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 Heißes Schmieden und maskierte Besucher

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BeitragThema: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   Mo Mai 30, 2011 11:43 pm

Die Schmiede der Seguchis lag mitten in Sunagakure und war ein beliebtes Ziel für Waffenliebhaber und Shinobi, die neue Waffen brauchten. Nicht nur die gute Qualität, auch die guten Preise machten diese Schmiede berühmt. Aber auch der Besitzer, Akira Seguchi, lockte einiges an Leute an, hauptsächlich weiblichen Geschlechts, was wohl nicht nur an seinem Aussehen, sondern auch an seiner herrlichen gesangsstimme lag. Was Akira aber nicht wusste, er würde schon bald einen Besucher bekommen, der männlichen Geschlechts war und sein Haupt durch eine Maske zierte. Ebenfalls wusste er noch nicht, wozu ihn dieser Besuch verleiten würde.
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In Sunagakure herrschte, wie eigentlich immer, ein sonniges Wetter vor. Akira Seguchi war in seiner Schmiede und arbeitete. Das Feuer schlug nur so aus dem Ofen. Der Schweiß lief nur so an seinem nackten Oberkörper herab. Es war bereits Nachmittag und Akira arbeitete bereits seit frühen Morgenstunden, um den Auftrag rechtzeitig fertig zu bekommen und um die Waffen noch testen zu können. Es war, im wahrsten Sinne des Wortes, ein schweißtreibender Job, aber Akira ging ihm mit sehr viel leidenschaft nach. Das Schmiedehandwerk, eines der beiden Vermächtnisse seines Clans, neben dem Kassui.
Sein Hammer schlug auf die Klinge und formte diese so. Er musste nur noch dieses Katana fertigstellen und die Ware testen, dann hätte er sein Tagespensum erreicht und könnte vielleicht sogar etwas Zeit mit seinem Bruder verbringen. Er erhitzte die Klinge, schlug auf sie mit dem Hammer ein, erhitzte sie wieder und schlug erneut zu. Nach einer Weile hatte sie dann die perfekte Form und Akira kühlte sie ab. Nun fehlte nur noch Eines. Er legte das Katana in eine Steinkiste, verschloss diese mit seinem Chakra, zog einen Faden zu seinem Mund und sprach Ha no asshuku. Es sammelte sich Gas in seiner Lunge und er bließ es über den Chakrafaden in die Kiste. Der Druck erhöhte sich und komprimierte die Klinge. Nachdem er das Jutsu beendete, öffnete er die Kiste und holte das Katana hervor. Sehr schön Das Feuer peitschte noch immer aus dem Ofen und eritzte die Luft, dennoch begann Akira zu singen während er das Katana zu den anderen Waffen legte. Seine Stimme hallte durch die Schmiede und drang sogar ein Stück weit nach draußen auf die Straße, wo ein paar Leute neugierig stehen blieben und andere, die diese Stimme bereits kannten, lauschten einfach nur mit einem zufriedenem Lächeln auf dem Gesicht.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   Di Mai 31, 2011 1:03 am

Nunmehr hatte Makoto die Mission in Sunagakure eigentlich erledigt. Er hatte sich mit dem Captain der Shikaku wie angewiesen getroffen und mit ihm etwas Wichtiges besprochen, nun hatte er sozusagen Feierabend und hätte nun eigentlich die Erlaubnis, nach Konoha zurückzukehren. Allerdings stand ihm danach nur gerade nicht der Sinn, denn wenn er schon einmal wieder in Suna war, dann wollte er auch mal wieder ein wenig bummeln gehen. So schlenderte er also in voller Anbu-Montur durch das sandige Großdorf, betrachtete sich aus seiner Neugier heraus dies und das und ging sogar etwas abseits der Hauptstraße, hörte dann plötzlich Gesang, den der Wind zu ihm trug und der schöner Klang, als alles, was er bisher gehört hatte. Nun war vollends klar, dass die Heimreise noch etwas warten musste und so folgte er dem lieblichen Gesang und kam vor einem doch recht großen Anwesen zum stehen. Gut, es war nicht ganz so groß wie das seines Clans, aber annähernd und wie es aussah, gab es hier eine Schmiede. Bei näherer Betrachtung fiel es ihm wie schuppen von seinem Auge. Das ist also die berühmte Schmiede der Seguchi...stimmt ja. Ja, er hatte bereits viel über diese Schmiede gehört, noch niemand hatte sich über die dort hergestellten Waffen beklagt und das Handwerk war nicht das Einzige, was diesen Clan berühmt machte. So weit er durch seinen Beruf wusste, war das Kekkei Genkai der Seguchis verrufen und das jüngste Clanmitglied galt als ein Monster, wobei der Hatake diesen Ausdruck doch ein wenig übertrieben und unwürdevoll fand. Der junge Mann konnte ja nichts dafür, dass sein Kekkei Genkai so ausgeprägt war, aber leider gab es zu viele Menschen, die partout nicht die Augen öffnen wollten. Seis drum. Noch immer von dem Gesang angelockt, trat der Anbu noch näher heran und nach kurz oder lang hatte er auch schon die Schmiede betreten und eingesehen, dass der Gesang eindeutig vom Schmiedemeister höchstpersönlich kam. Nun, wenn er einmal hier war, vielleicht konnte er einmal über ein neues Katana nachdenken, jedoch bevor er mehrere Ideen dafür sammeln konnte, riss der junge Schmied seine Aufmerksamkeit auf sich und ihm fiel vor Erstaunen fast die Maske vom Gesicht. Man stellt sich einen Schmied vor...und... Weiter konnte er nicht denken, zu sehr war er von der Erscheinung abgelenkt. Vor ihm stand ein wunderschöner junger Mann mit langem, violetten Haar, freiem Oberkörper und der Schweiß tropfte nur so in Perlen an diesem herab. Ein Anblick, für den Frauen sicher töten würden. Warum ihm das gerade so in den Bann zog, konnte er nicht genau erklären, allerdings vermutete er einfach die Ästhetik dahinter. Wann sah man bitte einmal einen solch schönen Schmied? Mit solch einer sanften Stimme noch dazu? Es dauerte einige Augenblicke, bis der Weißhaarige wieder zur Besinnung gekommen war, dann räusperte er sich etwas, um sich bemerkbar zu machen. Irre ich mich, oder bin ich tatsächlich in der berühmten Seguchi-Schmiede gelandet? Wie üblich klang seine Stimme sehr ruhig und angenehm, was fast untypisch für einen Anbu war. Man konnte bei ihm sogar jedes Lächeln heraushören.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   Di Mai 31, 2011 1:30 am

