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 Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)

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BeitragThema: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 8:44 am

Ruhig saß der Jounin auf seinem improvisierten Aussichtsposten. Beobachtete die vorbeiwogende Masse an Leibern, alle verschieden, jedoch gleichzeitig alle vereint in einem unendlich scheinenden Strom von Reisenden.

Und inmitten von ihnen sollte sich ein feiger Mörder verbergen, ein Nukenin- ein Abtrünniger. Und diesen zu finden war Maru hier, ihn zu jagen, zu fassen- und seine Klingen tief in seinem Herzen zu vergraben. Das kurze Tanto in seiner Rechten tanzte unruhig, kreiselte, stoppte wieder, kreiselte in die andere Richtung, versorgte Maru mit der Ruhe, die er brauchte, indem er alle Unruhe, die ihn erfasste, in diesem kurzen Stück Metall.

Immer noch nichts ungewöhnliches in der Menge. Maru hatte auch nicht erwartet, viel zu sehen. Zu gut musste der Verräter sein, war doch bislang nicht viel über ihn bekannt. Und so hiess es warten. Menschen machten Fehler. Und entweder der Nuke würde einen Fehler machen. Oder seine Tarnung wäre so perfekt, dass sie unglaubwürdig wäre.

Vorsichtig lockerte Maru seine Schultern, liess die vom langen Sitzen verspannten Muskeln sich regen, versuchte, wieder einen Ansatz von Kampfbereitschaft herzustellen.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 11:19 am

Kyoushi hatte sich erst vor zwei Tagen eine neue Tarnung zugelegt, nachdem ein vorlauter Chunin ihn erkannt hatte. Der Rothaarige hatte ihn zwar übel zugerichtet, doch nicht getötet, auch wenn er den Grund dafür nun nicht mehr nachvollziehen konnte. Dass der Knirps lebte bedeutete für Kyoushi höchstwahrscheinlich, dass er nun Verfolger hatte, die ganz in der Nähe waren. So trug Kyoushi nun also eine gut sitzende blonde Kurzhaarperücke, dazu schlichte Alltagskleidung, die er einem jungen Mann aus dem Schrank gestohlen hatte. Er konnte also gut und gerne ein Ortsansässiger sein. Auf dem Rücken trug er einen kleinen Rucksack der Art, in welchem normalerweise Einkäufe transportiert wurden. Dementsprechend hielt Kyoushi hin und wieder an Schaufenstern, als suche er nach etwas bestimmtem. Es ärgerte den 26-jährigen, dass er dadurch so langsam voran kam, denn sein Ziel war es eigentlich, die Stadt zu verlassen. Doch er musste ja vorsichtig sein.

Gerade hatte Kyoushi einen Gemischtwarenladen verlassen, als er ein Zupfen an seinem Hosenbein spürte. Mit gerunzelter Stirn wandte der Nuke sich um, um ein kleines Mädchen zu erblicken. "Papa, was-", begann sie, doch dann weiteten sich ihre Augen erstaunt und sie wurde rot. Offenbar hatte sie ihn verwechselt, vermutlich war sie die Tochter des Mannes, dem die Klamotten eigentlich gehört hatten. Kyoushi strich ihr entschuldigend über den Kopf und rang sich ein Lächeln ab. Die Kleine lächelte zurück und deutete auf Kyoushis Hosenbein. "Mein Vater hat auch so eine Hose, die hatte an der gleichen Stelle ein Loch wie deine und sogar den gleichen Flicken", erklärte sie und grinste. Kyoushis Lächeln gefror. Warum hatten Kinder so ein verdammt gutes Gedächtnis für unwichtige Details? Rasch überschlug er in Gedanken die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ihm das Mädchen gefährlich werden konnte, kam aber zu der Überzeugung, dass es ihn nicht umbringen würde, denselben Flicken an der Hose zu haben wie irgendein anderer Mann.

"Und das Hemd, das hatte mein Papa auch", fuhr das Mädchen erstaunt fort und zupfte an Kyoushis Hemd. Dieser fluchte innerlich und schob das Kind mehr oder weniger sanft von sich. "Hör mal kleine, ich muss nun weiter. Sag deinem Papa nicht, dass ich die gleichen Sachen hab, sonst wird er noch eifersüchtig", schlug Kyoushi vor und zwinkerte dem Kind zu. Dann machte er sich wieder auf den Weg, ein wenig zu eilig vielleicht, doch wenn als nächstes auch noch die Frau des Herren auftauchen würde oder gar dieser selbst, war es wohl besser, nicht mehr allzu weit vom Stadtrand entfernt zu sein.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 12:16 pm

Maru blieb der Streit zwischen dem Blonden und dem Mädchen nicht verborgen. Kann er es sein? Oder nur ein armer Idiot, der zur falschen Zeit mit den falschen Klamotten am falschen Ort ist? Er grinste, ein zynischens, freudloses Grinsen. Ist auch egal. Tot ist er sowieso. Wenn auch nur die Chance besteht, dass er ein Nukenin sein könnte, muss er seinen Ahnen folgen.

