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 Blanker Stahl vs. Gift und Geist - Chikara Kane vs. Epona Yamanaka

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Yamanaka Epona
[Jonin] [Blondes Gift]
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BeitragThema: Blanker Stahl vs. Gift und Geist - Chikara Kane vs. Epona Yamanaka   Mo Feb 07, 2011 3:17 pm

Epona Yamanaka bezog ihren Posten im dritten Stock eines Bürogebäudes, genauer: In Räumlichkeiten, die frisch zur Neuvermietung angeboten wurden. Die Zimmer standen leer, blank bis auf den Putz, doch immerhin gab es einen Balkon.
Die Attentäterin hatte den Auftrag eines Waffenschmieds erhalten, sein Geschäft von unliebsamer Konkurrenz zu befreien, und ein Foto der Zielperson pinnte nun am Geländer des Balkons, derweil sich Epona das Treiben in der Fußgängerzone unter ihr anschaute.
Hier kauft er seine Rohmaterialen also ging es der Yamanaka durch den Kopf, und er kommt stets am gleichen Wochentag vorbei. Auf der anderen Straßenseite befand sich der Handel für Eisenwaren. Mal sehen, ob die Quelle richtig liegt... Wenn nicht, würde es ein langer Tag werden. Die Quelle sagte zwar, wo und wann, doch das "wann" bezifferte nur einen Tag, weder Stunde noch Vormittag, Mittag oder Abend!
Epona schraubte die Thermoskanne auf, ließ Zitronentee in den Deckel fließen, nahm sich die Nadel aus dem Mund - denn sie war bei der Nahrungsaufnahme unpraktisch und im schlimmsten Falle piekte danach die Speiseröhre ganz fürchterlich - und trank.
Die Quelle ist nicht besonders genau. Dass mein Ziel keine Shinobi-Ausbildung hat, nehme ich besser nicht ZU genau... Epona war seit vier Jahrzehnten in diesem schönen, blutigen Geschäft, auch wenn sie aussah wie Anfang zwanzig. Und Überraschungen hatte sie mehr als genug erlebt. Böse Überraschungen waren ihr bereitet worden, so wie sie auch anderen böse Überraschungen bereitet hatte. Böse Überraschungen, die unschöne Narben verursachen konnten.
Die Konoha-Nin war vorbereitet. Bekam sie das Ziel nicht mit einem Blattschuss, einem sauberen gifttriefenden Nadelwurf, zu fassen, würde sie vermutlich kämpfen müssen.
Ganz in der Nähe befand sich ein leer stehendes Industrie-Gelände. Winkel, Ecken, Flure, Orte zum Verstecken, Orte für Hinterhalte.
"Kakashi", die Vogelscheuche, die für eines der spezielleren Clanjutsu der Yamanaka verwendet wurde, wartete dort bereits. Hoffentlich zernagen ihn nicht schon jetzt die Ratten...
Nie sehr lustig. Man glaubte, seine Energie in das Siegel der Puppe zu schießen, eroberte unfreiwillig stattdessen den Geist einer quiekenden Ratte, die es sich hinter der Maske gemütlich gemacht hatte. Da ging so mancher Hinterhalt in Rauch auf.
Zusätzlich war auch ein kleiner "Stopper" in den Gängen der Industrie-Hallen ausgelegt: Siegel, die den Feind in seiner Bewegung bremsen würden, wenn er die blonde Kunoichi jagen würde.
Hauptsache, ich komme auch soweit, wenn es brenzlig wird...
Das war freilich ihre größte Sorge. Der Weg war nicht sonderlich weit, praktisch einmal quer durch das Bürogebäude, doch... so nah wars auch nicht, wenn ihr ein übellauniger Schläger auf den Fersen war.
Und so wartete sie, genoß die Mittagssonne, schraubte den Deckel wieder auf die Kanne und schob die winzige Nadel in den Mund zurück.