Akeno ergriff ein anderes Katana und schwang dieses etwas herum, während er sang. Immerhin musste er die Waffen ja noch testen. Jedoch wurde sein Gesang unterbrochen, als er ein Räuspern wahr nahm. Leicht erschrocken drehte er sich um und richtete im Reflex das Katana auf den Besucher. Er hätte nicht erwartet heute jemanden hier anzutreffen. Er ließ das Katana sinken und lächelte den Maskierten an. Oh, verzeihung. Ich hätte heute niemanden mehr erwartet. Ja, dies ist durchaus die Seguchi-Schmiede. Er legte das Katana beiseite und trat ans Feuer um es mit etwas Sauerstoff aus seinen Lungen zu nähren. Die Flammen schlugen etwas höher und Funken flogen hoch. Die Hitze im Raum schien zu steigen, was Akira auch deutlich bemerkte. Noch mehr Schweiß lief an ihm herab. Er nahm sich ein Tuch und wischte sich besagten Schweiß aus dem Gesicht und rieb sich auch etwas über die Brust, den Bauch und den Rücken. Er mochte zwar das Gefühl von Tropfen auf der Haut, doch war ihm da Wasser lieber als Schweiß. Als nächstes legte er sich das Tuch um die Schultern und blickte zu seinem Besucher. Kommen Sie ruhig herein. Ich beiße nicht. Wie kann ich Ihnen helfen? Er blickte an dem Mann herunter. Irgendwie kam ihm die Kleidung bekannt vor. ~Hmm...Dieser Kleidungsstil...den hab ich doch schon mal irgendwo gesehen. Und diese Art von Maske...~ Plötzlich fiel es ihm ein. Es war die Uniform eines Anbu. Letztendlich brachte ihn die Maske drauf. Was sich wohl hinter dieser verbarg? Das Lächeln zierte noch immer Akiras Gesicht. Selbst wenn dieser mysteriöse Maskenträger keinen Auftrag für ihn hätte, eine Unterhaltung wäre sicherlich schon interessant genug oder einfach zu erfahren, was sich unter dieser kunstvollen Maske für ein Kerl versteckt hielt. Er hoffte es bald zu erfahren und das würde er wohl auch noch.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   Di Mai 31, 2011 2:12 am

Sich Aufmerksamkeit zu erschaffen funktionierte sofort, allerdings bekam er auch sogleich ein Katane unter die Nase gehalten. Aus reinem Reflex heraus zog er sein eigenes, kreuzte es kurz mit dem des Lilahaarigen, der sich dann daran zu schaffen machte, den Raum nur noch mehr zu erhitzen. Makoto musste zugeben, dass ihm langsam wirklich warm wurde und er war sich nicht ganz sicher, ob das nur an der Raumthemperatur lag, so wie sich der Schmied vor ihm gab. Ehrlich gesagt konnte er sein Auge nicht von ihm lassen. Auf den Wunsch hin trat er näher heran, versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Sowas war ihm lange nicht passiert. Nun ja, ich dachte, wenn ich einmal hier in Sunagakure bin, kann ich mir ja eventuell Ratschläge für ein neues Katana einholen und mir vielleicht eines schmieden lassen. Es wäre schon Zeit, ein besseres Stück zu ergattern., erwiderte er auf die Frage hin, warf sein Katana hoch, ließ es in der Luft drehen und fing es an der Klinge auf, um den Griff dem Lilahaarigen hinzuhalten, damit er es sich ansehen konnte. Dieses Katana hatte er schon seit einigen Jahren. Er hatte es bekommen, als er als Anbu Lehrling begonnen hatte. Nun war er bereits Squad Leader, da sollte man schon etwas besseres haben und zudem führte er ja auch noch seinen Clan an. Mit seiner freien Hand wedelte er sich etwas Luft zu, selbst wenn er noch nicht schwitzte, war ihm furchtbar warm. Ganz schön heiß hier drin..., merkte er dann noch an, lachte dabei leise.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   Di Mai 31, 2011 2:33 am

