Kyoko erhob sich aus ihrem Stuhl und blickte der fremden entgegen. Als sie ankam, macht sie ein kaum unerwartetes Angebot. Ein warmer Ort Geschützt vor Wind und Wetter. Ein Angebot das ich annehmen würde. Aber ich verzichte. Denn du bist kaum besser als diese Leute hier. Du widerst mich genau so an wie dieses dreckige Fußvolk. Du bist nicht besser und fühlst dich doch so. Wie Abartig wenn sich Abschaum über Abschaum stellt. Sie holte tief Luft und spuckte in etwas männlicher Manier auf den Boden. Abartig dieses Dorf, ich denke du passt sehr gut hier hin, an diese Ort voller deck. Ein feines Rattenloch für Leute wie dich und nun lass mich in ruhe, du widerst mich an, sei froh das dir dein erbärmliches leben bleibt. Ihr kalter Blick streife die Frau und ihr anderes Auge glomm auch rosarot auf. Dann Wand sie sich ab und sprang auf das nächste Hausdach, nur um dahinter zu verschwinden und sich aus den Fängen diese Dorfes zu entwinden.

Tbc: ???
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