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BeitragThema: Re: Blanker Stahl vs. Gift und Geist - Chikara Kane vs. Epona Yamanaka   Di Feb 08, 2011 5:59 pm

Es war später Mittag als der Schmied langsam durch das Stadttor kam. Heute war einkaufstag und er brauchte neue Materialien. Gut gelaunt und ohne böse Vorahnung machte sich Chikara mit einem breiten Grinsen auf de Weg zum Marktviertel. "Heute ist wahrlich ein herrlicher Tag. Die Sonne strahlt schön. Sowas sehe ich leider nicht oft zuhause." Dachte er laut vor sich hin, während er an zahlreichen Wohnungen, Häusern und Geschäftsgebäuden vorbeiging. Er lies sich Zeit. Heute war er etwas später in die Stadt gegangen als er es gewöhnlich tat, denn er wollte noch an einer neuen Waffe arbeiten. Leider waren ihm zwischenzeitlichen die Erze ausgegangen, sonst wäre er wohl den ganzen Tag in der Schmiede gewesen. "Ich muss den Aufbau der längsachse noch überdenken. Er könnte alles destabilisieren. Dann würde die Klinge sofort brechen. Und ich muss neue Entwürfe für die Relays am Griff machen..." Murmelte Chikara vor sich hin. In Gedanken war er bei seiner Schmiede geblieben, nur sein Körper war schon in der Stadt. Spätestens beim Eisen- und Erzgeschäft würde sein Kopf aber nachkommen. Er war nun im Wohnviertel, bis zum Marktviertel ist es nicht mehr weit. Chikara blieb vor ein paar Häusern stehen und begutachtete die Architektur. Er war ein Fan vielerlei Handwerke, nicht nur des Schmiedens. Immerhin hat er sein Haus, seine Werkzeuge und seine Einrichtung selbst gebaut und getischlert. Auch die Accessoir-Kunst interessierte ihn, aber er hatte diesbezüglich nicht so viele Ideen wie Verzierungen für seine Klingen. Er strich über die Schriftrolle, die in seiner Brustinnentasche versteckt war. "Hier sind alle meine Schmuckstücke drin. Warum hab ich die heute eigentlich mitgenommen?" Er wusste nicht warum er die Schriftrolle mit seinen Waffen nicht zuhause gelassen hatte. Es war ihm, als müsste er sie heute dabei haben.

Endlich erreichte er das Marktviertel. Es waren nicht mehr viele Menschen da. Die meisten hatten ihre Einkäufe schon erledigt. Und so hatte Chikara auch nicht viel Gedränge, als er auf seinen Lieblingsladen zuging. Der Besitzer des Eisen- und Erzgeschäfts war schon seit langen sein Freund und er machte ihm oft Sonderangebote. Vor der Theke des Standes blieb er und begrüßte ihn mit einem Lächeln. "Hallo, wie gehts?" Chikara schaute den etwas betagten Mann an. Dieser erwiderte das Lächeln. "Ach du bists Junge. Ganz schön spät heute. Gut das ich die besten Stücke für dich zurück gelegt habe." Sagte er und öffnete nochmal die Thecke seines Standes. Es lagen allerlei Klumpen mit metalischem Glanz darauf, groß und klein. Chikara fing an die verschiedenen Stücke zu begutachten.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Blanker Stahl vs. Gift und Geist - Chikara Kane vs. Epona Yamanaka   Do Feb 10, 2011 9:17 am