Der Fremde trat weiter in die Schmiede. Das Feuer prasselte und hielt die Temperatur im Raum konstant hoch. Zumindest schien es das Feuer zu sein, dass es den beiden Männern so heiß werden ließ. Akira höhrte sich die Ausführungen des Anbu an und nahm das Katana entgegen. Er besah sich das gute Stück von oben bis unten. Die Klinge war schon etwas Abgenutzt und auch der Griff wies Gebrauchsspuren auf. Er strich über die Klinge, erst an der flachen Seite, dann an der Klinge direkt. Ein wenig stumpf. Viele hätten sich jetzt wohl geschnitten, doch Akira war erprobt mit scharfen Klingen. Er wusste einfach, wie viel Druck er ausüben durfte ohne sich zu schneiden. Ich denke, wir finden da schon was passendes. Er öffnete eine Schublade und zog ein paar Papiere hervor, auf denen unterschiedliche katana abgebildet waren. Während sich der Weißhaarige Luft zufächelte ginste Akira nur. Wenn man seit dem frühen Morgen bis jetzt den Ofen auf Hochtouren laufen lässt, wird es schon mal etwas wärmer. Es wirkte leicht so, als würde Akira die Temperatur herunterspielen, aber es war in der Tat extrem heiß.
Die Papiere wurden auf einem nahe gelegenen Tisch ausgebreitet und betrachtet. Immer wieder besah sich Akira das Katana und blickte dann wieder zu den Papieren, bis er letztendlich das Modell fand. Also, das wäre das aktuelle Katana. Wir könnten dieses Modell natürlich beibehalten... Er blickte lächelnd zu seinem Gegenüber. ...Wir könnten aber auch ein anderes Modell versuchen. Er trat etwas zur Seite und überließ dem Anderen den Platz am Tisch, damit dieser die Modelle betrachten konnte. Während dieser also die Papiere betrachtete, sah Akira sich den Burschen etwas ausführlicher an. Er war recht gut gebaut, das war selbst durch die Uniform zu sehen und es war auch kein wirkliches Wunder. Immerhin war er ja ein Anbu. Was Akira jedoch am meisten beschäftigte, war der Gedanke, was sich wohl hinter dieser maske verbarg. Nun? Haben Sie sich schon entschieden...ähm...Verzeihung, aber wir haben uns ja noch gar nicht vorgestellt. Er reichte ihm seine freie Hand. Akira Seguchi, der Besitzer dieser bescheidenen Schmiede. Das Clanoberhaupt ließ er bewusst weg. Ihm stand nicht der Sinn danach mit soetwas rum zu prahlen. Er lächelte seinen Gegenüber lieber an und beließ es bei dieser weniger protzigen Begrüßung.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   Mi Jun 01, 2011 12:23 am

Die herrschende Hitze schien dem jungen Schmied gar nichts auszumachen, aber das war nicht unbedingt verwunderlich, immerhin verrichtete er diesen Job sicher schon seit geraumer Zeit und war diese Temperaturen gewöhnt, so wie er als Anbu Wind und Wetter. Mit feinem Blick wurde sein Katana betrachtet, mit dem Finger wurde die bereits recht abgenutzte Klinge geprüft. Das es abgestumpft war, hatte sich Makoto bereits gedacht, doch ohne große Wort ließ er den Lilahaarigen seine Arbeit verrichten und setzte sich dann wie gewünscht an den Tisch, um die Pläne zu begutachten. Mhh...mir wäre etwas anderes ganz recht, etwas mehr Eleganz..., sprach er beiläufig, fuhr mit dem Blick über die verschiedenen Modelle. Gerade als er eines gefunden hatte, das ihm wirklich gefiel, wurde seine Aufmerksamkeit wieder davon abgelenkt. Jedoch lächelte er unter seiner Maske und sah freundlich auf. Nennen Sie mich einfach Inugami, Seguchi-san. Und ja, ich habe mich, so denke ich jedenfalls, entschieden. Während er sich vorstellte, soweit es ihm möglich war, schüttelte er Akiras Hand, ließ diese aber aus irgendeinem Grund nicht sofort wieder los. Selbst durch seine Handschuhe konnte er spüren, dass der Seguchi für einen Schmied sehr weiche Hände hatte und sie fühlten sich wirklich recht angenehm an. Als er bemerkte, dass er wirklich beinahe zu lange seine Hand hielt, wurde er unter der Maske etwas rot und ließ sie los. Oh, verzeihung..., stammelte er kurz, wandt sich dann wieder den Plänen zu und deutete auf seine Auswahl. Also, dieses Modell entspreche meinen Vorstellungen. Es ist aussagekräftig, elegant und macht etwas her. Nebenbei wedelte er sich wieder Luft zu und war wirklich kurz davor, seine Maske abzunehmen. Allerdings riss er sich am Riehmen, doch wie lange konnte er das noch aushalten?
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   Mi Jun 01, 2011 12:47 am