Maru überlegte einen Moment. Waren die Gerüchte über den Abtrünnigen wahr waren, so konnte er sich in einen flammenden Drachen verwandeln, dessen heisser Atem Stein schmolz wie Butter in der Sonne, und dessen Haut so hart war, dass selbst das schärfste Schwert an ihr zerbrach. Was ein Glück, dass Hōfuku kein normales Schwert war. Hōfuku war Vergeltung.

Maru zögerte nicht lang. Schloss die Hand um die lange, schwarze Klinge auf seinem Rücken. Musste sie nicht einmal sehen, um zu wissen dass die beiden Schriftzeichen auf der Klinge kurz rot aufglommen. Spürte, wie sich die Welt um ihn herum leicht rötlich verfärbte. Und sprang herunter, zog im Fallen die Klinge vollständig heraus. Zielte mit der rasiermesserscharfen Spitze auf den Eindringling.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 12:38 pm

Das Kind jedoch folgte Kyoushi, auch wenn es dabei zwei mal gegen andere Passanten rannte. Offenbar fand es den fremden Mann interessant, oder es fragte sich einfach, warum ihr Vater eifersüchtig werden sollte, weil sie vermutlich nicht einmal wusste, was genau das Wort bedeutete. Kyoushi war wachsam genug, allein dadurch, dass er nun beunruhigt war, um zu bemerken, dass sie ihm auf den Fersen war. Also blieb er stehen und drehte sich zu ihr um, um ihr klar zu machen, dass sie ihm auf die Nerven ging und besser woanders spielen gehen sollte. Doch noch während er sich zu ihr umwandte, machte er aus den Augenwinkeln eine Bewegung aus, die sich vom Strom der Menge unterschied. Instinktiv hob er die Kleine hoch und drehte sich aus der selben Bewegung wieder zurück in die Richtung, aus der die Bewegung gekommen war. Das Mädchen kreischte, doch nur für einen Moment.

Als die schwarze Klinge sich durch den Oberkörper des Mädchens bohrte, wurde sie Kyoushi beinahe aus der Hand gerissen. Während die Umstehenden entsetzt stehen blieben und alles um sie herum langsam zum erliegen kam, nutzte Kyoushi die Schrecksekunde und stieß das Mädchen von sich, sodass ihr Körper noch ein wenig weiter von der Klinge aufgespießt wurde, welche nur knapp vor seinem eigenen Körper zum Halten gekommen war. Bis der Fremde sein Schwert von dem Kind befreit hatte, konnte der Rothaarige zumindest eine kleine Entfernung zwischen sie bringen und die Menschen hinter sich lassen, die ihn bei einem eventuellen Kampf behindern könnten.

Rasch formte der Nuke einige Fingerzeichen und senkte seine Hände schließlich auf den Boden, um einen Erdwall entstehen zu lassen, welcher sich unter ihm aufbaute und ihn auf diese Weise nach oben beförderte. So hatte Kyoushi einerseits eine Barriere zwischen sich und dem Angreifer aufgebaut und konnte zudem ohne Probleme auf das nächstgelegene Dach entkommen. Hier oben würde es sich einfacher kämpfen lassen, dennoch wählte Kyoushi die Option der Flucht. Es war immer besser, einem Kampf zu entgehen, vor allem da er im Waffenkampf gänzlich unausgebildet war und sich lieber nicht in eine Auseinandersetzung verwickeln ließ, in der er augenscheinlich im Nachteil war.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 12:47 pm

Maru besah sich das "Ding" auf seiner Klinge. Brach ihm mit einer schnellen, gnädigen Bewegung das Genick, damit es nicht weiter leiden musste. Und zog es schliesslich von seiner Klinge. Umfasste das Schwert mit beiden Händen. Und begann, die notwendigen Handbewegungen auszuführen, um weitere unschuldige Passanten fern zu halten.

Zeigen wir ihm, was wir gelernt haben- Otoshi Buta!