Nach einer ganzen Weile tauchte das Zielobjekt auch wirklich auf! Mit dem wohltuenden Gefühl der Erleichterung, das Stadium des Wartens überwunden zu haben, erhob sich Epona aus ihrer Ruheposition, fasste routiniert in die Hüfttasche, zog die Faust mit drei Kunai zwischen den Fingern wieder heraus.
Und jetzt mit Ruhe dachte sie, hob die Hand ein wenig. Chakra wallte auf, wie Dampf, der sich zwischen ihren Fingern und auf den Nadellanzetten als giftiger Tau niederschlug. Wenn er dir den Rücken zudreht. Scharf zielen, saubere Bewegung, Blattschuss in den Hals.
Der Schmied lenkte auf das Eisen-Geschäft ein; die Attentäterin durchzuckte es, doch dann jagte eine Horde grölender Kinder einen Taubenschwarm in die Höhe. Die Vögel flatterten natürlich quer durch die Flugbahn.
Epona zog die Hand gerade noch zurück. Pah! Um ein Haar ging es ihr durch den Kopf. Um ein Haar hätte ich einen Vogel abgeschossen. Ein Glück, hatte sie es nicht getan. Nicht aus Tierliebe... sondern weil es verdammt auffällig sein konnte, wenn eine Taube einfach so vom Himmel klatschte. Kam nicht besonders häufig vor.
Die Ladentür klingelte, das Ziel verschwand.
Die Yamanaka verzog das Gesicht, warf die gifttriefenden Nadeln einfach beiseite und wischte sich frustriert mit einem Papiertaschentuch die Hand ab, das den Nadeln folgte. Sie war sauer genug, das Zeug einfach liegen zu lassen. Würde schon nichts passieren hier; in einigen Stunden wäre das Gift ohnehin nichts mehr wert.
Und nun? fragte sie sich selbst halblaut, nagte an ihrer Unterlippe. Was jetzt? Warten, bis er wieder rauskommt? Kam er denn wieder heraus? Sicher, musste ja! Bloß... auch aus dieser Tür? Ach... Mist... Was, wenn er nun den Lieferanteneingang oder eine Hintertür benutzte? Aus welchem Grund auch immer! Dann konnte sie den ganzen Tag hier oben hocken, und das Ziel stand längst wieder zuhause und quälte seinen Amboss. Vielleicht aber trank er auch erstmal einen Kaffee mit dem Ladenbesitzer, den er doch laut Quelle so gut kannte! Waren Schmiede gemütliche Typen? Hnnng...
Hin- und hergerissen tappte Epona auf dem Balkon hin und her. Der erste Zug ist der Wichtigste! Noch kann ich mich ihm ungeschoren nähern! Sobald er mich aber auch nur einmal ertappt, wird er sicher misstrauisch! Dann würde sie es in anderer Gestalt versuchen müssen. Als junge Frau würde er sie dann sofort erkennen - und dann gab es eben nur noch eine Alternative.
Als altes, faltiges Weib kriegt mich aber sicher niemand zu sehen! Nein, um ihre wirkliche Gestalt jemals zu zeigen, würde man sie schon mit glühenden Schürhaken quälen müssen!
Aber hab ich Lust, ihm als kleines Kind hinterher zu laufen? Auch keine gute Idee. Ging es wieder schief, besaß sie definitiv nicht die körperliche Konstitution, ihm bis ins vorbereitete Fallenlager davonzurennen.
Ach, was solls... Epona fuhr herum, verließ das Stockwerk und das Gebäude. Der erste Versuch muss eben sitzen!

Die Ladentür klingelte wieder, als ein zweiter Kunde eintrat, während Chikara noch die Ware begutachtete. Epona blickte verstohlen auf seinen Rücken und begann dann, durch den Laden zu schlendern. Viel Platz war nicht hier drin; es gab lediglich ein Regal, gefüllt mit allem möglichem Zeug, von dem die Yamanaka keine Ahnung hatte und um das sie herumlaufen konnte. Sie drehte ihre Runde so langsam wie möglich und beobachtete den Schmied weiter aus dem Augenwinkel. So, jetzt hab ich ihn im Auge! Und wenn er rausgeht, laufe ich ihm nach, warte auf eine dunkle Gasse und zack!
Ein schöner Plan. Den hatte sie bei so gut wie jedem Auftragsmord. Ging meist in die Hose.
Als Shinobi war Epona übrigens nicht zu erkennen, abgesehen von ihrer Hüfttasche. Den Konoha-Stirnprotektor trug sie bei solcher Arbeit, die nur wenig positive Werbung machte, so gut wie nie.

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BeitragThema: Re: Blanker Stahl vs. Gift und Geist - Chikara Kane vs. Epona Yamanaka   Do Feb 10, 2011 4:01 pm

Chikara hatte nicht auf den neuen Kunden geachtet. Er war viel zu sehr damit beschäftigt die Erzproben anzuschauen, die tatsächlich von herausragender Qualität waren. In momentan wie diesen war er so gelassen wie nie und freute sich wie ein kleines Kind. Er betrachtete die Stücke nicht nur aus Handwerklicher Sicht. Er mochte die schimmernden Farben und das Glänzen. Der Ladenbesitzer hingegen begrüßte aber den neuen Kunden und fragte, ob er etwas bestimmtes suche. Die junge Frau lief nur, zwar langsam, aber immer wieder um das selbe Regal. Für den Verkäufer sah es so aus, als würde sie etwas bestimmtes suchen.