Akira hätte es sich eigentlich denken können. Ein Anbu konnte nicht einfach so seine Identität preisgeben. Doch trotzdem wollte er noch immer wissen, wassich unter dieser Maske verbarg. Also Inugami-san Als der Weißhaarige seine Hand nahm, lächelte Akira noch etwas mehr. Er ließ sic nicht davon beirren, dass der Händedruck schon außergewöhnlich lange dauerte. Man konnte es dem Anbu ja auch nicht verübeln. Jeder, der an Schmiedhände dachte, dachte an raue Hände. Akira hingegen wusste, wie er seine Hände zart und weich hielt. Mit wiechen Händen konnte man einfach besser fühlen und so eine Klinge besser prüfen. Ist nicht schlimm, Inugami-san. Viele überrascht es, dass ich weiche Hände habe. Er lachte kurz auf, besah sich dann aber das Modell, welches sein gast gewählt hatte. Wirklich eine gute Wahl. Ich fange sofort an. Sie können es sich hier ruhig bequem machen oder solange erwas durch Sunagakure spazieren. Er deutete kurz auf einen Stuhl etwas weiter vom Feuer entfernt und heftete dann die Zeichnung der Klinge an ein Brett. Er besah sich noch einmal das alte Katana und untersuchte das Metall und traf danach seine Wahl für das Material. Er würde ein etwas härteres Material für die Klinge verwenden und den Griff mit einem besonders komfortablen Band ausstatten. Er fing etwas an zu singen und begab sich zu seinem Schmelzofen und erhitzte das Metall, bis es komplett geschmolzen war. Danach goss er das heiße und flüssige Metall in eine Form, um so eine Rohform zu erlangen. Während das Metall langsam fest wurde, suchte er das passende Band für den Griff heraus und legte dieses bereit. Danach besah er sich das Metall. Es war noch immer nicht hart genug, um es aus der Form zu holen. Da muss ich wohl die Sache etwas beschleunigen.Fuuton: Kaji o Toru Kaze Luft begann um die Form zu wirbeln und diese abzukühlen. Nach wenigen Minuten war die Klinge abgekühlt und Akira konnte diese herauslösen. Er schmunzelte. Nun dann, Inugami-san. Dann wollen wir mal ein Katana schmieden. Er fachte das Feuer noch etwas mehr an.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   Sa Jun 04, 2011 10:31 pm

Akira schien dieser doch recht ausgedehnte Händedruck nichts auszumachen, eher belächelte er die Sache und erklärte, dass er für einen Schmied sowieso recht weiche Hände hatte. Gut, dann musste er sich ja keine Sorgen machen, etwas unhöfliches getan zu haben. Wie angewiesen nahm er auf dem Stuhl platz und beobachtete den Lilahaarigen bei seiner Schmiedkunst. So bot sich ihm doch tatsächlich ein einmaliges Bild, nie zuvor hatte er einen Schmied so arbeiten sehn. Hier fällte alles harte, alles grobe was dieses Handwerk normalerweise auszeichnete. Der Seguchi hatte dies völlig neu erfunden, er hatte die Ästethik schier aufleben lassen. Seine Bewegungen waren schwungvoll und elegant, er sang sogar mit seiner wunderschönen Stimme dabei, jeder Arbeitsablauf ging fließend ineinander über, selbst der Einsatz seiner Jutsus. Der Hitze zum Trotz achtete nur auf den jungen Mann und ohne wirklich zu wissen warum, gefiel ihm sehr, was er sah. Ehrlich gesagt, selbst wenn er gewollt hätte, hätte er sein Augenmerk nicht abwenden können, dafür war es zu bezaubernd. Da sieht man arbeitsbedingt so viel Unschöne Dinge...und dann kommt man mal nach Sunagakure und erlebt etwas unglaubliches. Im Moment war ihm sogar egal, ob der andere bemerkte, wie sehr er ihn anstarrte und wie faszinierend er ihn fand. Er wollte nur noch hier sitzen und zusehen. Mehr nicht.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   So Jun 05, 2011 1:20 pm