Auch wenn die meisten bereits verschwunden waren. Nach einigen schnellen Fingerzeigen schloss sich der schwere, steinerne Deckel in Wildschweinform um sie. Und sperrte alle bis auf wenige unglückliche aus- und die beiden Kontrahenten ein. Maru schloss die Augen, um sich in der FInsterniss zu orientieren. Lauschte auf das Rascheln von Kleidung. Das Lodern von Flammen. Das Ächzen von Stein.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 1:02 pm

Kyoushi fluchte hörbar, als vor ihm Stein in die Höhe schoss. Offenbar war sein Kontrahent ebenso in der Lage, das Erdelement zu nutzen, wie er selbst. Rasch fuhr er herum und schoss wahllos ein niederes Katon-Jutsu in die Richtung, in der er seinen Gegner vermutete, um sie orientieren zu können. So gut er konnte prägte Kyoushi sich die Umgebung ein und war dankbar für sein gutes Gedächtnis. Kaum war das Feuer erloschen bewegte er sich umsichtig auf dem Dach zu dessen Rand, so schnell es ihm möglich war, ohne unnötige Geräusche zu verursachen, die ihn verraten würden. Kurz darauf war dies nicht mehr nötig, da die zwei, drei Eingeschlossenen einen Höllenlärm veranstalteten, indem sie panisch schrien und versuchten, zu entkommen. Kyoushi war dankbar für ihre Anwesenheit und machte sich den Lärm zu nutze, um seine Position zu ändern. Hin und wieder brachte er am Boden oder an den Wänden Explosionssiegel an und versuchte so gut er konnte, sich deren Position zu merken. Im Verlauf des Kampfes würde ihm dies vielleicht noch von Nutzen sein, sofern er den Aufenthaltsort seines Gegners festmachen konnte.

Inzwischen war Kyoushi sich zudem sicher, dass der Fremde nicht versuchte, ihn lebend mitzunehmen. Sonst hätte er den Rothaarigen auch allein unter eine Kapsel sperren können. Sein Verfolger wollte ihn töten, hatte vermutlich sogar den Auftrag, genau das zu tun. Stellte sich nur die Frage, ob es sich bei diesem um einen arbeitenden Shinobi oder einen Nuke handelte. Nicht, dass das viel Unterschied machen würde, aber es wäre interessant zu wissen. Der Blick auf den Angreifer jedoch war zu kurz gewesen, um dies deutlich wissen zu können.

Kyoushis Taijutsu würde ihm unter diesen Bedingungen nicht helfen, denn es verließ sich auf Präzision, die in der Dunkelheit niemals zu erreichen war. Katon würde ihm helfen aber zugleich jedes Mal seine Position verraten. Doton nutzte ihm nur, um sich zu verteidigen, auszuweichen, oder wenn er wusste, wo sein Gegner sich befand. Alles in allem eine sehr unbefriedigende Situation. Zudem würde Kyoushi selbst wenn er den Fremden besiegt hätte nicht so leicht aus diesem Gewölbe herauskommen. Vielleicht ließ sich ja verhandeln... Sich mitnehmen zu lassen war immer noch besser als draufzugehen. Und fliehen war im Endeffekt sicherlich leichter, als diesen Kampf heile zu überstehen.

Langsam kehrte ein wenig mehr Ruhe ein, es war lediglich verzweifeltes Schluchzen zu hören und Kyoushi richtete seine Aufmerksamkeit auf ungewöhnliche Geräusche. Vielleicht konnte er die Position seines Gegners ausmachen, wenn dieser ein wenig unvorsichtig war.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 1:15 pm

Maru kniete am Boden, das Schwert vor sich, lauschte in sich herein. Hörte die zischenden Feuerbälle. Das Knistern der Schriftrollen. Die leisen Schluchzer der Zivilisten. Irgendwo inmitten dieser Geräuschkulisse musste sein Gegner sein.

Maru hatte ihn unterschätzt- um ein einfaches Kind zu opfern gehörte einiges an Abgebrühtheit dazu. Maru würde diesen Fehler nicht noch einmal machen. Momentan gab es nur ihn. Das Schwert. Und seinen Gegner. Langsam erhob er sich. Machte sich auf in Richtung der ersten Atemgeräusche, beschleunigt, entweder panisch oder angestrengt. Maru öffnete die Augen erst im letzten Moment, als die schwarze Klinge bereits ihren Weg suchte, in Richtung des warmen Körpers, die Schriftzeichen erneut kurz aufleuchtend, lechzend nach Blut- bereit für den Tod.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 1:37 pm

Kyoushi hörte das Geräusch, mit dem die schwarze Klinge seines Gegners die Luft durchschnitt und war froh, dass sich die Vorgänge am anderen Ende der Kuppel befanden. Umso mehr, da sie ihm zeigten, wie der Fremde angriff und worauf er achten musste, damit ihm genug Zeit zum Ausweichen blieb. Mit einem letzten schmerzerfüllten Aufschrei ging ein alter Mann zu Boden, mit größter Wahrscheinlichkeit das Opfer des Schwertangriffes. Nun blieb abzuwarten in welche Richtung der Fremde sich bewegte. Die Eingeschlossenen befanden sich an verschiedenen Orten.