Nach gefühlten 2 Stunden in dem Chikara und der Eisenwarenhändler sich über dies und jenes Unterhalten, viele Proben angeschaut und auch ein wenig Tee getrunken haben, bezahlte Chikara und packte ein paar Brocken ein. "Vielen Dank. Immer wieder schön mit ihnen Geschäfte zu machen." Sagte der Schmied und lächelte abermals. "Das Kompliment geb ich gerne zurück, Junge." Sagte der Besitzer ebenfalls lachend. "Komm bald wieder." "Werde ich." Chikara hatte alles verstaut und winkte dem Geschäftsführer noch ein letztes mal zu. Aus dem Augenwinkel schaute er zu der Kundin, die immer noch da war, schenkte ihr aber keinerlei große Beachtung und verließ den Laden. Die Tür klingelte, Chikara trat auf die Straße.

Statt direkt nach Hause zu gehen schlenderte er lieber noch ein wenig durch die Stadt um sich ein paar Häuser anzuschauen. "Als Alleskönner würd ich bestimmt ein Heidengeld haben. Aber ich bräuchte viele Gehilfen um so viele Aufträge gleichzeitig zu machen. Da wäre das Geld ja schon wieder futsch." Er war zu sehr mit seinen Gedanken und der Achitektonik beschäftigt, als das er es bemerkt hätte, wenn ihn jemand verfolgt.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Blanker Stahl vs. Gift und Geist - Chikara Kane vs. Epona Yamanaka   Fr Feb 11, 2011 9:37 am

Epona musste noch immer gehörige Geduld aufbringen, um die Gelassenheit ihres Zieles zu ertragen. Er ließ sich verflucht viel Zeit, doch wenigstens entfloh er ihr nicht.
Als der Ladenbesitzer zu ihr kam und sich als Hilfe anbot, winkte sie rasch ab. Ich... ich suche nur etwas. Ich habe nur gerade den Namen vergessen! Dankeschön, aber ich finds schon selbst!
Noch eine Runde... noch eine Runde... bücken wir uns mal und tuen so, als hätten wir was Interessantes ein Stockwerk tiefer gefunden...
Vielen Dank. Immer wieder schön mit ihnen Geschäfte zu machen.
Der Kopf der Yamanaka ruckte so schnell nach oben, dass sie sich um ein Haar am Regal über ihr gestoßen hätte.
Chikara verließ den Laden; sie sah durch das Schaufenster, in welche Richtung er abbog. Rasch marschierte sie auf die Ladentür zu... da trat ihr der Ladenbesitzer in den Weg.
"Nichts gefunden?", erkundigte er sich freundlich.
Ich... Oh Mist. Lüg, Mädchen, Lüg! Lügengeschichte, Lügengeschichte! Ich hab... Da war ich schonmal besser drin. Mir ist eingefallen, dass... ich hier völlig falsch bin. Die Blondine bediente rasch das Klischee und giggelte. Ich bin eigentlich auf der Suche nach was ganz anderem!
Der Verkäufer war nicht misstrauisch, aber überrascht. "Ah ja?"
Ja. Eponas Blick schoss herum, blieb an einem dekorativ geformten Erzklumpen hängen. Was hab ich eben gemacht, was hab ich eben gemacht... Vor ihrem geistigen Auge sah sie ihre Thermoskanne. Ich wollte Zitronentee kaufen!
Idiotin!
"Zitronen...Tee? Und da kamen sie auf... mein Geschäft?"
Ja... Epona verdrehte die Augen, stieß nochmals ein helles Gackern aus und drückte sich an dem Verkäufer vorbei. Komisch, was? Ich bin ja so blöd...
Und raus! Rausrausrausraus!
Kurz darauf hing sie, trotz Verspätung, an Chikara dran. Und zu ihrer eigenen Überraschung war ihr nun eine spannende Idee zugeflogen. Sie holte ihr, selbstredend pinkes, Handy hevor und tippselte eine SMS. Ein knapper Befehl, dann wurde noch der Link eines Videos angehängt; auch wenn sich die in Wirklichkeit doch recht betagte Dame etwas mit Fehlermeldungen herumschlagen musste.