Akira blickte kruz zu seinem Kunden herüber. Er saß auf dem Stuhl, den er ihm angeboten hatte und schien ihn, soweit es Akira durch die Maske beurteilen konnte, zu beobachten. Dann jedoch konzentreirte er sich wieder auf seine Arbeit. Er hielt in der einen Hand die Klinge, mit der anderen fuhr er über die Flammen. Katon- Osae no Ka Er zog seine Hand über die Klinge, die Flammen folgten seinen Bewegungen, wenn auch etwas langsamer. Er ließ die Klinge regelrecht brennen. Nach ein paar Minuten ließ er das Feuer wieder zurück in die große Flamme gleiten und nahm seinen Hammer in die Hand. Durch die Schläge des Hammers nahm die Klinge mit der Zeit Form an. Jeder Schlag veränderte sie ein Stück. Ab und an musste Akira die Klinge wieder neu erhitzen, damit er sie wieder besser formen konnte.
Die Arbeit dauerte zwar lange, dennoch schien der Anbu noch immer auf dem Stuhl zu sitzen und den Schmied zu beobachten. Vielleicht hielt ihn ja der Gesang bei Laune oder er war einfach an der Art, wie Akira schmiedete, interessiert. Es erstaunte Akira einfach nur, dass er wirklich so lange in diesem heißen Raum aushielt ohne sich einmal zu beklagen.
Akira hilet die Klinge hoch, besah sie dabei mit einem prüfenden Blick und steckte sie anschließend in das Wasserbecken neben ihm. Mit einem lauten Zischen begann die Klinge zu kühlen. Er holte sie wieder aus dem Becken und trocknete sie, dann besah er sie sich erneut. Sein Finger fuhr über jede Seite der Klinge, natürlich mit äußerster Vorsicht, er wollte sich ja nicht schneiden. Nachdem er die Klinge dann geprüft hatte, legte er diese in die Steinkiste und verschloss diese. Sein Chakra versiegelte die Kiste und ein Chakrafaden verlief von der Kiste in Akiras Hand. Lächelnd drehte er sich kurz zu dem Weißhaarigen um. Nun, Inugami-san, folgt etwas Einmaliges. Eine Technik, die nur in meinem Clan vorhanden ist. Er drehte sich wieder um. Ha no asshuku Das Gas sammelte sich in seinen Lungen und er führte seine Hand mit dem Chakrafaden an den Mund. Er pressste das Gas aus seinen Lungen in seinen Mund und bließ dieses über den Chakrafaden in die Steinkiste. Der Druck innerhalb dieser erhöhte sich und presste die Klinge zusammen. Diese Technik erforderte, auch wenn sie vielleicht einfach aussehen mag, volle Konzentration. Die Ansammlung von Gas in der Lunge war nicht gerade ungefährlich und zu lang durfte die Technik aufgrund von Sauerstoffmangel nicht durchgeführt werden.
Akira beendete sein Jutsu und löste die Chakrabarriere um die Kiste auf. Er bließ das bisschen Gas aus seinem Mund, was nicht mehr viel war und holte erstmal tief Luft. Dann begann er zu lächeln und holte die Klinge aus der Kiste. Ich denke damit wäre die Klinge fertig, außer Inugami-san wünscht noch einen Schriftzug in der Klinge. Er lächelte zu seinem maskierten Besucher herüber.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   So Jun 05, 2011 4:37 pm

Der ganzen Vorstellung über regte sich Makoto kein Stück, sah nur beeindruckt zu und versuchte, sich dies alles in seine Hirnrinde zu brennen. Er liebte diese faszinierenden Stücke der Kultur, so etwas war es, was ihn unter anderem richtig erfreute. Es war ein wunderschöner Ausgleich zu dem, was ihm alltäglich unterkam. Wie schon erwähnt, hatte sich der Weißhaarige die ganze Zeit über nicht geregt, hatte nicht einmal geschwitzt (ein Hoch auf die Körperbeherrschung eines Anbu) - jedoch als Akira sein Clanjutsu ausführte, riss er sein Auge gespannt auf, lehnte sich sogar ein wenig nach vorne, um noch mehr davon erhaschen zu können. Er hatte bisweilen einiges über das Handwerk der Seguchi gehört, doch diese Technik war ihm bisher unbekannt gewesen und er konnte sich nicht erinnern, etwas vergleichbares schon einmal in einer anderen Schmiede gesehen zu haben.
Nach kurz oder lang war auch dieser Arbeitsschritt getan, der Lilahaarige hatte die Klinge der Kiste entnommen und lächelte ihm herzlich zu. Als die Sache mit dem Schriftzug erwähnt wurde, überlegte der Hatake kurz, erhob sich und ging auf den jungen Schmied zu. Diese Idee war brilliant, doch er musste etwas wählen, was ihn ihm Kampf, wenn er als Anbu tätig war, nicht unbedingt verraten würde. Wie aus dem Nichts kam ihm dann etwas in den Sinn, was sein Großvater Obito immer zu ihm gesagt. Schon alleine wegen der Ähnlichkeit meinte er oft, dass Makoto den Geist seines Urgroßvaters Kakashi in sich trage. Dies in die Klinge seines Katana einfließen zu lassen, würde also nicht nur einem Familienmitglied huldigen. Ja, ein Schriftzug würde diese schöne Arbeit perfekt abrunden, Seguchi-san. Mir ist sogar bereits ein Einfall dafür gekommen: "Shouryou no Kakashi"., erwiderte er, stemmte wie sooft locker eine Hand in seine Hüfte und lächelte den jungen Mann unter seiner Maske an. Der Geist Kakashis...hoffentlich würde er nicht nur über diese Klinge, sondern auch über ihn selbst wachen. Ob der Seguchi erahnen würde, was er mit diesem Schriftzug aussagen wollte? Gut, sein Urgroßvater war über Länder hinweg noch heute bekannt, allerdings glaubte Makoto zu denken, dass es wohl vielleicht noch andere Männer geben würde, die diesen Namen trugen. Natürlich könnte es ja auch "Der Geist einer Vogelscheuche" übersetzt werden. Gespannt betrachtete er das Katana und freute sich bereits auf dessen endgültige Fertigstellung, allerdings sah es bereits jetzt unglaublich schön aus.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   So Jun 05, 2011 4:59 pm