Wie ein Blitz zuckte eine Idee durch den Kopf des Rothaarigen, vielleicht konnte er sich tatsächlich in Sicherheit bringen. Er ließ eines der Siegel hochgehen, welches sich recht weit weg von ihm befand, um seinen Gegner abzulenken und sich zugleich einen erneuten Überblick zu verschaffen. Tatsächlich fand er was er suchte in einer Gasse. Eine Tür. Beinahe lautlos bewegte er sich darauf zu, dann jagte er erneut ein Siegel hoch, diesmal in einer anderen Ecke, wieder weit genug weg. Den Explosionslärm nutzte er, um die Tür zu öffnen und hinein zu schlüpfen, es war sein Glück, dass sie nicht verschlossen war. Innerhalb der Häuser musste er nicht mehr ganz so umsichtig sein, was seine Lautstärke betraf. Zwar konnte er kein Licht machen, da ihn dies verraten würde, doch zumindest war er ein wenig sicherer und konnte erst mal darauf hoffen, dass sein Gegner nicht darauf kam ihn hier drin zu suchen. Und selbst wenn, so hatte Kyoushi bemerkt, dass sein Schwert nicht unbedingt kurz war. In diesen Räumen zu kämpfen würde dem Fremden also einiges an Problemen bereiten, wenn es nicht gar unmöglich war, vorausgesetzt Kyoushi fand einen Raum der gut genug möbliert war. Vorerst hatte er jedoch ein anderes Ziel, nämlich einen Keller zu finden. Was in der Finsternis alles andere als einfach war, weshalb Kyoushi sich die Freiheit nahm, auf allen Vieren die Zimmer abzusuchen. So konnte er besser tasten und lief nicht Gefahr, gegen Dinge zu laufen und Lärm zu verursachen.

Es dauerte eine Weile doch schließlich fand Kyoushi was er gesucht hatte. Die Tür öffnete sich mit einem verräterischen Knarren, was man aber mit ein wenig Glück außerhalb des Hauses nicht hörte. Rasch erledigte Kyoushi eine letzte Vorbereitung, ehe er sich in der Nische neben der Kellertür versteckte. Er hatte ein sehr schwaches Siegel unter ein Marmeladenglas geklebt. Wenn er es explodieren ließ, würde kein Licht entstehen, statt dessen würde es sich anhören, als hätte ein ungeschickter Nuke ein Glas vom Regal gestoßen. Falls dazu überhaupt eine Notwendigkeit bestand. Nun wartete Kyoushi und lauschte auf verräterische Geräusche.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 2:09 pm

Maru roch schon, dass er das falsche Ziel hatte. Zog die Klinge aus der bereits starr werdenden Leiche. Liess sich erneut auf die Knie nieder, mitten in die warme, leicht klebrige Pfütze, die aus der klaffenden, immer noch stossweise den Lebenssaft ausstossenden Wunde ausgelaufen war.

Er kann nicht weit sein. Durch die Häuser? Mag sein. Würde Sinn ergeben. Ein Loch in der Kuppel? Nein. Es würde Licht hineinscheinen.

Maru liess die Augen geschlossen. Und liess sich von seinem Instinkt leiten. Sprintete auf das erste der Häuser zu, trat die Tür in einem Hagel aus Splittern ein. Betrat das Haus, die Klinge stossbereit halb erhoben. Und schloss erneut die Augen. Liess die anderen Sinne ihn führen. In diesem Haus war jemand. In Richtung der Kellertür. Langsam pirschte Maru darauf zu.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 2:27 pm

Während Kyoushi wartete wanderten seine Gedanken zu dem kleinen Mädchen, welches er ohne eine zweite Überlegung geopfert hatte. Sein Gesichtsausdruck wurde bitter und für einen Moment verkrampfte er sich. Solche Dinge machten ihn zu einem schlechten Menschen, nicht die gelegentlichen reichen Intriganten, die auf seiner Gehaltsliste standen. Oder die zum teil verwundeten, zum teil toten Jonin und ANBU, die den Rothaarigen jagten. Das alles war gerechtfertigt. Doch Kiyoshi hasste es, wenn er Zivilisten involvierte, die dadurch zu Schaden kamen. Besonders Kinder...