~
Anderswo, außerhalb der Stadt, hatten sich die Nin-Neko breit gemacht.
Konfuzius, Anführer der B-Truppe, scheuchte soeben den Gefreiten Ott, kurz G Ott, durch die Gegend. "Hölle, ich brauche Proben! Mehr Proben! Los jetzt!"
Der Gefreite raste panisch durchs Lager, lauthals "Jawoll!", miauend, stolperte über Zeltschnüre, rutschte und schlidderte ein Stück übers Gras und rannte sofort weiter.
Konfuzius, seines Zeichens nach Planer, wendete sich wieder seinem Laptop zu.
Ganz plötzlich stemmte sich eine Pfote auf seinen Tisch. Der Gelehrte sah auf. "Ja?"
Über ihm ragte Feldwebel Eige, kurz F Eige, auf. Er schnarrte: "Was glauben se, was se da mit meinen Leuten tun, heh?"
"Ich brauche Proben vom Flusswasser", erwiderte Konfuzius trocken und tippselte Daten in eine Exceltabelle, um sich kurz darauf zu wundern: "Waaarum erscheint da nun ein Datum von 1935?"
"Erstens", maulte der Feldwebel, "sind das MEINE Leute! Meine Männer! Die können se nicht rumscheuchen, klar!?? Und zweitens: Der verdammiche Fluss fließt drei Kilometer am Zielobjekt vorbei!"
"Das Grundwasser dringt alerdings weiter", erwiderte Konfuzius trocken.
"Bürohengst", schnaubte F Eige.
"Schlammspringer", versetzte Konfuzius.
"Schreibtischtäter!"
"Brüllender Flecktarn-Ochse!"
In diesem Moment raste Gefreiter Ott wieder vorbei, wild mit den Ärmchen rudernd. An seinem Schwanz hing ein mittelgroßer Flusskrebs. "Kontakt! Kontakt! Die Tiefe schlägt zurüüüüüück!!!"
Unterdessen war Truppe C gerade damit fertig geworden, ihren Panzer aus einem Baumstamm zu bauen. Blinky, Chef des Ganzen, kontrollierte das Cockpit. "Was denn", motzte er, "Hat das Ding keinen Rückwärtsgang?"
"Und keinen Bremsweg", fügte Inky stolz hinzu. Auf die fragenden Blicke erklärte er: "Panzer haben keinen Bremsweg."
"Und diesmal habt ihr auch nichts vergessen, nein?", kam es dumpf von drinnen.
"Freilich nich", sprach Pinky selbstbewusst. "Wir haben gebohrt..."
"... geschraubt...", fügte Inky an.
"... und geleimt", ergänze Clyde.
"Und die Holzwürmer?", fragte Blinky, ehe der Panzer-Baumstamm in tausend Teile zerbrach.
Keine Zeit für großes Federlesen, das Handy klingelte.
Major Rahm ergriff die Initiative und hielt es ans Ohr. "Jawohl! Hier Zentrum der Macht?"
"Is ne SMSsss", lispelte Stabsunteroffizier Permann, kurz SU Permann.
"Oh."
Die gesamte Truppe, etwas mehr als fünfzehn Ninja-Katzen, versammelten sich und lasen den Auftrag. Dann wählten sie mit dem Laptop der B-Gruppe den Film an.
"Matrix" lief ab. Die militärische A-Truppe wurde bestens unterhalten, Truppe B, also die Denker und Planer, beschwerte sich alle fünf Minuten über fehlenden Realismus und Truppe C, das Handwerk, verstand die tiefgründige Botschaft des Filmes nicht. Gleichwohl: Sie wußten, was zu tun war!
"Wir brauchen Drähte!" - "Und Böller!" - "Und ein Telefon mit Schnurr!" - "Und ein Katapult!"
Wann brauchte man denn mal kein Katapult?


