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 Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)

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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 6:14 pm

Kyoushi atmete schwer, er hatte Schmerzen und wann immer er sein Bein auch nur um einen Millimeter bewegte, schnitt ihm die Klinge tiefer ins Fleisch. Eine lähmende Schwäche erfasste den Rothaarigen, während er nach einem Ausweg suchte. Welchen auch immer es geben könnte, alles war besser als zu sterben. Das wollte der Nuke auf jeden Fall vermeiden.

"Ich habe einen Auftraggeber", keuchte Kyoushi zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Eher würde er seinen Patron verraten, als selbst draufzugehen. "Ich habe Informationen, an denen Konoha interessiert sein könnte", fügte er hinzu und rang sich ein kurzes Lächeln ab. "Aber wenn ich tot bin, kommt niemand an diese Informationen." Vielleicht half es ja, dem Jüngeren dies ins Gedächtnis zu rufen.

Es war zwar keine so tolle Aussicht, in Gefangenschaft zu geraten, doch es war sicherlich besser als zu sterben. Außerdem bestand die Möglichkeit, dass Kyoushi fliehen konnte...
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 7:40 pm

"Ach? Und was sollte mich davon abhalten, dir jeden Knochen, " geräuschvoll liess er den genagelten Stiefel auf die Hand des Nuke niederfahren, "jeden Knochen einzeln zu Brechen?"

Mit einem kalten, freudlosen Grinsen liess sich Maru auf die Knie nieder, fuhr mit seiner Klinge den Unterarm des Besiegten nach.

"Nenn mir einen Grund, dir nicht alles zu amputieren, dass du nicht zum Sprechen brauchst"
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 7:50 pm

Kyoushi konnte einen Schrei nicht zurückhalten, als der Jüngere ihm die Hand brach. Sein Körper machte den Fehler zu versuchen, sich zusammen zu kauern, wodurch die schwarze Klinge sich ihren Weg ein wenig weiter durch das Bein des Rothaarigen bahnte. Das blasse Gesicht des 26-jährigen war eine einzige Grimasse aus Schmerz und Verzweiflung, das war nicht unbedingt das Ende, das er erhofft hatte. Den Schnitt an seinem Unterarm spürte Kyoushi kaum, nur das warme Blut, das der Wunde entkam.

Fieberhaft kreisten seine Gedanken um die Frage des jungen Mannes, doch Kyoushi konnte sich kaum genug konzentrieren, um Worte zu finden. "Ich... könnte verbluten", schlug er schließlich vor, er wirkte angestrengt. "Ich... könnte wahnsinnig werden... und vergessen was ich sagen wollte", fügte er hinzu, selbst jetzt noch einen Anflug von Sarkasmus in seiner Stimme.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 7:55 pm

"Ja... verbluten könntest du. Die Wunden könnten sich entzünden."

Maru stellte einen seiner Stiefel auf das bereits gebrochene Gelenk der Hand, stützte sich auf eben diesen Stiefel. "Du könntest so wahnsinnig werden, dass ich dich töten müsste. Deiner Leiche ein würdiges Begräbnis widmen müsste. Niemand würde je sehen, was ich vor deinem Tod mit dir angestellt habe. Also, beweis deinen Wert. Wer sind deine Auftraggeber? Warum bist du hier?"
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 8:10 pm

Ein scharfer Schmerz zog durch Kyoushis gesamten Arm und während er versuchte, einen Schrei zu unterdrücken, brach kalter Schweiß auf seinem Körper aus. Er war offenbar in die Hände eines Irren geraten... "Ich bin... untergetaucht", antwortete der Nuke hastig, offensichtlich kaum in der Lage überhaupt zu sprechen. Selbst bei einem anständigen Verhör in Konoha würde man vermutlich humaner mit ihm umgehen. Oder zumindest vorher das Schwert aus seinem Bein ziehen.