Ehe er diese Gedanken jedoch vertiefen konnte, war über ihm das Geräusch einer berstenden Tür zu hören. Sein Verfolger hatte ihn schneller gefunden als geahnt. Die kurze Zeit, die Kyoushi blieb, nutzte dieser um einen Doppelgänger zu erschaffen, welcher sich neben dem Glas mit dem Siegel platzierte. Mit ein wenig Glück würde alles nach Plan verlaufen. Die Schritte näherten sich dem Keller und Kyoushi gab sein bestes, sein Chakra zu unterdrücken. Nicht umsonst wäre er beinahe Jonin geworden. So etwas sollte kein Problem darstellen. Sein Doppelgänger hingegen hielt seinen Chakrafluss auf normalem Level, um den Fremden weiterhin anzulocken. In der Hoffnung, dass der Mann nahe genug war, um es zu hören, ließ Kiyoshi das Siegel hochgehen. Das Glas platzte und der Raum füllte sich mit dem Duft von Himmbeermarmelade. Was jedoch viel wichtiger war, war dass der Fremde hoffentlich in die richtige Richtung gelockt wurde. Dies wurde von einem geflüsterten Fluchen des Bunshins begünstigt und einem hastigen zurückweichen desselben in Richtung der Wand.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 3:03 pm

Mit einigen schnell heruntergehasteten und verdammt dilettantischen Silben und Zeichen erschuf Maru einen Speer- einen Speer aus reinem Stein, gebildet aus dem billigen Backstein des Hauses.

Die schwere schwarze Klinge noch immer in einer Hand, schleuderte er das marode Wurfgerät in die Richtung, aus der der Knall gekommen war, überbrückte die Distanz schneller als Maru es je konnte.

Erwartungsgemäß verfehlte das Geschoss seinen Gegner- aber das Erhoffte passierte. Der billige Stein zersplitterte in einen Hagel aus Steinchen und Sand- und Maru stürmte vor, sprang den Doppelgänger an, liess die Klinge ihn durchstossen, sah mit Befriedigung, wie sie einige Zentimeter noch hinter ihm sich in die Wand bohrte- und den Doppelgänger damit festnagelte.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 3:34 pm

Kyoushi hätte beinahe freudig aufgeschrien, als sein Plan aufging. Er hielt sich jedoch zurück und grinste nicht einmal. Mit einiger Anstrengung und etwas Chakraaufwand hielt der Nuke den Doppelgänger aufrecht und ließ ihn schmerzerfüllte Geräusche machen, um damit das leise Geräusch der Fingerzeichen zu übertönen, welche kurz darauf die alten Regale an den Wänden in Flammen aufgehen ließen. Kaum war dies geschehen verpuffte der Doppelgänger und Kyoushi schlüpfte aus der Tür, versperrte diese anschließend so rasch er konnte mit einem weiteren Erdwall. Das Feuer im Innern des Kellers aufrecht zu erhalten und sich ausbreiten zu lassen, obwohl es kaum Nahrung finden dürfte, zehrte an den Chakrareserven des Rothaarigen, doch eine Weile war es durchaus noch vertretbar, ohne ihn mittellos zurück zu lassen.

Da er nun nicht mehr auf seine Tarnung achten musste, beeilte Kyoushi sich schlichtweg irgendwie aus dem Haus zu kommen und würde, wenn man ihn nicht aufhielt, versuchen sich bis zum Rand der Kuppel durchzuschlagen und sich dort bemühen mittels des Moguragakure no Jutsu unterirdisch aus der Kuppel zu entkommen, vorausgesetzt sie funktionierte tatsächlich wie ein Deckel und setzte schlicht auf dem Boden auf. Da es immer noch zu dunkel war, um auch nur die eigene Hand vor Augen zu erkennen, hatte er gute Chancen, zu entkommen, wenn sein Gegner nicht noch ein Ass im Ärmel hatte. Vorerst musste er jedoch aus dem Haus.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 6:43 pm

Knurrend vollzog Maru die Fingerzeichen. Spürte, wie sich die Haut an seinen Knöcheln mit widerstandsfähigem Gestein überzog. Marschierte auf den Erdwall zu- und begann, ihn mit kräftigen Schlägen zu bearbeiten, sich einfach einen Weg hindurchzuprügeln. Und tatsächlich- je weiter sich Kyo entfernte, desto größere Löcher rissen die improvisierten Kampfhandschuhe.

Mit einem einzigen Fingerzeichen schüttelte Maru die Steine ab- und nahm sein Schwert wieder auf. Spurtete die Treppe hinauf.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 7:38 pm

Kyoushi hatte sich inzwischen seinen Weg unter dem Steindecken hindurch gebahnt und war überrascht, wie einfach es letzten Ende doch sein sollte. Trotz der Tatsache, dass sein Verfolger nicht wissen konnte, dass der Nuke es geschafft hatte, zu entkommen, beeilte Kyoushi sich, soweit fort zu kommen wie möglich. Er bahnte sich einen Weg durch die Stadt und bemerkte erst jetzt, dass seine Kleidung vom Blut des kleinen Mädchens besudelt war. Kein schöner Anblick, wie er vor allem den Blicken der umstehenden Menschen entnehmen konnte. Ein Grund mehr, die Stadt rasch zu verlassen.