~
Zurück zu Epona. Die Yamanaka klaute im Vorbeigehen zwei Kindern die Süßigkeiten-Tüten und nahm einem Mann kurz entschlossen die Sonnenbrille ab, mit den Worten Das sieht sowas von schwul aus!
Und dann... ging es in die Offensive. Kurz darauf warf sich Epona regelrecht an Chikara heran, hängte sich bei ihm ein und zischte mit verschwörerischer Stimme: Mister An-der-son... Mittlerweile trug sie selbst natürlich die Sonnenbrille, um einen härteren Eindruck zu machen. Hören sie mir jetzt gut zu, Mister Anderson... Sie sind in großer Gefahr... Sie hielt ihm die geklauten Süßigkeiten hin. Zwei Gummi-Drops, eins rot, das andere... pink. Nehmen sie eine der Pillen, Mister Anderson... wählen sie weise, Mister Anderson... rot, und sie werden vergessen, mich je getroffen zu haben, und pink, wenn sie die Wahrheit des Großen Ganzen erfahren wollen... Sie fügte mit mächtig tiefer Stimme hinzu: Mister Anderson.
Die rote Pille war freilich vergiftet und glänzte daher etwas feucht. Warum sie die andere nicht auch vergiftet hatte? Das verdarb doch die Spannung!
Warum ihm keine vergiftete Nadel in den Nacken werfen? Gute Frage. Das hier war stark zum Scheitern verurteilt, doch irgendwie hatte Epona nunmal eine Eingebung.

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BeitragThema: Re: Blanker Stahl vs. Gift und Geist - Chikara Kane vs. Epona Yamanaka   Fr Feb 11, 2011 12:07 pm

Chikara war gerade dabei sich das Fundament eines alten Holzhauses anzuschauen als sich ein Mädchen mit Sonnenbrille plötzlich bei ihm einhagte. Sie sprach ihn mit mister Anderson an, was ihn natürlich total verwirrte. "Äh tut mir leid. Ich glaube sie haben den falschen. Ich heiße Kane und nicht Anderson." Chikara wunderte sich überhaupt wo es solch einen Namen wohl gab. Wahrscheinlich in einem Land, weit über dem Ozean, wo es riesige Leute mit Cowboy-Hüten und eine großes, gelbes M gab. Dann sah er allerdings die Bonbons. "Sie... wollen mir Bonbons andrehen?" Fragte er etwas verwirrt. Er sprang plötzlich zurück, weg von ihr und starrte sie mit großen Augen an. "Sie sind ein Kinderschänder und wollen mich mit Bonbons in ihren geheimen Pornokeller locken. Polizei! Polizei!!!" Er schrie durch das ganz Wohnviertel. Dann schaute er nochmal auf die Bonbons. "Hey ist das blaue Minze?" Fragte er aufeinmal ganz fröhlich, nahm die Süßigkeit und verleibte sie sich mit einem glücklichen Grinsen ein. Das sein plötzlicher Ausbruch keine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, war nur schwer zu glauben. Es würde wohl nicht mehr lange dauern, bis irgendwer hier auftauchte. Chikara kümmerte es kaum. Er lutschte weiter sein Bonbon und freute sich des Lebens. Kann ja keiner ahnen das ihn seine abneigung gegen Erdbeer das Leben gerettet hat. Er selber wusste es ja nicht. Als er das Drops aufgelutscht hatte, schaute er wieder zu der Frau. "Was genau wollen sie jetzt eigentlich von mir?" Fragte er jetzt etwas misstrauisch. Er hatte das Gefühl das sie nichts gutes im Schilde führte.
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BeitragThema: Re: Blanker Stahl vs. Gift und Geist - Chikara Kane vs. Epona Yamanaka   Fr Feb 11, 2011 9:12 pm