"Nojima... Tetsuya", fügte er kaum hörbar den Namen seines Auftraggebers hinzu, in der Hoffnung sich irgendwie in eine bessere Situation zu bringen, indem er guten Willen zeigte. Aus irgendeinem Grund drifteten seine Gedanken ab, er dachte an seine Familie, daran wie sein Vater nun wohl handeln würde, wenn er an der Stelle des Fremden wäre. Sein Vater verabscheute abtrünnige Shinobi... und sein großer Bruder kam Kyoushi in den Sinn. Was dieser wohl über ihn dachte? Diese Überlegungen schienen den Rothaarigen von der Situation abzulenken und es gelang ihm nicht, seine Konzentration wiederzuerlangen.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 8:18 pm

"Hat Tetsuya weitere Handlanger ausgesandt?" Marus Stiefel drehte sich auf dem zersplitterten Arm, während das Ninjato versonnen kleine Kreise auf Ryos Bauch malte. "Welcher seelenlose Abschaum bedroht noch dieses Dorf? Wen muss ich töten, um euch seelenlose Hundesöhne auszulöschen? Und wer trägt das Bijū? Rede! Oder du wirst Schmerzen erleiden, wie du sie noch nie gekannt hast" Maru lächelte. Ihm machte das ganze offensichtlich Spaß.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 8:29 pm

Kyoushi stöhnte, sein Geist würde das ganze nicht mehr lange mitmachen, doch die erneuten Schmerzen hatten zumindest sein Bewusstsein zu einem Teil wieder zurückgeholt. "Ein paar... andere", antwortete der Rothaarige, doch er konnte sich nicht an deren Namen erinnern, auch wenn er ihre Gesichter deutlich vor sich sah. Der Rest der Frage verwirrte ihn. "Biju?", murmelte er und schüttelte schwach den Kopf. Woher sollte er so etwas wissen? Was... was hatte das überhaupt mit ihm zu tun?

Inzwischen hatte Kyoushi die Augen geschlossen, er schien kurz davor zu sein, einfach aufzugeben. Er hatte seine Erfahrungen mit Schmerzen gemacht, doch eine Kampfverletzung war nicht mit einem zertrümmerten Knochen zu vergleichen, der konstant verschoben wurde, während man zum Teil auf einem Schwert aufgespießt war. Zudem bestand ein Nachteil rasch gewonnener Kämpfe darin, dass man sich nicht an schmerzvolle Niederlagen gewöhnte.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 8:39 pm

"Du spürst es selbst. Du brauchst medizinische Unterstützung. Oder du verreckst hier wie ein abgestochenes Tier. Willst du wirklich im Dreck verrecken, getötet von einem gedungenen Shinobi, Kyoushi Hanshin? Verräter. Ich werde es geniessen, dir das Fleisch von den Knochen zu schaben. Und jetzt Rede! Tu nicht so als wärst du kurz davor dein Bewusstsein zu verlieren!"

Maru stiess ihm die Klinge in die Seite, nur einen Zentimeter tief- schmerzhaft, aber nichts ernsthaftes.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 9:00 pm

Kyoushi zuckte zusammen und schaffte es tatsächlich noch, sich zu wundern, woher dieser Mann wusste, wie er hieß, ehe ihm einfiel, dass dies inzwischen wohl keine große Kunst mehr war. Inzwischen konnte er sich nicht einmal mehr an die Fragen des Mannes erinnern. "Kooun...", murmelte er, was dem Fremden vielleicht als Antwort reichen würde, in Wirklichkeit jedoch nur der Name des Bruders des Rothaarigen gewesen war. Derjenige, für den Kyoushi alles aufgegeben hatte.

Die nächsten Worte des Nuke waren kaum noch verständlich, er war nicht mehr wach genug, um deutlich zu sprechen, auch wenn er es versuchte. Dieser Mann hatte Recht, auf diese Weise wollte Kyoushi nicht sterben... Wie hieß er noch? Kyoushi erinnerte sich an die Vorstellung des Fremden. Maru... Akesato? Ein verzweifeltes Lächeln huschte über das Gesicht des Verwundeten. Welch ein Zufall, dass sein Verfolger den selben Namen trug wie sein Sensei...
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Mo Apr 18, 2011 6:43 am

Langsam schob Maru die kurze Klinge wieder in die Scheide. Verstaute das Ninjato wieder sicher auf seinen Rücken. Und vollführte schlussendlich die FIngerzeichen, um sein Kuchiyose wieder hervorzulocken.

Murrend quiekend, erschien Meister Kobuta. "Was eine Sauerei. Ist er tot?" Der Porcavianer vollführte einige schnelle Hufzeichen. "Er lebt. Aber um meine Bauchwunde solltest du dich kümmern", hustete Maru hervor.