Um auf schnellstem Wege hinaus zu kommen, folgte der Rothaarige der Hauptstraße. Seinem bluten Aufzug war es zu verdanken, dass die Menschen ihm auswichen und so kam er schnell voran. Außerhalb der Stadt würde er sich eine Fläche suchen, auf der sein Katon genug Nahrung fand. Er kannte ein kleines Steinfeld in der Nähe, eigentlich mehr so etwas wie eine Geröllhalde mit zum Teil mannshohen Felsbrocken, zwischen denen vereinzelt Bäume ihre Wurzeln hatten schlagen können. Dies würde dem Schwertkämpfer vielleicht zum Nachteil gereichen - hoffentlich. Bis dorthin waren es jedoch gut zehn Minuten, wenn Kyoushi sein eiliges Tempo hielt. Er konnte nur hoffen, dass der Fremde ihn nicht einholte, falls er überhaupt schon auf die Spur des Rothaarigen gekommen war.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 7:58 pm

Maru kniete sich draussen in die Dunkelheit. Konzentrierte sein Chakra. Liess die Kuppel um die Stadt zersplittern. Um ihn herum Schreie, regnende Trümmer, plötzliches Licht. Im Staub der Straße legte Maru seine Klinge vor sich hin. Zog eines der kurzen Tantos an seinen Unterarmen. Schnitt tief in die Hand. Vollführte die nötigen Fingerzeichen und wartete, bis das kleine, geflügelte Schwein erschienen war.

"Kobuta. Ich brauche deine Hilfe. Such den Nuke. Merke dir seine Position. Melde sie mir."

Unzufrieden quiekte Kobuta- nickte dann aber. "Ich bin doch nicht dein Sklave... aber Vertrag ist Vertrag. Wehe nacher ist keine große Wanne Bier drin. "

Mit einigen schnellen Handzeichen verschwand das Schwein- und flatterte los. Die Nase in der Luft, folgte es dem allgegenwärtigen Blutgeruch. Hatte schon bald den Nuke gefunden.

Zufrieden flatterte es zurück. Quiekte Maru an, flatterte auffordernd mit den Flügeln.

"Gut gemacht." Maru hastete hinter dem Schwein her, so schnell er konnte, würde schon bald den felsigen Kampfplatz erreichen.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 8:09 pm

Wie schon unter der Kuppel traf Kyoushi Vorkehrungen, brachte die letzten Siegel die er besaß in Nischen an und merkte sich ihre Positionen. Um es sich zu erleichtert wählte er ein Muster, damit er selbst im Kampf nicht durcheinander kam und sich versehentlich selbst in die Luft sprengte. Er hatte keinen großen Vorsprung vor seinem Verfolger und kaum hatte er das letzte Siegel angebracht und sich aufgerichtet, erschien ein recht stattlicher, weißhaariger Mann am Platz. "Du warst das also", stellte Kyoushi fest und entfernte sich ein Stück vom letzten Siegel, sprang statt dessen auf einen der höheren Felsbrocken, sodass er auf seinen Gegner herabsehen konnte. Den Geruch der verbrannten Regale, der an dem Mann haftete, konnte Kyoushi selbst auf die Entfernung noch wahrnehmen.

"Ich bezweifle, dass du Lust hast, über die ganze Sache bei einem Bier nochmal zu reden?", fragte Kyoushi mit einem überheblichen Lächeln. Er musste definitiv den Umstand überspielen, dass er seine Reserven regenerieren musste, wenn er weiterhin anständig kämpfen wollte. Er hatte durch die zahlreichen kleinen Jutsus eine nicht unerhebliche Menge an Chakra aufgebraucht. Doch auch sein Gegner hatte zumindest ein wenig von seinem Vorrat gezehrt und vielleicht war der Nachteil des Rothaarigen nicht so groß wie er befürchtete.

Kyoushi vermutete, dass der Fremde jünger war als er selbst, wenn auch nicht viel. Das hieß, dass der Ältere besten Falls ein paar Jahre an Erfahrung mehr aufweisen konnte. Aber manchmal machten genau diese paar Jahre einen gravierenden Unterschied. Kyoushi hoffte, dass dies der Fall sein würde. "Und, möchtest du mir erklären, warum du ohne eine Vorwarnung versuchst mich zu töten?", fragte Kyoushi und klang, als bezweifle er ernsthaft, dass dies notwendig sei und als hätte dies noch niemand vor dem Fremden versucht.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 8:16 pm

"Ich bin Maru Akesato, Jünger des Schwertes. Ich bin bekannt in ganz Konoha für meine Künste mit dem Schwert. Ich bin nicht gekommen, um mit dir zu reden. Ich bin hier, um Vergeltung zu üben. Vergeltung für jeden einzelnen Unschuldigen, den du ermordet hast. Dies," der Schwertkämpfer hebt die schwarze Klinge, deren Schriftzeich bedrohlich glommen, "dies ist Hōfuku. Jene Klinge, in deren Gebrauch ich mich seit über zwölf Jahren übe. Und wie ihr Name Vergeltung ist, so ist sie es auch, die dir den Tod bringen wird. Und nun- bereite dich vor, zu sterben! Sprich deine letzten Worte- und ich rate dir zu einem Gebet."