Epona stand einfach da... und tat nichts. Nichts, außer den Kopf schräg zu legen. Kinderschänder? fragte sie, Pornokeller? Sie musterte den jungen Mann näher. Sein Jugendfimmel ist offenbar noch weitaus stärker als mein eigener.
Sein kurzes Hilfe-Schreien war wenig hilfreich, und wenn irgendein Ordnungshüter sie beide zusammen sah, um Chikara nur kurz darauf in der Leichenhalle wieder zusehen, konnte die Sache nervig werden. Die Yamanaka seufzte schwer und schob sich zunächst einmal das übrig gebliebene Bonbon in den Mund. Sehr schön. Jetzt essen wir zusammen Bonbons. Was kommt als nächstes? Gucken wir uns nen Kino-Film an, ehe ich meine Arbeit abschließen kann?
Nachdem sie beide ihre Bonbons aufgelutscht hatten - Epona war selbstredend, dank ihres täglichen Gift-Cocktails, gegen ihre eigene "Medizin" immun - fragte Chikara mit leichtem Misstrauen: Was genau wollen sie jetzt eigentlich von mir?
Ich will erwiderte Epona weiterhin absolut emotionslos, dich vor dir selbst schützen! Und damit schnappte sie sich seinen Arm, zerrte ihn rasch die Straße entlang. Komm schon! Es gibt hier Leute, die dich umbringen wollen, mein Freund! Eigentlich nur einen, jedenfalls, sofern mein Auftraggeber nicht noch mehr Leute angeheuert hat. Du wirst mir einfach vertrauen müssen und Ihr Blick fiel auf das Gesuchte, mir in die dunkle Gasse da folgen!
Würde er es tun?

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BeitragThema: Re: Blanker Stahl vs. Gift und Geist - Chikara Kane vs. Epona Yamanaka   Sa Feb 12, 2011 1:11 am

Ja klar. Natürlich würde jeder normal denkende Mensch einem völlig fremden, der ihn in eine dunkle, abgeschottete Gasse locken will, vertrauen. Naja keine Ahnung wie ein normaler Mensch das handhaben würde, Chikara folgte ihr auf jedenfall. Nachdem sie etwas in die Dunkelheit vorgedrungen waren, blieb er stehen. "Wer will mich denn umbringen? Und warum? Was hab ich denn getan?" Fragte der Schmied die junge Fremde und schaute sie verwirrt an. Vor zirka 5 Minuten hatte er sich noch Häuserfassaden angeschaut und jetzt wurde er mit Morddrohungen attackiert. "Und wer zur Hölle sind sie jetzt überhaupt?" Er schaute die ganze Zeit nur aus weit aufgerissenen Augen seine neue Bekanntschaft an. In seinem Kopf ging grad so vieles drunter und drüber. //Hab ich vielleicht mal nen Auftrag vermasselt, das der mit jetzt töten will? Nein, kann nicht sein. Ich hab noch nie nen Auftrag in den Sand gesetzt.... Hab ich den mal für jemandes Feind eine Waffe geschmiedet?// Chikara lief Gedanken versunken im Kreis herum. Dann blieb er plötzlich stehen. "Sie wissen nicht wie der Typ heißt, der mit tot sehen will, oder?" Fragte er ganz freundlich und nett, als wäre er nicht gerade in einer Lebensbedrohlichen Situation. "Naja wenn er jemand geschickt hat soll dieser ruhig kommen. Ich werd ihm schon zeigen wo beim Schmied der Hammer hängt." Plötzlich war er wieder voller Selbstvetrauen und sprudelte fast über vor Motivation. "Ich gebe mein bestes. Fight!!" Er machte einen wilden Anfeuerungsruf.
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BeitragThema: Re: Blanker Stahl vs. Gift und Geist - Chikara Kane vs. Epona Yamanaka   Di März 01, 2011 2:58 pm

Epona ließ ihn reden, einfach reden. und im Kreis herumrennen. Er schien von fassungslos über nachdenklich und dann wieder zu höchst euphorisch zu wechseln.
Naja wenn er jemand geschickt hat soll dieser ruhig kommen. Ich werd ihm schon zeigen wo beim Schmied der Hammer hängt! Ich gebe mein bestes. Fight!!
Oh, das glaub ich gern erwiderte Epona platt. Und sprang plötzlich hinter seinem Rücken so hoch wie möglich in die Luft, mit der rechten Hand drei Senbon ziehend. MATRIX STYLE!
Ab-so-lut.
Ein Gemisch aus Chakra und Gift trat als feuchtes Sekret zwischen ihren Fingern aus, überzog die Senbon, die sie sofort auf den Schmied feuerte.
Warum nun plötzlich so offensichtlich? Hätte sie das Spiel nicht besser nutzen können? Ja, zugegeben! Doch was solls! Matrix Style, so ist der eben!
Oder...? Immerhin trug sie Sonnenbrille.

OUT: Sry, viel zu kurz -.- Ich versuch, langsam wieder reinzukommen...

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