"Shouryou no Kakashi" also Akira hielt die Klinge hoch, versuchte sich die beste Position für den Schriftzug zuüberlegen und setzte dann seinen Finger an der Klinge an. Shikoku Fuuin Er ließ seinen Finger Kunstvoll über die Klinge gleiten. Nach und nach bildetesn sich Schriftzeichen in der Klinge, die durch die Bewegungen des Schmieds eingebrannt wurden. Nachdem der Schriftzug fertig war, strich Akira einmal darüber und betrachtete diesen aus verschiedenen Blickwinkeln. Danach kümmerte er sich um den Griff und vollendete so das Katana. Er ging in den nächsten Raum, aber rief seinen Gast unterwegs etwas zu. Bitte folgen Sie mir, Inugami-san Der näcste Raum war weniger Heiß, hier gab es auch keinen heißen Ofen. In der Mitte des Raumes standen ein Paar Trainingspuppen, an denen Akira seine Waffen testete. Jedoch waren die Wände komplett mit Schränken bedeckt. Von außen konnte jemand, der sich hier nicht auskannte, nicht erahnen, was sich in welchem Schrank verbarg. Anders aber Akira. Er ging zielstrebig auf einen der Schränke zu. Er schob die Tür beiseite und Unmengen an Schwertscheiden wurden entblößt. Die verschiedensten Materialien und Farben waren zu finden. Auch unterschiedliche Verziehrungen gab es.
Akira strich mit seiner Hand über die Unterschiedlichen Stücke, verharrte bei einem und zog es heraus. Er betrachtete sich die Scheide genau, strich etwas über diese und steckte dann probeweise das Katana hinen. Es passte perfekt. Ein leichtes Schmunzeln huschte über sein Gesicht. Bitte treten Sie etwas zurück, Inugami-san. ich möchte ihnen ungern weh tun. Er trat rückwärts in die Mitte des Raumes und hielt das Katana dicht an seiner Hüfte. Mit einer schwungvollen Drehung, in der er das Katana zückte, schnitt er durch eine der Trainingspuppen und ließ das Katana dann wieder in die Scheide gleiten. Der Obere Teil der Puppe rutschte herab und fiel auf den Boden. Akira betrachtete sich den Schnitt und hielt seinem Kunden dann zufrieden das Katana entgegen. Bitte, Inugami-san. Ihr Katana ist offiziell fertig und bereit zum Kampf. Nun kam für gewöhnlich der teil, den Akira am meisten mochte bei seiner Arbeit. Nämlich der zufriedene gesichtsausdruck seines Kunden, doch da der anbu sein Gesicht noch immer hinter einer Maske verbarg, würde er wohl enttäuscht werden.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   So Jun 05, 2011 6:08 pm

