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 Die Tahō-Pagode

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BeitragThema: Die Tahō-Pagode   Sa Jan 08, 2011 8:15 pm


(alt & verwachsen)


(Pagode heute)

Die Tahō-Pagode ist ein sehr sehr altes Bauwerk, das noch vor dem ersten Ninja-Weltkrieg erbaut wurde. Also vor weit über 180 Jahren. Sie steht am Rande Konoha's, jedoch noch in dem Dorf, an der Grenze zu einem kleinen Wald, d.h. sie neben ihr befinden sich ein paar Bäume. Sie hat vieles miterlebt und wurde früher fast zerstört. Die alte Pagode lag Jahre lang in Trümmern und wurde schon fast komplett vergessen, ehe sie aber wieder aufgebaut und erneuert wurde.

Der Ort eignet sich einwandfrei zum Beten oder zum Meditieren und sich zu sammeln. Also nicht nur zum religiösen Zweck. Auch einfach um sich zu entspannen oder auszuruhen. Denn es ist ein stilles schönes Plätzchen an das kaum Lärm dringt und man nicht gestört wird. Sie hat ein bisschen etwas geheimnisvolles an sich. Sie ist für jedermann aus Konoha begehbar.

(Saki kam als Kind oft zu der Pagode, denn es war ihr Lieblingsort. Auch heute besucht sie ihn manchmal noch.)
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BeitragThema: Re: Die Tahō-Pagode   Di Jan 25, 2011 7:44 pm

→ kommt von den Straßen durch Konoha

Bevor sie wieder zurück nach Hause gehen würde, wollte Saki noch einmal bei der Tahō-Pagode vorbeischauen. Warum ihr gerade dies zu dieser Zeit in den Sinn gekommen ist, wusste sie nicht. Aber sie war nun schon seit langer Zeit nicht mehr dort gewesen. Vor allem nach der merkwürdigen Begegnung mit dieser alten Frau machte die Sache misteriös und auch ein bisschen erschreckend. Deshalb hatte Saki keinen weiteren Besuch gewagt und es mit der Zeit irgendwann wohl ganz vergessen. "Ich weiß dass ich nichts weiß..." hatte sie gesagt. Das aber hatte Saki sich seltsamerweise gemerkt. Nicht Jetzt darüber nachdenken!

Nach einer Weile, nachdem Saki fast durch ganz Konoha gelaufen war, wurden die Häuser langsam weniger und es standen nur noch einzelne da. Auch die Pagode, die ja nicht allzu groß war und auch nur aus einem Raum bestand gelangte in Saki's Blickfeld. Sie konnte sie von Weitem sehen und atmete erleichtert auf. Sie lächelte sanftmütig und bewegte sich weiter zielgerichtet darauf zu. Die Pagode hatte Saki immer beeindruckt, mit ihrem runden, geschwungenen Dach, den fein verzierten Mustern und den unauffälligen, etwas neblig wirkenden Farben. Was ihr aber am meisten von dem Ganzen gefiel waren die Bäume daneben. Rundum , hohe, stämmige Bäume die geschmeidig in den Himmel ragten.

Jetzt, wo sie darüber nachdachte und die Pagode wieder zu Gesicht bekam, erinnerte sie sich gut an die Vergangenheit. Sie war, als sie kleiner war fast jeden zweiten Tag hergekommen, auch wenn sie dafür ein Stück laufen musste. Der Ort war damals für die kleine Saki wie ein Magnet gewesen und es war jedesmal wieder aufs Neue ein tolles Erlebnis, herzukommen und so tat sie es immer und immer wieder, bis sie den weg und die Umgebung auswendig kannte. Auch hatte der Besuch manchmal den Grund, dass Saki einfach einmal wieder Zeit für sich und vor allem Abstand zu ihrer Familie brauchte. Sie fand hier immer Trost wenn sie traurig oder Wütend war und kam immer wieder zu Ruhe und Zufriedenheit. Das hatte der Ort wohl an sich. Ja, er weckte wahrlich Erinnerungen in ihr.

Zuerst näherte sie sich dem Wald, blickte hinein und sah an den Bäumen hinauf. Sie fühlte sich mit der Natur immer verbunden. Jede Pflanze war wie eine Schwester oder ein Bruder. Sie waren alle Lebewesen. Und das Holz war wie bei der Natur ein Teil von ihr. Vorsichtig streckte sie einen Arm aus und berührte mit der Handfläche sanft den rauen stamm eines Baumes. Sie schloss die Augen und nahm einige tiefe Atemzüge. Sie nahm den holzigen Geruch vom Wald wahr und hörte Vögel zwitschern. Saki liebte diese natürliche Schönheit der Stille. Es war als würde sie mit dem Baum vor ihr verschmelzen. Sie fühlte, dass er lebte. Langsam öffnete sie die Augen wieder und nahm behutsam die Hand von dem Stamm. Lächelnd wandte sie sich ab und betrat den Innenraum der Pagode.

Die Wände waren bemalt und verziert mit tausend kleinen Mustern und Symbolen. Die Farbe war schon matt und auch die einzelnen Striche und Linien waren nicht mehr ganz gut zu sehen. Der Raum war klein und leer. Es stand lediglich ein kleiner, hölzerner Tisch am Rand, auf dessen Oberseite das Bild eines Drachen abgebildet war. Die Tischbeine waren verziert mit ins Holz eingearbeiteten Blumen, Spiralen und anderen Mustern. Auf der Platte stand eine schlanke, hellgrüne Vase mit ein paar wenigen Blumen darin. Sie schienen aber nichtmehr ganz frisch zu sein und fingen schon an, die Blüten richtung Boden zu richten. Saki sah sich schmunzelnd um und strich mit der Hand über die Wand. "Wissen....was heißt es denn, zu wissen?" die Worte waren zwar nicht laut geprochen, prallten aber an den Wänden ab und hallten im kleinen Raum wieder, dass es Echos gab, die lauter zu hören waren als Saki's Stimme selbst. Sie konnte sogar ihren Atem hören.

Saki schloss erneut die Augen und entspannte sich. Sie beruhigte ihren Atem und lockerte ihren ganzen Körper etwas auf. Die nächste Zeit stand sie einfach still da und genoss die einsame aber beruhigende Stille. Ungefähr eine halbe Stunde blieb sie noch in der Pagode, bis sie sich daran erinnerte, auch einmal wieder nach Hause gehen zu müssen. Außerdem musste sie einmal wieder richtig schlafen. In einem weichen Bett. Und nicht im Graß auf dem Boden. Sie seufzte, öffnete die Augen wieder, verließ den Innenraum und begab sich nach draußen. Sie schob die Tür der Pagode zu und blickte noch einmal in den Wald.

Saki fragte sich, ob der alte Imatami wohl zu Hause war. Doch mehr oder weniger wusste sie die Antowrt schon. Er kammit der Zeit immer seltener aus dem haus. Was er wohl immer treibt? Mir würde da langweilig werden... überlegte sie amüsiert. Es war schön, mal wieder herzukommen. Das war auch mal wieder überfällig. Schade eigentlich. Früher war ich so oft hier.. Sie wandte den Blick vom Wald ab und ging wieder zurück.

→ zu Imatami-Saki's Wohnung
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