Einen Moment lang huschte ein panischer Ausdruck über Kobutas Gesicht, ehe es losflog, und erst nach einiger Zeit (die Maru vor Schmerzen keuchend an einem Baum lehnend verbrachte) mit einem Haufen Kräuter wiederkehrte- und diese wenig sanft in die Wunden der beiden kampfunfähigen Shibobi stopfte.

"Ruhe bewahren, das Schwert sollte irgendwer aus dem Bein ziehen, und lasst diesmal die Kräuter drin...Ach, mich versteht doch eh wieder keiner
"quiekte Kobuta resignierend.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Mo Apr 18, 2011 10:34 am

Kyoushi reagierte kaum auf die unsanfte Behandlung, sein Atem ging schnell und unregelmäßig. Durch das Schwert, was noch immer in seiner Wunde steckte, verlor er stetig Blut und sein Körper konnte nicht einmal versuchen, die Wunde zu schließen. Das wäre ihm zwar so schnell ohnehin nicht geglückt, aber es hätte vielleicht die Blutung verlangsamt oder sogar gestillt, wenn man das Bein abgebunden hätte. Kyoushi selbst war zu so etwas rein körperlich schon gar nicht mehr in der Lage, der Trümmerbruch seines Armes jagte regelmäßig Wellen des Schmerzes durch seinen Körper.

Zwar war es ihm in diesem Moment nicht mehr möglich darüber nachzudenken, doch für ihn wäre es wohl besser, wenn Maru nicht an seiner Verletzung sterben würde. Denn so ungünstig dies auch war, der Irre war zur Zeit die einzige Hoffnung des Rothaarigen irgendwie an medizinische Unterstützung zu kommen.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Mo Apr 18, 2011 6:38 pm

Langsam erhob sich Maru, geschwächt, nur durch pure Willenskraft in der Lage zu stehen. Umfasste mit beiden Händen die Klinge Hofukus, zog sie mit einem Ruck gerade heraus. Sah seinem Opfer in die Augen.

"Kyoushi Hanshin... Gelehrter von Konoha..." Maru hielt inne, stützte sich für einen Moment auf sein Schwert, hustete einen kleinen Klumpen Blut aus. "Für deine... deine Morde, und dein... deinen Verrat verdienst du nichts besseres, als den.. den Tod. Aber ich soll nicht dei.. dein Richter sein. Denn was vergolten werden muss..musste, wurde, " ein kurzer, aber umso heftigerer Hustenanfall schüttelte den Schwertjünger, "...wurde vergolten. Du hast ehr..ehrenvoll gekämpft. Begleite... mich nach Konoha, und du ... du sollst leben. Weig...weigere dich, und du stirbst, hier und jetzt."
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Mo Apr 18, 2011 6:53 pm

Als Maru das Schwert aus seinem Bein zog entkam Kyoushi ein schwacher Aufschrei und sein Gesicht verzog sich zu einer Grimasse. Der neuerliche Schmerz hatte ihn aus seiner Lethargie gerissen. Zwar war er dennoch geschwächt, hörte die Worte des Jüngeren jedoch klar und deutlich. Die Bezeichnung, welche der Shinobi wählte, ließ den Rothaarigen sogar schmunzeln. 'Der Gelehrte', so hatten ihn seine Freunde genannt, weil Kyoushi viel gelesen hatte und alle Informationen die er bekam in sich aufsaugte wie ein Schwamm. Woher kannte dieser Mann den Namen? Hatte sich das herumgesprochen, als eines der zahlreichen Gerüchte, die sich inzwischen um Kyoushi rankten? Wenigstens wäre es mal ein nettes Gerücht...

Das Angebot des Jüngeren musste Kyoushi sich nicht erst durch den Kopf gehen lassen. So gut es ihm möglich war nickte er. Irgendwann würde er entkommen... zunächst jedoch wollte er nichts lieber, als diese Schmerzen hinter sich lassen. Es gab einiges, was der Nuke gerne erwidert hätte, doch als er den Mund öffnete, um etwas zu sagen, entstand lediglich ein schmerzerfülltes Ächzen. Wie würden sie wohl von hier fort kommen? Auch Maru hatte ordentlich Schaden genommen - ein Treffer, auf den Kyoushi unter anderen Umständen wahrscheinlich stolz gewesen wäre.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Mo Apr 18, 2011 7:24 pm

"Gut... Kobuta! Besorg uns Hilfe! Los!"