Maru ging in eine Kampfposition, hielt die Klinge halbhoch erhoben, prägte sich die Felsen in seiner Umgebung ein. Suchte in Gedanken bereits einen Weg, der ihm Deckung geben würde, bis er die Möglichkeit hätte, Kyo direkt anzugreifen, ohne vorher von einer Flamme verschlungen zu werden.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 8:37 pm

Kyoushi kicherte amüsiert. "Vergeltung für die Unschuldigen? Du hast doch das kleine Mädchen umgebracht. Und keiner meiner Toten war unschuldig." Seine Stimme war zunehmend bitter geworden. "Und ich fürchte, das mit der Vergeltung wird nichts. Ich hab heute noch was vor", fügte er hinzu und zuckte mit den Schultern. Das wäre nicht der erste Verfolger, den Kyoushi wieder loswerden würde. Mittlerweile sah der Nuke sich wieder dazu in der Lage, ein wenig ernsthafter zu kämpfen und entschied sich für eine doch eher risikoreiche Taktik - Nahkampf.

Zunächst ließ er den Blick nicht von seinem Feind, während er Fingerzeichen schloss und ein paar Feuerbälle auf den Mann abschoss, nicht größer als ein menschlicher Kopf. Währenddessen bewegte Kyoushi sich auf den Jüngeren zu, von einem Stein zum nächsten springend, um nicht zu sehr an Höhe zu verlieren. Schließlich, noch etwa zehn Meter von seinem Gegner entfernt, schloss der Rothaarige erneut Fingerzeichen. Katon: Neko Kachuu no Jutsu, eine Kunst, die sein ehemaliger Lehrmeister selbst entwickelt hatte und die ihm letztendlich beinahe zum Verhängnis geworden wäre. Klauenförmig formten sich Flammen um Kyoushis Hände, wie die Krallen einer Katze. Sie waren gut zwanzig Zentimeter lang und umschlossen die Arme des Rothaarigen bis zu den Ellenbogen. Dadurch würde er die Klinge des Fremden abhalten können wie mit metallenen Armschienen, denn durch die hohe Konzentration des Chakras waren die Flammen nicht zu durchdringen. Bei seiner derzeitigen Konstitution konnte Kyoushi dieses Jutsu gut eine halbe Stunde aufrecht erhalten, ehe sich sein Chakravorrat erschöpfte.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 8:52 pm

Maru vollzog das Gesicht vor Verachtung. Glaubt er, mit solchen Spielchen kann er der Vergeltung entkommen? Chakra gegen Hōfuku... Narr. Maru stürmte vor, stoppte kurz vor dem Gegner- und liess die Klinge auf den mit Flammen bewaffneten Kämpfer herabsausen, die Schriftzeichen rot brennend, begierig, das mit Chakra verunreinigte Blut zu trinken, den roten Saft gierig durch die feinen Rillen rinnen zu spüren.

Das hinter ihm Kobuta mit einem kurzen, schnellen Handzeichen und einem Quieken in einer Rauchwolke verpuffte, bemerkte der Shinob nicht einmal, so sehr war er auf den Kampf eingestellt.


Zuletzt von Maru Akesato am Sa Apr 16, 2011 9:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   Sa Apr 16, 2011 9:05 pm

Sein Gegner schien Kyoushi zu unterschätzen und wählte einen Frontalangriff. Der Rothaarige stoppte das Schwert mit einer Hand, wehrte es zur Seite hin ab, damit die Wucht des Schlages nicht auf seinen Körper übertragen wurde. Seine andere Hand ließ er vorschnellen und versuchte die feurigen Krallen in der Bauchgegend seines Gegners zu versenken oder ihn zumindest damit zu verletzen. Notfalls würde es schon reichen, wenigstens die Klamotten des Fremden in Brand zu setzen. Es wäre befriedigend genug ihm dabei zuzusehen, die Flammen zu löschen.