Mit seinem Auge folgte er den Fingern Akiras, welche den Schriftzug mithilfe eines Jutsus in die Klinge brannten und das Schmunzeln unter seiner Maske wurde immer größer, auch als der Griff noch mit komfortabeln Bändern ausgestattet wurde. Danach nahm er sich der Bitte an, folgte dem Seguchi in den nächsten Raum, der völlig fensterlos war und in dem man lediglich Wandschränke und einige Trainingspuppen vorfand. Routinemäßig öffnete der Lilahaarige einen Schrank, suchte allein nach Gefühl eine passende Schwertscheide aus und schnell trat er einige Schritte zurück, bevor der andere die Klinge des Kunstwerkes testete. Wie man nicht unschwer erkennen konnte, schnitt die Klinge einwandfrei und die arme Puppe konnte einem fast leid tun und Makoto maßte, dass der junge Schmied einst einen Posten als Shinobi inne gehalten hatte. Gut, man konnte sich sicher auch als Schmied solche Künste aneignen, durchaus, allerdings hatte er das Katana viel zu sehr nach der Art eines Shinobi geschwungen. Wie dem auch sei, das Katana war nun fertig gestellt und wurde ihm feierlich entgegen gehalten. Sachte nahm er es in beide Hände, ließ seinen Blick darüber schweifen und war mehr als beeindruckt und stolz, nun der Besitzer eines solchen Werkes zu sein. Bevor er sich aber wörtlich an Akira richtete, sah er sich noch einmal im Raum um und da dieser wirklich kein Schlupfloch für neugierige Blicke bot, beschloss er, sich auf eine etwas ehrwürdigere Art und Weise zu bedanken, beziehungsweise ihn auf eine respektablere Art zu entlohnen. Zuerst nahm er das Schwert in eine Hand, kramte in seiner weißen Weste nach seinem Geldbeutel und da er aus langjähriger Erfahrung wusste, wie ein solches Schmuckstück preislich angesetzt war, gab er Akira mehr Geld in die Hand, als er sonst je verlangt hätte und noch ein Trinkgeld extra. Danach packte er den Geldbeutel zurück, ließ das Katana an die Halterung seines Rückens verschwinden und verneigte sich dann elegant. Seguchi-san, Ihr habt wirklich beste Arbeit geleistet und glaubt mir, ich habe noch nie soviel Kunst auf einmal gesehen und das bei einem solchen Handwerk. Sollte es meine Tätigkeiten als Anbu überleben und davon gehe ich bei der Qualität aus, dann wird es sicher ins Familienerbe einfließen. Ihnen gehört mein demütigster Dank. Während er sprach er hatte er sich wieder langsam aufgerichtet, hatte dabei mit zwei Fingern seine Maske von seinem Kopf genommen und als diese schon die Hälfte seines Gesichts freigab, schmunzelte er und zog mit dem Zeigefinger seiner anderen Hand auch noch die schwarze Gesichtsmaske hinab. Nach und nach wurde sein schönes Gesicht entblößt, welches eigentlich nur von seinem fehlenden Auge und der Narbe darüber entstellt wurde. Ansonsten wirkte es beinahe makellos und vielleicht sogar viel zu ansehnlich um so versteckt zu werden. Freundlich lächelte er dem Lilahaarigen entgegen und lachte dann leise auf. Ich hoffe, ich habe Euch nun nicht erschreckt. Allerdings bin ich der Ansicht, dass es sich einfach gehört, dem Schmied des nächsten Familienerbstückst wenigstens sein Gesicht zu zeigen. Das hat etwas respektvolleres an sich und außerdem schafft es ein Band zwischen Clans, zwischen Shinobi und Schmieden, zwischen Bekannten, zwischen Freunden vielleicht sogar. Spätestens jetzt würde jedem gut ausgebildetem Shinobi klar werden, welchem Clan er angehörte und wie dieser Schriftzug zu deuten war. Das Abbild seines Urgroßvaters war in jedem Schulbuch zu finden, er sah ihm einfach viel zu ähnlich. Der Schmied würde ihn wohl oder übel als einen Hatake entlarven. Aber ehrlich gesagt war ihm das egal. Er schätzte Akira als jemanden ein, der Geheimnisse behalten konnte und der einen Verbund genau so sehr schätzte wie er. Er vertraute ihm einfach, aus welchem Grund auch immer und vielleicht würde er sogar mehr von sich preisgeben, jetzt wo dies Band geschaffen war.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   So Jun 05, 2011 6:47 pm

Das Lächeln in Akiras Gesicht wich einem überaus überraschten Gesichtsausdruck. Er hätte nicht gedacht, dass der Weißhaarige letztendlich doch sein Gesicht zeigte. Und er musste zugeben, sein Gegenüber hatte wirklich ein wunderschönes Gesicht. Selbst die Narbe schien Akira nicht zu stören. Es machte das Gesicht des Anbu irgendwie einmalig...aber irgendwie kam es ihm dennoch bekannt vor. Akira kramte in seinen Gedanken, zählte Eins und Eins zusammen und kam letztendlich drauf. Der Schriftzug und diese Ähnlichkeit, er war eindeutig ein Nachfahre von Hatake Kakashi.
Akira brauchte eine Weile, aber er fand letztendlich doch sein Lächeln wieder. Es freut mich sehr, dass meine Arbeit gewürdigt wird, Hatake-san und nein, Ihr habt mich nicht erschreckt, nur etwas überrascht. Ich wäre auch gerne dazu bereit ein solches Band zu knüpfen, mein Freund. Er zwinkerte ihm zu und zog das Schwert an seiner Seite aus der Scheide. Und seid Euch sicher, dieses Katana wird euch nicht enttäuschen. Seit Generationen haben sich die waffen der Seguchi bewährt und das auch über längere Zeiträume. Dieses Schwert wurde von meinem Ururgroßvater geschmiedet. Es war das erste Schwert, das er schmiedete und wurde immer an das nächste Clanoberhaupt weitergegeben. Wie man sehen kann ist dir Klinge noch recht gut erhalten, dabei ist dieses Stück mehr als 200 Jahre alt. Diese Qualität ging bisher nicht verloren. Er steckte das Schwert wieder zurück. Mein Großvater überreichte mir dieses Schwert vor ein paar Jahren, nachdem meine Eltern und mein Bruder Makoto in einem Feuer starben. Er verlies diese Welt ebenfalls vor ein paar Jahren. Obwohl akira noch immer lächelte hatte er einen traurigen Blick, den er leicht nach unten richtete. Irgendwie hing ihm der Tod des Großteils seiner Familie noch immer nach. Er hatte zwar noch Katsumi, war somit also nicht komplett alleine, dennoch konnte er den Schmerz so einfach nicht vergessen, auch wenn er es meist recht gut verstand diesen zu überspielen oder zu verdrängen.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   So Jun 05, 2011 8:00 pm