Kobuta sah Maru schräg an. Oinkte ihn missbilligend an. Ganz klar.

Maru schüttelte den Kopf. Er war zu schwach, um den Nuke zu tragen. "Klasse Idee mich halb umzubringen. Jetzt kann ich uns SICHER beide bis in die Stadt schleppen. Irgendwelche großartigen Pläne, Gelehrter? Kann der große Meister sich vielleicht selbst bequemen?"

Er sah den am Boden liegenden Nuke an. Wohl eher nicht... Einen Moment überlegte er, ihm einfach die Kehle aufzuschlitzen und sich zurück zu schleppen. Allein.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Mo Apr 18, 2011 7:29 pm

Kyoushi ließ ein kurzes Auflachen hören, welches jedoch genau so gut ein Husten hätte sein können. Die Schwäche ging zwar nicht zurück, doch sie wurde langsam so etwas ähnliches wie erträglich. Der Rothaarige stemmte sich auf seinen heilen Arm und versuchte, die Schmerzen zu ignorieren. Dann robbte er so weit rückwärts, dass er seinen Oberkörper an einen der Felsblöcke lehnen konnte. Zu liegen als sei er halbtot erschien ihm ein wenig niveaulos.

"Woher... weißt du, wer ich... bin?", fragte Kyoushi nach einer Weile, seine Stimme kaum mehr als ein heiseres Flüstern. Er wollte nicht allein wissen, woher Maru sich sicher sein konnte, dass er Kyoushi Hanshin war, sondern auch woher er Dinge über ihn wusste. Weshalb er ihn den Gelehrten nannte, so wie er als Kind genannt worden war. Es schlug eine sentimentale Seite in dem Rothaarigen an, welche dieser ganz und gar nicht mochte.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Di Apr 19, 2011 9:46 am

"Ich bin mir sicher, du erinnerst dich an Sensei Akesato... deinen Lehrmeister. Jenen Lehrmeister, der dich für einen seiner begabtesten Schüler hielt. Und dem du das Herz brachst, als du ihn verraten hast."

Maru humpelte auf ihn zu, die Klinge als Krücke benutzend.

"Und der der Großvater meiner Schwester ist. Du erinnerst dich- Verräter?"
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Di Apr 19, 2011 3:15 pm

Kyoushi nickte und so etwas wie Reue zeigte sich in seinen Augen. "Ich hätte ihn nicht angreifen sollen", entgegnete er und fand nun, wo er ohne das Schwert zumindest ein wenig Bewegungs- und Schmerzfreiheit erlangt hatte, ein wenig zu seiner Geistesgegenwart zurück. Seine Stimme hatte beinahe wieder eine anständig-hörbare Lautstärke erreicht und klang nicht mehr ganz so erschöpft, auch wenn der Schmerz deutlich heraus zu hören war.
"Aber nach dem Tod meines Bruders hätte ich jeden angegriffen, der mich hätte beruhigen wollen", fügte Kyoushi nachdenklich hinzu und versuchte sich an die Ereignisse zu erinnern. Es fühlte sich an als sei es Ewigkeiten her, dabei waren es kaum vier Jahre. Auf keinen Fall versuchte der Nuke sein Handeln zu entschuldigen, er erklärte Maru lediglich, warum er so gehandelt hatte, wie er eben gehandelt hatte.
"Wie geht es ihm?", fragte er schließlich beinahe beiläufig. "Ich hoffe, er hat nicht zu viel von dem Kampf zurückbehalten. Er hat mich gut ausgebildet." Keine falsche Bescheidenheit aber auch kein Stolz waren der Stimme des Rothaarigen anzuhören. Es war eine nüchterne Feststellung, die sich aufgrund der zahlreichen überstandenen Kämpfe durchaus behaupten konnte.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Di Apr 19, 2011 6:37 pm

"Tot." Maru zog den Nuke unsanft auf die Füsse, legte seinen Arm um seine Schulter. "Auf gehts. In Konoha gibt es jemanden, der dich zusammenflicken kann. Versuch zu fliehen, und du teilst das Schicksal deines Meisters."