Unterwegs zum Treffer seines Siegs nahm Kyoushi sich sogar die Freiheit, den Jüngeren überheblich anzugrinsen. Was war schon ein Kampf ohne Provokation, ohne ein wenig Schauspiel. Hätte Kyoushi nicht mittlerweile Spaß am Besiegen seiner Gegner gefunden, hätte er dieses Leben sicherlich bereits aufgegeben.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 10:23 am

Röchelnd rollte sich Maru ab, als die Flammenklingen tief in seinem Magen verschwanden, nur wenig durch die schwere Kleidung abgedämpft.

Verdammt... ich habe mich schon wieder von Hōfuku leiten lassen... ich bin noch lange nicht so weit.

Ruhig nahm er wieder die Grundhaltung ein. Schloss die Augen. Zitierte einige kurze Mantren, brachte seinen Puls und seine Atmung unter Kontrolle.

Öffnete die Augen wieder. Und startete erneut einen Ausfall, diesmal mit präzisen, wohlkalkulierten Schlägen aus festen Stand heraus, ohne Aggression, pure Kunst, pure Eleganz. Legte genau kalkulierte Wucht in die Schläge, liess sich nicht provozieren.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 10:41 am

Kyoushi war mehr als überrascht, dass die alles andere als leichte Wunde seinen Gegner überhaupt nicht zu interessieren schien. Dadurch war er einen Moment zu langsam und wurde ziemlich schnell in die Defensive gedrängt, konnte den Schlägen kaum ausweichen. Ehe er von einem höheren Plateau sprang, um dem nächsten Angriff zu entkommen, erwischte die Klinge ihn an der Schulter. Rasch verschwand der Nuke hinter einer Ecke und hielt sich für einen Moment instinktiv die Schulter, ehe ihm einfiel, dass dies ein Fehler war - sobald er sich die Schulter verbrannt hatte. Innerlich fluchend, äußerlich die Zähne zusammenbeißend, bewegte Kyoushi sich rasch über das Geröll und suchte nach einer möglichst engen Position, um seinen Gegner mit dem langen Schwert zu behindern.

Vorerst würde er den Angriff des Jüngeren abwarten und hoffen, dass die Wunde diesen schwächte. Seine verletzte Schulter würde den Rothaarigen im Kampf behindern, doch das ließ sich nun nicht ändern.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 10:59 am

Maru musste erneut gegen Hōfuku kämpfen, dass ihn wieder in den animalischen, selbstzerstörerischen Kampfstil, der bereits einmal ihn fast getötet hatte, drängen wollte. Ausserdem blutete die Wunde in seinem Bauch immer schneller. Kurz wurde ihm schwarz vor Augen, dann bewegte er sich auf den Felsen zu, hinter dem er den Nuke- Nin vermutete. Sprang auf den Felsen, die Klinge zum Stoß erhoben. Und liess sie auf den Schemen unter sich herniederfahren.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 11:09 am

Kyoushi hatte das Gelände unter bestimmten Aspekten klug gewählt. Doch nun wurde es ihm zum Verhängnis, denn das Geräusch der Schritte seines Gegners wurde von allen Seiten als Echo zurückgeworfen und er konnte die Richtung nicht einordnen, aus welcher der Fremde ihn angreifen würde. Im letzten Moment sah er den jungen Mann mit seinem Schwert über die Kante des Felsen springen. Kyoushi hatte kaum Möglichkeit auszuweichen, dafür war der Angreifer bereits zu nah. Instinktiv warf er sich nach hinten, um wenigstens einem tödlichen Treffer zu entgehen - so ziemlich das einzige was er noch tun konnte.

Und er handelte keinen Augenblick zu früh, denn nur den Bruchteil einer Sekunde später bohrte sich die Klinge des Mannes durch Kyoushis Oberschenkel und ließ den Rothaarigen schmerzerfüllt aufschreien. Auf seine verletzte Schulter konnte er sich nicht stützen, so kam er mit dem Rücken auf dem Boden auf, was ihm die Luft aus den Lungen trieb. Hätte er gekonnt, hätte er nun versucht zu fliehen, doch so bald würde ihm sein Bein wohl nicht wieder zu Diensten sein, denn die Wunde war mehr als nur tief.
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BeitragThema: Re: Zu Jagen einen Schatten (Kyoushin Hanshin vs. Maru Akesato)   So Apr 17, 2011 5:57 pm

Maru liess die Klinge stecken, nagelte sie seinen Gegner doch effektiv auf den Boden. Zog mit einer Hand das Ninjato aus der Rückenscheide, während die andere eines der beiden Wakizashi zog.

"Letzte Worte, Nuke-Abschaum? Noch irgend etwas zu sagen, ehe ich dir die Haut abziehe? Ergib dich- und du stirbst schnell."

Langsam liess der Ninja die Klingen rotieren- und sah den Nuke kalt an.
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