Der Schmied schien eher erstaunt, als erschrocken zu sein und wie es sich Makoto gedacht hatte, wurde er als ein Nachfahre Kakashi's enttarnt und demnach auch sofort angesprochen. Er konnte das aber nur belächeln, denn immerhin war dies der erste Schritt einer neuen Verbindung, die Akira ebenfalls eingehen wollte. Zudem gab dieser auch mehr von sich preis, zeigte ihm das antike Schwert seiner Vorfahren, das Wahrzeichen seines Clans und es genügende nur ein wenig Kombinationsvermögen um festzustellen, dass sein Gegenüber wie er selbst ein Clanoberhaupt war. Interessiert besah er sich das alte Schwert, die Versicherungen des Lilahaarigen schienen wohl nicht gelogen zu sein. Nun, dann bin ich mir sicher, dass meines genauso lange halten wird und als Zeichen unser Clanvorsätze in die Geschichte eingehen wird. Mit genau so einem Gedanken bin ich nämlich hierher gekommen, mein Lieber. Noch immer lächelte er, sah zu wie das Schwert wieder seinen Platz in der Scheide fand, jedoch schwand sein Lächeln als der junge Mann von seiner Vergangenheit berichtete und sah auch merklich erstaunt drein wegen der Tatsache, dass sein verstorbener Bruder denselben Vornamen wie er selbst getragen hatte. War das ein Zeichen? Es war kaum Zeit, nun lange über Winke des Schicksals zu sinnieren, denn es zerbrach einem fast das Herz, dieses traurige und gesenkte Lächeln des Seguchi zu sehn. Ohne über weiteres nachzudenken, tat der Weißhaarige das, was er nur allzu häufig tat. Sachte schloss er die Arme um Akira, zog ihn leicht an sich und strich ihm eine lange violette Strähne etwas zurecht. Zwar seht ihr trotz diesem Hauch von Traurigkeit genauso schön aus wie sonst, aber ein Lächeln wäre bei weitem noch viel schöner anzusehen., hauchte er beruhigend und sah ihn dann mit einem liebevollen Lächeln an. Und wenn es hilft, dürft Ihr mich bei meinem Vornamen nennen und mich duzen...Mein Name ist nämlich Makoto. Ganz ehrlich, ich weiß nicht warum, aber irgendwie fühle ich eine gewisse Verbundenheit zwischen uns. Zudem ist sicher nichts Falsches dabei, wenn sich zwei Clanoberhäupter näher kennen lernen und vertraut miteinander umgehen. Wie immer war er offen und ehrlich und tat, was sein Herz ihm sagte. Er würde diese Schmiede nicht eher verlassen, bis er diesen faszinierenden jungen Schmied nicht wieder glücklich lächeln sah. Und mit glücklich meinte er tatsächlich glücklich.
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BeitragThema: Re: Heißes Schmieden und maskierte Besucher   So Jun 05, 2011 8:29 pm

Ein leichter rosaroter Schimmer huschte über Akiras Gesicht, als ihn der Hatake in den Arm nahm und bei dessen Worten intensivierte sich dieser Schimmer noch etwas. Erstaunt sah er den Mann vor sich an. M-Makoto? Die ganze Sache brachte Akira aus seinem doch recht stabilen Gleichgewicht. Er blickte zu Boden, sah das Bild seines verstorbenen Bruders vor sich und fasste sich an die Brust. Er flüsterte kaum merklich. Mein kleiner Mako...Ist das dein Verdienst? Er blickte wieder auf und sah Makoto direkt an. Verzeihen...ähm...verzeih mir, Makoto. Das Ganze hat mich etwas aus der Bahn geworfen. Er war noch immer leicht errötet und kratzte sich verlegen an der Wange. Sein Blick war mittlerweile wieder zur Seite gerichtet. Es war ihm etwas peinlich, dass er so seine Fassung verlor. Außerdem schien sein Herz irgendwie schneller zu schlagen. War es ihm so sehr peinlich, dass sein Herz schon leicht raste? Oder hatte es was mit dem Mann vor sich zu tun?
Akiras Gedanken kreisten wild umher und waren irgendwie wirr. Was war nur los mit ihm? Noch nie war er dermaßen aus seinem Gleichgewicht gebracht worden. ~Was ist denn mit mir? Mein Kopf...was ist das für ein komisches Gefühl...Ist es wie er sagt? Diese...Verbundenheit...~ Er sah ihn leicht konfus an. Verzeih...ich bin etwas verwirrt. Ich...ich weiß nicht recht, was los ist, aber...ich fühle ebenfalls eine gewisse Verbundenheit zwischen uns, Makoto. Schon eigenartig. Es kam nur ein gedrücktes Lächeln über Akiras Lippen, aber immerhin war es ein Lächeln. Zumindest waren seine Mundwinkel etwas oben.
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Heißes Schmieden und maskierte Besucher
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