VOrsichtig, um ihn nicht noch mehr zu verletzen, schleppte er den ehemaligen Shinobi in Richtung Heimat, hoffte, dort jemanden zu finden, der sich mit Medizin auskannte.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Di Apr 19, 2011 6:48 pm

Tot? Erschrocken hob Kyoushi den Kopf, nur um einen Augenblick später auf die Füße gezogen zu werden. Unwillkürlich versuchte er zu stehen und unterdrückte einen Schrei, als er dabei das verletzte Bein belastete. Er kam aus dem Gleichgewicht und hielt sich mit der gesunden Hand reflexartig an Maru fest. Den zertrümmerten Arm versuchte er ebenso zum Halt auszustrecken und zuckte ein weiteres Mal vor Schmerzen zusammen. Die Situation war ihm äußerst unangenehm. So stoisch es ging versuchte der Rothaarige sich wieder aufzurichten und fragte sich zugleich, wie er so nach Konoha kommen sollte. Zumal auch Maru ja nicht unverletzt war...

Doch etwas anderes beschäftigte ihn nun weitaus mehr.
"Akesato-sensei... ist tot? Was ist passiert?", fragte er, betete beinahe dafür, dass es nicht seine Schuld sein möge. Er wusste, die Wunden, die er dem alten Herren zugefügt hatte, hätten durchaus tödlich sein können. Aber er war doch sofort versorgt worden...
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Di Apr 19, 2011 6:57 pm

"Irgendjemand war der Ansicht, Sensei Akesato könnte Schläge brauchen. Tja. Wären wohl alle nicht so schlimm gewesen, aber nachdem sein Lieblingsschüler ihn verlassen hatte wollte er wohl nicht mehr leben. Aber das war dir wohl auf deinem Weg zur sogenannten Freiheit wohl alles wert. Dein Bruder würde dir ins Gesicht spucken. Aber den hast du ja genauso verraten. Oder warum ging er wohl ohne seinen unglaublich tollen, großen Bruder auf Missionen? Erzähl mir nicht du würdest dieses Schauspiel für ihn abziehen. Du bist nur einem treu, Verräter. Dir selber. Und deswegen wirst du immer allein sein."

Maru brach kurz in die Knie, von einem Schwächeanfall geschüttelt, hustete Blut hervor, röchelte wie ein abgestochenes Schwein.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Di Apr 19, 2011 7:12 pm

Kyoushi spürte die Wut in sich hochkochen noch ehe der Jüngere fertig gesprochen hatte. Was wusste dieser Mann schon? Doch schlimmer noch als die Worte selbst war, dass Kyoushi oft genug das selbe gedacht hatte, seitdem er fortgegangen war. Nicht selten hatte er sich genau die selben Vorwürfe gemacht. Es gab sicherlich zu all diesen Dingen eine logische Antwort, die sie entkräftet hatten. Doch Kyoushi dachte nicht rational, in diesem Moment wollte er Maru für seine Worte bestrafen, wollte ihn leiden sehen. Dass er den Tod seines Zwillingsbruders nicht verarbeitet, sondern beinahe schon glorifiziert hatte, spielte dabei sicherlich ebenso eine Rolle, wie Kyoushis gefährlich empfindlicher Stolz.
Wie gerufen kam es dem Nuke, dass Maru in die Knie brach. Seine eigenen Schmerzen rückten in den Hintergrund, sodass er nicht mal taumelte. Er leitete Chakra in seinen gesunden Arm, bereit dem knienden einfach das Genick zu brechen, er holte aus - doch im letzten Moment rettete ihn ein Gedanke vor dieser Dummheit. Wie sollte er sich versorgen lassen? Er war auf dieses widerwärtige Arschloch angewiesen. Mit einem frustrierten Aufschrei rammte der Rothaarige seine Faust in einen der nahestehenden Felsen und seine Wut entlud sich in den Schlag. Der Felsen barst, als sei er aus Sand geformt und Kyoushi starrte ihn einen Augenblick lang an, überrascht von seiner eigenen Kraft. Dann schwankte er und verlor schließlich das Bewusstsein, er hatte seine Grenzen übertreten. Im Zorn war er schon immer unberechenbar und unvorsichtig gewesen.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Mi Apr 20, 2011 12:27 pm

Nur schwer kam Maru wieder auf die Beine. Besah sich den zerborstenen Stein, und den bewusstlosen Nuke. "Versager", knurrte er leise, wärend er versuchte, sein Herz wieder zu beschleunigen, es daran zu hindern, einfach seinen Dienst aufzugeben.

Er hat erneut versucht mich zu töten... der Schlag war eigentlich für mich gedacht, da bin ich mir sicher.

Erneut in die Knie brechend, tastete er nach dem Griff eines seiner knapp über dem Steissbein hängenden Tantos, zog es mühsam hervor, besah sich die scharfe Klinge.

"Ein Schnitt... und ich habe ein Problem weniger", sagte er mehr zu sich selbst, halb bewusstlos vor Schmerzen.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Mi Apr 20, 2011 12:48 pm

Es dauerte noch eine ganze Weile, bis der vom Schweinchen gerufene Suchtrupp die beiden Männer fand. Zwei Medics übernahmen die Erstversorgung - abgesehen von den unvorsichtig angewandten Kräutern - und stabilisierten die beiden Bewusstlosen weit genug, als dass sie ihnen unterwegs nicht wegsterben würden. Anschließend brach man nach Konoha auf. Kyoushi hatte man erkannt und Maru daraufhin mehr als anerkennende Blicke zugeworfen, auch wenn dieser sie wohl nicht mitbekam.

Da die Verletzungen des Nuke für sich genommen nicht länger Lebensbedrohlich waren, wurde er gar nicht erst ins Krankenhaus verlegt, sondern nur zusammengeflickt und schließlich in eine Zelle gebracht. Zunächst wurde die Zelle lediglich von zwei ANBU bewacht, denn mit seinen Wunden hielt man Kyoushi offenbar für eingeschränkt genug. Nach dem ersten eher plumpen Fluchtversuch legte man ihm jedoch Fesseln an, sodass der Rothaarige seine Zeit nun sitzend auf seinem Bett verbrachte, den Arm gegipst, das Bein genäht und verbunden und darauf wartend, dass ihm der Prozess gemacht wurde.

Der Ehre halber bot man Maru, sobald dieser wieder zu sich gekommen war, den Führungsposten bei der Untersuchung an. Schließlich hatte er geschafft, woran viele gescheitert waren und hatte Kyoushi hergebracht. Man würde den Nuke so lange verwahren, bis Maru in der Lage wäre, sich um ihn zu kümmern. Viele erwarteten jedoch, dass der Mann diese Aufgabe an einen Anderen abtreten würde, um sich zu erholen.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Mi Apr 20, 2011 2:48 pm

Lange ruhte Maru im Schatten. Meditierte über den Kampf, den er sich mit dem Abtrünnigen geliefert hatte. Besah seine Fehler. Besah die Fehler seines Gegners. Machte sich schlussendlich auf den Weg zu dem Nukenin.

"Kyoushi Hanshin. Du hast gut gekämpft. Und warst trotz deiner Abscheulichkeit ein würdiger Gegner. Ich mache dir ein Angebot, welches nicht viele meiner Gefangenen erhalten.

Nenne mir die Namen jedes deiner Mitverschwörer. Schwöre deinem Meister ab. Reinige dein Gewissen. Und ich gewähre dir einen schnellen und schmerzlosen Tod durch mein Schwert. Du würdest als vollwertiger Sohn Konohas in die Chroniken eingehen, der zwar der Versuchung der Abtrünnigkeit erlegen ist- aber trotzdem die Ehre und den Schneid besass, wieder auf den richtigen Pfad zurückzufinden.

Was meinst du, Kyoushi-Sensei? Nimmst du mein Angebot an?"
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Mi Apr 20, 2011 3:04 pm

Kyoushi sah nicht einmal auf, als Maru den Raum betrat. Die Worte des Jüngeren entlockten ihm ein amüsiertes Lächeln. "Ich hatte gar nicht vor, zu sterben", antwortete Kyoushi ruhig und hob den Blick, um Maru kühl in die Augen zu sehen. "Mein Gewissen ist rein und mein Pfad ist nicht der Pfad der Ehre. Mein Pfad ist der Pfad der Rache und der Gerechtigkeit. Einem Dorf anzugehören, in welchem der Erfolg einer Mission über dem Leben eines Menschen steht, das würde meine Ehre beschmutzen. Ich bedaure nicht, das Angebot ablehnen zu müssen."

Die Worte hörten sich wesentlich überzeugter und sicherer an, als Kyoushi sich fühlte. Er fürchtete den Schmerz und er wusste, dass Maru nicht davor zurückschrecken würde, ihm Schmerzen zuzufügen, welche die bisherigen in den Schatten stellten.
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